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2500 Kilometer Straße Österreich hebt Maut an

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Das Stehen im Stau wird in Österreich teurer.

(Foto: picture alliance / ANTON TEMMEL / APA / picturedesk.com)

Wer im Nachbarland Österreich Autobahnen oder Schnellstraßen nutzt, muss dafür seit fast 25 Jahren zahlen. Im kommenden Jahr erhöht sich die Gebühr wieder einmal. Allerdings fällt der Anstieg moderat aus.

Die Benutzung der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen wird 2022 wieder teurer. Die Preise für die unterschiedlichen Vignetten steigen um 1,4 Prozent, wie der Autobahnbetreiber Asfinag mitteilte. Damit kostet die Jahresvignette künftig 93,80 Euro (statt 92,50). Die Gebühr für die Dauer von zwei Monaten kommt auf 28,20 Euro (bisher 27,80). Für die Zehn-Tages-Vignette müssen die Autofahrer mit 9,60 Euro zehn Cent mehr als bisher bezahlen. Die Gebühr wird seit 1997 erhoben.

Die Einnahmen kommen der Instandhaltung und dem Ausbau des rund 2500 Kilometer umfassenden Autobahn- und Schnellstraßennetzes zugute. Die Gebühren für die Auto- und Motorradfahrer summieren sich jährlich auf rund 500 Millionen Euro. Zusätzlich kann die Asfinag auch mit rund 1,5 Milliarden Euro Einnahmen bei der Lkw-Maut rechnen. 

Die neue Vignette könne bei 6000 Asfinag-Vertriebspartnern im In- und Ausland erworben werden. Alternativ kann die Maut auch online bezahlt werden - mit der Registrierung des Kennzeichens fällt das Kleben und Abkratzen weg.

Quelle: ntv.de, jwu/dpa

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