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Polizei bekämpft "Killer Nummer eins" Rasern geht es an den Kragen

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Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der häufigsten Unfallursachen.

(Foto: dpa)

Mehrere Bundesländer greifen in Kürze zu drastischen Mitteln, um gegen Raser vorzugehen. Wer zu schnell fährt, dürfte es am Mittwoch schwer haben und einigen Ärger bekommen.

Tausende Polizisten werden am Mittwoch erstmals länderübergreifende Tempokontrollen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und den Niederlanden vornehmen. Ab 6 Uhr wird 24 Stunden lang an insgesamt 4000 Kontrollstellen geblitzt, wie das NRW-Innenministerium mitteilte.

"Rasen hört nicht an Ländergrenzen auf. Überall ist zu hohe Geschwindigkeit der Killer Nummer eins", erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) in Münster. Niedersachsens Innenressortchef Uwe Schünemann (CDU) lobte die Zusammenarbeit als "exzellentes Beispiel und übertragbar auf viele andere Handlungsfelder".

Der sogenannte 24-Stunden-Blitz-Marathon findet in Nordrhein-Westfalen bereits zum dritten Mal statt. Die Aktion ist als Teil der Kampagne "Brems Dich - rette Leben" der NRW-Polizei gegen die bundesweit steigende Zahl von Geschwindigkeitsunfällen entstanden. Niedersachsen setzt mit seiner Beteiligung an der Kontrollaktion seine Verkehrssicherheitsinitiative (VSI) 2020 fort. Ziel ist, die schweren Verkehrsunfälle bis 2020 um ein Drittel zu reduzieren.

Quelle: ntv.de, AFP