Wirtschaft

Fonds zweifeln an Stabilität Deutsche-Bank-Kunden ziehen Gelder ab

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(Foto: REUTERS)

Die Deutsche Bank verwaltet Kundengelder von mehreren Milliarden Euro. Berichten zufolge schichten angesichts der Debatte um hohe Strafzahlungen vor allem institutionelle Anleger hohe Beträge um. Noch ist das für das Finanzinstitut kein Problem.

Einige Kunden der Deutschen Bank haben offenbar Milliarden von Dollar abgezogen, weil sie sich um die Stabilität der Bank und ihr eigenes Engagement sorgen. Darunter seien mehrere große und einflussreiche Hedgefonds, wie den Kunden und der Bank nahestehende Personen sagten.

Die Fonds hätte Schritte ergriffen, um Aktien oder Barmittel zu verschieben und ihre Handelsaktivitäten zurückzufahren oder beides, sagten die Informanten. Unter den betreffenden Kunden seien AQR Capital Management LLC, Capula Investment Management LLP, Citadel LLC, Luxor Capital Group LP, Magnetar Capital LLC und Millennium Management LLC.

Das Volumen der Vermögenswerte, die in jüngster Zeit abgezogen oder dafür vorgesehen seien, belaufe sich auf insgesamt mehrere Milliarden Dollar, sagte eine der Personen. Das ist allerdings nur ein kleiner Teil des Saldos von Hunderten Milliarden, die die Deutsche Bank laut Analysten allein in ihren sogenannten Prime-Brokerage-Geschäft hat und ein winziger Bruchteil der gesamten Kundeneinlagen von mehr als 600 Milliarden Dollar.

Die Deutsche Bank teilte in einer Stellungnahme mit, ihre Kunden gehörten "zu den versiertesten Investoren der Welt." "Wir sind zuversichtlich, dass die große Mehrheit von ihnen volles Verständnis für unsere stabile Finanzposition, das aktuelle makroökonomische Umfeld, die Rechtsprozesse in den USA und in die Fortschritte, die wir mit unserer Strategie machen, haben."

Quelle: n-tv.de, jwu/DJ

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