Mittwoch, 25. Januar 2023Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:29 Uhr

Das war Mittwoch, der 25. Januar 2023

Es ist offiziell: Deutschland wird der Ukraine für den Kampf gegen die russischen Besatzer Leopard-Panzer liefern. Auch die USA bestätigen Lieferung von M1 Abrams, den "besten Panzern der Welt". Für Kanzler Scholz ist das "ein Erfolg, aber kein Vorentscheid für die Kriegsaussichten der Ukraine", schreibt mein Kollege Sebastian Huld in seinem Kommentar. "Es braucht einen tiefergehenden militärischen Schub, der Russland endlich zu Verhandlungen zwingt."

Was war heute sonst wichtig:

Gute Nacht und bis morgen!

22:06 Uhr

Macheten-Angriff in spanischer Kirche: Ein Toter, vier Verletzte

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Ein Kirchendiener wurde bei dem Angriff in Algeciras getötet.

(Foto: picture alliance/dpa/EUROPA PRESS)

In einer Kirche im südspanischen Algeciras ist ein Kirchendiener von einem Angreifer mit einer Machete getötet worden. Neben dem Mesner habe der Täter auch einen Priester und drei weitere Menschen verletzt, berichtete der staatliche Fernsehsender RTVE. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest. Das Motiv für die Tat ist noch unklar. Ein terroristischer Hintergrund werde von der Polizei nicht ausgeschlossen, berichtete RTVE. Wie der Sender, aber auch die Zeitung "El Periodico" berichteten, habe der Angreifer "Allah" gerufen.

21:43 Uhr

Messerattacke in Zug: Kriminalakte des Angreifers ist sehr lang

Ibrahim A., der heute in einem Regionalzug in Schleswig -Holstein zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt hat, ist polizeibekannt. Der staatenlose Palästinenser, der 2014 nach Deutschland kam und 2015 einen Asylantrag stellte, ist laut einem Bericht der "Welt" seitdem zwölfmal polizeilich in Erscheinung getreten.

Ermittelt wurde gegen ihn demnach im Jahr 2015 wegen Ladendiebstahl in Euskirchen, Missbrauch von Scheckkarten in Bonn, 2016 wegen gefährlicher Körperverletzung in Euskirchen, gefährlicher Körperverletzung in Bad Münstereifel, Ladendiebstahl in Euskirchen, 2018 wegen Körperverletzung in Köln, 2019 wegen sexueller Nötigung in Euskirchen, 2020 wegen Sachbeschädigung in Euskirchen, Körperverletzung in Bonn und zweimal Körperverletzung in Euskirchen und Bedrohung in Euskirchen.

Der Mann soll sich noch bis vor einer Woche in Untersuchungshaft befunden haben, berichtete die "Welt", ohne offizielle Quellen zu nennen.

21:23 Uhr

Polizei rettet Mann mit "deutlich über fünf Promille"

Einen sturzbetrunkenen Mann hat die Polizei im baden-württembergischen Ravensburg aufgegriffen. Eine Streife wurde zu einer Bushaltestelle gerufen. Dort trafen die Polizisten auf den hilflosen 49-Jährigen. Ein Alkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert "von deutlich über fünf Promille". Er wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

20:47 Uhr

Messerangriff in Brokstedt: 120 Menschen waren im Zug

Zum Zeitpunkt der tödlichen Messerattacke in einer Regionalbahn in Schleswig-Holstein sind rund 120 Menschen in dem Zug gewesen. Das sagte eine Sprecherin der Polizei in Itzehoe. "Das muss ein sehr großes Chaos gewesen sein." Nach dem Angriff wurden etwa 70 Zeugen von der Polizei befragt und betreut.

Am Nachmittag war ein staatenloser Palästinenser in der Regionalbahn Kiel-Hamburg kurz vor der Ankunft im Bahnhof Brokstedt mit einem Messer auf Reisende losgegangen. Zwei Menschen wurden getötet, mehrere wurden verletzt.

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20:04 Uhr

Rentnerin stirbt nach Attacke eines 14-Jährigen

Ein entsetzlicher Vorfall ereignete sich am späten Montagabend im baden-württembergischen Bad Mergentheim. Ein 14-Jähriger soll unvermittelt auf eine 78 Jahre alte Fahrradfahrerin zugerannt sein und sie von ihrem Fahrrad gestoßen haben. Bei dem Sturz erlitt die Frau so schwere Kopfverletzungen, dass sie in der Nacht zum Mittwoch im Krankenhaus starb.

Der Jugendliche soll sich zunächst auf der anderen Straßenseite befunden haben und dann auf die Radlerin zugelaufen sein. Zeugen sahen seine Attacke auf die Frau. Der 14-Jährige versuchte laut Polizei zu fliehen, konnte aber bald festgenommen werden. Er sei mittlerweile an Angehörige übergeben worden, erklärte die Polizei.

