Der Tag
19. Januar 2024
WZ-Reporter-Janis-peitsch-am-18-Oktober-2017mit Janis Peitsch
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22:43 Uhr

Das war Freitag, der 19. Januar 2024

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(Foto: picture alliance/dpa)

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie dieses Zitat? "Ich habe noch nie eine große Rede gehalten. Ich habe immer nur gesagt, was mir gerade eingefallen ist."

Es stammt vom verstorbenen Franz Beckenbauer, der heute in einer Gedenkveranstaltung in der Münchner Arena noch einmal gewürdigt wurde. In diesem Sinne präsentiere ich Ihnen nun ohne Umschweife meine Empfehlungen aus der Redaktion:

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Abend und eine erholsame Nacht. Machen Sie's gut!

Das war Freitag, der 19. Januar 2024
22:12 Uhr

Dschungelcamp startet mit aufgeflogenem Kondomschmuggel

Das Dschungelcamp ist zurück: Seit 20.15 Uhr läuft die Jubiläumsausgabe von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bei RTL. Gleich zum Start wurde Kandidatin Kim Virginia bei dem Versuch ertappt, ein Kondom mit ins Camp zu schmuggeln. "I mean, you never know", erklärte sie das den strengen Rangern, die Jahr für Jahr die Kandidaten durchsuchen.

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Bei Kim Virginia fanden die Ranger ein Kondom. (Foto: RTL Deutschland)

Die 28 Jahre alte Reality-Kandidatin trifft im Camp auf ihre Ex-Affäre Mike Heiter, mit dem sie schon einmal vor laufenden Kameras Sex hatte. "Is schon mal gut mitgedacht", kommentierte der 31-Jährige den gescheiterten Versuch.

Dabei wäre die Schmuggelei nach Angaben von Moderatorin Sonja Zietlow gar nicht nötig gewesen. Camp-Mediziner Dr. Bob habe schließlich immer genug Kondome dabei.

"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" ist vom 19. Januar bis 4. Februar täglich bei RTL zu sehen. Die Anfangszeiten variieren. Zudem ist die Sendung natürlich auch auf RTL+ abrufbar.

Dschungelcamp startet mit aufgeflogenem Kondomschmuggel
21:29 Uhr

59-Jähriger soll 84-jährige Freundin getötet haben

In Osthessen wird ein 59 Jahre alter Mann beschuldigt, seine 84 Jahre alte Lebensgefährtin erstochen zu haben. Die Tat geschah gegen 5 Uhr morgens in der gemeinsamen Wohnung in Alheim im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Das Motiv ist noch unklar.

Nach der Tat habe sich der 59-Jährige an eine Person gewandt, die im selben Haus im Ortsteil Niederellenbach wohnt. Diese habe die Polizei alarmiert, die eine Streife sandte, die den Mann festnahm. Er habe keinen Widerstand geleistet.

Der 59-Jährige soll am Wochenende der Haftrichterin am Amtsgericht Bad Hersfeld vorgeführt werden. Durch eine Obduktion der Leiche erhoffen sich die Ermittler weitere Hinweise.

59-Jähriger soll 84-jährige Freundin getötet haben
20:52 Uhr

Todesschuss bei Filmdreh - Neue Anklage gegen Alec Baldwin

Im Oktober 2021 starb Kamerafrau Halyna Hutchins am Set von Alec Baldwins Western "Rust". Nun ist der US-Schauspieler von einer Grand Jury wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Das teilte das zuständige Gericht im Bundesstaat New Mexico mit.

Baldwin und die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed waren bereits im Januar 2023 wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden, drei Monate später wurde die Anklage gegen Baldwin zunächst fallen gelassen. Im vergangenen Oktober sprachen die zuständigen Ermittler allerdings von zusätzliche Fakten, die ans Licht gekommen seien.

Hutchins erlitt damals während der Probe einer Szene eine tödliche Schussverletzung, als Hauptdarsteller Baldwin einen Colt bediente, in der eine echte Kugel steckte.

Todesschuss bei Filmdreh - Neue Anklage gegen Alec Baldwin
20:20 Uhr

Video enthüllt, wie Nordkorea Jugendliche ängstigen will

In Südkorea macht ein Video aus dem Nachbarland die Runde: Der Mitschnitt zeigt, wie zwei nordkoreanische Jugendliche für den Besitz von südkoreanischen Filmen zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt werden. Es ist wohl als Warnung an Gleichaltrige gedacht.

Video enthüllt, wie Nordkorea Jugendliche ängstigen will
19:48 Uhr

Nach Talkshow-Aus - Anne Will spricht über berufliche Zukunft

Über 16 Jahre prägte Journalistin Anne Will mit dem nach ihr benannten Polit-Talk am Sonntagabend nationale Debatten und Diskurse. Ab dem 21. Januar übernimmt Nachfolgerin Caren Miosga im Ersten Wills Sendeplatz, während die Fernsehpreisträgerin ihre neu gewonnene Freiheit am Sonntagabend genießt. "Es gefällt mir, dass der Sonntag wieder mir gehört. Ich fand es schön, dass ich vorige Woche auf dem Sofa liegend mal wieder linear den 'Polizeiruf' gucken konnte", verrät die 57-Jährige im Interview mit dem Magazin "Journalist".

Über ihre berufliche Zukunft hat die ehemalige "Tagesthemen"- und "Sportschau"-Moderatorin auch bereits klare Vorstellungen. "Die Journalistin wird bei dem, was ich als Nächstes mache, stärker zum Vorschein kommen als bislang in meiner Rolle als Moderatorin der Talkshow", sagt Will in dem Gespräch, ohne vorerst weiter ins Detail zu gehen. Momentan plane sie daher nicht, eine andere Talkshow zu moderieren.

