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Verlust deutlich verringert Opel kämpft sich empor

Trotz der Branchenflaute ist es dem Rüsselsheimer Autobauer gelungen, seine Verluste 2002 deutlich einzudämmen. Wie die deutsche Tochter des Branchenprimus General Motors mitteilte, verringerte sich der Verlust von 674 Mio. Euro im Vorjahr auf 227 Mio. Euro.

Der Nettoverlust belief sich 2002 auf 345 Mio. Euro nach einem Überschuss von 87 Mio. Euro im Vorjahr. 2001 hatte Opel allerdings nur an den Erträgen seiner Bank verdient. Der Umsatz ging von 16 Mrd. Euro 2001 auf 14,9 Mrd. Euro zurück.

Für das laufende Jahr ist Opel optimistisch. Man gehe davon aus, im vierten Quartal diesen Jahres die Gewinnschwelle überschreiten zu können, hieß es. Im Oktober hatte Opel-Chef Carl-Peter Forster den Turnaround für 2003 in Aussicht gestellt. Es sei jedoch sehr schwierig, bereits ein positives Gesamtergebnis zu erzielen, erklärte Forster. Dieses werde für 2004 erwartet.

Nachdem Opel 2001 ein operatives Minus von 674 Mio. Euro ausweisen musste, leitete der Konzern drastische Maßnahmen zur Kostensenkung ein. So wurden rund 2.500 Stellen abgebaut. Ende 2002 beschäftigte der Konzern noch gut 34.100 Mitarbeiter. Die Sanierung schlug bei den Sonderfaktoren mit Kosten in Höhe von 548 Mio. Euro zu Buche und trug damit wesentlich zum Fehlbetrag bei.

Quelle: n-tv.de

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