Gespräch mit Scholz und MacronXi nennt Lage in Ukraine "zutiefst beunruhigend"Kanzler Scholz und der französische Präsident Macron bemühen sich um ein Ende des Krieges in der Ukraine - und holen dafür auch China ins Boot. Dessen Staatsführer Xi nennt die Lage zwar "zutiefst beunruhigend", distanziert sich aber weiterhin nicht von seinem "strategischen Partner" Russland.08.03.2022
"Situation ist apokalyptisch"Kiew: Russland hat Evakuierungsroute beschossenBereits zwei Evakuierungsversuche aus der umkämpften Hafenstadt Mariupol sind fehlgeschlagen. Mit 30 Bussen will das ukrainische Außenministerium den Bewohnern zur Flucht verhelfen, doch nun berichtet Kiew von Schüssen auf eine Evakuierungsroute. Das Rote Kreuz beschreibt katastrophale Zustände.08.03.2022
Auch Tankstellen schließenShell verlässt Russland vollständigViele Firmen sind den Schritt bereits gegangen, nun beendet auch der Ölkonzern Shell sein Russland-Engagement. Sogar die Tankstellen werden geschlossen. Mit der Entscheidung sind gewaltige Abschreibungen verbunden.08.03.2022
Bestimmte Voraussetzung nötigWallace: Ukraine kann Krieg gewinnenDie ukrainischen Streitkräfte bekommen von außen viel Zuspruch. Die Außenminister von Großbritannien und Frankreich glauben an einen Sieg über Russland. Dafür seien aber bestimmte Voraussetzungen nötig.08.03.2022
Informationskampagne für RussenRussen im Ausland sollen per Telefon aufklärenUnabhängige Informationen sind in Russland immer schwerer zu bekommen. Auf einem ungewöhnlichen Kanal wollen Menschen von Litauen aus der Putin-Propaganda trotzdem etwas entgegensetzen. Das Mittel der Wahl ist das gute alte Telefon.08.03.2022
Versuch der KriegsbegründungRussland wirft Ukraine Bau von Bio-Waffen im US-Auftrag vorRussland versucht erneut, seinen Angriffskrieg in der Ukraine zu rechtfertigen. Wie der britische Geheimdienst mitteilt, würden derzeit verstärkt Nachrichten verbreitet, dass in der Ukraine Bio-Waffen im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums produziert würden. 08.03.2022
Turbulenzen am RohstoffmarktRussland warnt vor Ölpreis von 300 Dollar je BarrelNachdem die USA ein Importstopp für russisches Öl ins Spiel gebracht haben, droht Moskau nun mit Vergeltungsmaßnahmen bei Gaslieferungen über Nord Stream 1. Anleger und Verbraucher reagieren nervös. Die Spritpreise steigen im bundesweiten Durchschnitt erstmals über zwei Euro pro Liter. 08.03.2022
"Unermessliches" KriegsrisikoRöttgen: Nicht-Eingreifen muss rote Linie bleibenDer ukrainische Präsident Selenskyj appelliert an die NATO-Staaten, eine Flugverbotszone über der Ukraine einzurichten. CDU-Außenpolitiker Röttgen warnt hingegen vor einer Beteiligung der NATO am Krieg in der Ukraine. Eine Einmischung könne Folgen haben, die sich "kein Mensch vorstellen kann". 08.03.2022
Person der Woche: Xi JinpingChinas perfider Drachen-Bär-MasterplanChina stärkt Russland mitten im Aggressionskrieg den Rücken. Die Freundschaft stehe "felsenfest". Peking will Kapital aus dem Krieg schlagen und den Westen schwächen. Schließlich hat China ganz eigene Aggressions-Interessen. Für den Westen wird diese Allianz gefährlich - zumal auch Indien mit Moskau flirtet.08.03.2022Von Wolfram Weimer
Robert Habeck im "Frühstart""Einigen ist nicht klar, welchen Preis man bezahlt"Bundeswirtschaftsminister Habeck hält einen Stopp russischer Gasimporte für keine gute Idee. "Man kann das natürlich tun, aber man muss sich klarmachen, welchen Preis man bezahlt." In einem solchen Szenario drohe eine schwere Wirtschaftskrise in Deutschland und damit in Europa.08.03.2022