Gebrauchte

Der Opel Meriva gebraucht Großraum im Kleinformat

Klein, aber fein: Opels Minivan Meriva macht als Gebrauchter wenig Ärger und bietet Platz für die ganze Familie. (Bild: Opel/dpa/tmn)

Klein, aber fein: Opels Minivan Meriva macht als Gebrauchter wenig Ärger und bietet Platz für die ganze Familie.

Die Vans von Opel sind Erfolgsstorys. Nicht nur der bekannte Zafira sondern auch sein kleiner Bruder, der Meriva konnte zahlreiche Kunden überzeugen. Als Gebrauchter schlägts ich der kleinere Meriva sogar noch besser als der große Bruder.

Bei einem Kompaktvan aus dem Hause Opel denken die meisten an den Zafira. Allerdings gibt es noch ein weiteres Erfolgsmodell aus dem Bereich der Großraumlimousinen: Das ist ein wenig kleiner als der Zafira und trägt den Namen Meriva.

Dieser Opel bietet ebenfalls einen variablen Innenraum und genügend Platz für die Familie. Die Kombination aus geringeren Abmessungen und großzügigen Raumverhältnissen kommt bei den Kunden an. Und in der Pannenstatistik des ADAC lässt der Meriva den Zafira ebenfalls hinter sich: Im Gegensatz zum größeren Van Zafira liegt der Meriva in der Pannenstatistik des Jahres 2008 deutlich vorn auf dem dritten Platz der Van-Klasse. Bei den Hauptuntersuchungen gibt es laut dem Automobilclub ebenfalls wenige Probleme - allerdings falle Ölverlust an Motor und Antrieb auf. Die weiteren Mängel des Meriva unterscheiden sich unter anderem je nach gewählter Motorisierung. So steht für den 1.4 Liter Benziner (2003 - 2004) hoher Ölverbrauch, Ablagerungen an den Abgasrückführungsventilen gab es am 1.6 Benziner (bis 2005). Defekte und Störungen im Motormanagement wurden wiederum am 1.8 Benziner (bis 2006) bemerkt.

Nachfolger nach sieben Jahren

Die erste Generation des Meriva erschien im Jahr 2003. Die technische Basis für den Minivan bildete der Opel Corsa C. Ende 2005 gab es ein Facelift, zu dem optische Retuschen an Front und Heck gehörten. Nach nunmehr sieben Jahren erhält der Ur-Meriva 2010 einen Nachfolger: Merkmale der neuen Generation sind vor allem die ungewöhnlichen, gegenläufig öffnenden Türen, die den Einstieg erleichtern sollen.

Auf der Motorenseite bietet der Meriva vor allem herkömmliche Aggregate, wie sie in der Kleinwagen-Klasse Standard sind. Die gebräuchlichen Benziner leisten 64 kW/87 PS bis 92 kW/125. Ungewöhnlich ist der immerhin 132 kW/180 PS starke Motor des betont sportlichen Meriva OPC. Dieselversionen leisten zwischen 55 kW/75 PS und 92 kW/125 PS.

Ein Meriva 1.6 Essentia aus dem Jahr 2003 sollte laut der Schwacke-Liste für rund 5500 Euro zu bekommen sein. Ein Meriva 1.6 Turbo OPC des Jahrgangs 2005 steht mit 10.650 Euro in der Liste, ein Dieselmodell Meriva 1.7 CDTI DPF Cosmo Baujahr 2008 mit 11.450 Euro.

Quelle: ntv.de, dpa

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