Mittwoch, 08. Juni 2022Der Tag

mit Kristin Hermann
Kristin Hermann
22:37 Uhr

Das war Mittwoch, der 08. Juni 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

die Todesfahrt eines 29-Jährigen in Berlin überschattet die meisten anderen Ereignisse an diesem Mittwoch. Mitten in der Innenstadt raste ein Autofahrer in eine Menschengruppe. Eine Lehrerin aus Hessen starb, Schüler wurden verletzt. Stunden nach dem Vorfall stufte die Berliner Innensenatorin die Geschehnisse als Amoktat ein. Die aktuellste Zusammenfassung zu den Geschehnissen lesen Sie hier.

Welche Entwicklungen im Ukraine-Krieg heute wichtig waren, finden Sie in unserer Tageszusammenfassung und in unserem Liveticker.

Ansonsten möchte ich Ihnen diese Geschichten ans Herz legen:

Ich wünsche Ihnen einen ruhigen restlichen Abend und eine gute Nacht.

22:17 Uhr

Razzien in Belgien und Luxemburg bei Ferrero wegen Salmonellen in Kinder-Produkten

Im Rahmen ihrer Untersuchungen wegen eines Salmonellen-Ausbruchs bei Kinder-Schokoladenprodukten haben belgische und luxemburgische Ermittlungsbehörden mehrere Standorte des Süßwarenkonzerns Ferrero durchsucht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft der belgischen Provinz Luxemburg wurden unter anderem Dokumente und Computer-Hardware beschlagnahmt. Festgenommen wurde demnach aber niemand.

Von einer der Razzien betroffen war demnach das Ferrero-Werk im belgischen Arlon, wo die mit Salmonellen verseuchten Kinder-Produkte hergestellt wurden. Die Niederlassung ist seit dem 8. April auf Beschluss der Gesundheitsbehörden geschlossen. Weitere Razzien gab es demnach an Standorten in Brüssel sowie im Großherzogtum Luxemburg, wo Ferrero auch seinen Hauptsitz hat.

21:44 Uhr

Foo Fighters kündigen Gedenkkonzerte für Taylor Hawkins an

Die US-Rockband Foo Fighters gedenkt ihres im März gestorbenen Schlagzeugers Taylor Hawkins mit zwei Konzerten in diesem Jahr. Wie die Gruppe auf ihrer Webseite mitteilte, wird sie gemeinsam mit anderen Musikern sowie mit Angehörigen Taylors in einer "All-Star Rock and Roll Show" am 3. September im Londoner Wembley-Stadion und am 27. September im Kia Forum in Los Angeles auftreten. Die Konzerte sollen demnach "Feste der Erinnerung an Taylor und sein Vermächtnis als globale Rock-Ikone" werden. Gespielt werden sollen "die Songs, in die er sich verliebte und die, die er ins Leben gerufen hat", hieß es auf der Webseite weiter.

Hawkins war am 25. März mit nur 50 Jahren auf Tournee in Kolumbien gestorben. Der Schlagzeuger war Medienberichten zufolge tot in einem Hotel in der Hauptstadt Bogotá aufgefunden worden. Die Todesursache wurde nicht bekannt gegeben. Bei einer gerichtsmedizinischen Untersuchung wurden in Hawkins Körper jedoch zehn verschiedene Substanzen festgestellt, darunter Marihuana, Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide.

21:37 Uhr
Breaking News

Innensenatorin spricht nach Todesfahrt in Berlin von "Amoktat"

Berlins Innensenatorin Iris Spranger hat die Todesfahrt eines 29-Jährigen in der Hauptstadt als "Amoktat" bezeichnet. "Nach neuesten Informationen stellt sich das heutige Geschehen in der Tauentzienstraße als eine Amoktat eines psychisch beeinträchtigten Menschen dar", erklärte Spranger am Abend bei Twitter.

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21:12 Uhr

Richterin Barbara Salesch kehrt ins TV zurück

Barbara Salesch (72) wurde durch ihre Gerichtsshow "Richterin Barbara Salesch" bekannt und war von 1999 bis zu ihrer letzten Sendung 2012 ein fester Bestandteil des "Sat.1"-Nachmittagsprogramms. Jetzt holt sie "RTL" überraschend ins TV zurück, wie der Sender unter anderem bei Twitter bekanntgibt. Auch Ulrich Wetzel (65), bekannt aus der Gerichtsshow "Das Strafgericht" (2002-2008), soll seine eigene Sendung bekommen. "Ausstrahlung und Titel beider Formate stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest", heißt es.

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20:09 Uhr

Lauterbach: Expertenrat-Gutachten wird Basis für Corona-Bekämpfung

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will die vom Corona-Expertenrat der Bundesregierung vorgelegte neue Stellungnahme zur Grundlage für die Pandemie-Bekämpfung im Herbst machen. Das Gutachten werde "maßgeblich für unsere Pandemiebekämpfung im Herbst", sagte Lauterbach bei einem von der "Rheinischen Post" veranstalteten Ärzte-Netzwerktreffen. "Wir werden dieses Gutachten auswerten und auf Grundlage des Gutachtens zeitnah zu Empfehlungen kommen, mit denen wir den Herbst vorbereiten."

Lauterbach zeigte sich beunruhigt wegen der Zunahme der Infektionsfälle der BA.5-Omikron-Variante. "Wir wissen noch nicht, ob es eine Corona-Welle im Sommer geben wird", sagte er. Schwieriger werde es aber im Herbst. "Da brauchen wir einen Instrumentenkasten." Auch mit Zweitinfektionen von bereits einmal an Corona erkrankten Menschen müsse gerechnet werden.