19:31 Uhr

Habeck: Knapp zwei Millionen Fachkräfte fehlen in Deutschland

In Deutschland können knapp zwei Millionen Stellen nicht besetzt werden. Das sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck in Berlin. "Überall fehlt es." Der Grünen-Politiker bekräftigte, die Ampel-Koalition wolle dieses Problem mit mehreren Gesetzesänderungen angehen. Aber darauf warte die Welt nicht. In der EU gebe es bereits einen Binnenmarkt, der Fachkräften Freizügigkeit gebe. "Die kommen aber nicht."

18:26 Uhr

Auf Rhodos und Kos bebt die Erde

Ein Beben der Stärke 5,9 hat die Ferieninseln Rhodos und Kos sowie alle andere Gebiete der Inselgruppe der Dodekanes erschüttert. Der Erdstoß ereignete sich nach Angaben des geodynamischen Instituts von Athen rund 60 Kilometer südlich von Rhodos in einer Tiefe von etwa 20 Kilometer unter dem Meeresboden. Auch im Südwesten der Türkei sei der Erdstoß gespürt worden, hieß es in Medienberichten. Informationen über Verletzte oder schwere Schäden lagen bisher nicht vor.

18:16 Uhr
Breaking News

USA liefern der Ukraine Abrams-Kampfpanzer

Die US-Regierung wird der Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs 31 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams liefern. Dies werde es der Ukraine ermöglichen, sich besser zu verteidigen, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des Weißen Hauses.

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17:50 Uhr

Nach Teams-Störung: Auch Slack fällt aus

Mit Kollegen persönlich statt im Chat kommunizieren? Ja, auch das geht. Das haben heute wohl viele Büro-Mitarbeiter feststellen können. Nach einer weltweiten Störung von Microsofts Plattform Teams ist auch der Konkurrenzdienst Slack ausgefallen. Nutzer berichteten auf Twitter und auf Websites wie "allestörungen.de" von Problemen. Slack teilte auf seiner Systemstatus-Seite mit, dass nach Ursachen des Problems gesucht werde. Kurz darauf kamen die Slack-Chats wieder online.

17:18 Uhr

Taube legt Mannheimer Hauptbahnhof lahm

Eine Taube hat den Mannheimer Hauptbahnhof zeitweise lahmgelegt. Der Vogel war in die Oberleitung geflogen und hatte einen Kurzschluss verursacht, wie die Polizei mitteilte. Durch die Hitzeentwicklung sei die Oberleitung geschmolzen und heruntergekracht. Menschen wurden dabei nicht verletzt, der Vogel verendete jedoch durch den Stromschlag. Während der Reparaturarbeiten war zeitweise der komplette Bahnhof beeinträchtigt. Nach etwa einer Stunde konnten aber wieder fast alle Gleise befahren werden.

16:44 Uhr

Polizei stoppt Auto mit vier Kindern im Kofferraum

Vier Kinder im Kofferraum: Die Polizei hat in Schleswig-Holstein ein mit zwölf Personen besetztes Auto gestoppt. Der Wagen hat fünf Sitzplätze. Vier Sechs- bis Elfjährige saßen im Kofferraum, vier weitere Kinder und vier Erwachsene auf Rückbank und Vordersitzen, wie die Polizei mitteilte. Nachdem die Beamten den Mittelklassewagen angehalten hatten, seien die Kinder aus dem Kofferraum nach vorne geklettert. Die Beamten hätten dem 27 Jahre alten Fahrer aber deutlich gemacht, dass die Fahrt so nicht fortgesetzt werden könne. Weil der Mann seinen Wohnsitz im Ausland hat, musste er eine Sicherheitsleistung von 300 Euro hinterlegen.

16:09 Uhr
Breaking News

Messerangriff in Regionalzug zwischen Kiel und Hamburg

Bei einer Messerattacke in einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg sind mehrere Menschen verletzt worden. Ein Mann ging kurz vor 15.00 Uhr vor der Ankunft im Bahnhof Brokstedt mit einem Messer auf Reisende los. Dabei sind nach ersten Erkenntnissen sieben Menschen verletzt worden. Polizisten nahmen den Mann kurz darauf in Brokstedt fest. Die Hintergründe sind noch unklar. Der Bahnhof wurde für die polizeilichen Maßnahmen gesperrt.

Update: Bei dem Angriff wurden ersten Informationen zufolge mehrere Menschen getötet und weitere verletzt, wie ein Sprecher der Bundespolizei auf RTL-Anfrage bestätigte.

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15:49 Uhr

Messerattacke, Angriff auf Kneipe, Hitlergruß: Berliner Neonazi muss in Haft

Nach einem Messerangriff auf einen Jamaikaner hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten einen Neuköllner Neonazi zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.