Nach Talkshow-Aus - Anne Will spricht über berufliche Zukunft
19:28 Uhr

FDP sperrt sich gegen Kindergelderhöhung

Die FDP stellt sich gegen eine weitere Erhöhung des Kindergelds und verärgert damit die Koalitionspartner SPD und Grüne. Im vergangenen Jahr sei "die größte Kindergelderhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik" wirksam geworden, sagte der Haushaltsexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Christoph Meyer, in Berlin. Für eine erneute Erhöhung sehe seine Partei "keine Grundlage".

Nach Informationen aus Koalitionskreisen will Bundesfinanzminister Christian Lindner rückwirkend zum 1. Januar die steuerlichen Grundfreibeträge von Erwachsenen und Kindern von 6024 auf 6612 Euro anheben, nicht aber das Kindergeld. Damit würden nur Familien mit hohen Einkommen von den Plänen profitieren.

FDP sperrt sich gegen Kindergelderhöhung
19:10 Uhr

Prozess um Gold-Klo - Männer bestreiten Diebstahl

Vor vier Jahren wird eine Toilette aus einer privaten Ausstellung in Oxford gestohlen. Das Besondere: Sie ist aus purem Gold, voll funktionsfähig und angeschlossen. Der Diebstahl sorgte sogar für eine Überflutung.

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(Foto: dpa)

Vier Männer stehen seit November wegen der Tat vor Gericht. Doch die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück. Zwei der Männer plädierten heute vor Gericht auf nicht schuldig, wie die Nachrichtenagentur PA meldete. Auch ein 35-Jähriger, der in die Pläne verwickelt sein soll, wies eine Beteiligung zurück.

Prozess um Gold-Klo - Männer bestreiten Diebstahl
18:48 Uhr

Prinz Harry zieht Klage gegen britische Zeitung zurück

Eine Verleumdungsklage von Prinz Harry gegen Associated Newspapers, den Herausgeber der "Mail on Sunday", gehört der Geschichte an. Das berichtet der Verlag auf der Website der "Daily Mail".

Prinz Harrys Seite und die der Sonntagszeitung hätten heute eine Reihe Dokumente übergeben sollen. Wenige Stunden vor Ablauf einer entsprechenden Frist hätten Harrys Anwälte jedoch laut des Berichts mitgeteilt, dass der Herzog von Sussex die Klage nicht vorantreiben wolle. Wie es weiter heißt, müsse Harry nun angeblich die Kosten der Gegenseite übernehmen. Diese sollen sich demnach auf rund 250.000 Pfund, umgerechnet etwa 291.000 Euro, belaufen.

Harry hatte wegen eines 2022 erschienenen Artikels in der "Mail on Sunday" geklagt. Dieser berichtete von einem Rechtsstreit des Prinzen mit dem Innenministerium über die Kosten von Sicherheitsvorkehrungen für den Royal in Großbritannien.

Prinz Harry zieht Klage gegen britische Zeitung zurück
18:19 Uhr

China warnt: Todesfälle bei Schönheits-OPs in Südkorea

Die chinesische Botschaft in Seoul warnt ihre Landsleute nach dem Tod einer Frau vor Schönheitsoperationen in Südkorea. "In den vergangenen Jahren sind viele Ausländer nach Südkorea gekommen, um sich kosmetischen Operationen zu unterziehen", hieß es in einer Mitteilung. "Einige von ihnen wurden in medizinische Streitigkeiten verwickelt, es kam auch zu chirurgischen Fehlern und sogar zu Todesfällen."

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Reklameschilder werben in Seoul für Schönheitsoperationen. (Foto: imago images/Olaf Schuelke)

Der Hinweis der diplomatischen Vertretung folgt wenige Tage nach dem Tod einer Chinesin. Sie hat sich in einer Klinik für plastische Chirurgie im Seouler Stadtteil Gangnam dreimal einer Fettabsaugung unterzogen, wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

Die Botschaft forderte ihre Landsleute auf, bei Werbung vorsichtig zu sein und Risiken zu beachten. Auch sollten Vermittler sorgfältig ausgewählt und die Legitimität medizinischer Einrichtungen oder Chirurgen überprüft werden.

China warnt: Todesfälle bei Schönheits-OPs in Südkorea
17:27 Uhr

Höcke vergleicht Anti-AfD-Demos mit Nazi-Aufmärschen

Tausende Menschen protestierten in den letzten Tagen bundesweit gegen rechtsextremistische Tendenzen und die AfD. Björn Höcke nimmt das zum Anlass, bei einer Rede vor 200 Menschen einen abstrusen Vergleich zu den Märschen der Nationalsozialisten zu ziehen.

Höcke vergleicht Anti-AfD-Demos mit Nazi-Aufmärschen
16:54 Uhr

Triebwerksprobleme - Lufthansa streicht Verbindungen

Wegen technischer Probleme bei einem Teil ihrer Airbus-Mittelstreckenflotte hat die Lufthansa ihren Flugplan zum Frühling ausgedünnt. So werden ab dem 1. März die rumänischen Ziele Cluj-Napoca und Timisoara nicht mehr ab Frankfurt bedient, wie das Unternehmen mitteilte.

Mit dem Wechsel zum Sommerflugplan fallen dann ab dem 31. März auch die innerdeutschen Verbindungen Frankfurt-Friedrichshafen und München-Leipzig sowie die österreichischen Ziele Innsbruck und Linz ab Frankfurt vorerst weg. Insgesamt geht es um 100 Verbindungen pro Woche.

Im Lufthansa-Konzern sind laut einer früheren Aussage des Konzernchefs Carsten Spohr 64 Flugzeuge von dem Problem mit Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney betroffen. Der Hersteller hat die Turbinen weltweit zur Wartung zurückgerufen, weil er bei der Produktion der Turbinenscheiben und anderer Teile ein fehlerhaftes Metallpulver verwendet hatte.