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19:36 Uhr

Nach Todesfahrt in Berlin: Schüler kehren zurück nach Hessen - Anlaufstelle geplant

Nach dem Tod einer Lehrerin aus dem hessischen Bad Arolsen bei der Fahrt eines Autos in eine Menschenmenge in Berlin sollen die betroffenen Schüler eine Anlaufstelle in ihrer Schule finden. An diesem Donnerstag werde die Schule ihren Regelbetrieb aufnehmen und zugleich die Schüler in Empfang nehmen, die aus Berlin mit Bussen zurückgebracht würden, sagte der Bürgermeister von Bad Arolsen, Marko Lambion (unabhängig) der Deutschen Presse-Agentur. Betroffen sei eine Abschlussklasse mit 24 Schülern einer Realschule in Bad Arolsen. Sie sollten betreut und aufgefangen werden. Bei dem Vorfall am Berliner Kurfürstendamm am Vormittag war die Lehrerin tödlich verletzt worden.

Sechs Menschen erlitten nach Feuerwehrangaben lebensgefährliche Verletzungen. Hinzu kamen drei Schwerverletzte und mehrere Leichtverletzte. Unter den Verletzten befanden sich auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse aus Nordhessen, ein Lehrer wurde schwer verletzt. Nach Angaben des Bürgermeisters hatte die Klasse gerade erst ihre Abschlussprüfungen geschrieben und wollte mit ihrer Lehrerin die Abschlussfahrt nach Berlin unternehmen. Dies sei "natürlich als freudiges Ereignis geplant" gewesen, sagte Lambion. "Der Tag hier in Bad Arolsen war sehr traurig. Unser Mitgefühl ist bei der Familie der Lehrerin und wir sind natürlich in Gedanken bei allen Angehörigen und wünschen Kraft und Trost in dieser schwierigen Zeit", so der Bürgermeister.

19:01 Uhr

In hessischem Wald gefundene Knochen stammen von seit 2007 Vermisstem

Vor rund einer Woche in einem hessischen Wald gefundene Menschenknochen stammen von einem Mann, der seit 2007 vermisst wurde. Bei dem Toten handle es sich um einen damals 91-jährigen Bewohner eines Altenheims, teilten die Polizei in Offenbach und die Staatsanwaltschaft Darmstadt mit. Nach seinem Verschwinden habe er trotz intensiver Suche bislang nie gefunden werden können. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. Vor rund einer Woche hatte ein Spaziergänger einen Knochen in einem Waldstück nahe Dreieich-Sprendlingen entdeckt. Die Beamten sperrten den Bereich daraufhin weiträumig ab und fanden weitere Knochenreste. Die Suche zog sich, weil das Gebiet schwer zugänglich und dicht bewachsen ist.

18:38 Uhr
Breaking News

EU-Parlament will Verkauf von Verbrennern ab 2035 verbieten - aber Verhandlungen mit EU-Staaten nötig

Das EU-Parlament will den Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotor ab 2035 verbieten. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmt in Straßburg dafür, dass Hersteller ab Mitte des nächsten Jahrzehnts nur noch Autos und Transporter auf den Markt bringen dürfen, die keine Treibhausgase ausstoßen. Bevor eine solche Regelung in Kraft treten kann, muss das Parlament noch mit den EU-Staaten darüber verhandeln.

18:33 Uhr

In Unterwäsche für Abtreibungsrecht: US-Aktivistinnen stürmen Basketballspiel und Gottesdienst

In den USA werden Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch immer stärker eingeschränkt, im Bundesstaat Texas sind die Regeln besonders streng. Dort wurden ein Basketballspiel und ein Gottesdienst nun von der Gruppe "riseup4abortion" gestört, die lautstark für ihre Rechte eintreten.

18:03 Uhr

Mädchen berichtet vor US-Kongress von Amoklauf in ihrem Klassenraum

Bei einer bewegenden Anhörung im US-Kongress hat ein Mädchen von ihren traumatischen Erlebnissen bei dem Amoklauf an ihrer Grundschule in Texas berichtet. Die elfjährige Miah Cerrillo erzählte in einem zuvor aufgezeichneten Video, wie der Schütze ihre Lehrerin und mehrere Mitschüler vor ihren Augen erschoss. Sie habe sich aus Angst vor dem Schützen mit dem Blut anderer beschmiert und ruhig gestellt. Mit dem Handy ihrer getöteten Lehrerin habe sie die Polizei gerufen und um Hilfe gebeten. Auf die Frage, was sie sich wünsche, sagte Miah: "Sicherheit". Sie fühle sich nicht sicher in ihrer Schule. "Ich will nicht, dass es wieder passiert", sagte sie. Auf die Frage, ob sie das befürchte, antwortete sie mit einem Nicken. Ein 18 Jahre alter Schütze hatte vor zwei Wochen an einer Grundschule in der texanischen Kleinstadt Uvalde 19 Kinder und zwei Lehrerinnen erschossen.

