Der Tag
6. Juli 2021
imagemit Uladzimir Zhyhachou
Zum Archiv
22:35 Uhr

Das war Dienstag, der 6. Juli 2021

Ganze 60.000 Fans verfolgen in diesen Minuten das EM-Halbfinale zwischen Spanien und Italien im Londoner Wembley-Stadion. Was vor wenigen Monaten noch unvorstellbar war, ist heute wieder Realität - und das ist erst der Anfang. Vom 19. Juli an sollen in England alle Corona-Maßnahmen aufgehoben werden. Doch nicht alle sind davon begeistert.

Liebe Leserinnen und Leser, während viele von Ihnen das erwähnte Spiel schauen, verabschiede ich mich in den Feierabend. Hier noch ganz kurz die Schlagzeilen des Tages:

Das war Dienstag, der 6. Juli 2021
22:00 Uhr

Anschlag auf prominenten Reporter in Amsterdam - De Vries mit Kopfschuss in Klinik

Auf den prominenten niederländischen Kriminalreporter Peter R. de Vries ist mitten in Amsterdam ein Anschlag verübt worden. Er wurde mit einem Kopfschuss ins Krankenhaus eingeliefert.

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Peter R. de Vries wurde bei einem Attentat mitten im Amsterdam schwer verletzt. (Foto: imago images/ANP)

Gegen 19.30 Uhr hatte ein Unbekannter Medienberichten zufolge im Zentrum von Amsterdam auf den 64-jährigen de Vries geschossen, als der Journalist ein TV-Studio verlassen hatte.

De Vries ist der führende Kriminalreporter der Niederlande und tritt regelmäßig auch als Sprecher von Opfern oder Zeugen bei Prozessen auf.

Anschlag auf prominenten Reporter in Amsterdam - De Vries mit Kopfschuss in Klinik
21:32 Uhr

Mann stirbt bei Unfall auf A66 in Hessen

Schwerer Unfall auf der A66 in Hessen: Ein 78-Jähriger sei bei einem Rückstau zwischen dem Schiersteiner Kreuz und der Anschlussstelle Biebrich mit seinem Auto auf einen Sattelzug aufgefahren und gestorben, sagte ein Polizeisprecher in Wiesbaden. Der Fahrer des Lkws wurde nicht verletzt.

Mann stirbt bei Unfall auf A66 in Hessen
20:55 Uhr

Berliner Häftlinge bekommen Internet

Insassen von Berliner Gefängnissen sollen im nächsten Jahr die Möglichkeit erhalten, das Internet zu nutzen - aber Instagram, Facebook und Co sind tabu. Justizsenator Dirk Behrendt sagte in der RBB-Abendschau, derzeit laufe eine Ausschreibung für den Auftrag zur Internetversorgung in den Gefängnissen.

Die Gefangenen sollen im Internet Seiten von Medien und berufliche Bildungsangebote nutzen dürfen. Auch Mails sollen sie verschicken können. Soziale Netzwerke sollen aber vorerst gesperrt bleiben, sagte Behrendt. Bezahlen sollen die Gefangenen selber für die Nutzung.

Berliner Häftlinge bekommen Internet
20:25 Uhr

Dreifach-Mord in Georgia: Profi-Golfer wohl Zufallsopfer

Im Pinetree Country Club im US-Bundesstaat Georgia wird am Wochenende der Profi-Golfer Eugene "Gene" Siller tot gefunden. In unmittelbarer Nähe entdeckt die Polizei einen Pick-up-Truck mit zwei weiteren Leichen.

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen nicht von einem gezielten Verbrechen gegen Siller aus. Der Golfer soll zufällig ein Verbrechen beobachtet haben, wie die Polizei mitteilte. Es sehe so aus, als ob er getötet worden sei, weil er Zeuge gewesen sei, hieß es. Die Hintergründe des Vorfalls sind allerdings weiterhin unklar.

