Auto

Neue Autoklasse? Ford Fusion läuft vom Band

In den Kölner Ford-Werken ist am Montagmorgen die Serienproduktion des neuen Kleinwagens "Fusion" angelaufen. Bis zum Jahresende sollen 69.000 dieser "aktiven Stadtautos" vom Band rollen, mit der Ford nach eigener Aussage die "Generation junger, städtischer Paare und Familien" ansprechen will. Ob mit der Kreuzung aus Kleinwagen, Kompakt-Van und Sport Utility Vehicle allerdings tatsächlich - wie von Ford mitgeteilt - ein "völlig eigenständiges Segment" kreiert wird, sei dahingestellt.

Das neue Modell folgt dem Trend zu mehr Raum auf knapper Grundfläche. Die Plattform entspricht der des neuen Fiesta, der im gleichen Werk seit November 2001 gebaut wird. In den Umbau der Produktionsanlage und den benachbarten Industriepark mit zwölf Zulieferern wurden rund 525 Millionen Euro investiert.

Das Platzangebot im Fusion soll allerdings deutlich größer sein als im Fiesta und das Niveau eines "familientauglichen Vans" erreichen. Erhöhte Sitzpositionen für Fahrer und Beifahrer ermöglichen eine bessere Rundumsicht und ein leichteres Ein- und Aussteigen.

Zu kaufen gibt es den neuen Ford ab Herbst. Der Einstiegspreis für das Basismodell liegt mit 13.950 Euro (inkl. MWSt., ab Werk) im familienfreundlichen Bereich. Dafür erhält man serienmäßig u.a. einen 1,4-Liter-Duratec-16V-Motor mit 59 kW / 80 PS, ABS, Front- und Seitenairbags, Servolenkung und diverse andere Komfort-Merkmale.

Quelle: ntv.de