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GM trumpft auf in Detroit US-General auf Eroberungskurs

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Mit zahlreichen Aufwertungen hat GM die Plattform des Astra ins Premiumsegment gehoben.

(Foto: Wieck)

GM zeigt neue Serienmodelle - der Konzern ist wieder da. Und eine GMC-Studie strotzt ebenfalls vor Selbstbewusstsein. Dabei prescht vor allem Buick nach vorne. Deren Erfolg kommt großteils aus Rüsselsheim.

General Motors ist zurück - und das Modellprogramm beweist, dass es keine schlechte Entscheidung war, Opel zu behalten. Denn die Marke Buick ist in einem geradezu kometenhaften Wiederaufstieg begriffen - der zu einem Gutteil auf Fahrzeugen und Plattformen aus Rüsselsheim basiert.

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Der Buick Regal soll oberhalb des Verano Kunden gewinnen. Die Basis stellt der Opel Insignia.

(Foto: Wieck)

So wollen die Amerikaner mit dem Buick Verano die Premium-Marken Lexus und Audi angreifen. Bei diesem Modell handelt es sich um die Stufenheck-Ausführung des Opel Astra, die allerdings äußerst geschickt modifiziert wurde und den Vergleich mit der angepeilten Konkurrenz nicht scheuen muss. Darüber rangiert der Buick Regal, ein Schwestermodell des Opel Insignia. Er wird derzeit noch aus Europa geliefert, soll aber schon bald - wie der Verano - in Nordamerika vom Band laufen. Und auch der größere, eigenständig gezeichnete Buick LaCrosse basiert auf der Architektur des Regal/Insignia.

GMC-Truck als Hingucker

Unterhalb dieser Modelle rangiert der Chevrolet Sonic - so heißt in den USA jetzt der Nachfolger des kompakten Aveo, der auch in Europa angeboten wird. Der Sonic kommt in den USA als viertürige Stufenheck-Limousine oder als Fünftürer mit Steilheck - und er kommt mit zwei 103 kW/140 PS leistenden, exakt gleich starken Motoren: Einem 1,8-Liter-Saugmotor und einem teureren 1,4-Liter-Turbo, der sparsamer, aber gleichzeitig drehmomentstärker ist.

Auch der Turbo-Sonic kann nicht annähernd mithalten, wenn es um eine besonders eindrucksvolle GM-Studie geht - das Sierra All-Terrain HD Concept von der Nutzfahrzeug-Tochter GMC. Mit einem 296 kW/403 PS starken 6,6-Liter-V8-Turbodiesel aus der Duramax-Motorenserie und einem maximalen Drehmoment von 1.037 Nm huldigt dieser allradgetriebene Pritschenwagen dem nach wie vor präsenten Freiheitsdrang der Amerikaner auf und abseits der Straßen. Da macht es kaum noch etwas aus, dass die Marke Hummer inzwischen Geschichte ist.

Quelle: ntv.de, sp-x

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