Wie Medien unter Berufung auf Zeugen berichteten, war der Truck auf den Golfplatz gefahren. Golfer Siller habe nachsehen wollen, was passiert sei - dabei sei er erschossen worden.

Dreifach-Mord in Georgia: Profi-Golfer wohl Zufallsopfer
19:45 Uhr

Lukaschenko droht Deutschland mit arabischen Migranten

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hat Europa und insbesondere Deutschland mit dem massenhaften Durchlassen von Flüchtlingen aus Ländern wie Afghanistan, Syrien und dem Irak gedroht.

"Wir werden niemanden aufhalten", sagte Lukaschenko in Minsk bei einer Regierungssitzung. Die Menschen seien aus Kriegsgebieten unterwegs in das "warme und bequeme Europa", und in Deutschland würden Arbeitskräfte gebraucht, meinte er. Zugleich kündigte Lukaschenko an, keinen Warentransit mehr über Belarus nach Russland und China zuzulassen.

"Erinnert Ihr Euch an Skoda und Nivea und so weiter? Wir haben ihnen gesagt: Leute, danke und auf Wiedersehen!", sagte Lukaschenko vor Ministern. In einem ersten Schritt sei der belarussische Markt geschlossen worden. In einem zweiten Schritt werde nun der Warenverkehr durch das Land verboten. "Genauso muss man mit den Deutschen umgehen. Sollen sie doch über Finnland ihre Waren nach Russland und China liefern. Oder über die Ukraine - da gibt es gute Wege - fahren und dort ihre Waren abliefern."

Lukaschenko droht Deutschland mit arabischen Migranten
19:19 Uhr

Attacke mit Wasserpistole: Frau will olympisches Feuer "ausspritzen"

Die Vorbereitung für Olympia in Tokio laufen auf Hochtouren. Doch nicht jeder scheint davon begeistert - so wohl auch eine Frau, die während des Fackellaufes versucht, das olympische Feuer auf unkonventionelle Weise zu löschen. Die Antwort der Polizei erfolgt prompt.

Attacke mit Wasserpistole: Frau will olympisches Feuer "ausspritzen"
18:49 Uhr

Estnischer Diplomat in Russland festgenommen

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Diplomaten des EU-Landes Estland in St. Petersburg festgenommen. Der Mitarbeiter des estnischen Generalkonsulats sei gefasst worden, als er von einem russischen Staatsbürger als Verschlusssache eingestuftes Material erhalten habe, teilte der FSB mit. Diese Tätigkeit des Konsuls sei nicht vereinbar mit seinem diplomatischen Status gewesen und habe "einen offenkundig feindlichen Charakter gegenüber der Russischen Föderation", hieß es.

Estnischer Diplomat in Russland festgenommen
18:15 Uhr

Opfergabe: Satanist ermordet zwei Frauen in London

In einem aufsehenerregenden Fall um die Ermordung zweier Schwestern in London hat ein britisches Gericht einen 19-Jährigen schuldig gesprochen. Der Mann habe die Frauen im Alter von 46 und 27 Jahren erstochen, um einen "Pakt mit dem Teufel" zu erfüllen, urteilte der Gerichtshof Old Bailey. Demnach suchte er die Opfer wahllos aus und wollte sie "Satan" als Opfer darbringen. Bei dem 19-Jährigen war ein "Vertrag" gefunden worden, den er mit seinem eigenen Blut unterschrieb und in dem er alle sechs Monate die Ermordung von sechs Frauen verspricht - im Gegenzug für einen Millionengewinn im Lotto. Das Strafmaß soll am 22. September verkündet werden.