  • Der Vorfall ereignete sich am 4. Juli 2021 in den frühen Morgenstunden vor einer Diskothek in Neukölln. Zwischen den beiden Männern entwickelte sich eine verbale und körperliche Auseinandersetzung. Als diese bereits vorbei war, habe der 29-Jährige ein Cuttermesser gezogen und dem Jamaikaner eine vier Zentimeter lange Verletzung am Hals zugefügt, erklärte das Gericht. Er habe die Halsschlagader dabei nur knapp verfehlt.
  • Außerdem stellte das Gericht fest, dass der Mann 2018 zusammen mit anderen eine linke Szenekneipe in Neukölln attackiert und sich an einer Schlägerei mit den Kneipenbesuchern beteiligt hatte.
  • Verurteilt wurde er außerdem für das Zeigen des Hitlergrußes in der Öffentlichkeit, das Tragen eines Hakenkreuzes und eines Abzeichens der verbotenen rechtsextremen Gruppe Combat 18.
15:10 Uhr

Briefbomber in Spanien festgenommen – Rentner mit "pro-russischen Ansichten"

Nach einer Serie von Briefbomben, die unter anderem an die ukrainische Botschaft in Spanien und den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez geschickt wurden, ist der mutmaßliche Absender festgenommen worden.

Nach Angaben einer Quelle bei der Polizei handelt es sich bei dem Verdächtigen um "einen 74-jährigen Rentner". Laut Quellen der Zeitung ABC handelt es sich um eine "einsame und seltsame Person mit pro-russischen Ansichten".

Weitere Sendungen mit Sprengstoff wurden im Verteidigungsministerium, an einem spanischen Militärstützpunkt und im spanischen Rüstungsunternehmen Interleza abgefangen, das Granatwerfer zur Lieferung in die Ukraine herstellt. Westliche Geheimdienste vermuteten nach Informationen der "New York Times", dass hinter der Briefbombenserie eine russische paramilitärische Gruppierung steckt.

14:39 Uhr

Scholz sorgt für Lacher im Bundestag - und wird ermahnt

Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich im Bundestag eine Ermahnung eingefangen. Der SPD-Politiker begrüßte vor der Regierungsbefragung zwar die Abgeordneten, nicht aber Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. Bas bedankte sich für Scholz' einleitende Worte - sagte dann aber: "Und Herr Bundeskanzler, wenn Sie mich beim nächsten Mal als Sitzungsleitende Präsidentin auch begrüßen, wär ich sehr dankbar." Die Abgeordneten reagierten mit Applaus und Lachern. Scholz beeilte sich, ein "Unbedingt" zu erwidern.

14:15 Uhr

Schichtwechsel

Hallo, liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Uladzimir Zhyhachou und ich freue mich, Sie durch den Nachmittag und den Abend begleiten zu dürfen. Johanna Ohlau, die für Sie in der ersten Tageshälfte da war, verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend.

13:58 Uhr

Antisemitische Kommentare: Jüdische Studierende verklagen Twitter

"Nicht jeder Tweet ist für jeden gedacht": Twitter testet die Funktion "Circle".

Als intransparent und willkürlich kritisieren die Kläger Twitters Moderation der Kommentare.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Was muss Twitter löschen und was nicht? Das wollen jüdische Studierende von einem Gericht klären lassen. Wegen antisemitischer Nachrichten bei Twitter verklagen sie - mit Unterstützung der Organisation Hate Aid  und der European Union of Jewish Students - den Kurznachrichtendienst vor dem Berliner Landgericht. Die Zivilklage soll klären, wie weit die Pflicht zum Löschen von Hassbotschaften geht und ob Kundinnen und Kunden eine Handhabe gegen die Verletzung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen haben. Dies teilen die beiden Organisationen mit. 

Konkret wird Twitter in dem Verfahren vorgeworfen, sechs "antisemitische und illegale Kommentare" nicht gelöscht zu haben, obwohl Beschwerden eingereicht worden waren. Das widerspreche den Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Darin halte die Firma fest, dass Gewaltandrohung oder Anstachelung zum Hass nicht toleriert würden. In dem Grundsatzverfahren gehe es darum, ob Kundinnen und Kunden die Regeln aus ihrem Vertrag mit dem Netzwerk juristisch durchsetzen könnten. "Bisher sind Nutzer einer willkürlichen und intransparenten Moderationspraktik ausgesetzt", erklärt die Studentenunion. Hate Aid ergänzt: "Wir sind der Meinung, dass Twitter sich an das halten muss, womit sie sich in ihren Vertragsbedingungen rühmen - strafbare antisemitische Äußerungen zu entfernen und so dafür sorgen, dass Jüd*innen sich auf der Plattform sicher fühlen können." Von Twitter gibt es bislang keine Reaktion. 