17:36 Uhr

"Muss das Beste daraus machen": Sonya Kraus hadert nicht mit Krebserkrankung

Im Februar geht Moderatorin Sonya Kraus mit der Nachricht an die Öffentlichkeit, dass bei ihr ein hochaggressiver Tumor in der Brust entdeckt worden war. Den Kampf gegen den Krebs hat sie da bereits längst aufgenommen. So hatte sie sich nicht nur beide Brüste abnehmen lassen, sondern befand sich auch bereits inmitten einer Chemotherapie. Seither lässt die 48-Jährige ihre Fans regelmäßig an den Schritten auf dem Weg zu ihrer Genesung teilhaben, etwa durch kontinuierliche Updates auf ihrer Instagram-Seite. Dabei scheute sich Kraus auch nicht, die Nebenwirkungen der Behandlung wie etwa den Haarverlust offenzulegen.

Schließlich geht es Kraus um zwei ganz entscheidende Botschaften. Erstens: Jede und jeder sollte unbedingt zur Krebsvorsorge gehen. "Diese 20 Minuten können dein Leben retten", wird die Moderatorin nicht müde zu betonen. Und zweitens: Egal, wie bescheiden die Umstände auch sein mögen - lass dir bloß nicht die Lebensfreude nehmen, betont Kraus im RTL-Interview am Rande einer Veranstaltung auf Mallorca. "Die Situation ist so, wie sie ist. Man muss einfach das Beste daraus machen", erklärt sie einerseits nüchtern. Andererseits versuche sie, ihrer Erkrankung noch positive Seiten abzugewinnen. "Ich würde jetzt nicht sagen, dass mir die Sonne aus dem 'Punkt, Punkt' scheint", räumt die Moderatorin ein. "Aber ich bin einfach dankbar. Das rückt einem natürlich auch den Kopf zurecht. Man genießt so viele Dinge, die man normalerweise einfach übersieht."

17:23 Uhr

Berlins Innensenatorin: "Ein richtiges Bekennerschreiben gibt es nicht"

Nach dem tödlichen Vorfall in Berlin mit einem Autofahrer sind in dem Wagen neben Schriftstücken auch Plakate mit Aufschriften gefunden worden. "Ein richtiges Bekennerschreiben gibt es nicht", sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger von der SPD. Zuvor hatte es aus Polizeikreisen geheißen, es sei ein Bekennerschreiben in dem Auto gefunden worden (Eintrag 16.09 Uhr). Spranger sprach von "Plakaten", auf denen Äußerungen zur Türkei stehen würden. Die genaue Motivation des Fahrers müsse untersucht werden. Eine Polizeisprecherin sagte: "Welcher Art die Äußerungen auf Schriftstücken und Plakaten sind, die im Auto gefunden wurden, prüfen wir noch." Polizeipräsidentin Barbara Slowik sprach von einem "Tatverdächtigen", der sich nun im Krankenhaus befinde. Im Moment gebe es keine einschlägigen Erkenntnisse zu einer politischen Motivation. Von einem zufälligen Unfall war in den Stellungnahmen nicht die Rede.

16:40 Uhr
Breaking News

Berlins Innensenatorin: Tote Frau war Lehrerin aus Hessen

Die von einem Autofahrer in Berlin getötete Frau war eine Lehrerin aus Hessen, die mit einer Schulklasse zu Besuch in der Hauptstadt war. Das sagte Berlins Innensenatorin Iris Spranger. Bei dem Vorfall waren auch Schüler der 10. Klasse dabei. Ob Schüler verletzt wurden, war zunächst noch unklar.

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16:19 Uhr

WHO: Mehr als 1000 Affenpockenfälle in früher nicht betroffenen Ländern

Die Zahl der gemeldeten Affenpocken-Fälle in bislang nicht betroffenen Ländern ist seit Mai auf mehr als 1000 gestiegen. Das sagte der Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, in Genf. Für Deutschland meldete das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch 113 Ansteckungen. Nach Angaben der WHO ist nicht klar, ob eine Infektion - anders als bei den 1980 ausgerotteten Pocken - lebenslange Immunität gibt. Es seien aus Afrika Fälle bekannt, in denen sich Menschen nach einer Genesung erneut infiziert hätten, sagte die Affenpocken-Expertin Rosamund Lewis.

Inzwischen würden einzelne Infektionen bei Frauen gemeldet, die Mehrzahl betreffe aber Männer, die Sex mit Männern haben. Wichtig sei, dass sich Betroffene bei Anzeichen von Symptomen isolieren und auch Kontakt zu Familienmitgliedern meiden. Das Virus wird meist durch Körperkontakt übertragen. Die WHO prüft zur Zeit, wie viel Impfstoff gegen Pocken weltweit vorhanden ist. Länder hätten immer Vorräte gehabt, um sich gegen einen möglichen neuen Ausbruch zu wappnen. Weil es sich um dieselbe Virenfamilie handelt, ist dieser Impfstoff nach WHO-Angaben auch gegen Affenpocken effektiv.

16:09 Uhr

Autofahrer fährt in Menschengruppe: Europacenter teilweise geräumt

Nachdem ein Autofahrer in Berlin in eine Menschengruppe gefahren ist, hat die Polizei nach Informationen der Deutschen Presseagentur in dem Wagen ein Bekennerschreiben gefunden. Über den Inhalt wurde zunächst nichts bekannt. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Laut der Zeitung soll das Motiv des Fahrers nicht politisch gewesen sein. Die "Bild" zitierte einen Ermittler: "Auf keinen Fall ein Unfall - ein Amokläufer, ein eiskalter Killer." Eine Polizeisprecherin bestätigte das zunächst nicht.