Opfergabe: Satanist ermordet zwei Frauen in London
17:49 Uhr

Schimmelpilze: Händler ruft Teigtaschen für Börek zurück

Der Lebensmittelhändler Ciloglu ruft verschiedene Teigprodukte zurück. Weil Schimmelpilze gefunden wurden, seien die Lebensmittel nicht mehr für den Verzehr geeignet, teilte das Unternehmen aus Gärtringen in Baden-Württemberg mit. Betroffen sind den Angaben nach:

  • "Teigtaschen mit Käsefüllung 300 G" mit Mindesthaltbarkeitsdatum 1. September und 6. August 2021

  • "Hastel Teigblätter für Börek 400 G" mit Mindesthaltbarkeitsdatum 27. September 2021

  • "Hastel Yufka Teigblätter für Börek 360 G" mit Mindesthaltbarkeitsdatum 27. September 2021

  • "Teigblätter für Börek & Baklava 500 G" mit Mindesthaltbarkeitsdatum 16. Februar 2022.

Betroffen sind alle Bundesländer mit Ausnahme von Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Schimmelpilze: Händler ruft Teigtaschen für Börek zurück
17:02 Uhr

Erstochener Mann sitzt auf Parkbank in Hannover

In Hannover hat heute Morgen ein Passant auf einer Parkbank eine Leiche entdeckt. Der leblose Mann mit erheblichen Stichverletzungen saß auf der Bank am Rande des Stadtwaldes Eilenriede. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Die erheblichen Verletzungen seien ihm in der Nacht offensichtlich durch ein Stichwerkzeug zugefügt worden, hieß es von der Polizei. Bei dem Getöteten handelt es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um einen stadtbekannten Obdachlosen mittleren Alters. Der oder die Täter seien nach der Attacke geflüchtet.

Erstochener Mann sitzt auf Parkbank in Hannover
16:20 Uhr

Zwölf Menschen sterben an gepanschtem Alkohol in Türkei

In der Türkei sind zwölf Menschen nach dem Konsum von gepanschtem Alkohol gestorben. Sieben weitere sind auf der Intensivstation. Insgesamt 30 Menschen in dem nahe Istanbul gelegenen Kreis Corlu hatten sich seit dem 24. Juni eine Alkoholvergiftung zugezogen. Die Polizei konfiszierte bisher knapp eine Tonne illegal produzierten Alkohols, sechs Menschen wurden festgenommen. Erst im Oktober 2020 waren in der Türkei 40 Menschen aus unterschiedlichen Regionen gestorben, nachdem sie illegal produzierten Alkohol getrunken hatten.

Zwölf Menschen sterben an gepanschtem Alkohol in Türkei
15:36 Uhr

21-Jähriger rast in Drogerie-Schaufenster

Ein 21 Jahre alter Mann hat in Schwerte im Kreis Unna die Kontrolle über sein Auto verloren und ist in das Schaufenster einer Drogerie gefahren. Dabei ist der Fahrer schwer und zwei weitere Autofahrer leicht verletzt worden, wie die Polizei am Dienstag mitteilt.

Demnach hat der 21-Jährige sein Auto beschleunigt, als eine Ampel von Grün auf Gelb umgesprungen war. Beim Abbiegen habe er dann die Kontrolle verloren und sei ins Schleudern geraten. Er sei mit dem Auto eines 43-Jährigen kollidiert und anschließend in das Schaufenster gefahren. Ein 53-jähriger Autofahrer sei durch Splitter des Schaufensters verletzt worden. Bei dem Unfall ist nach Angaben der Polizei ein Schaden in Höhe von 24.000 Euro entstanden.

21-Jähriger rast in Drogerie-Schaufenster
15:07 Uhr

Bruce Springsteens Tochter qualifiziert sich für Olympia

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Bruce Springsteen und sein ganzer Stolz, Tochter Jessica. (Foto: imago images/Pacific Press Agency)

Musiklegende Bruce Springsteen darf mächtig stolz sein. Seine Tochter Jessica Springsteen hat sich für die Olympischen Spiele in Tokio für diesen Sommer qualifiziert, wie der US-Reitsportverband "US Equestrian Federation" bekannt gab. Die 29-Jährige reitet schon seit Jahren und tritt als Springreiterin für die USA an. Mit vier weiteren Sportlern wird sie um eine Medaille kämpfen.