13:16 Uhr

Missbrauchsfall: Erzbistum München will Klage unterstützen und Schadenersatz leisten

Das Erzbistum München und Freising wusste von den pädophilen Neigungen des Priesters Peter H., da er vor seinem Wechsel aus Essen in der kirchlichen Führungsebene als Sexualstraftäter bekannt war. Dennoch hat man Kinder nicht vor ihm geschützt. Der Fall ist besonders brisant, da der an Silvester verstorbene Papst Benedikt XVI. zu der Zeit dort als Erzbischof tätig war. Strafrechtlich sind die Vorwürfe verjährt. Der Rechtsanwalt eines Opfers des damaligen Priesters will aber per Feststellungsklage die Schuld der Kirche feststellen lassen, um damit Schadenersatzansprüche ableiten zu können. Dieses Zivilverfahren vor dem Landgericht Traunstein wird von der Kirche unterstützt. Nach Angaben des Erzbistums werde nicht auf Verjährung plädiert. Außerdem erklärte ein Bistumssprecher, die Erzdiözese sei "bereit, zur Anerkennung des Leids des Klägers ein angemessenes Schmerzensgeld zu leisten und für darüber hinausgehende Schadensersatzbegehren eine angemessene Lösung zu finden". Das Leid, das der Kläger und andere Missbrauchsbetroffene erlitten hätten, bedaure die Erzdiözese "zutiefst".

12:38 Uhr

Maskenaffäre: Tochter von CSU-Politiker Tandler sitzt in U-Haft

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Tandler bei ihrer Aussage im Untersuchungsausschuss im Juli 2022 -wo sie die Aussage verweigerte.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei Schlüsselfiguren der Maskenaffäre in Bayern sitzen wegen steuerrechtlicher Vorwürfe in Untersuchungshaft: Andrea Tandler, die Tochter des ehemaligen CSU-Generalsekretärs Gerold Tandler, und ihr Geschäftspartner. Die beiden Beschuldigten T. und N. seien gestern "aufgrund von durch die Staatsanwaltschaft München I beim Amtsgericht München beantragten und dort erlassenen Haftbefehlen" festgenommen worden, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf eine entsprechende Anfrage hin mit. Als Erstes hatte die "Welt" darüber berichtet. Hintergrund sind demnach "steuerrechtliche Vorwürfe, die Gegenstand eines bereits seit längerer Zeit geführten Ermittlungsverfahrens sind". Beide seien am Dienstagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt worden - und beide Haftbefehle seien in Vollzug gesetzt worden, die Beschuldigten blieben also derzeit in Haft, sagte die Sprecherin. Anfragen an die Anwaltskanzlei Tandlers bleiben bislang unbeantwortet.

Tandler soll für die Vermittlung von Masken-Geschäften zu Beginn der Corona-Pandemie Provisionen in Millionenhöhe bekommen haben. Sie hatte unter anderem ein großes Masken-Geschäft an den Freistaat vermittelt - es handelte sich um ungewöhnlich teure Schutzmasken zum Preis von 8,90 Euro pro Maske. Das Angebot stammte von einer Schweizer Firma und war von Tandler ans bayerische Gesundheitsministerium herangetragen worden. Es kam zu dem Kauf - auch wenn am Ende andere als die avisierten Masken geliefert wurden. Tandler musste zu dem Sachverhalt auch als Zeugin vor dem Masken-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags erscheinen - sie verweigerte damals allerdings über ihre Anwältin die Aussage.

12:23 Uhr
Breaking News

Tote Person bei Suche nach 14-Jährigem in Wunstorf gefunden

In Wunstorf bei Hannover wird eine tote Person an einem Feldrand entdeckt. Das teilt die Polizei mit. Seit dem frühen Morgen hatte ein Großaufgebot der Polizei dort nach einem vermissten 14-Jährigen gesucht. Die Polizei ermittelt gegen einen gleichaltrigen Jugendlichen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Der ebenfalls 14-Jährige habe entsprechende Hinweise gegeben, sagte ein Polizeisprecher am Morgen.

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12:13 Uhr

Schlagzeilen am Mittag

11:57 Uhr

Justin Bieber: Popstar verkauft Songrechte für 200 Millionen Dollar

Justin Bieber soll einen hohen Millionenbetrag für die Rechte an seinen Songs kassieren.

Justin Bieber soll 200 Millionen US-Dollar für die Rechte an seinen Songs kassiert haben.

(Foto: Jonathan Hordle/PA Wire/dpa)

Gemunkelt wurde über die Pläne von Justin Bieber schon länger. Nun ist es offiziell: Der kanadische Popstar hat seinen gesamten Musikkatalog verkauft. Der Deal über knapp 300 Songs soll dem Musik-Investmentfonds Hipgnosis 200 Millionen Dollar (knapp 184 Millionen Euro) wert gewesen sein. Hipgnosis bestätigte den Kauf mit mehreren Tweets auf Twitter. Zu den verkauften Songs gehören alle Lieder des Sängers bis 2021, einschließlich seines letzten Albums "Justice".

Warum verkaufen Musikerinnen und Musiker ihre Songrechte? Die Deals sind in Zeiten von Streamingplattformen wie Spotify und nach den verlustreichen Corona-Zeiten eine neue und beliebte Einnahmequelle. Nicht dass der 28-Jährige in finanziellen Nöten wäre, aber Bieber ist bekanntlich auch nicht der erste Künstler, der auf die Idee kam: Vor ihm haben das bereits Musikerinnen und Musiker wie Bob Dylan, Bruce Springsteen, Shakira, Justin Timberlake, Leonard Cohen, die Red Hot Chili Peppers und Nelly Furtado getan.

