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Ernstes Anliegen: der Welttoilettentag: Wo selbst der Kaiser zu Fuß hingeht

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Es gibt da diese eine Sache, die uns alle eint: Wenn es drängt, dann suchen wir uns ganz rasch ein stilles Örtchen. (Foto: picture alliance / dpa)

Es gibt da diese eine Sache, die uns alle eint: Wenn es drängt, dann suchen wir uns ganz rasch ein stilles Örtchen.

Es gibt da diese eine Sache, die uns alle eint: Wenn es drängt, dann suchen wir uns ganz rasch ein stilles Örtchen.

Das menschlichste aller Bedürfnisse macht da vor niemandem Halt. Ob Filmbösewicht, ob ...

... brauner "Bonker"-Bewohner oder ...

... schwarzer Musikliebhaber - ...

... auf den Pott müssen wir alle von Zeit zu Zeit.

Dabei ist freilich Pott nicht gleich Pott. Ob mit Zielhilfe für Angeschossene oder ...

... mit königlicher Aussicht für Besserbetuchte ist da so ziemlich alles dabei.

Fein auch, wenn es portable Alternativen für Momente gibt, in denen das nächste WC-Häuschen in weiter Ferne liegt - so wie etwa dieser Bourdalou, ein Porzellan-Urinal für Frauen aus dem 18. Jahrhundert.

Doch auch in modernen Zeiten können (sich) Outdoor-Freunde auf ...

... tragbare Lösungen setzen.

Denn eins steht fest: Immer dann, wenn mehrere Menschen eine Toilette benutzen, wird es hygienisch kritisch oder ...

... der Klogang ist mit empfindlichen Gebühren verbunden.

Im Preis inbegriffen sind dann allerdings auch die kostenlose Inanspruchnahme von Kontaktanzeigen und ...

... der Gratis-"Genuss" von Poetischem.

Doch halt! Weshalb erzählen wir Ihnen hier überhaupt einen von der Schüssel?

Richtig: Der 19. November ist der Welttoilettentag. 2001 kam Begründer Jack Sim (im Bild am Objekt) auf die Idee, ...

... mit einem eigenen Aktionstag darauf aufmerksam zu machen, dass das Toilettenproblem für die meisten Menschen auf der Welt nicht gelöst ist.

Für Dreiviertel der Weltbevölkerung wird es in den nächsten Jahren keine sauberen Toiletten geben.

Was für uns eine selbstverständliche Sache ist, ...

... wirft in weniger entwickelten Ländern echte Probleme auf.

Kanalisationen fehlen; die damit verbundene Belastung des Grundwassers ist mitunter erheblich.

Jeden Tag tötet Durchfall 4000 Kinder, vor allem in Afrika und Südasien. Die schlechten hygienischen Zustände in der Sanitärversorgung spielen dabei eine entscheidende Rolle.

In reicheren Ländern dieser Welt stellen sich solche Fragen nicht. So wird der Welttoilettentag auch dazu genutzt, auf diverse weitere Kloprobleme hinzuweisen.

Die German Toilet Organization etwa widmet sich unter anderem der mitunter ekligen Situation auf Schulklos. Durch einen Mitmach-Wettbewerb unter dem Motto "Toiletten machen Schule" ging die Organisation gegen Missstände vor.

Auch die deutsche Papierindustrie bemüht sich, Erhellendes beizutragen. Der Hersteller Zewa Soft etwa legt dar, wie sich die Deutschen zur Glaubensfrage "Knüllen oder Falten" verhalten. Ergebnis: Rund 70 Prozent falten das Toilettenpapier zusammen, bevor sie es benutzen.

Der typische Falter sei studiert, verheiratet und wohne in einer kleinen bis mittelgroßen Stadt. Nur 7,4 Prozent knüllen übrigens. Ein nicht unerheblicher Anteil - zumeist Frauen - wickeln sich das Papier um die Hand. Nun ja, wenn es sonst keine Probleme gibt auf der Welt.

Existenzieller sind da schon die Sorgen derer, die auf dem WC von ungebetenen Gästen heimgesucht werden.

Wohl dem, der sich nur in geeigneter Schutzkleidung in die Gefahrenzone vorwagt.

Denn wer weiß schon, was ihn dort erwartet?

Und auf Gesellschaft können die meisten bei ihrer Sitzung schließlich ganz gut verzichten. Auf solche ganz besonders.

In diesem Sinne: Auf dass alles sauber fließt und ...

... keine unangenehmen Überraschungen lauern, wenn ...

... es wieder einmal ganz dringend sein muss.

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