Schon als kleines Kind war die Sportlerin von Pferden begeistert. Die US-Amerikanerin ist auf einer Ranch aufgewachsen und fing mit nur fünf Jahren mit Reitunterricht an. Schnell feierte die studierte Psychologin erste Erfolge und wurde zu einer der besten Springreiterinnen der USA, heißt es laut US-Reitsportverband.

Bruce Springsteens Tochter qualifiziert sich für Olympia
14:35 Uhr

Spannervideos und Missbrauchsfotos - Polizist verurteilt

Er hat Frauen und eine Minderjährige heimlich in intimen Situationen gefilmt und hatte Missbrauchsbilder auf dem Computer. Ein junger bayerischer Polizist ist dafür zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Die Strafe für den heute 26-Jährigen wurde zur Bewährung ausgesetzt, wie das Jugendschöffengericht des Amtsgerichts Lichtenfels entschied.

Betroffen sind vier Frauen und eine zur Tatzeit Jugendliche. Die Aufnahmen aus den Jahren 2015 und 2016 reichen von kurzen "Spannervideos" in einer Umkleidekabine bis hin zu längeren, heimlich gefilmten Videos, die die Frauen nackt oder beim Sex mit dem Angeklagten zeigen. Zwei der Betroffenen waren mit dem Mann zusammen, eine davon war zum Zeitpunkt der Aufnahmen erst 17. Auf Handy und Computer des Mannes fanden Ermittler 2019 zudem Aufnahmen des sexuellen Missbrauchs von Kindern: 337 Fotos und 74 Videos.

Das Urteil bedeutet laut dem Richter das Ende seiner Polizeikarriere: Das Beamtenverhältnis endet bei einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr.

Spannervideos und Missbrauchsfotos - Polizist verurteilt
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Sarah Platz verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ab sofort den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag!

Schichtwechsel
13:54 Uhr

Messerattacke am Düsseldorfer Flughafen - Täter flüchtig

Bei einem Messerangriff ist im Düsseldorfer Flughafen ein Mensch verletzt worden. Der Täter sei flüchtig und werde gemeinsam von Bundes- und Landespolizei gesucht, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei am Dienstag. Die Tat habe sich in oder vor der Abflugebene ereignet. Das Motiv sei noch völlig unklar. Eine verletzte Person sei auf dem Weg ins Krankenhaus.

Messerattacke am Düsseldorfer Flughafen - Täter flüchtig
13:39 Uhr

Denkfabrik Agora erkennt kein Plagiat bei Baerbocks Buch

Die Denkfabrik Agora Energiewende sieht in der Übernahme von Formulierungen einer ihrer Studien im Buch der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock kein Problem. "Insofern ist auch die wörtliche Übernahme des Konzepts aus unserer Studie durch Frau Baerbock nicht nur kein Plagiat", erklärt Direktor Patrick Graichen. Vielmehr freue es die Denkfabrik, dass das klimapolitische Konzept, um das es gehe, von allen drei Kanzlerkandidaten grundsätzlich befürwortet werde, so Graichen.

Unterdessen hat der österreichische Medienwissenschaftler Stefan Weber eine neue Übersicht zu Parallelen veröffentlicht, die er zwischen Baerbocks Buch "Jetzt. Wie wir unser Land erneuern" und anderen Publikationen ausgemacht hat. Weber selbst zählt mittlerweile mehr als 40 Stellen, bei denen der Grad der Ähnlichkeit zur möglichen Vorlage sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.

Denkfabrik Agora erkennt kein Plagiat bei Baerbocks Buch
13:20 Uhr

Feuerwerk explodiert unkontrolliert - Brandsatz als Ursache im Verdacht

Bei einem Feuerwerk zur Feier des Unabhängigkeitstages im US-Bundestaat Ohio sind Raketen unkontrolliert explodiert. Dabei wurden vier Menschen verletzt. Feuerwerkskörper, die in und neben einem Truck lagerten, entzündeten sich in einer Kettenreaktion. Die US-Behörden ermitteln nun, wie es zu dem Unglück gekommen ist.