11:34 Uhr

Wolodymyr Selenskyj hat heute Geburtstag - diesen Wunsch hat seine Frau für ihn

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Ein Bild aus unbeschwerten Tagen: Selenskyj bei seiner Amtseinführung im Mai 2019.

(Foto: picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Wire)

Mit ernster Mine, fokussiert und deutlich in seinen Worten - so tritt Wolodymyr Selenskyj - zudem in Militärkleidung - sowohl bei öffentlichen Reden wie auf seinen Social-Media-Präsenzen auf. Wer vom ukrainischen Präsidenten vor dem Angriff Russlands schon mal Notiz genommen hatte, kennt ihn vielleicht auch anders: als Schauspieler und Komiker, der als Quereinsteiger die Präsidentschaftswahl deutlich gewonnen und die Staatsführung übernommen hatte, aber trotzdem immer noch für den einen oder anderen Scherz zu haben war (Bild oben). 2019 war das und in diesen drei Jahren hat sich vieles mit dem russischen Angriffskrieg verändert. Er selbst habe das nicht, meint seine Ehefrau Olena Selenska und gratuliert ihrem Ehemann via Twitter zum 45. Geburtstag. Danach werde sie oft gefragt. "Ich sage immer: Er hat sich nicht geändert. Er ist derselbe. Derselbe Bursche, den ich getroffen habe, als wir 17 Jahre alt waren", schreibt die 44-Jährige. Doch tatsächlich habe sich etwas geändert. Ihr Mann lache weniger, schreibt Selenska, die ein Foto veröffentlichte aus glücklichen Tagen. "Ich wünsche dir mehr Gründe zum Lächeln." Deshalb habe auch ich ein Bild aus glücklicheren Tagen gewählt, auf dem man einen freudig strahlenden Selenskyj sieht.

11:10 Uhr

Niederlande: Jeder vierte junge Erwachsene bezweifelt den Holocaust

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Holocaust-Mahnmal: Das auch Konzentrationslager Herzogenbusch genannte Camp Vught in den Niederlanden war das einzige SS-Konzentrationslager außerhalb Nazi-Deutschlands.

(Foto: picture alliance / PRO SHOTS)

Im Dritten Reich haben die Nazis bei einem beispiellosen und systematischen Völkermord etwa sechs Millionen Jüdinnen und Juden ermordet - oder doch nicht? Diese Frage stelle nicht ich mir, keine Sorge. Aber wohl jeder vierte Erwachsene unter 40 Jahren in den Niederlanden. Eine Studie der internationalen Organisation Claims Conference kommt zu dem Ergebnis, dass 23 Prozent der 18- bis 40-Jährigen bezweifeln, dass es den Holocaust tatsächlich gab oder halten Berichte darüber für übertrieben. Das Ergebnis sorgt in unserem Nachbarland gerade für blankes Entsetzen. "Das ist nicht nur sehr schockierend, es ist auch sehr ernsthaft", schrieb Justizministerin Dilan Yesilgöz bei Twitter. Es gebe viel zu tun für die Gesellschaft. Der Anteil in den Niederlanden sei höher als bei anderen zuvor untersuchten Ländern. Der Regierungsbeauftragte für die Bekämpfung des Antisemitismus, Eddo Verdoner, nannte die Ergebnisse entsetzlich. Er beklagte zunehmende Lücken im Wissen über die Geschichte. "Wir müssen dagegen steuern in den Schulen, beim Sport und auf den sozialen Medien." Auch Abgeordnete reagierten alarmiert und warnten vor Gefahren. Die Verharmlosung des Holocausts oder das Schüren von Zweifeln auch durch Politikerinnen und Politiker sei gefährlich, sagte der Fraktionsvorsitzende der linksliberalen Regierungspartei D66, Jan Paternotte, der Nachrichtenagentur ANP.

10:35 Uhr

Regierungsbericht: Zu wenig Ostdeutsche in Chefetagen der Bundesbehörden

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Carsten Schneider ist der Ostbeauftragte der Bundesregierung.

(Foto: dpa)

Jeder fünfte Bürger oder Bürgerin stammt gebürtig aus Ostdeutschland. Doch in den Chefetagen der Bundesbehörden und Bundesgerichte spiegelt sich das nicht wider. Ihr Anteil in Führungspositionen der oberen und obersten Bundesbehörden liegt nur bei 13,9 Prozent. Nimmt man als Geburtsorte nur die fünf ostdeutschen Flächenländer ohne Berlin, sind es sogar nur 7,4 Prozent. Dies geht aus einer Erhebung des Ostbeauftragten Carsten Schneider hervor, über die das Bundeskabinett heute berät. "Mehr als 32 Jahre nach der Einheit sind Ostdeutsche in den Führungspositionen unseres Landes deutlich unterrepräsentiert - eine nach wie vor ungelöste Aufgabe", sagte Schneider. Nicht nur in der Politik und Verwaltung, sondern auch in der Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Justiz und Medien müssten mehr Ostdeutsche in Führungspositionen kommen.

