Mindestens 300 Tote bei DemosIranischer General räumt hohe Opferzahlen einSeit Wochen gehen Iranerinnen und Iraner auf die Straßen, sie kämpfen für mehr Freiheit und gegen das Regime. Bisher verschweigt die Armee, ob und wie viele Menschen dabei ums Leben kamen. Nun äußert sich ein General der Revolutionsgarden erstmals dazu. Er spricht vom Tod von mindestens 300 Soldaten und Demonstranten.29.11.2022
Viel mehr als nur ein WM-SpielIran gegen USA startet mit denkwürdiger PressekonferenzDer Sieg gegen die USA bei der WM 1998 ist im Iran bis heute der größte fußballerische Erfolg, 24 Jahre später treffen die beiden Mannschaften wieder aufeinander. Politische Spannungen prägen das Duell. Bei der US-Pressekonferenz geht es um Rassismus und Militär - im Iran um eine Revolution.29.11.2022
Regime reicht bis zur Katar-WMFolter-Drohungen gegen Familien von Irans FußballernIrans Fußball-Nationalmannschaft sorgt nicht nur sportlich, sondern auch politisch für Aufsehen bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Weil die Sportler zum Auftakt die Nationalhymne nicht mitsingen, werden sie vom Regime in Teheran erpresst. Als Druckmittel werden ihre Familien eingesetzt.28.11.2022
"Aus dem Kontext gerissen"Klinsmann verteidigt umstrittene Iran-AussagenBeim 2:0-Erfolg über Wales macht BBC-Experte Jürgen Klinsmann bei den Iranern eine angeblich unsaubere Spielweise aus. Seine fragwürdige Analyse bei der Katar-WM sorgt für Kritik, der Weltmeister von 1990 rechtfertigt sich.28.11.2022
Erneut Botschafter einbestelltTeheran prangert "haltlose Aussagen" Berlins anUnter der Führung Deutschlands geht der UN-Menschenrechtsrat Verstößen bei der Niederschlagung von Protesten im Iran nach. Teheran ist erbost und lädt zum wiederholten Mal den deutschen Vertreter vor. Die Botschaft: Deutschland soll sich aus den Angelegenheiten des Landes heraushalten.28.11.2022
Regimekritik auf YoutubeNichte von Ayatollah Chamenei im Iran verhaftetIrans geistliches Oberhaupt Chamenei sieht die Anstifter der Proteste im Iran regelmäßig im Westen. Nun hält seine Nichte dem Ayatollah den Spiegel vor. Auf Youtube nennt sie das Mullah-Regime "mörderisch". Dafür sitzt Farideh Moradchani bereits in Haft. 27.11.2022
Als "Feind Gottes" angeklagtIranischem Rapper Salehi droht TodesstrafeWegen seiner Kritik an der islamischen Führung im Iran befindet sich der Rapper Toomadsch Salehi in Untersuchungshaft. Nach Mafiavergleichen droht dem Künstler nun die Todesstrafe. Die Anklageschrift ist lang.27.11.2022
Aufstand gegen die MullahsEin Song aus Israel wird zum Soundtrack der Iran-ProtesteWochenlange Proteste erschüttern den Iran. In einer Diktatur, die jede Kritik untergräbt, ist die Macht der Musik das Sprachrohr einer Generation - sogar, wenn die Musik aus Israel kommt.27.11.2022Von Tal Leder, Tel Aviv
Auch Menschenrechtler entlassenIran lässt inhaftierten Fußballer wieder freiDie Fußballer der iranischen Nationalmannschaft müssen nach ihrer Weigerung, die Nationalhymne zu singen, wohl nicht mit Repressalien rechnen. Anders sieht es für einen ehemaligen Kicker und einen Menschenrechtsaktivisten aus. Sie müssen ins Gefängnis - bis jetzt.26.11.2022
Religionsführer ist alarmiertChamenei warnt Iraner vor West-PropagandaAngesicht der anhalten Proteste im Land warnt Irans Oberster Religionsführer Ali Chamenei die Bevölkerung vor westlicher Propaganda. Der Feind versuche, "die Gehirne zu beherrschen", mahnt der 83-Jährige. Das sei wesentlich bedrohlicher, als die "Beherrschung von Gebieten".26.11.2022