Feuerwerk explodiert unkontrolliert - Brandsatz als Ursache im Verdacht
12:54 Uhr

Wrack von verschwundenem Passagierflugzeug in Russland gefunden

Nach dem Kontaktverlust zu einem Flugzeug mit 28 Menschen an Bord im Fernen Osten Russlands sind Wrackteile der Maschine entdeckt worden. Dies teilt die Luftfahrtaufsicht des Landes mit. Angesicht der geographischen Lage und der Beschaffenheit der Landschaft seien die Rettungs- und Bergungsarbeiten schwierig.

Die Maschine vom Typ AN-26 war auf dem Weg von Petropawlowsk-Kamtschatski nach Palana auf der Halbinsel Kamtschatka, als der Kontakt zu ihr abriss. Es war sofort befürchtet worden, dass die Maschine abgestürzt sei. Ihre Trümmer sind schließlich den Angaben zufolge rund vier Kilometer vor dem Flughafen gefunden worden, auf dem sie landen sollte.

Wrack von verschwundenem Passagierflugzeug in Russland gefunden
12:33 Uhr

Anwalt: Ibiza-Video zeigt, dass Strache nicht anfällig für Korruption ist

Zum Auftakt eines Korruptionsprozesses gegen Österreichs Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache erhebt die Staatsanwaltschaft schwere Vorwürfe. Der ehemalige Spitzenpolitiker habe in seiner Amtszeit aus eigennützigen Gründen einem befreundeten Klinikbetreiber zu einer vorteilhaften Gesetzesänderung verholfen, so die Vertreterin der Anklage vor dem Landgericht in Wien.

Strache wies alle Vorwürfe der Bestechlichkeit zurück und erklärt sich für nicht schuldig. Schon das vor zwei Jahren veröffentlichte Ibiza-Video - sofern man es in seiner gesamten Länge von knapp sieben Stunden sehe -, zeige, dass Strache entgegen des im Zusammenschnitt entstandenen Eindrucks nicht anfällig für Korruption sei, so sein Anwalt Johann Pauer. Strache muss sich wegen des Verdachts der Bestechlichkeit verantworten, der Klinikbetreiber wegen des Verdachts der Bestechung. Der Strafrahmen reicht bis zu fünf Jahren Haft.

Anwalt: Ibiza-Video zeigt, dass Strache nicht anfällig für Korruption ist
12:05 Uhr

Anwohner retten Fahrer aus brennendem Auto

Anwohner einer Wohnsiedlung in Kalifornien haben geholfen, einen Mann aus einem brennenden Auto zu retten. Der Fahrer ist mit seinem roten Kia Forte in einen parkenden Lkw gekracht - anschließend ist sein Wagen in Flammen aufgegangen. Die Bewohner von Bakersfield sind sofort herbeigeeilt, um den eingeklemmten Fahrer zu befreien und das Feuer einzudämmen.

Es sei nicht nur darum gegangen, ein Menschenleben zu retten, sagt Richard Pierce von der Autobahnpolizei in Kalifornien. Die Helfenden haben sich selbst in eine gefährliche Situation gebracht, da das brennende Auto jederzeit explodieren konnte. "Das ist heldenhaft".

Anwohner retten Fahrer aus brennendem Auto
11:41 Uhr

Spionierte ein deutscher Wissenschaftler für China?

Wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit für China erhebt die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den Politologen Klaus L. Er soll insbesondere im Vor- und Nachgang von Staatsbesuchen oder multinationalen Konferenzen Informationen an einen chinesischen Geheimdienst übermittelt haben, wie die Behörde mitteilt.

Laut Bundesanwaltschaft hat L. seit 2001 einen international bedeutenden Thinktank betrieben. Während einer Vortragsreise nach Shanghai im Juni 2010 soll er von einem chinesischen Geheimdienst für die Mitarbeit gewonnen worden sein. Als Gegenleistung für seine Informationen habe er die Reisekosten bezahlt und zudem ein Honorar bekommen, heißt es weiter.

