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Gebrauchtwagen-Recht Auto darf nicht gewandelt werden

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Zuürckgeben gilt nicht: Wenn ein Wagen in Zahlung genommen wird, dann darf er nicht über eine Klausel wieder zurückgegeben wird.

Autohändler dürfen sich durch kleine Tricks im Kaufvertrag keine Sonderrechte genehmigen und ein angekauftes Auto nachträglich wieder wandeln.

Wer sein Fahrzeug bei einem Autohändler in Zahlung gibt, muss es nicht wieder zurücknehmen. Auch nicht, wenn eine entsprechende Klausel im Kleingedruckten des Kaufvertrages steht. Das entschied das Landgericht Hannover, wie der ADAC jetzt berichtet.

Im vorliegenden Fall gab ein Neuwagenkäufer seinen Gebrauchten bei einem Händler in Zahlung. Der Preis wurde mittels einer Bewertung vorher vereinbart. Der zuvor festgestellte Schaden wurde dabei vom Kunden behoben. Bei der Auslieferung des Neuwagens kam dann die Überraschung: Der Händler minderte die Gutschrift mit der Begründung, dass der Wert des Gebrauchten, festgestellt durch eine nachträgliche Untersuchung, durch die Reparatur gesunken sei. In seinen allgemeinen Geschäftsbedingungen sei ausdrücklich vermerkt, dass er Abstand von der vereinbarten Inzahlungnahme nehmen könne. Die Richter gaben ihm jedoch nicht Recht.

Die Experten des ADAC raten Käufern, trotzdem das Kleingedruckte in Verträgen genau zu lesen. Sind sie mit der Vereinbarung nicht einverstanden, sollte vom Kauf Abstand genommen werden (Az.: 10 O 64/07).

Quelle: n-tv.de, sp-x

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