Auto
Mittwoch, 09. März 2011

Ausreden beim TÜV: "Den fährt nur meine Frau"

Es soll Autofahrer geben, denen die Fahrt zur Hauptuntersuchung ihres Autos mehr Stress bereitet als der Termin beim Zahnarzt. Gute Ausreden gehören deshalb zum Rüstzeug, wenn es um die TÜV-Plakette geht.

Unangenehmer Termin: Beim TÜV zeigt sich das schlechte Gewissen der Autobesitzer.
Unangenehmer Termin: Beim TÜV zeigt sich das schlechte Gewissen der Autobesitzer.

"Um Gottes Willen, mein Auto muss zum TÜV." Für viele ist dieser Termin unangenehm, denn schließlich weiß man nie, was die Prüfer bei der alle zwei Jahre wiederkehrenden Hauptuntersuchung so alles finden. Oftmals ist es ein Zittern und Bangen, bis auf dem hinteren Kennzeichenschild die aktuelle TÜV-Plakette als Nachweis für die Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit des Fahrzeugs klebt. Seit 1961 ist das in Deutschland der Fall. Anlässlich des 50. Jubiläums hat der TÜV Süd die 50 originellsten Ausreden von Autofahrern zusammengetragen, wenn es darum geht, den angeschlagenen Zustand des geliebten Wagens zu begründen.

So versteckt sich das männliche Geschlecht gerne hinter der Partnerin. Immer wieder bekommen TÜV-Prüfer beispielsweise die Aussage "Mit dem Wagen fährt nur meine Frau" zu hören, wenn Mängel entschuldigt werden sollen. Frauen hingegen gehen gerne auch mal in die Offensive. Eine attraktive Dame hat sich beispielsweise zu dem Satz hinreißen lassen: "Mein Freund meinte, wenn ich beim TÜV vorfahre, bekommen wir vielleicht die Plakette." Weitere gerne genommene Ausreden: "Ich fahr eh bloß am Tag" (bei Beleuchtungsmängel); "der Ölverlust kommt vom Danebenschütten beim Einfüllen"; "da ist nur schlechter Sprit drin vom Urlaub, normalerweise sind die Abgaswerte gut"; "vor zwei Jahren hat der Kollege kein Wort gesagt, dass mit den Bremsen etwas nicht stimmt"; "den Defekt hat mein Auto seit Jahren, das hat noch nie gestört". Als besonders gewitzt tat sich ein Pkw-Fahrer mit folgender Aussage hervor: "Die Mängel jetzt zu beheben ist völlig sinnlos. Das Auto ist für einen Crashtest vorgesehen, braucht aber für den Crash einen gültigen TÜV."

Übrigens: Fahrer von landwirtschaftlichen Fahrzeugen nehmen die Sache häufig besonders lässig. Sie sind offenbar der Ansicht, dass für ein auf dem Acker genutztes Gefährt Bremsen oder Licht eher nebensächlich sind. "Wir fahren kaum auf der Straße", lautete das Argument, als Prüfer auf die abgefahrenen Reifen einer Zugmaschine aufmerksam machten.

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Quelle: n-tv.de

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