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AMG rüstet C- und A-Klasse auf Mercedes plant "M3-Killer"

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Das AMG-Logo wird es wohl künftig auch auf dem C-Klasse-Coupé und der A-Klasse geben.

Mit einem Frontalangriff auf die Konkurrenz von BMW will die Mercedes-Tochter AMG Lücken im Modellprogramm schließen. Das C-Klasse-Coupé soll einen neuen V8-Motor bekommen und auch die A-Klasse will man leistungsmäßig aufrüsten.

Die Mercedes-Hochleistungstochter AMG wird ihre Angebotspalette in den nächsten Jahren weiter ausbauen. Sicher ist, dass dem für Anfang nächsten Jahres erwarteten C-Klasse Coupé eine AMG-Version zur Seite gestellt wird. Sie dürfte mit dem neuen V8-Motor ausgerüstet werden und bis zu 368 kW/500 PS leisten. Das C-Klasse Coupé soll nach Aussagen von Entwicklern ein scharf positionierter "M3-Killer" werden - und nebenbei die Lücke, die im Modellprogramm nach Einstellung des CLK entstanden ist, ausfüllen.

Rechnen darf man auch mit einer AMG-Version der für Herbst 2012 avisierten neuen A-Klasse. Da das Mercedes-Einstiegsmodell flacher, länger und deutlich dynamischer ausfallen wird, ist es für die Affalterbacher nun interessant. „Die Chance auf eine AMG A-Klasse ist gegeben“, drückt sich der neue AMG-Chef Ola Källenius noch etwas zurückhaltend aus. In Wirklichkeit ist die Entscheidung aber schon so gut wie gefallen, denn AMG will seinen derzeitigen Output von in diesem Jahr rund 18.000 Einheiten mittelfristig deutlich steigern. Dies soll laut Källenius zum einen mit den traditionellen Leistungsträgern wie dem C 63, dem E 63, dem S 63 oder auch den neuen AMG CL-Modellen geschehen, die auf Wachstumsmärkten wie China, Russland oder Brasilien noch Potential haben. Zum anderen soll aber mit neuen Modellen das Angebot verbreitert werden. So will AMG zusätzliche Kunden auch in Europa gewinnen.

Wie für jeden Hersteller besonderer Fahrzeuge kann eine solche Wachstumsstrategie auch zum Spagat werden. Einerseits will man neue Kunden gewinnen, andererseits aber auch eine exklusive Marke bleiben. Für Källenius ist AMG von solchen Problemen aber noch weit entfernt: „Auch mit 35.000 Einheiten jährlich auf dem Weltmarkt wären wir auch im Vergleich zu anderen Marken immer noch sehr exklusiv.“

Quelle: n-tv.de, sp-x

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