Mehrere Stunden nach dem Vorfall mit einer Toten und mehreren lebensgefährlich verletzten Menschen wurde am Nachmittag das Europacenter zum Teil geräumt. Grund sei die genauere Untersuchung des Autos des Täters, das gegenüber des großen Einkaufszentrums auf der anderen Seite der Tauentzienstraße stand. Es gehe um eine reine Vorsichtsmaßnahme, falls sich in dem Wagen etwas Gefährliches befinden sollte, so die Polizei.

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15:49 Uhr

Harvey Weinstein verklagt Chrysler wegen Autounfall

Der verurteilte Sexualstraftäter und frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein verklagt Chrysler wegen eines Autounfalls auf Schadenersatz in Millionenhöhe. Der Vorfall mit dem Jeep im August 2019 habe den heute 70-Jährigen, der gegenwärtig eine lange Haftstrafe absitzt, "katastrophal verletzt und gelähmt", heißt es in einer Klageschrift von Weinsteins Anwälten. Sie wollen fünf Millionen Dollar (4,65 Millionen Euro) von dem Autobauer. In dem auf Dienstag datierten Dokument heißt es weiter, das Auto, das Weinstein zu Werbezwecken in einem seiner Filme zur Verfügung gestellt wurde, habe nicht den nötigen Sicherheitsstandards entsprochen.

Nach Darstellung Weinsteins hatten bei dem Auto die Bremsen versagt, als er nördlich von New York einem Tier auf der Straße ausweichen wollte. In der Folge hatte er sich in seinem Auto überschlagen und musste später am Rücken operiert werden. Zu seinem Gerichtsprozess wenige Monate später in New York war Weinstein mit einer Gehhilfe erschienen.

15:41 Uhr

Corona-Expertenrat warnt: "Politik muss auf Welle im Herbst vorbereiten"

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung drängt Bund und Länder dazu, sich früh und umfassend auf die Bekämpfung neuer Infektionswellen im Herbst und Winter vorzubereiten. "Eine vorausschauende Vorbereitung mit kurzen Reaktionszeiten auf veränderte Infektionslagen reduziert die pandemiebedingten (Sekundär-) Schäden und hat die höchste Effektivität, um die Morbidität und Mortalität zu verringern", heißt es in einer umfangreichen Stellungnahme des Gremiums.

"Daher sollten alle präventiven, therapeutischen und anderen Maßnahmen auf den Beginn einer erneuten Infektionswelle im Herbst gerichtet sein, um diese möglichst frühzeitig zu dämpfen", schreiben die Expertinnen und Experten. Besonders wenn eine Überlastung des Gesundheitswesens drohe und eine neue besorgniserregende Virusvariante auftrete, sei eine schnelle Reaktion notwendig.

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15:24 Uhr

100 Personen bei Ausbruch an Bord: Ausflugs-Jacht brennt vor US-Küste aus

Vor Norfolk im US-Bundesstaat Virginia gerät ein populäres Ausflugsschiff in Brand. Stundenlang sind Einsatzkräfte mit Löscharbeiten beschäftigt. Als das Feuer ausbricht, sind mehr als 100 Menschen an Bord - ein weiteres Schiff eilt zu Hilfe.

14:55 Uhr

Premier Boris Johnson im Parlament: "Werde meinen Job behalten"

Bei der ersten Fragestunde im britischen Parlament nach dem Misstrauensvotum gegen Premier Boris Johnson hat dieser erneut bekräftigt, im Amt bleiben zu wollen. "Im Hinblick auf Jobs, ich werde meinen behalten", sagte Johnson. Johnson hatte am Montag ein Misstrauensvotum seiner konservativen Fraktion zwar überstanden, aber eine heftige Rebellion erlebt. 148 Parteikollegen entzogen ihm das Vertrauen. Die Fragestunde am Mittwoch wurde von Buhrufen und Zwischenrufen begleitet, immer wieder musste der Parlamentspräsident Lindsay Hoyle für Ruhe sorgen.

Ian Blackford, der Fraktionschef der Schottischen Nationalpartei (SNP), verglich Johnson mit dem Schwarzen Ritter aus dem Monty-Python-Film "Ritter der Kokosnuss", der obwohl er im Duell beide Arme und Beine verloren hat, mit den Worten "Das ist doch nur 'ne Fleischwunde!" weiterkämpfen will. Eine Kabinettsumbildung ist nach den Worten einer Sprecherin Johnsons nicht zu erwarten. Spekulationen, Johnsons aussichtsreichster innerparteilicher Rivale, Ex-Gesundheitsminister Jeremy Hunt, könnte bald zum Finanzminister berufen werden, dementierte sie. Es sei nun wichtig, dass die Partei zusammenstehe und das ambitionierte politische Programm der Regierung umsetze, so die Sprecherin weiter.

14:27 Uhr

Nach Corona-Diagnose: Baerbock reist unter Isolationsbedingungen zurück nach Berlin

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Mitglieder der Delegation von Außenministerin Baderbock steigen auf dem Flughafen Islamabad in ein Flugzeug der Flugbereitschaft der Bundeswehr.

(Foto: picture alliance/dpa)

Außenministerin Annalena Baerbock ist wegen ihrer Corona-Infektion unter Isolationsbedingungen von Pakistan zurück nach Berlin gereist. Auf dem Flug von der Hauptstadt Islamabad nach Berlin nutzte die Grünen-Politikerin eine getrennte Kabine ("Private Office") hinter dem Cockpit der Regierungsmaschine. Dort stand ihr eine separate Toilette und eine Sprechanlage zur Verfügung. Der Kontakt zu den Flugbegleitern und der mitreisenden gut 30-köpfigen Delegation blieb auf ein Minimum beschränkt.

