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Elektroauto 2011 auch in Europa Nissan präsentiert Leaf

Der japanische Autobauer will im Dezember die ersten Elektroautos vom Typ "Leaf" in Japan ausliefern. Bestellungen werden ab April angenommen. Bereits Ende der Woche will der Konzern mitteilen, wie hoch die Vorbestellungen sind.

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Ob der Run auf den neuen "Leaf" so groß sein wird, wie der hier auf den COO von Nissan, Toshiyuki Shiga?

(Foto: REUTERS)

Der japanische Autobauer Nissan will im Dezember die ersten Elektroautos vom Typ "Leaf" (Blatt) in Japan ausliefern. Bestellungen werden ab April angenommen, teilte das Unternehmen in Yokohama mit. Das Auto werde ohne staatliche Subventionen 3,76 Mio. Yen (knapp 30.200 Euro) kosten. Damit ist es preiswerter als der Mitsubishi i-MiEV, der rund 37.000 Euro kostet. Bis März 2011 sollen 6000 Fahrzeuge verkauft werden. In Europa soll der Leaf 2011 auf den Markt kommen.

Leaf soll das erste komplett auf Elektroantrieb basierende Auto der Welt für den Massenmarkt werden. Nissan entwickelte das Fahrzeug zusammen mit seinem französischen Partner Renault. Mit dem "Leaf" wollen Nissan und Renault Marktführer bei Null-Emissions-Autos werden.

Produktion in England

Der "Leaf" soll eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 140 Kilometern pro Stunde erreichen und mindestens 160 Kilometer weit fahren, bevor er neu aufgeladen werden muss. Vom Band laufen soll der Leaf in den USA und Japan sowie ab 2013 im englischen Sutherland. Rund 50.000 Autos sollen in Sutherland gebaut werden.

Nissan präsentiert auf einer Pressekonfenrez in Yokohama sein Elektroauto "Leaf". Das Auto soll ohne staatliche Subventionen 3,76 Mio. Yen (knapp 30.200 Euro) kosten.

Ab 2011 soll das Elektroauto der Japaner auch in Europa erhältlich sein.

(Foto: REUTERS)

Auch andere Autobauer wie Toyota und Volkswagen wollen in den kommenden Jahren Elektroautos vorstellen. Ihrer Ansicht nach könnte es aber noch Jahrzehnte dauern, bis sie sich auf dem Markt etablieren. Gründe sind ihr hoher Preis, ihre begrenzte Reichweite und die - gemessen an der derzeitigen Batterie-Technik - langen Ladezeiten.

Quelle: ntv.de, ddi/rts

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