Um das zu erreichen, will Schneider nicht auf eine Quote zurückgreifen. Vielmehr soll einem Konzept zufolge an vielen kleineren Stellschrauben gedreht werden. So sollen zunächst die Daten zu den Geburtsorten systematischer erfasst werden. Bundesbehörden sollen mit Selbstverpflichtungen arbeiten. Auswahlgremien sollen vielfältiger besetzt, Führungskräfte gezielt auf ihre Aufgabe vorbereitet und Netzwerke gefördert werden.

Ohne die Bemühungen schmälern zu wollen: Das klingt für mich alles nach einer Art inoffiziellen Quote ...

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09:50 Uhr

Autofahrer flieht vor Kontrolle mit Tempo 100 durch den Ort - ohne Licht

Nicht, dass ich irgendwie Expertin für Polizeikontrollen wäre. Doch wenn man die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich ziehen will, sollte man wohl am besten das tun, was ein Autofahrer in der Nacht zum Mittwoch in Rheinland-Pfalz gemacht hat: Beim Anblick einer Polizeistreife umdrehen und davonfahren. Die Polizisten nehmen daraufhin die Verfolgung auf. Der Autofahrer tritt aufs Gas und prescht teilweise mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde durch den Ort Höhr-Grenzhausen im Westerwaldkreis, wie die Polizei mitteilt. Um seine Verfolger abzuhängen, entscheidet sich der Mann für ein waghalsiges Manöver und schaltet das Licht aus. So schafft es der 24-Jährige tatsächlich, den Polizisten zu entkommen. Doch da ich das Alter des Fahrers weiß, ist Ihnen klar, dass die Geschichte hier noch nicht endet. Wie die Polizei weiter mitteilt, entdecken die Beamten wenig später einen Fußgänger, der vor ihnen wegläuft - gleicher Fehler wie am Anfang also. Die Beamten jagen ihm nach - dieses Mal mit Erfolg. Der Festgenommene hatte seinen Wagen in der Nähe abgestellt und versteckt. Warum er so schreckhaft auf die Polizei reagiert hatte, wird schnell klar: Der Mann steht der Mitteilung nach unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Zudem findet die Streife in seinem Auto eine geringe Menge Betäubungsmittel. Der 24-Jährige bleibt nun erst einmal Fußgänger: Die Beamten haben nämlich seinen Führerschein beschlagnahmt.

09:18 Uhr

Microsoft kämpft weltweit mit Störungen bei Teams und Outlook

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Viele Teams nutzen die Anwendungen für ihre tägliche Büroarbeit.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Nicht nur bei uns im Büro hakt es heute Morgen technisch: Microsoft kämpft einer Webseite zufolge mit technischen Problemen bei seinen Diensten wie Outlook oder Teams. Tausende Nutzerinnen und Nutzer weltweit haben aktuell keinen Zugriff auf Emails oder Videokonferenzen, wie sich aus den Daten von Downdetector.com ergab. In Ländern wie Deutschland oder Indien meldeten jeweils mehrere Tausend Nutzer Schwierigkeiten. Microsoft teilte mit, der Ursache auf den Grund zu gehen.

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08:54 Uhr

Im Sommer fahren Züge von Frankfurt direkt an den Atlantik

Das Jahr 2023 hat kaum angefangen, aber die Urlaubsplanung - gerade bei Festangestellten - ist dann meist fürs ganze Jahr schon abgeschlossen. Falls Sie aber noch etwas Zeit im Sommer offen haben, hätte ich vielleicht einen Tipp für eine besondere Fahrt zum Reiseziel für Sie: Im Sommer wird es eine direkte Zugverbindung von Frankfurt bis an den Atlantik geben. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wird in Kooperation mit der französischen Gesellschaft SNCF vom 8. Juli bis zum 26. August jeweils samstags ein durchgehender TGV-Zug angeboten, der die Strecke nach Bordeaux in weniger als acht Stunden schaffen soll. Tickets kosten ab 69,90 Euro. Weitere Haltepunkte in Deutschland sind Mannheim und Karlsruhe.

08:33 Uhr

Nordkorea verhängt Lockdown über Pjöngjang - wegen "Atemwegserkrankungen"

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Viele Fotos von Pjöngjang gibt es nicht, da Nordkorea sich weitestgehend abschottet. Das Foto zeigt den kürzlich neu gebauten Stadtteil Songhwa.