Spionierte ein deutscher Wissenschaftler für China?
11:14 Uhr

Spanier zu Tode geprügelt - wohl homophobe Attacke

Nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes in Spanien gehen Tausende Menschen auf die Straßen, um gegen Homophobie zu protestieren. In der Hauptstadt Madrid halten die Demonstranten Transparente mit der Aufschrift "Homophobie und Faschismus sind dasselbe" in die Luft. Am Samstagmorgen ist der 24-jährige Krankenpfleger Samuel zu Tode geprügelt vor einem Nachtklub im Nordwesten Spaniens gefunden worden. Seine Angehörigen gehen von einem Hassverbrechen aus.

Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska erklärt, bislang habe es keine Festnahmen gegeben. "Dies war eine grausame und rücksichtslose Tat. Spanien wird das nicht tolerieren", schreibt Ministerpräsident Pedro Sanchez auf Twitter.

Spanier zu Tode geprügelt - wohl homophobe Attacke
10:44 Uhr

"Let's Dance"-Star droht Abschiebung nach Russland

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2019 siegte Ekaterina Leonova mit dem ehemaligen Handballspieler Pascal Hens in der RTL-Show. (Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress)

Profitänzerin Ekaterina Leonova, bekannt aus "Let's Dance", sucht dringend einen neuen Job, denn der gebürtigen Russin droht andernfalls die Abschiebung, wie t-online.de berichtet. Nachdem sie 2019 das letzte Mal in der RTL-Show getanzt hatte, arbeitete die studierte BWLerin in der Online-Redaktion von RTL als Zahlenanalystin. Doch dieser Arbeitsvertrag läuft nun aus.

"Ich bin sehr dankbar für die Zeit bei RTL. Ich gehe mit einem guten Gefühl. Es ist ein Wendepunkt in meinem Leben", sagt die 34-Jährige im "Bild"-Interview. Leonova hat nur eine befristete Aufenthaltserlaubnis - diese kann nur durch eine neue Arbeit verlängert werden.

"Let's Dance"-Star droht Abschiebung nach Russland
10:26 Uhr

Lukaschenko-Kontrahent zu 14 Jahren Straflager verurteilt

Der belarussische Oppositionelle Viktor Babariko ist wegen Korruption zu 14 Jahren Haft in einem Hochsicherheits-Straflager verurteilt worden. Dies teilen seine Unterstützer auf dem Twitter-Account des 57-Jährigen mit. Der ehemalige Chef der Belgazprombank hatte bei der Präsidentschaftswahl in Belarus im vergangenen Jahr kandidiert und galt als wichtigster Herausforderer von Amtsinhaber Alexander Lukaschenko.

Lukaschenko-Kontrahent zu 14 Jahren Straflager verurteilt
09:51 Uhr

Brite bricht sich Penis vertikal

Die Sex-Verletzung eines 40-jährigen Briten lässt die Mediziner staunen: Er hat sich den Penis gebrochen - und zwar vertikal. Gewöhnlich treten solche Verletzungen horizontal auf, es sei der erste bekannte Fall dieser Art, wie das Online-Medium "Daily Mail" berichtet.

Demnach sei sein Penis abgeknickt, als er gegen den Damm seiner Partnerin gestoßen sei, erklärte der Mann. Ein MRT habe schließlich den Befund geliefert. Laut "Daily Mail" wurde der Patient sofort operiert und konnte nach sechs Monaten wieder ganz normal Geschlechtsverkehr haben. Er trage keine Langzeitfolgen davon.

Brite bricht sich Penis vertikal
09:30 Uhr

Missbrauchskomplex Münster: Hauptangeklagter muss 14 Jahre in Haft

Im Hauptverfahren um den Missbrauchskomplex Münster spricht das Gericht hohe Haftstrafen aus. Der 28-jährige Hauptangeklagte muss 14 Jahre ins Gefängnis und danach in Sicherungsverwahrung. Er hatte sich jahrelang an Kindern vergangen.

