Wirtschaft

Vize-Europachef im ntv-Podcast "Slack ist ein beliebter Hochzeitsplaner"

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Slack hat als Messengerdienst von der Corona-Krise profitiert.

(Foto: picture alliance/dpa)

Slack ist vor allen Dingen bei Unternehmen beliebt. Der Messengerdienst erfreut sich aber auch ganz anderer, ungewöhnlicher Nutzergruppen. Er werde häufig für die Hochzeitsplanung eingesetzt, verrät Johann Butting, Vize-Europachef von Slack, im ntv-Podcast "So techt Deutschland".

Die E-Mail wird in diesem Jahr 50. Im Zeitalter von Homeoffice wirkt sie fast schon wie ein mittelalterliches Kommunikationsinstrument. Zumal selbst jede zweite Videokonferenz durch eine einfache Nachricht ersetzt werden kann, so Studien. Das denkt man auch bei Slack. Der Messengerdienst für den Job hat durch Corona einen riesigen Boom erfahren. "Die wichtigste Gruppe sind ganz klar die Unternehmen", antwortet Johann Butting auf die Frage, wer denn die Hauptzielgruppe ist.

Der Vize-Europachef des Unternehmens verrät aber auch noch andere beliebte Anwendungsfälle des Messengerdienstes, auf die man nicht sofort kommt. So sei Slack eines der "beliebtesten Tools, um Hochzeiten zu organisieren". Bei einer Hochzeit müssten eben viele verschiedene Leute und viele verschiedene Themen zusammengebracht werden.

Der Unterschied zu anderen Anbietern?

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Johann Butting ist Vize-Europachef von Slack.

(Foto: Slack)

Unabhängig von Hochzeiten gehört Slack aber zu den klassischen Corona-Gewinnern. Den Umsatz konnte das Unternehmen deutlich steigern und auch die Zahl der Kunden ist auf ein Rekordniveau gestiegen. Und das, obwohl die Konkurrenz nicht geschlafen hat. Der Unterschied zwischen Slack und anderen Anbietern? Für Johann Butting liegt der auf der Hand: Slack sei ein Messengerdienst für Unternehmen und könne gleichzeitig andere Software integrieren. "Der eigentliche Trick ist die Kombination dieser zwei Sachen, weil wir Kommunikation zusammenbringen mit der Interaktion mit allen anderen Tools, die du hast", erklärt Butting. Damit das klappt, ist Slack auf Entwickler angewiesen. Und an denen mangelt es nicht.

Woche für Woche sind rund 600.000 Entwickler im Einsatz. Sie sorgen dafür, dass Slack mit einer steigenden Zahl an Software-Programmen interagieren kann, diese im Messenger direkt verfügbar sind und reibungslos funktionieren. "Und diese 600.000 Leute, die rund um die Uhr Software um Slack herum bauen, sind einer der wichtigsten Treiber, warum Slack so viel Momentum sieht", ist Butting überzeugt.

Slack als Kurstreiber nach oben?

Deutschland würde langsam, aber sicher aufholen, wenn es um New Work und Remote Work, also das Arbeiten von zu Hause oder von unterwegs aus, geht. Bis deutsche Firmen aber an Unternehmen aus Ländern wie Skandinavien oder Großbritannien heranreichen, werde es aber noch etwas dauern. Dass sich moderne Arbeitsweisen auszahlen, lässt sich nach Ansicht des Slack-Managers auf viele Weisen verdeutlichen.

Eine Anekdote erzählt Butting mit einem Schmunzeln. So habe man sich mal angeschaut, wie börsennotierte Unternehmen performen, die mit und ohne Slack arbeiten. "Und dann haben wir dir Kursentwicklung über die letzten zwölf Monate verglichen", lacht Butting. Das Ergebnis: Firmen, die Slack nutzen, seien 50 Prozent erfolgreicher gewesen als jene, die es nicht nutzen." Ob das jetzt einen direkten Zusammenhang hat, sei aber noch offen, gibt Butting zu.

Mehr zum Thema

Welche Rolle künstliche Intelligenz bei Slack spielt, welche neue Funktionen es gibt und wie gut Deutschland beim Thema Homeoffice aufgestellt ist, erzählt Johann Butting in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

Quelle: ntv.de, sks

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