(Foto: picture alliance/dpa/KCNA)

Angeblich hat Nordkorea die Corona-Pandemie hinter sich gelassen und das Coronavirus besiegt. Doch Meldungen von einem fünftägigen Lockdown in der Hauptstadt Pjöngjang mehren Zweifel daran. Vom Coronavirus ist in einer Regierungsmitteilung nicht die Rede, sondern als Grund werden "Atemwegserkrankungen" genannt, wie die südkoreanische Nachrichtenwebsite NK News unter Berufung darauf schreibt. Demnach wurden die Bewohnerinnen und Bewohner angewiesen, bis Sonntag zu Hause zu bleiben. Dem Bericht zufolge müssen sie zudem mehrmals täglich ihre Körpertemperatur messen lassen. Erst am Vortag hatte NK News unter Berufung aus Quellen in Pjöngjang berichtet, dass sich die Menschen in Nordkoreas Hauptstadt in Erwartung eines Lockdowns offenbar mit Waren eindeckten. 

08:18 Uhr

Paris Hilton zum ersten Mal Mutter geworden

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Paris Hilton mit ihrem Ehemann Carter Reum.

(Foto: IMAGO/APress)

"Es war schon immer mein Traum, Mutter zu sein", sagt Paris Hilton, die sich zusammen mit Ehemann Carter Reum über Nachwuchs freut. Die Mitteilung kommt überraschend, denn anzusehen war der bekannten Hotelerbin nichts. Ihr erstes Kind kam nämlich per Leihmutter zur Welt, ein Junge. Das sagten die beiden dem US-Magazin "People". Auf ihrem offiziellen Instagram-Account veröffentlichte die 41-Jährige ein Bild, auf dem in Nahaufnahme ihre Hand und die des Babys zu sehen sind. Dazu schrieb sie: "Schon jetzt können Worte nicht ausdrücken, wie sehr du geliebt wirst." Einzig den Namen des Kleinen enthüllte das Paar noch nicht.

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07:50 Uhr

Hund erschießt Mann auf Beifahrersitz

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In den USA geht erneut ein Hund als Schütze in die Statistik der Toten durch Schusswaffen ein.

(Foto: picture alliance / PHOTOPQR/VOIX DU NORD/MAXPPP)

Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen - so heißt es. Doch in dem folgenden Fall gilt wohl: Auch Hunde töten Menschen. In den USA hat sich ein tragischer Vorfall ereignet, bei dem ein Vierbeiner einen Menschen erschossen hat. Das Tier habe sich bei einem Jagdausflug auf der Rückbank eines Autos in Sumner aufgehalten, teilte die Polizei im Bundesstaat Kansas mit. Auf der Rückbank hätten sich auch "Jagdmaterial und ein Gewehr" befunden - das war ganz offensichtlich geladen und nicht gesichert. Der Hund sei "auf das Gewehr getreten und hat einen Schuss ausgelöst". Dieser traf einen Mann auf dem Beifahrersitz, der noch vor Ort an seiner Schussverletzung verstorben sei. "Die Ermittlungen dauern noch an, aber nach allen vorliegenden Informationen war es ein Jagdunfall", erklärte die Polizei. Sie machte keine Angaben, ob es sich bei dem Opfer um den Besitzer des Hundes handelte.

07:25 Uhr

Häftlinge sammeln 660 Euro Pfand für schwer kranke Kinder

Sie sitzen zwar hinter Gittern, aber können trotzdem sterbenskranken Kindern etwas zugutekommen lassen: Häftlinge der Justizvollzugsanstalt (JVA) Hannover haben Pfandflaschen gesammelt und so 660 Euro für die Palliativstation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zusammenbekommen. In den vergangenen drei Monaten haben sie fleißig gesammelt, der Anstaltsbeirat gab 110 Euro dazu. "Das ist atemberaubend", sagt Häftling Alexander A., dem die Idee beim Blick in den Hof mit den zahllosen Pfandflaschen kam. Zusammen mit Anstaltssprecher Peter Landgraf wurde ein Plakat entworfen, um die Mitinsassen zu motivieren. Nicht alle trauten dem Vorschlag. "Manche sprechen kein Deutsch", erklärt Alexander A. die Vorbehalte. Nach und nach ließen sich viele überzeugen. "So viele Leute, die hier nur ein Taschengeld haben, machten mit", erzählt der 39-Jährige. Er selbst hat zwei Kinder und sitzt wegen Drogendelikten ein. Anstaltsleiter Matthias Bormann nennt es eine "selbstlose Aktion".

Dabei muss man auch bedenken: 25 Cent haben hinter Gittern nochmal einen ganz anderen Wert. Jeder Inhaftierte bekomme pro Tag für die geleistete Arbeit zwölf Euro. "Da sind 25 Cent für eine abgegebene Flasche schon bares Geld", sagt Bormann. Zumal der Anstaltsshop auch teurer ist als ein Supermarkt außerhalb der Mauern.

07:08 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

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E-Scooter prägen seit einigen Jahren das Bild in vielen Großstädten.

