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Kias neuer Van KV7 Neue Perspektiven

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Neue Interpretation eines Van: Der Kia KV7 wird sicherlich einige Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Kia stellt auf der Motor Show in Detroit mit dem KV7 eine Studie vor, die neben hoher Funktionalität auch mit einer SUV-ähnliche Optik punkten will.

Dieses Konzeptfahrzeug dürfte in Detroit die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich ziehen: Flügeltüren, Touchscreen-Tisch und Lounge-Sitze prägen die Studie KV7 von Kia, die vom US-Designstudio der koreanischen Marke entwickelt wurde. Sie soll mit der Vorstellung aufräumen, dass Vans nur für Familien interessant sind. Die Optik der Kia-Studie steht in scharfem Kontrast zu dem heute üblichen Van-Design und knüpft an das Box-Konzept des Crossover-Modells Soul an. "Jeder versucht, seinem Van das Attribut sportlich zu verleihen, obwohl ein Van von seinem Kern her einfach eine Box ist. Anstatt dieses Boxartige zu verstecken, haben wir uns entschlossen, es hervorzuheben und zu feiern", sagt Tom Keams, Chef-Designer von Kia Motors America.

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Flügeltüren machen den Weg in das loungeartige Innere des Fahrzeugs.

Der lange Radstand wird mit einem Design von A-Säulen und Frontscheibe kombiniert, das vertikaler ist als bei herkömmlichen Vans. Auffälligstes Merkmal: die Flügeltür zum Fond an der Beifahrerseite. Da die B-Säule fehlt, ergibt sich ein großzügiger Einstieg zum loungeartigen Interieur, wenn die Flügeltüre zusammen mit der Beifahrertür geöffnet wird.

LEDs als Vorgeschmack auf die Serie

Die Studie ist mit verschiedenen LED-Lichtelementen ausgestattet, die künftig möglicherweise bei Kia-Serienmodellen zum Einsatz kommen könnten. Dazu gehören beispielsweise Nebelscheinwerfer, die sich als durchgehende LED-Reihe über die gesamte Fahrzeugfront spannen oder LED-Blinkleuchten in den Außenspiegeln und am Heck, deren Signal in Abbiegerichtung pulsiert.

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Ein riesiges Touchscreendisplay bildet den Mittelpunkt im Fond.

Die Windschutzscheibe des KV7 greift das Frontscheibendesign des neuen Sportage und der kommenden Mittelklasselimousine Optima auf. Im Dach bilden mehrere Fensterelemente einen nahezu durchgängigen Panoramaeffekt, der den Blick in den Himmel freigibt. Trotz seiner unkonventionellen Erscheinung hat die Studie mit einer Länge von 4,87 Metern, einer Breite von 2,03 Metern und einer Höhe von 1,73 Metern typische Van-Dimensionen.

Armaturenbrett kommt von selbst

Wenn vom Fahrer die Startertaste betätigt wird, bewegt sich die gesamte Armaturentafel um rund 15 Zentimeter auf ihn zu. Dadurch sind sämtliche Bedienelemente und Anzeigen leicht erreichbar. Dazu gehört auch das große Multifunktionsdisplay in der Mitte, über das das Infotainmentsystem, die Klimaanlage und das Navigationssystem gesteuert werden. Die Passagiere im Fond haben ihr eigenes Steuerungsdisplay in Form eines schwebend montierten Tisches, dessen Oberfläche einen Touchscreen bildet.

Angetrieben wird der KV7 von einem 2,0-Liter-Benzinmotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung, der eine Leistung von 209 kW/285 PS entwickelt. Er ist mit einem Sechsstufen-Automatikgetriebe kombiniert und verbraucht nach Herstellerangaben weniger als acht Liter Treibstoff pro 100 Kilometer.

Quelle: ntv.de, sp-x

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