Triebwerksprobleme - Lufthansa streicht Verbindungen
16:16 Uhr

US-Kältewelle lässt Eier schweben

Der Westen der Vereinigten Staaten bibbert bei Temperaturen von bis zu minus 40 Grad vor sich hin. Einige kreative Köpfe machen das Beste aus den ungewohnten Bedingungen. Sie funktionieren Obst zu Werkzeugen um oder lassen beeindruckende Fotos entstehen.

US-Kältewelle lässt Eier schweben und Bananen hämmern

US-Kältewelle lässt Eier schweben
15:46 Uhr

Tödliche Schüsse auf Wertstoffhof in NRW

Auf einem Wertstoffhof in der Stadt Hagen in NRW hat es einem Bericht zufolge eine tödliche Auseinandersetzung gegeben. Wie die "Bild" berichtet, wurde eine Person durch Schüsse tödlich verletzt. Zudem soll es zwei Schwerverletzte geben.

Die Hintergründe der Tat sind unklar. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Dem Blatt zufolge konnte der mutmaßliche Täter nach kurzer Fahndung festgenommen werden.

Tödliche Schüsse auf Wertstoffhof in NRW
15:31 Uhr

Bedrohungslage in Mannheim - Polizei meldet Festnahme

Die Bedrohungslage in einem Mannheimer Hochhaus besteht nicht mehr. Es gibt eine Festnahme, sagte eine Polizeisprecherin. Weitere Details nannte sie nicht. Eine Gefahr für Anwohner habe nicht bestanden.

Der Notruf an die Polizei war gegen 10.00 Uhr eingegangen. Bei dem Geschehen in der Neckarstadt handelte es sich um keine Geiselnahme, sagte die Sprecherin weiter.

Bedrohungslage in Mannheim - Polizei meldet Festnahme
15:11 Uhr

Bedrohungslage in Mannheim - Großeinsatz der Polizei

In einem Mannheimer Hochhaus ist die Polizei derzeit wegen einer Bedrohungslage im Großeinsatz. Weitere Angaben wollte ein Polizeisprecher zunächst nicht machen.

Es soll sich bei dem Geschehen in der Neckarstadt um keine Geiselnahme handeln, wie der Sprecher auf Nachfrage sagte. Fotos vor Ort zeigten neben Polizei-Spezialkräften auch mehrere Rettungswagen.

Bedrohungslage in Mannheim - Großeinsatz der Polizei
14:53 Uhr

Lindner: "Europa redet zu viel über Trump"

Trump hat am Montag die erste Vorwahl der Republikaner im Bundesstaat Iowa klar gewonnen. Er kam auf 51 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl im November wird eine Neuauflage des Duells von 2020 gegen Präsident Joe Biden daher immer wahrscheinlicher.

Bundesfinanzminister Christian Lindner ruft Europa daher auf, sich mit einer Stärkung der eigenen "Wettbewerbsfähigkeit" auf eine mögliche zweite Amtszeit von Trump vorzubereiten.

"Ich denke, wir reden in Europa zu viel über Donald Trump", sagte Lindner beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Die beste Vorbereitung auf eine mögliche Wiederwahl Trumps sei, "unsere Hausaufgaben zu machen". Dazu gehöre neben einer starken Wirtschaft auch die Fähigkeit, sich selbst zu verteidigen.

Lindner: "Europa redet zu viel über Trump"
14:20 Uhr

Entlaufener Panda löst Feuerwehreinsatz im Kölner Zoo aus

Ein aus seinem Gehege im Kölner Zoo ausgebüxter Roter Panda hat die Feuerwehr auf Trab gehalten. Zoomitarbeiter hatten das Tier in einem Baum außerhalb seines Geheges gefunden, wie die Feuerwehr der Domstadt mitteilte. Aus eigenem Antrieb kletterte das Tier jedoch nicht wieder herab.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Den Angaben zufolge rückte die Feuerwehr deshalb mit einer Drehleiter an, die den Panda dazu "animiert" habe, "seinen Platz zu räumen". Der Geflohene sei dann "unter leichtem Murren" wieder in seinem Gehege ausgesetzt worden, erklärten die Einsatzkräfte. Die Flucht sei dem Tier möglicherweise durch Bambusstangen gelungen, die durch Schnee tief durchgebogen gewesen seien.

Entlaufener Panda löst Feuerwehreinsatz im Kölner Zoo aus
14:07 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

meine Kollegin Sabine Oelmann verabschiedet sich in den Feierabend. Mein Name ist Janis Peitsch und bis 22.30 Uhr versorge ich Sie im "Tag" mit spannenden Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik - gerne eine Mail an dertag[at]ntv.de.

Los geht's!

Schichtwechsel
13:46 Uhr

Anklage gegen drei Personen im Fall des vermissten und getöteten Arztes

Mehr als ein halbes Jahr nach dem Fund der Leiche eines lange vermissten Arztes aus dem rheinland-pfälzischen Gerolstein hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen dessen Lebensgefährtin und zwei Jugendliche erhoben. Die 35-Jährige und die zur Tatzeit 16-Jährigen sollen den Mann Ende Dezember 2022 gemeinschaftlich getötet haben, wie die Staatsanwaltschaft Trier am Freitag mitteilte. Einer der Jugendlichen ist demnach der Sohn der Lebensgefährtin des Getöteten, der andere Jugendliche ist ein Freund der Familie. Den 16-Jährigen wird gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen, der Lebensgefährtin gemeinschaftlicher Totschlag.

Ende 2022 sollen die Beschuldigten gemeinsam den Plan gefasst haben, den 53-Jährigen bei einer geeigneten Gelegenheit zu töten. Laut Anklage kam es am Tattag, dem 30. Dezember 2022, zu einem Streit zwischen dem Opfer und seiner Lebensgefährtin. Die beiden 16-Jährigen sollen dem Mann im Haus aufgelauert und ihn mit zahlreichen Schlägen mit Gegenständen gegen den Kopf attackiert haben. Schließlich sollen sie ihn mit einer Schlinge gewürgt haben. Der 53-Jährige starb an seinen schweren Verletzungen.