(Foto: picture alliance / abaca)

in den Agenturen finden sich seit ein paar Tagen Meldungen rund um E-Scooter: Sollte die Promillegrenze gesenkt werden? Eine Helmpflicht eingeführt werden? Mehr gegen das "Scooter-Chaos" auf Gehwegen getan werden? Das elektrische Gefährt, das nicht erst seit kurzem in Innenstädten für Ärger sorgt, ist nicht ohne Grund gerade Thema: In Goslar beginnt heute der Deutsche Verkehrsgerichtstag. Drei Tage lang debattieren Fachleute aus Justiz, Wissenschaft, Behörden und Verbänden über Verkehrsrecht und Verkehrssicherheit. Deshalb bringen sich verschiedene Interessengruppen in Stellung mit Pressemitteilungen rund ums Streitthema E-Scooter. Die Beschlüsse aus Goslar dienen dem Gesetzgeber als Empfehlung.

Was sonst noch im Terminkalender steht:

  • Am BER in Berlin fallen alle 300 Starts und Landungen heute aus. Der Airport wird bestreikt.
  • Das Promi-Pärchen Amira und Oliver Pocher müssen heute vor Gericht - um wegen eines Einbruchs in ihr Haus im Januar 2022 auszusagen. Auf der Anklagebank sitzt ein 30 Jahre alter Mann.
  • Schiedsrichter Manuel Gräfe beendet im vergangenen Jahr seine Bundesliga-Karriere - weil die Altersbeschränkung des DFB für Referees den damals 47-Jährigen dazu zwingt. Das will Gräfe nicht hinnehmen und klagt vor Gericht auf Schadenersatz in Höhe von 190.000 Euro. Am Nachmittag wird das Landgerichts Frankfurt am Main seinen Beschluss verkünden.
  • Alles oder nichts - darum geht es heute Abend im Viertelfinale der Handball-WM für die deutschen Handballer gegen Olympiasieger Frankreich. Mit einem Sieg (20.30 Uhr/ZDF) in Danzig würde die DHB-Auswahl ins Halbfinale einziehen und damit den Traum von der ersten WM-Medaille seit dem Titelgewinn vor 16 Jahren am Leben erhalten.

Das beherrschende Thema des Tages heißt wohl auch heute "Leopard". Gestern Abend konnte sich die Bundesregierung um Kanzler Scholz dazu durchringen, Kampfpanzer an die Ukraine im Kampf gegen Russland zu liefern und anderen Staaten die Lieferung zu gestatten. Im Ukraine-Ticker halten wir Sie rund um den Krieg auf dem Laufenden. Ich begleite Sie bis zum Mittag an dieser Stelle mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt gespickt mit der einen oder anderen unterhaltenden Meldung. Bei Fragen oder Anmerkungen schreiben Sie mir gern: dertag@ntv.de

Ihre Johanna Ohlau

06:48 Uhr

Teenager getötet? Polizei sucht in Wald nach 14-Jährigem

Mit einem Großaufgebot durchkämmt die Polizei im niedersächsischen Wunstorf bei Hannover gerade einen Wald. Die Beamtinnen und Beamten sind auf der Suche nach einem mutmaßlich getöteten Jugendlichen. Gestern war eine Vermisstenmeldung eingegangen, woraufhin eine Suchaktion gestartet worden sei, sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei befürchtet ein Tötungsdelikt. Eine tatverdächtige Person sei bereits in Gewahrsam der Polizei, sagte der Sprecher.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:22 Uhr

Stillstand am BER-Airport: Verdi beginnt ganztägigen Streik in Berlin

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Alle Flüge am BER sind gestrichen.

(Foto: dpa)

Am BER bleiben heute alle Flugzeuge am Boden. Die Gewerkschaft Verdi hat am Morgen einen fast 24-stündigen Arbeitskampf am Berliner Flughafen gestartet und damit den Betrieb komplett lahmgelegt. Der Airportbetreiber FBB hat bereits alle ursprünglich geplanten rund 300 Starts und Landungen am BER gestrichen. Betroffen sind rund 35.000 Passagiere. Verdi rechnet mit sehr großer Beteiligung beim Arbeitskampf bei den Bodenverkehrsdiensten, der Flughafengesellschaft und der Luftsicherheit. Die Gewerkschaft begründet den Streik damit, dass es bei den Tarifverhandlungen für die rund 6000 Beschäftigten in den drei Bereichen nicht genug Fortschritt gebe. "Ob es weitere Streiks gibt, hängt davon ab, was am Verhandlungstisch passiert und ob es ein Umdenken der Arbeitgeber gibt", hatte Verdi-Experte Enrico Rümker im Vorfeld gesagt. Ziel des Arbeitskampfes sei es, bessere Arbeitsbedingungen zu erreichen. "Bei vielen Beschäftigten ist das Limit erreicht", erläuterte Rümker, der auch Verdi-Verhandlungsführer beim Bodenpersonal ist. Bei der Lufthansa ruft der Streik Kritik hervor. "Einen eintägigen Streik als Warnstreik zu bezeichnen, ist schon ungewöhnlich", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

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