Personenschützer des Bundeskriminalamtes (BKA) hatten Baerbock getrennt von den Mitreisenden vom Hotel zum Airbus A319 der Flugbereitschaft der Luftwaffe gefahren. Die Beamten wollten sie nach Ankunft in Berlin auch nach Hause in ihre Wohnung in Potsdam bringen. Für die Personenschützer, die täglich engen Umgang mit der Ministerin haben, würden eigene Quarantäneregeln gelten, hieß es. Baerbock hatte nach Angaben aus Delegationskreisen seit Dienstagabend "deutliche Grippesymptome" entwickelt. Auf dem Flug wurde die 41-Jährige von einer Flugbegleiterin in voller Corona-Schutzbekleidung mit Maske und Brille versorgt.

14:01 Uhr

Corona-Impfung: Angepasster Moderna-Booster punktet gegen Omikron

Der an Omikron angepasste Covid-19-Impfstoffkandidat von Moderna zeigt vorläufigen Studiendaten zufolge eine bessere Antikörperreaktion gegen die hochansteckende Variante. Das Vakzin - eine Kombination aus dem ursprünglichen Moderna-Impfstoff Spikevax und einem gegen die Omikron-Variante gerichteten Mittel - habe eine überlegene neutralisierende Antikörperreaktion im Vergleich zu Spikevax erzielt, teilt der US-Biotechnologiekonzern mit. Das Vakzin wurde als Booster mit einer Dosierung von 50 Mikrogramm verabreicht - die Hälfte der ursprünglichen Dosierung für Erwachsene. Moderna will die Daten nun bei den zuständigen Regulierungsbehörden einreichen und hofft, dass sein Omikron-Booster noch im Spätsommer verfügbar sein wird.

13:40 Uhr

In Menschengruppe gefahren - Identität des Verdächtigen geklärt

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(Foto: REUTERS)

Bei dem Mann, der in Berlin mit einem Auto in eine Menschengruppe gefahren sein soll, handelt es sich laut Polizeiangaben um einen 29 Jahre alten in Berlin lebenden Deutsch-Armenier. Das schreibt die Polizei bei Twitter. Der 29-Jährige soll zunächst in eine Menschenmenge und dann in ein Geschäft gefahren sein. Dabei starb ein Mensch, mehrere Personen wurden verletzt.

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13:15 Uhr

Sechs Monate Ampel: Klimaaktivistin Neubauer schimpft über die Grünen

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Hatte wohl (zu) große Hoffnungen in die Grünen gesetzt: Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

(Foto: picture alliance/dpa)

Heute auf den Tag genau vor sechs Monaten ist die Ampel-Koalition an den Start gegangen. Also ein guter Zeitpunkt für eine kleine Zwischenbilanz. Die Folgende kommt von Klimaaktivistin Luisa Neubauer und zielt vor allem auf die Partei in der Bundesregierung ab, in die die "Fridays For Future"-Aktivisten wohl ihre größte Hoffnung setzen: auf die Grünen. Doch statt Lob hat Neubauer Kritik an der Regierungsarbeit der Grünen: "Wenn es jemals die Illusion gab, dass sich das mit dem Klima schon klärt, sobald die Richtigen regieren – dann liegt sie jetzt in Scherben", schreibt Neubauer, die selbst Grünen-Mitglied ist, in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung "Die Zeit". Der Ukraine-Krieg zeige zwar, dass Politik schneller agieren könne, aber "bloß nicht für die Klimawende", wettert die Klimaaktivistin in dem Gastbeitrag. Zwiespältig fällt ihr Urteil über Vizekanzler Robert Habeck aus: Zwar erkläre er viel. Aber: "Ähnlich schnell wie die Embargo-Debatte kippte die Überzeugung, dass eine rasante Energiewende automatisch folgen würde, denn seine nachdenklichen Handyvideos sendete Robert Habeck nicht von Touren über Fotovoltaik-Dächer, sondern aus Katar."

Für die SPD und "die 49 Jusos im Bundestag, die doch irgendwann noch mal Revolution in der SPD machen wollten", hat Neubauer in ihrem Gastbeitrag auch nur Enttäuschung übrig. "Für eine radikale Energiewende muss man gar kein Öko mehr sein, es reicht schon, Frieden und Freiheit ganz gut zu finden."

12:42 Uhr

Zwei Frauen getötet - Raser wegen Mordes angeklagt

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Das Wrack des Mercedes zeigt die Wucht des Aufpralls.

(Foto: picture alliance/dpa/BLP)

Ein 23-Jähriger rast bei Schildow in Brandenburg mit seinem Mercedes die B96a entlang. In einer Rechtskurve gerät er in den Gegenverkehr, streift erst ein entgegenkommendes Auto mit zwei Insassen. Dann kollidiert er mit einem weiteren Auto auf der Gegenfahrbahn, in dem vier Menschen sitzen. Zwei von ihnen - eine Schwangere und noch eine Frau - sterben noch am Unfallort. Der Unfallverursacher flüchtete nach dem Zusammenstoß, aber konnte 800 Meter entfernt gefasst werden. Ereignet hat sich das im Juli 2021. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin Anklage gegen den Autofahrer erhoben wegen zweifachen Mordes und vierfachen versuchten Mordes.