Während der Tat soll die 35-Jährige anwesend gewesen sein. Sie habe sich jedoch nicht an der Gewalt beteiligt. Am nächsten Tag sollen alle drei die Leiche mit dem Auto des Opfers in den Wald gebracht und ihn dort vergraben haben. Um die Spuren zu beseitigen, sollen sie in der Nacht zum 3. Januar 2023 das Auto in Brand gesetzt haben. Die Staatsanwaltschaft sieht das Mordmerkmal der Heimtücke als erfüllt an.

Anklage gegen drei Personen im Fall des vermissten und getöteten Arztes
13:11 Uhr

Kim Kardashians 10-jährige Tochter North trägt diamantbesetzte Zähne

Am Mittwoch machte Kanye West damit Schlagzeilen, seine Zähne durch Titan ersetzt zu haben. Auf Instagram veröffentlichte der Rapper ein Foto, auf dem er statt mit Zähnen mit einer Art Titan-Gebiss zu sehen war. Dazu postete er einen Screenshot des James-Bond-Bösewichts Beißer (gespielt von Richard Kiel), der für seine Metallzähne bekannt ist. Was dem einen absurd erscheint, nimmt sich ein anderer als Vorbild: Ausgerechnet seine Tochter North West zeigt sich nun mit teils diamantbesetzten Zähnen.

Auf dem gemeinsamen TikTok-Kanal von ihr und Mutter Kim Kardashian wurden mehrere Fotos geteilt, die North mit ihren Freunden zeigen. Auf einem der Bilder schiebt sie mit ihren Fingern ihre Ober- und Unterlippe zur Seite, um ihre mit Diamanten besetzten Zähne zu zeigen. Dazu ist offensichtlich von Kardashian zu lesen: "Die Dinge, die meine Tochter auf meinem Handy macht." Dahinter setzte sie einen skeptisch schauenden Emoji. "Sie sieht aus wie ein Star", ergänzte die stolze Mutter.

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Kim und North bei einer Fashionshow. (Foto: picture alliance / abaca)
Kim Kardashians 10-jährige Tochter North trägt diamantbesetzte Zähne
12:53 Uhr

Innenminister Maier will Verbotsverfahren gegen Thüringens AfD prüfen

Thüringens Innenminister Georg Maier hat sich für die Prüfung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD ausgesprochen. "Die AfD ist bei uns in Thüringen vom Verfassungsschutz als erwiesen rechtsextrem eingestuft", so der SPD-Politiker. "Sie hat das Ziel, die freiheitlich demokratische Grundordnung abzuschaffen. Auch bundesweit gibt es bei der Partei in dieser Frage immer weniger Zweifel."

Natürlich müsse man die AfD inhaltlich stellen. "Aber wir kommen gar nicht drum herum, auch einen Verbotsantrag zu prüfen", so Maier. Die Diskussion um ein AfD-Verbot hat wieder Fahrt aufgenommen, seit ein Treffen von Rechtsradikalen mit Politikern von AfD und CDU in Potsdam bekannt geworden ist. Die Entwicklung der AfD sei "brandgefährlich", sagt Maier.

Thüringens Partei- und Fraktionschef der AfD, Björn Höcke, kritisierte die Äußerungen des Innenministers und SPD-Vorsitzenden. "Angesichts des drohenden Machtverlustes seiner SPD will Maier nun selbst die freiheitlich-demokratische Grundordnung bekämpfen, indem er das Recht auf Bildung und Ausübung parlamentarischer Opposition für einen großen Teil der Bürger endgültig beseitigt", erklärte Höcke laut einer Mitteilung seiner Fraktion.

Innenminister Maier will Verbotsverfahren gegen Thüringens AfD prüfen
12:22 Uhr

Pilot verliert in dichtem Schnee Kontrolle über Flieger

Aufgrund starker Schneefälle verliert der Pilot einer American-Airlines-Maschine die Kontrolle über das Flugzeug – es kommt nach der Landung von der Fahrbahn ab. Die 50 Passagiere und drei Crew-Mitglieder an Bord bleiben unverletzt. New Yorker Behörden sprechen nun eine Reisewarnung aus.

Pilot verliert in dichtem Schnee Kontrolle über Flieger

Pilot verliert in dichtem Schnee Kontrolle über Flieger
11:42 Uhr

Zoff und Zoten: "Arnie" kontert seine Zoll-Posse mit anzüglichen Witzen

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Die neuesten Entwicklungen in Arnold Schwarzeneggers Zoll-Posse: Ein hoher Erlös, ein klares Dementi der Behörden und ein Hollywood-Star mit Stand-up-Potenzial. (Foto: picture alliance / ATP photo agency)

Arnies jüngster Gegenspieler ist der Münchner Zoll: Dass Schwarzenegger bei seiner Einreise am Mittwoch wegen einer mitgeführten Luxus-Uhr zunächst festgehalten und schließlich zur Kasse gebeten wurde, nimmt der Star jedoch mit Humor. Während der Wohltätigkeitsversteigerung nahe Kitzbühel, bei der auch die besagte Uhr versteigert wurde, reißt "Arnie" einen zotigen Witz nach dem anderen auf der Bühne: "Könnt ihr euch vorstellen, dass ich plötzlich Handschellen trug? Nicht aufgrund der Uhr [...], ich hatte eine heiße Nacht mit meiner Freundin Heather!"

Schwarzenegger hatte nach der Zoll-Posse ein regelrechtes Stand-up-Programm ausgearbeitet: Auch im Zollamt habe ihm eine Frau mit Handschellen gedroht, woraufhin er erwidert haben soll: "Das ist ein großartiger Deal - normalerweise muss ich dafür 500 Dollar zahlen." Vielleicht auch aufgrund dieser launigen Anekdoten wurde für die versteigerte Uhr ein Spitzenwert für den Umweltschutz der "Schwarzenegger Climate Initiative" erzielt: 270.000 Euro.

