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Einstieg bei MV Agusta perfekt Daimler hat jetzt auch "Brutale"-Motorräder

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MV Agusta ist jetzt mit Daimler verbandelt. Die "Brutale 800" wird es aber auch in Zukunft nicht mit Stern geben.

Nun ist es offiziell: Daimler wird künftig mit dem italienischen Motorradhersteller MV Agusta kooperieren. Die Schwaben sind damit nach Audi der zweite Premiumhersteller, der bei einer italienischen Motorradmarke einsteigt.

Der Autohersteller Daimler steigt beim italienischen Motorradbauer MV Agusta ein. Laut einer Mitteilung beider Unternehmen übernehmen die Stuttgarter über ihre Tuningtochter AMG 25 Prozent der Anteile. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Eine Zusammenarbeit soll es unter anderem bei Marketing und Vertrieb geben. Die Zustimmung der zuständigen Behörden steht noch aus. Sie wird bis Ende November erwartet.

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MV Augsta wurde 1945 im italienischen Varese als Motorradsparte des Flugzeugherstellers Agusta gegründet. Die Marke genießt in Zweiradkreisen einen legendären Ruf, musste in der Vergangenheit aber immer wieder um ihren Bestand kämpfen. Unter anderem gehörte das Unternehmen kurzzeitig zu Harley-Davidson. Seit 2010 ist MV Augsta im Besitz der Castiglioni-Familie, die die Marke erfolgreich zum exklusiven Kleinserienhersteller aufbaute.

Das Engagement von Auto- bei Motorradherstellern liegt aktuell im Trend. Daimler-Konkurrent Audi kaufte bereits 2012 die noble Zweiradschmiede Ducati, Ferrari plant dem Vernehmen nach, künftig auch Motorräder unter dem Logo des sich aufbäumenden Pferdes zu verkaufen. Selbst Porsche hatte zwischenzeitlich mit Harley-Davidson geliebäugelt und Motoren für die Amerikaner entwickelt. Für Daimler dürfte der Kauf auch ein weiteres Zeichen für die Verjüngung und vor allem der Wandel der Marke in Richtung Sportlichkeit sein. Tradition hat das Motorrad einzig bei BMW. Die Münchner haben schon Jahre vor dem Start der Autoproduktion motorisierte Zweiräder gebaut.

Quelle: n-tv.de, hpr/sp-x

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