Wirtschaft

Strom billig wie nie RWE streicht Tausende Arbeitsplätze

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Energieversorger stecken in der Krise.

picture alliance / dpa

Die Stromerzeugung wird immer unprofitabler. Das bekommen vor allem die großen Stromkonzerne zu spüren. RWE reagiert nun mit weiteren Stellenstreichungen. Bis 2020 sollen rund 2300 Arbeitsplätze wegfallen. Eine Region ist besonders betroffen.

Der Energiekonzern RWE ringt in der konventionellen Stromerzeugung mit einem anhaltenden Gewinnschwund und streicht weitere Stellen. "Es gibt für uns keinen Grund zur Entspannung. Effizienzsteigerung und Kostensenkungen bleiben das Gebot der Stunde", sagte der Vorstandschef der Kraftwerkstochter RWE Power, Matthias Hartung.

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Seit März 2015 sei die Zahl der Vollzeitstellen in der Erzeugungssparte RWE Generation bereits um rund 1150 auf 13.900 reduziert worden. Bis 2020 sollen nochmals rund 2300 Arbeitsplätze wegfallen, 1600 davon im Rheinischen Revier.

Im ersten Quartal sank das betriebliche Ergebnis um 20 Prozent auf 354 Millionen Euro. Gleichzeitig wurden mit 51 Milliarden Kilowattstunden nahezu konstante Mengen Strom erzeugt. Im Februar erreichten die Großhandelspreise mit 20 Euro pro Megawattstunde (MWh) einen historischen Tiefstand. Inzwischen haben sich die Preise auf etwa 27 Euro pro MWh erholt.

Quelle: n-tv.de, ksc/rts

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