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BMW Motorrad-Sparte Kooperation mit Aprilia

Der BMW-Konzern lässt in seiner Motorrad-Sparte die Kooperation mit dem italienischen Hersteller Aprilia wieder aufleben. Es sei ein Vertrag über die Zusammenarbeit bei Entwicklung und Produktion unterzeichnet worden, teilte BMW am Dienstag in München mit. Aprilia hatte bereits von 1993 bis 1999 für BMW das Einzylindermodell F650 gebaut, bevor die Produktion ins Berliner Werk geholt wurde.

Die BMW-Motorradsparte schwächelte im vergangenen Jahr. Der Absatz sank leicht auf 92 266 verkauft Maschinen, das Ergebnis vor Steuern brach auch wegen der Investitionen in neue Modelle um 38 Prozent auf 31 Millionen Euro ein. Auch mit Hilfe der Aprilia-Kooperation soll es nun wieder aufwärts gehen. Dazu sollen in den Aprilia-Werken Noale und Scorz nun wieder BMW-Motorräder produziert werden. Dabei gehe es um eine Verbreiterung der Produktpalette, sagte BMW-Motorrad-Chef Herbert Diess. Die Modelle der bestehenden F-Baureihe seien nicht betroffen.

Quelle: n-tv.de