Das Hauptzollamt München widersprach jedoch ersten Ausführungen, denen zufolge die Beamten rund eine Stunde lang vergeblich versucht hatten, den fälligen Zollbetrag von Schwarzeneggers Kreditkarte abzubuchen. "Lediglich 15 Minuten lang" sei dies demnach der Fall gewesen, ehe die Transaktion mit einem Ersatzgerät vollzogen wurde. Bestätigt wurde hingegen, dass der Vorfall noch strafrechtliche Konsequenzen für den Schauspieler haben könnte.

Zoff und Zoten: "Arnie" kontert seine Zoll-Posse mit anzüglichen Witzen
11:01 Uhr

Anklage gegen Letzte-Generation-Aktionen auf Sylt

Nach Aktionen von Klimaschützern auf der Insel Sylt hat die Staatsanwaltschaft Flensburg Anklage gegen Akteure der Protestgruppe Letzte Generation erhoben. Sechs Menschen wird Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch vorgeworfen, weil sie im Juni vergangenen Jahres auf Sylt auf dem Flughafen der Insel den Betrieb gestört haben sollen und außerdem auf einem Golfplatz unterwegs gewesen sein sollen. Auch die Störung öffentlicher Betriebe wird der Gruppe vorgeworfen, weil der Ablauf auf dem Flugplatz beeinträchtigt wurde, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

In einer weiteren Anklage gegen Personen geht es um Vorfälle in einem Hotel in Westerland und in Kampen auf Sylt sowie die Besetzung einer privaten Motorjacht in Neustadt/Holstein, die zudem mit Farbe beschädigt worden sein soll.

Ferner leitete die Staatsanwaltschaft gegen Teile der Gruppe der Letzten Generation ein gesondertes Ermittlungsverfahren wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung ein. Diese Ermittlungen richten sich aber nicht gegen die Angeklagten, die auf Sylt aktiv gewesen sein sollen. Erkenntnisse zur Organisationsstruktur der Gruppe sowie zu Angriffen auf die Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur in mehreren Bundesländern seien die Grundlage für diese Anklage, teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Anklage gegen Letzte-Generation-Aktionen auf Sylt
10:50 Uhr

Entführung von US-Bürgern: Mutmaßlicher Drogenboss in Mexiko gefasst

Fahndungserfolg in Mexiko nach der Entführung von vier US-Bürgern: Der mutmaßliche und mit Belohnung gesuchte Boss einer Untergruppe des Golfkartells ist örtlichen Medien zufolge nahe der nordmexikanischen Stadt Monterrey gefasst worden. José Alberto García Vilano alias "La Kena" oder auch "Ciclón 19" sei an einem Einkaufszentrum des Ortes San Pedro Garza García im Bundesstaat Nuevo León "ohne einen einzigen Schuss" festgenommen worden.

Der Mann war in Verbindung mit der Entführung der vier US-Amerikaner im März 2023 in der Grenzstadt Matamoros im Staat Tamaulipas gesucht worden. "La Kena" sei ein wichtiger Anführer der Gruppe "Ciclones", die zum Golfkartell gehöre und in der etwa 540.000 Einwohner zählenden Stadt aktiv sei. Seine Festnahme war nicht nur für Mexiko, sondern auch für die USA vorrangiges Ziel.

Zwei der Entführten waren später lebend aufgefunden worden, die anderen beiden waren getötet worden. Nach mexikanischen Medienberichten könnten sie mit rivalisierenden Bandenmitgliedern aus Haiti verwechselt worden sein. Die US-Amerikaner waren für eine kosmetische Operation über die Grenze gefahren. Mexiko leidet seit Jahren unter einer Welle der Gewalt. Zahlreiche Drogenkartelle und andere kriminelle Gruppen kämpfen um die Kontrolle von Einflussgebieten und Schmuggelrouten. Oft unterhalten sie Verbindungen zu korrupten Politikern und Sicherheitskräften. Die meisten Tötungsdelikte werden nie aufgeklärt.

Entführung von US-Bürgern: Mutmaßlicher Drogenboss in Mexiko gefasst
10:45 Uhr

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10:29 Uhr

Vier neue Oktopus-Arten entdeckt

Seit Jahrhunderten sammelt der Mensch immer umfassendere Informationen über seine Umgebung, die Erde ist größtenteils erforscht. Und doch entdecken Forscher gelegentlich noch etwas gänzlich Neues. So wie kürzlich Meeresbiologen, die vor der Küste Costa Ricas auf gleich vier neue Oktopus-Arten stoßen.

Vier neue Oktopus-Arten entdeckt
09:45 Uhr

Was unsere Nachbarn von einem AfD-Verbot halten

Die rechtsliberale dänische Tageszeitung "Jyllands-Posten" (Aarhus) kommentiert das Umfragehoch der AfD und die politische Lage in Deutschland: "Die vergangenen Tage haben Enthüllungen über verdeckte Kontakte zwischen mehreren vorderen Parteimitgliedern und bekannten Rechtsextremisten hervorgebracht, die unter anderem Pläne für großangelegte Abschiebungen von Ausländern und deutschen Staatsbürgern geschmiedet haben. Das hat für Furore in den Medien des Landes gesorgt und eine hitzige Debatte über ein Verbot der AfD ausgelöst – etwas, das nach deutschem Recht zumindest theoretisch möglich ist. Mit Blick auf eine Geschichte, die viel tragischer und gewalttätiger ist als die dänische, kann man diese Diskussion nur verstehen. Die Idee eines Verbotes der AfD ist aber weder realistisch noch vernünftig. Wir sind weit von Zuständen entfernt, die an der grundlegenden politischen Stabilität eines Deutschlands rütteln sollten, das trotz wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen wohlhabend, aufgeklärt und ressourcenreich genug ist, um für geordnete Verhältnisse in seinem politischen Leben zu sorgen, ohne auf die Gerichte als Notbremse zurückgreifen zu müssen.