Eine ihm entnommene Blutprobe laut Staatsanwaltschaft eine alkoholbedingte absolute Fahruntauglichkeit zum Tatzeitpunkt ergeben. Ein Sachverständiger kommt zudem in einem Gutachten zu dem Schluss, dass "der Beschuldigte den Pkw steuerte, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen und die Kurve im Grenzbereich der Fahrphysik durchfuhr", heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Zudem bestehe demnach der dringende Tatverdacht, dass der junge Mann mit seiner Fahrweise schwere und auch tödliche Verletzungen anderer Verkehrsteilnehmer zumindest billigend in Kauf nahm. Er befindet sich seit dem 13. April in Untersuchungshaft.

11:50 Uhr

Bericht: Mehr als halbe Milliarde Euro aus EU-Finanzen missbraucht

In der Europäischen Union sind nach einem Bericht der Anti-Betrugs-Behörde Olaf vergangenes Jahr Fördermittel von mehr als einer halben Milliarde Euro missbraucht oder zweckentfremdet worden. Die Gesamtsumme beziffert die Behörde in ihrem Jahresbericht auf mehr als 527 Millionen Euro - rund 234 Millionen Euro mehr als im Jahr zuvor. Die Behörde mit Sitz in Brüssel hat die Aufgabe, Betrug mit EU-Finanzen aufzudecken. Die Ermittler untersuchen dabei auch die Arbeit innerhalb der europäischen Behörden.

Im vergangenen Jahr wurden unter anderem Fälle in Verbindung mit EU-Mitteln für Klimaschutz und Digitalisierung aufgedeckt. Der Bericht enthält auch Beispiele für Betrugsversuche bei der Finanzierung von Softwareprojekten, Alternativen zu Pestiziden oder umweltfreundlicheren Flugzeugen. Wie schon im Jahr zuvor versuchten Betrüger, von der Corona-Pandemie zu profitieren. Dem Bericht zufolge wurden nationalen Behörden gefälschte Angebote mit Impfstoff im Wert von mehr als 16 Milliarden Euro gemacht.

11:12 Uhr

Sicherheitsbügel löst sich: Frau wird aus Karussell geschleudert

Schwerer Unfall mit einem Karussell in Baden-Württemberg: Eine Frau ist auf einem Stadtfest nordwestlich von Stuttgart aus einem Fahrgeschäft geschleudert und schwer verletzt worden. Die 55-Jährige sei gestern Abend zusammen mit ihrer 20 Jahre alten Tochter auf dem Fest in Vaihingen an der Enz in ein Karussell gestiegen, teilt eine Sprecherin der Polizei mit. Kurz nach Beginn der Fahrt habe sich aus noch unklaren Gründen der Sicherheitsbügel der beiden Frauen gelöst. Die Tochter habe sich noch festhalten können, doch die Mutter sei aufgrund der Fliehkraft aus der Gondel geschleudert worden. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

11:06 Uhr
Breaking News

Auto fährt in Berlin in Menschenmenge - mehrere Verletzte

In Berlin kommt es zu einem schweren Unfall: Ein Auto fährt in eine Menschenmenge, wie die Polizei ntv.de mitteilt. Es soll laut Medienberichten mehrere Verletzte geben. Wie der RBB unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher berichtet, soll das Auto am Morgen im Stadtteil Charlottenburg in eine Gruppe von Passanten gefahren sein. Demnach sollen etwa zehn Menschen verletzt worden sein, einige von ihnen schwer. Nach Angaben des Sprechers stehe das Fahrzeug zum Teil in einem Ladengeschäft. Über den Fahrer oder die Fahrerin des Wagens ist bislang nichts Näheres bekannt.

Update um 11:14 Uhr: Laut Feuerwehr gibt es einen Toten und acht Verletzte.

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10:56 Uhr

Oscars: Akademie ernennt Bill Kramer zum neuen Chef

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Bill Kramer ist der neue CEO der Oscar-Akademie.

(Foto: picture alliance / newscom)

Die Oscars sind wohl die bekanntesten Filmpreise der Welt. Die Akademie, deren rund 10.000 Mitglieder entscheiden, welche Filme und Filmschaffenden mit einem Oscar ausgezeichnet werden, bekommt ein neues Gesicht an ihrer Spitze: "And the winner is ... Bill Kramer!" Der bisherige Direktor des neu eröffneten Oscar-Filmmuseum in Los Angeles übernimmt als Geschäftsführer die Aufgaben von Dawn Hudson. Er sei "die ideale Wahl, um die Organisation in diesem entscheidenden Moment zu leiten", erklärt David Rubin, Präsident der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, in Los Angeles. Der Filmverband war in den vergangenen Jahren unter anderem wegen des Vorwurfs mangelnder Diversität in die Kritik geraten. Unter dem Hashtag "#OscarsSoWhite" war es wegen der zu geringen Berücksichtigung nicht-weißer Filmschaffender zu Boykottaufrufen gegen die Oscar-Verleihung und Proteststürme in den Online-Netzwerken gekommen.

10:35 Uhr

Habeck: Länder müssen sich bei Windkraftausbau mehr anstrengen

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Hier sieht es umgekehrt aus, aber die Windkraftbranche bekommt von Minister Habeck gerade Rückenwind.

