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OECD-Prognose Corona-Krise steigert Arbeitslosigkeit auf höchsten Wert seit Weltwirtschaftskrise

Die Corona-Krise wird Experten zufolge bis zum Jahresende für einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit in vielen Industrieländern sorgen.

Zwei Personen stehen vor dem Logo der Agentur für Arbeit. Foto: Carsten Rehder/dpa

Zwei Personen stehen vor dem Logo der Agentur für Arbeit. Foto: Carsten Rehder/dpa

(Foto: Carsten Rehder/dpa)

Ohne eine zweite Infektionswelle könnte die Arbeitslosigkeit in den Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf durchschnittlich 9,4 Prozent steigen. Das wäre für die 30 Mitgliedsländer der höchste Wert seit der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre, wie die OECD am Dienstag in ihrem Beschäftigungsausblick 2020 mitteilte. Käme es zu einer zweiten Infektionswelle, rechnen die Experten sogar mit einem Anstieg auf 12,6 Prozent.

Ende 2019 lag die Zahl bei durchschnittlich 5,3 Prozent. Aus den Daten gehe zudem hervor, dass die Arbeitslosigkeit Geringqualifizierte, junge Menschen, Migranten und Frauen am stärksten getroffen habe, heißt es in der Studie.

Die OECD-Länder hätten in historisch beispiellosem Umfang Maßnahmen ergriffen, um den drohenden wirtschaftlichen Schaden durch die Corona-Krise möglichst gering zu halten. Doch auch wenn die Wirtschaft sich erhole, müsse die Politik weitere Unterstützung leisten, weil die Krise möglicherweise noch andauern werde, heißt es.

Quelle: ntv.de, dpa

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