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GebrauchtwagencheckElektrischer Opel Mokka - zuverlässig, aber frühe Gelenkprobleme

25.09.2026, 16:52 Uhr
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Laut ADAC-Pannenstatistik ist der Opel Mokka zuverlässig. (Foto: dpa)

Jung ist der elektrische kleine Crossover aus dem Stellantis-Konzern. Schützt das vor Gebrechen? Leider nicht immer und überall.

Eine beliebte Gattung verkörpert der elektrische Mokka aus dem Hause Opel: Er ist handlich, er ist SUV, er ist modern gezeichnet, wie viele Elektroautos dieser Tage. Wie diese fährt auch der Crossover mit seiner Antriebsbatterie ein ordentliches Gewicht umher - das jedoch schon an den Achsen zerrt und ihm die erste Kfz-Hauptuntersuchung (HU) verhagelt.

Modellhistorie

Der erste vollelektrische Mokka kam mit der zweiten Generation der Baureihe 2021 auf den Markt, während die vorherige nur konventionell angetriebene Auflage von 2012 bis 2019 gebaut wurde.

Zum Facelift von 2023 wurde das Modell in Mokka Electric umbenannt und bekam eine dezente Leistungsspritze. Der Antriebsbatterie - bis dahin 50 Kilowattstunden stark - gönnte der Hersteller 4 zusätzliche kWh. Technisch eng verwandte Modelle sind der Citroën C4, der Fiat 600 und der Peugeot 2008. Der E-Antrieb wurde dem elektrischen Corsa entnommen.

Karosserie und Varianten

Der elektrische Opel Mokka ist ein Fünfsitzer mit erhöhtem Aufbau. Sein Platzangebot ist klassentypisch beschränkt, damit ist das Modell naturgemäß kein riesengroßes Familien- oder Reiseauto, aber wendiger als diese.

Abmessungen (laut ADAC)

  • 4,15 m x 1,78 m x 1,53 m (L x B x H)

  • Kofferraumvolumen: 310 bis 1060 l (Dachhoch mit umgeklappter Rücksitzbank)

Stärken

Handlich fährt er sich und auf den ersten Metern dank E-Antrieb auch spritzig. Bei der HU brillieren laut "Auto Bild TÜV Report 2026" Federn und Dämpfer, Bremsleitungen und -schläuche sowie die Funktion der Bremsen. Kaum beanstandet werden zudem auch Lenkung und Antriebswellen oder etwaiger Rost am Fahrwerk - den gibt's nicht.

Schwächen

Der Report schreibt aber auch, das Modell hinterlasse bei der HU - die erste ist berücksichtigt - "einen zwiespältigen Eindruck". Es liegt vor allem an den Achsaufhängungen: Wegen ausgeschlagener Achs- und Führungsgelenke kassiert der Crossover um ein Vielfaches gegenüber dem klassentypischen Durchschnitt erhöhte Beanstandungsquoten.

Hinzu kommen: Mängel an der vorderen Beleuchtung, oft als verstelltes Nebellicht und zu oft verschlissene Bremsscheiben.

Pannenverhalten

In der ADAC-Pannenstatistik sieht es für den E-Opel dagegen gut aus. Dem Club sind bei seinen Einsätzen keine Bauteile statistisch relevant negativ aufgefallen. "Zuverlässig" sei das Modell.

Motoren und Antrieb

Permanentmagnet-Synchronmaschine (PSM) an der Vorderachse: 100 kW/136 PS und 115 kW/156 PS. Der Energiegehalt der Antriebsbatterie beläuft sich auf 50 bzw. 54 kWh. Die Ladeleistung beträgt maximal 100 kW, die Reichweite nach WLTP zwischen 338 und 403 Kilometer.

Händler-Verkaufswert nach Angaben der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) mit statistisch erwartbaren Kilometern - drei Preisbeispiele

  • Mokka-e Basis (6/2021); 100 kW/136 PS (Batterie: 50 kWh); 62.000 Kilometer; 13.150 Euro.

  • Mokka-e GS Line (6/2023); 100 kW/136 PS (Batterie: 50 kWh); 40.000 Kilometer; 19.239 Euro.

  • Mokka Electric Ultimate Longe Range (6/2024); 115 kW/156 PS (Batterie: 54 kWh); 28.000 Kilometer; 24.737 Euro.

Quelle: ntv.de, abe/dpa

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