(Foto: IMAGO/Chris Emil Janßen)

Bundesklimaschutzminister Robert Habeck will mehr Einsatz von den Bundesländern beim Ausbau der Windkraft sehen, indem sie mehr Flächen für Windräder ausweisen als sie bisher zugesagt haben. "Da kann man nicht zufrieden sein", so der Grünen-Politiker in einem Interview mit dem RTL Nachtjournal bei seinem Besuch in Jordanien. Nicht nur der Klimawandel erfordert laut Habeck mehr Anstrengungen und Solidarität der Bundesländern, sondern auch die steigenden Energiepreise. Es gebe Staaten, die deutlich weiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien seien und zugleich eine niedrigere Inflation hätten. "Weil die hohen Preise, die wir im Moment zu tragen haben, im Wesentlichen durch die fossilen Energien entstehen." Aus Sicht von Habeck ist Deutschlands Ausgangslage momentan nicht besonders gut: "Wir fangen im Minus an, wir sind in der Defensive." Verbesserungen seien aber möglich. "Jetzt ziehen wir es durch." Der Minister ist zuversichtlich, das Naturschutzrecht bis zu den Sommerferien zu ändern, um den Windkraftausbau deutlich voranbringen zu können. "Das ist alles jetzt dabei, aufs Gleis gesetzt zu werden." Er stellte eine zügige gesetzliche Verankerung des 2-Prozent-Flächen-Ziels in Aussicht. Ab 2023 könne man dann "wirklich loslegen".

Klima-Labor von ntv

Was hilft gegen den Klimawandel? Klima-Labor ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen und Behauptungen prüfen, die toll klingen, es aber selten sind. Klimaneutrale Unternehmen? Gelogen. Klimakiller Kuh? Irreführend. Aufforsten? Verschärft Probleme. CO2-Preise für Verbraucher? Unausweichlich. Windräder? Werden systematisch verhindert.

Das Klima-Labor - jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert und aufräumt. Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: Audio Now, Apple Podcasts, Amazon Music, Google Podcasts, Spotify, RSS-Feed

10:08 Uhr

Ikea ruft Espressokocher zurück

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So sieht der Ikea-Kocher aus.

(Foto: IKEA Deutschland GmbH & Co. KG)

Trinken Sie zu Hause gern mal einen Espresso? Dann sollten Sie einen Blick auf den Kocher werfen, sofern er von Ikea ist: Das Einrichtungshaus ruft einen Espressokocher zurück, da ein erhöhtes Risiko besteht, dass das Produkt während des Gebrauchs platzen könnte. Das teilt das Unternehmen mit. Demnach rührt das Risiko aus einer Änderung des Materials und der Konstruktion des Sicherheitsventils. Daher sind nur die Produkte mit dem Edelstahl-Sicherheitsventil (Farbe Silber/Grau) von diesem Rückruf betroffen. Es handelt sich um das Modell Metallisk 0,4 l mit Edelstahl-Sicherheitsventil mit Datumsstempeln zwischen 2040 und 2204 (JJWW). Kundinnen und Kunden können den Kocher zurückgeben und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. Ein Kaufbeleg ist nicht erforderlich.

09:23 Uhr

Amber Heard reagiert auf Tiktok-Video von Johnny Depp

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Heard vor einigen Tagen beim Verlassen des Gerichtsgebäudes.

(Foto: IMAGO/ZUMA Wire)

Aufsehenerregend und detailreich war beziehungsweise ist der Rosenkrieg zwischen Amber Heard und Johnny Depp. Trauriger Höhepunkt war der Prozess um eine Verleumdungsklage des Hollywoodschauspielers gegen Heard, bei dem die Jury in großen Teilen Depp Recht gab. Wenige Tage nach dem Urteil meldet sich der 58-jährige Depp bei Tiktok an und veröffentlicht einen Clip - ein Danke an seine Fans für die Unterstützung während des Prozesses. Nun hat seine Exfrau mit einem Statement auf seine Aussagen reagiert. Ein Sprecher der 36-Jährigen erklärte laut mehreren US-Medienberichten: "Während Johnny Depp sagt, er 'bewege sich vorwärts', bewegen sich die Rechte der Frauen rückwärts. Die Botschaft des Urteils an die Opfer häuslicher Gewalt lautet: Habt Angst, aufzustehen und eure Meinung zu sagen." Der Konflikt zwischen Heard und Depp ist öffentlich auch noch nicht beendet: Die Anwältin der Schauspielerin kündigte im US-Fernsehen an, dass ihre Mandantin in Berufung gehen wolle und den Betrag an Depp - rund zehn Millionen US-Dollar - "definitiv nicht" zahlen könne. Depp soll Heard wiederum etwa zwei Millionen US-Dollar zahlen.

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09:00 Uhr
08:56 Uhr

Trauer um Jim Seals: Softrocker stirbt mit 80 Jahren

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Jim Seals (rechts) feierte mit Dash Croft seine größten Erfolge.

(Foto: picture alliance / Ralph Dominguez/MediaPunch)

Traurige Nachrichten für alle Fans des Softrock-Duos Seals & Crofts: Jim Seals ist tot. Der Sänger ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das berichten mehrere US-Medien. Die Todesursache ist nicht bekannt. Das Duo feierte vor allem in den 1970er Jahren Erfolge. Zu Jim Seals' und Dash Crofts' größten Hits zählen "Summer Breeze", "Diamond Girl" und "Get Closer".