Dass die AfD bundesweit eine Unterstützung von fast 25 Prozent erreichen kann, haben sich die etablierten Parteien großteils nur selbst zu verdanken. Das Problem damit, der AfD den Stachel zu ziehen, sollte auf dem politischen Schlachtfeld in Berlin und in den Bundesländern gelöst werden, nicht im Verfassungsgericht in Karlsruhe."

Zu Forderungen nach einem Verbot der AfD meint die niederländische Zeitung "de Volkskrant": "In gewisser Weise ist Deutschland zu einem normalen europäischen Land geworden. Die Zersplitterung der Wählerschaft macht es immer schwieriger, eine stabile und handlungsfähige Regierung zu bilden, so auch in Deutschland. Wie in anderen europäischen Ländern ist ein Teil der Wählerschaft zur radikalen Rechten übergelaufen. Aber angesichts der Geschichte ist der Aufstieg von Rechtsextremen in Deutschland noch heikler als anderswo. (...) Einige Politiker plädieren deshalb dafür, die AfD zu verbieten. Das wäre eine Radikalkur, die in einer Demokratie hohe Risiken birgt. Ein solches Gerichtsverfahren würden viele Anhänger der Partei als Bestätigung ihres Weltbilds sehen. Ein generelles Verbot ginge vorerst zu weit. Allerdings sollte Deutschland streng gegen AfD-Politiker vorgehen, die das Grundgesetz nicht respektieren. Es ist besorgniserregend, dass so viele Deutsche mit einer Partei sympathisieren, die auch von Geheimdiensten als Gefahr für die Demokratie bezeichnet wird. Aber für viele Anhänger ist der Nationalismus der AfD ein verbindendes Element gegen "die Eliten", gegen das Establishment, dem sie nicht mehr vertrauen."

Was unsere Nachbarn von einem AfD-Verbot halten
09:18 Uhr

Wird Harry sich jetzt endlich bei Charles - und Kate - melden?

Royal-Fans sorgen sich derzeit um Prinzessin Kate und König Charles III.. Während die Ehefrau von Prinz William kürzlich am Bauch operiert wurde, bereitet sich der Monarch auf einen Eingriff in der kommenden Woche vor. Der Royal-Experte Richard Fitzwilliams ist der Ansicht, dass sich Prinz Harry, dessen Beziehung zu seiner Familie unterkühlt sein soll, wohl bei den Royals melden wird.

Harry werde vermutlich auf Charles und Kate "zugehen", sagt Fitzwilliams in "The Sun". "Es gibt eine sehr tiefe Kluft in der königlichen Familie. Soweit man weiß, sprechen Harry und William nicht miteinander", berichtet der Experte. In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Berichte gegeben, dass vor allem die beiden Söhne von König Charles III. angeblich zerstritten sein sollen, nachdem Harry und seine Ehefrau, Herzogin Meghan, unter anderem in einer Netflix-Doku und seiner Autobiografie "Reserve" gegen das Königshaus angestürmt waren.

In Anbetracht der empfindlichen Situation "hofft man, dass Harry etwas unternimmt, aber das Beste und das Einzige, wäre eine stille oder private Annäherung", wird Fitzwilliams weiter zitiert. Die Öffentlichkeit würde in diesem Fall nichts davon mitbekommen. Dass sowohl Prinzessin Kate operiert werden musste als auch der König bald operiert wird, bezeichnet er als "sehr bedauerlich". Den Eingriff bei Prinz Williams Ehefrau nennt er "eine Operation einigen Ausmaßes". Beiden soll es jedoch derzeit den Umständen entsprechend gut gehen. Charles' Ehefrau, Königin Camilla, erklärte: "Es geht ihm gut, danke sehr." Der König freue sich bereits darauf, sich wieder an die Arbeit zu machen. Laut Palast sei eine "kurze Erholungsphase" geplant.

Wird Harry sich jetzt endlich bei Charles - und Kate - melden?
08:05 Uhr

Melania Trump über verstorbene Mutter: "Die Essenz einer wahren Frau"

Die ehemalige und womöglich zukünftige First Lady Melania Trump musste gestern ihre Mutter Amalija Knavs zu Grabe tragen. Bei der Beerdigung in der Church of Bethesda-By-The-Sea in Palm Beach, Florida, hielt sie zu Ehren der Verstorbenen eine emotionale Trauerrede. Knavs sei "das Epizentrum von Eleganz und Anmut" gewesen und habe die "Essenz einer wahren Frau verkörpert", so Trump.

Weiter sagte sie: "Ihre Liebe für ihren Ehemann und meinen Vater, Viktor, sowie für meine Schwester Ines und mich kannte keine Grenzen. Ihr fürsorglicher Geist war unendlich und erschuf ein Vermächtnis, das für Generationen von Bestand sein wird." Auch ihrem Enkel Barron, das gemeinsame Kind von Donald und Melania Trump, habe sie stets nur "Liebe, Fürsorge und unerschütterliche Hingabe" entgegengebracht. "Sie verkörperte die beste Mutter, Ehefrau, Großmutter und Schwiegermutter."

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Bei der Beerdigung waren auch Melania Trumps Ehemann Donald sowie Sohn Barron und ihr Vater (l) anwesend. (Foto: via REUTER)

Auch über die Karriere ihrer mit 78 Jahren verstorbenen Mutter, die eine Ausbildung als Schneiderin machte, kam Melania Trump zu sprechen. So sei Knavs "eine Erschafferin von Träumen" gewesen - "ich werde ewig dankbar für die Schönheit sein, die sie in mein Leben gebracht hat." Wie sie zugleich Haushalt und Karriere bewältigen konnte, sei eine Fähigkeit gewesen, die Knavs "Unverwüstlichkeit und Entschlossenheit" unterstrich. Sie beendete demnach ihre Rede mit den Worten: "Ruhe in Frieden, meine geliebte Mama."

Melania Trump über verstorbene Mutter: "Die Essenz einer wahren Frau"
07:46 Uhr

Ice Ice Baby - Eiszeit bei Rewe für beliebte Marke

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Die meisten von uns gelüstet es momentan ja eh nicht so nach Eis ... (Foto: Jens Kalaene/dpa/Symbolbild)

Wie Chip.de berichtet, gibt es das Eis des amerikanischen Herstellers Häagen-Dazs bald nicht mehr bei Rewe. Restliche Bestände würden abverkauft, danach wird die Marke nicht mehr in dem Lebensmittelmarkt angeboten. Grund hierfür seien geringe Verkaufszahlen, die Nachfrage habe nicht die Erwartungen erfüllt, erklärt ein Rewe-Sprecher auf Anfrage von Chip.de.

Die Marke Häagen-Dazs wird in Deutschland vom US-Lebensmittelkonzern General Mills vertrieben. Produziert wird das Eis für den europäischen Markt in Nordfrankreich.

Ice Ice Baby - Eiszeit bei Rewe für beliebte Marke
07:30 Uhr

50 Jahre Haft wegen Majestätsbeleidigung

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Der Antrag Mongkhon Thirakots, bis zur Entscheidung des Obersten Gerichts auf freiem Fuß zu bleiben, sei abgelehnt worden, hieß es. (Foto: AP)

Ein Berufungsgericht in Thailand hat einen politischen Aktivisten wegen Majestätsbeleidigung zu 50 Jahren Haft verurteilt. Der 30-jährige Mongkhon Thirakot habe die Rekordstrafe am Donnerstag wegen mehrerer Facebook-Kommentare erhalten, in denen er den König diffamiert haben soll, teilt die Menschenrechtsorganisation Thai Lawyers for Human Rights mit. Insgesamt ging es bei dem Verfahren um 27 Facebook-Posts, die der Angeklagte zwischen März und April 2021 verfasst haben soll.

Nach Angaben der Anwälte handelt es sich um das höchste jemals verhängte Strafmaß im Rahmen des drakonischen Artikels 112. Das kontroverse Lèse-Majesté-Gesetz sieht lange Haftstrafen von bis zu 15 Jahren für jeden vor, der Kritik am König, der Königin oder anderen Mitgliedern des Hofes übt.

Mongkhon Thirakot wurde für fast alle seiner Facebook-Posts einzeln verurteilt. Das Berufungsgericht in der nördlichen Stadt Chiang Rai verschärfte sogar noch das Urteil der vorherigen Instanz, die im vergangenen Jahr 28 Jahre Gefängnis angesetzt hatte. Thailand bestraft Majestätsbeleidigung so hart wie kaum ein anderes Land. Lange galt das Gesetz als unantastbar - bis 2020. Da kam es zu massiven Protesten der Demokratiebewegung, bei denen Hunderttausende öffentlich eine Reform der Verfassung und der Monarchie forderten. Seither hat die Strafverfolgung noch zugenommen.

50 Jahre Haft wegen Majestätsbeleidigung
07:13 Uhr

Was heute wichtig wird

Guten Morgen, viele bemängeln, dass nicht genug getan wird - aber auf den Straßen formiert sich breiter Protest gegen Rechtsextremismus. Vielerorts wollen in den kommenden Tagen wieder Zehntausende Menschen bei Demonstrationen ein Zeichen für die Demokratie setzen: In Hamburg werden heute 10.000 Teilnehmer zu einer Kundgebung erwartet. Demos in weiteren Städten wie Stuttgart, Halle, Dortmund, Berlin und München sollen folgen. Auslöser dafür sind Berichte des Medienhauses Correctiv über ein Treffen von rechten Aktivisten mit Politikern von AfD und CDU in Potsdam und die dort vorgetragenen Pläne zur Migrationspolitik.

Demos allein genügen aber nicht - entschieden, wie es in Deutschland weitergeht, wird bei den Wahlen: In Umfragen lag die AfD zuletzt bundesweit bei über 20 Prozent, in Sachsen und Thüringen sogar bei über 30 Prozent. Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen, dass das nicht geht. Tun Sie was! Und kommen Sie gut in den Tag. Ich versorge Sie bis in den frühen Nachmittag mit Nachrichten und Wissenswertem.

Was heute wichtig wird

  • Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat vor einer Ausweitung des Ukraine-Krieges gewarnt. "Wir hören fast jeden Tag Drohungen aus dem Kreml - zuletzt wieder gegen unsere Freunde im Baltikum", so der SPD-Politiker: "Wir müssen also einkalkulieren, dass Wladimir Putin eines Tages sogar ein NATO-Land angreift. Unsere Experten rechnen mit einem Zeitraum von fünf bis acht Jahren, in denen das möglich sein könnte."

  • Nach wochenlangem politischen Ringen und harten Sparbeschlüssen steht der Bundeshaushalt für das laufende Jahr. Der Haushaltsausschuss des Bundestags beschloss gestern Abend einen Etat mit Ausgaben von rund 476,8 Milliarden Euro und neuen Krediten in Höhe von rund 39 Milliarden. Die Schuldenbremse soll damit nach jahrelangen Ausnahmen wieder voll greifen - jedenfalls vorerst.

  • Der Bundestag will die von der Ampel-Koalition angeschobene Reform für leichtere Einbürgerungen diskutieren und beschließen. Generell sollen künftig mehrere Staatsangehörigkeiten möglich sein. Eine Einbürgerung soll nach fünf statt bisher acht Jahren Aufenthalt in Deutschland möglich werden, bei besonderen Integrationsleistungen schon nach drei Jahren.

  • Abschiednehmen von Franz Beckenbauer: In der Münchner Allianz-Arena gedenken ab 15 Uhr langjährige Weggefährten, Größen aus Politik und Sport sowie viele Fans.