Der US-Sänger John Ford Coley, der eng mit dem Duo zusammengearbeitet hatte, veröffentlichte auf Facebook einen bewegenden Nachruf auf Jim Seals. "Ich habe einen großen Teil meines musikalischen Lebens mit diesem Mann verbracht. Wir waren zusammen auf Tournee, er und Dash haben uns eingeladen, auf Seals- &-Crofts-Platten zu singen und wir haben jahrelang mit ihm gespielt." Coley bildete mit Danny "England Dan" Seals, Jim Seals' 2009 verstorbenem jüngerem Bruder, das Duo England Dan & John Ford Coley.

08:19 Uhr

Mann stürzt mit Fahrzeug in Steinbruch und stirbt

Im Hochsauerlandkreis ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall in einem Steinbruch ums Leben gekommen: Der Mann war in Arnsberg mit einem Kettenfahrzeug einen mehrere Meter hohen Hang hinabgestürzt. Das teilt die Polizei mit. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

07:52 Uhr

Mindestens zehn Menschen sterben bei Zugunglück im Iran

Bei der Entgleisung eines Zuges im Iran sind laut staatlichen Medien mindestens zehn Menschen getötet worden. "Bei dem Vorfall wurden zehn Menschen getötet und eine Reihe weiterer verletzt", sagte der Sprecher des nationalen Rettungsdienstes, Modschtaba Chaledi, dem staatlichen Fernsehen zufolge. "Zwölf der Verletzten befinden sich in einem kritischen Zustand und wurden in ein Krankenhaus gebracht." Der Vorfall ereignete sich demnach nahe Tabas in Zentral-Iran auf der Strecke zwischen Maschhad and Jasd.

Update 09:24 Uhr: Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 17 gestiegen, wie die iranische Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf den Roten Halbmond mitteilt.

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07:21 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

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Keine Termin mehr heute hat Annalena Baerbock.

(Foto: IMAGO/photothek)

ähnlich wie gestern hält der Terminkalender wieder einiges bereit - außer für Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, die ihre Auslandsreise nach einem positiven Corona-Test in Pakistan abbrechen muss. Hier gibt es den Überblick:

  • Nach ihrem Besuch in der ukrainischen Hafenstadt Odessa ist Kulturstaatsministerin Claudia Roth in der Republik Moldau zu Gast.
  • Der russische Außenminister Sergej Lawrow will seinen türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu zu Gesprächen über Getreideexporte aus der Ukraine in Ankara treffen.
  • Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck nimmt an einer Energiekonferenz in Jordanien teil. Der "MENA Europe Future Energy Dialogue (MEFED)" wird von der jordanischen und der deutschen Regierung gemeinsam organisiert.
  • Das Europaparlament stimmt ab Mittag über wichtige Teile des EU-Klimapakets ab - unter anderem über ein mögliches De-facto-Verbot für Verbrennermotoren ab 2035 und eine Ausweitung des Emissionshandels auf Gebäude und Verkehr.
  • Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung legt in Berlin seine Stellungnahme über die nötigen Vorbereitungen für Herbst und Winter vor.
  • Nach einem diplomatischen Tauziehen um die Teilnehmerliste eröffnet US-Präsident Joe Biden das IX. Gipfeltreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) in Los Angeles.
  • Die Digitalmesse re:publica beginnt in Berlin. Dabei geht es um Digitalpolitik, digitale Zukunft und Gesellschaftsfragen zum Netz.

Mein Name ist Johanna Ohlau und ich begleite Sie bis zum Mittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Hinweise? Dann gerne eine Mail an dertag@n-tv.de schreiben.

07:11 Uhr

Mittwoch bringt Wolken und Schauer - vereinzelt auch Gewitter

Nach einem freundlichen Start mit teils längeren sonnigen Phasen kommen von Westen her mehr Wolken auf, die vor allem zum Nachmittag hin Schauer, vereinzelt Gewitter bringen. Diese können mitunter auch kräftiger ausfallen und von Starkregen und stürmischen Böen begleitet werden. Nach Osten und Südosten hin ist es meist noch trocken und länger freundlich. Die Höchstwerte liegen zwischen 15 Grad in der Eifel und 26 Grad in der Lausitz. Der Wind weht schwach bis mäßig, zeitweise böig aus südlichen bis westlichen Richtungen.

06:42 Uhr

Umfrage: Deutsche sind mehr als neun Stunden täglich online

Hand aufs Herz: Wir alle sind mittlerweile ständig online - nicht nur seit Beginn der Pandemie. Sind es bei Ihnen mehr oder weniger als neun Stunden am Tag? Also ich reiße den Durchschnitt sicherlich nach oben. Einer aktuellen Umfrage zufolge sind die Deutschen durchschnittlich mehr als neun Stunden täglich online. Die berufliche Internetnutzung an Arbeitstagen beträgt davon nur dreieinhalb Stunden, wie eine Umfrage für die Postbank in Bonn ergibt. Mit 78 Prozent halten jedoch mehr als drei Viertel der Befragten ihren Internetkonsum für angemessen. Nur elf Prozent wollen sich demnach einschränken - im Jahr zuvor waren es 14 Prozent. Selbstkritik äußerten der Umfrage zufolge vor allem die jüngeren und die älteren Befragten. So gab ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen an, kein gutes Beispiel bei der Internetnutzung zu sein.

06:14 Uhr

RKI: Knapp 85.000 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 238,1

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Morgen mit 238,1 an. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 199,9 gelegen (Vorwoche: 207,0; Vormonat: 569,4). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 84.655 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 54.957) und 145 Todesfälle (Vorwoche: 91) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier nur eingeschränkt möglich.

Expertinnen und Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - weil bei Weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung der Werte führen.

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