  • Im Rechtsstreit um den Bau einer Moschee nahe Stuttgart will der Bundesgerichtshof um 9 Uhr eine Entscheidung verkünden. Womöglich ließen sich anhand dieses Falls verallgemeinernde Aussagen treffen, die auch für andere Kommunen bedeutsam seien.

  • Die Internationale Grüne Woche in Berlin öffnet um 10 Uhr ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

  • In Kitzbühel findet ab 11.30 Uhr die erste von zwei Abfahrten des Wochenendes auf der legendären Streif statt.

  • Zum Abschluss des Weltwirtschaftsforums in Davos treten u.a. Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger und Finanzminister Christian Lindner auf.

  • Japan will eine Sonde auf dem Mond landen lassen. Die Landung ist gegen 16.20 Uhr MEZ vorgesehen.

Was heute wichtig wird
06:47 Uhr

Churchill-Antiquitäten kommen unter den Hammer

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Da kommt ordentlich was zusammen ... (Foto: REUTERS)

Ein Schreibtisch, ein Ölgemälde und Buchmanuskripte des früheren britischen Premierministers Winston Churchill (1874 bis 1965) stehen in New York zum Verkauf. Der Schreibtisch aus Churchills früherem Londoner Haus wird bei der Kunst-, Antiquitäten- und Designmesse Winter Show in New York für 450.000 Dollar (rund 414.00 Euro) angeboten. Ganze 750.000 Dollar werden für per Hand korrigierte Manuskripte zu Churchills Weltkriegs-Memoiren "Der Zweite Weltkrieg" fällig.

395.000 Dollar kostet ein Ölgemälde, das Churchill 1935 in Marokko anfertigte. Ein Porträt des legendären Premierministers, das vom ungarischen Künstler Arthur Pan gemalt wurde, kostet 125.000 Dollar.

Diese und weitere Objekte stammen aus der Churchill-Sammlung des US-Medienunternehmers Steve Forbes. Der Zigarre-rauchende Premierminister hat in den USA bis heute viele Fans, er sei "ein Kriegsheld - er war der Underdog", heißt es dort. Churchill hatte eine Mutter aus den USA und einen britischen Vater. Der britische Premierminister der Jahre 1940 bis 1945 und 1951 bis 1955 erhielt die Ehrenstaatsbürgerschaft der USA.

Churchill-Antiquitäten kommen unter den Hammer
06:33 Uhr

Die Wetteraussichten

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Winter vom Feinsten in Köln. (Foto: IMAGO/Mika Volkmann)

Heute geht es im Süden und Südosten mit vielen Wolken in den Tag und vom Allgäu bis ins Berchtesgadener Land fällt noch etwas Schnee, der sich im Tagesverlauf immer mehr in die Alpen zurückzieht und weiter abschwächt. Im Norden und Nordosten sind mit Schwerpunkt nahe der Küste noch einzelne Schauer unterwegs, die an der Nordsee und in Schleswig-Holstein eher als Regen oder Schneeregen, sonst weitgehend als Schnee fallen.

Im übrigen Land ist es meist trocken und gebietsweise freundlich. Vor allem über der Mitte kann sich regional jedoch zunächst dichter und zäher Nebel halten, dabei kann es Reifglätte geben. Die Höchstwerte liegen bei -3 Grad im Vogtland und im mittleren Erzgebirge und +5 Grad in Ostfriesland. Der Wind aus Südwest bis West weht im Süden und Westen schwach, im Norden und Osten oft mäßig, zur Küste hin frisch und exponiert auch stark. Dort muss mit stürmischen Böen, auf Helgoland und an der schleswig-holsteinischen Westküste im Tagesverlauf auch mit Sturmböen gerechnet werden.

Am Samstag meist ruhiges und nach Auflösung von lokalem Nebel auch zunehmend sonniges Hochdruckwetter. Ganz im Norden und Nordosten wolkiger und noch etwas Schnee möglich, meist aber im Tagesverlauf nachlassend. Höchstwerte -3 Grad im Thüringer Wald bis +5 Grad an der Nordsee. Verbreitet schwacher, zur Küste hin sowie im nördlichen Schleswig-Holstein mäßiger, exponiert frischer Wind aus Südwest bis West. An der See stürmische Böen, zwischen dem Darß und Rügen auch Sturmböen.

Die Wetteraussichten
06:19 Uhr

Max Mutzke tritt beim ESC-Vorentscheid an

Neun Musik-Acts starten am Freitag, 16. Februar, in der Show "Eurovision Song Contest – das Deutsche Finale 2024", um das begehrte Ticket für das ESC-Finale im schwedischen Malmö zu erhalten – und acht von ihnen stehen nun fest: GALANT, Isaak, Leona, Bodine Monet, Max Mutzke, NinetyNine, Marie Reim und Ryk.

Den neunten Act bestimmen die Zuschauerinnen und Zuschauer in der letzten Folge der sechsteiligen Docutainment-Serie "Ich will zum ESC!" (am 8. Februar). Die von Barbara Schöneberger moderierte Show "Eurovision Song Contest – das Deutsche Finale 2024" übertragen dann Das Erste, ONE, eurovision.de und die ARD Mediathek ab 22.05 Uhr live aus Berlin. Ab sofort können für das Deutsche Finale Tickets gekauft werden.

Max Mutzke tritt beim ESC-Vorentscheid an
06:10 Uhr

Toter bei Auffahrunfall

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 5 bei Reinhardshain nahe Gießen (Hessen) ist ein 50 Jahre alter Lkw-Fahrer gestorben. Der Mann war mit seinem Laster kurz nach Mitternacht nahezu ungebremst auf das Ende eines Staus aufgefahren, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilt.

Er starb noch an der Unfallstelle. Der 45 Jahre alte Fahrer des am Stauende wartenden Lastwagens kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Drei Lastwagen wurden aufeinander geschoben.

Toter bei Auffahrunfall