Missbrauchskomplex Münster: Hauptangeklagter muss 14 Jahre in Haft
09:24 Uhr

Weißer Hai attackiert Surfer und verletzt ihn schwer

Ein Surfer ist vor der Ostküste Australiens von einem Hai attackiert und schwer verletzt worden. Der junge Mann sei am Strand von Crescent Head zwischen Brisbane und Sydney von Augenzeugen aus dem Wasser gezogen und erstversorgt worden, bis die Notärzte eintrafen, berichtet der Sender 9News. Er habe sehr schwere Verletzungen am Arm und sei in ein Krankenhaus geflogen worden.

Wahrscheinlich habe es sich um einen etwa drei Meter langen Weißen Hai gehandelt, teilen die Behörden mit. Darauf ließen die Bissspuren am Surfbrett des Opfers schließen. Der Strand ist vorübergehend geschlossen. Crescent Head ist wegen seiner Wellen bei Surfern sehr beliebt.

Weißer Hai attackiert Surfer und verletzt ihn schwer
09:08 Uhr

Reul vermutet weitere Taten im Kindesmissbrauchskomplex

Ein Ende der Ermittlungen in den Kindesmissbrauchskomplexen von Lügde, Bergisch Gladbach und Münster ist nach Einschätzung von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul nicht absehbar. "Und ich befürchte, irgendwann gibt es dann wieder einen neuen Tatkomplex", sagt Reul im Rundfunksender WDR 5. Die Ermittler hätten inzwischen vier Petabyte an Daten gesammelt.

Es gebe jetzt auch eine Software auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Allerdings sei diese beim Erkennen von gleichen Gesichtern "noch nicht gut genug" - dies übernehmen weiterhin die Beamten. Die Zahl an Tätern, die erwischt werde, sei der Beweis, dass es richtig gewesen sei, die Ermittlungen im Bereich sexuelle Gewalt gegen Kinder in Nordrhein-Westfalen mit mehr Geld und Polizisten voranzutreiben. Es sei auch nicht so, dass es gerade in NRW besonders viele Fälle gebe. "Wir kümmern uns nur drum", sagt Reul.

Reul vermutet weitere Taten im Kindesmissbrauchskomplex
08:40 Uhr

"Glaube nicht, dass die Grünen an Baerbock festhalten können"

Vergessene Nebeneinkünfte, ein aufgehübschter Lebenslauf, abgeschriebene Textstellen: Die Grünen sind aufgrund der vielen Patzer ihrer Kanzlerkandidatin in Umfragen zuletzt abgestürzt. Sollte Annalena Baerbock im Wahlkampf Platz machen für Robert Habeck, ihren Partner an der Grünen-Spitze? Im Podcast "heute wichtig" mutmaßt Frank Roselieb vom Institut für Krisenforschung in Kiel, dass ein Wechsel möglich wäre: "Vollversagen wäre das nicht. Das Modell Kandidatentausch hat in der Vergangenheit oft gut geklappt."

Unter anderem kritisiert der Krisenforscher, dass Baerbock sich zuletzt nicht für ihre Fehler entschuldigt hat, konkret für das Kopieren fremder Textpassagen. "Wir wissen aus der Krisenforschung, dass eine schnelle Entschuldigung den Knoten oft platzen lässt", sagt Roselieb. "Ich glaube nicht, dass die Grünen an Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin festhalten können."

"heute wichtig"

"heute wichtig" ist der Morgen-Podcast des "Stern" in Kooperation mit RTL und ntv. Mit einem Mix aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Unterhaltung steht der Podcast von Montag bis Freitag immer ab 5 Uhr zum Abruf bereit. Verpassen Sie keine Folge von "heute wichtig" und abonnieren Sie den Podcast bei RTL+ Musik, Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Castbox oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

"Glaube nicht, dass die Grünen an Baerbock festhalten können"
08:23 Uhr

Das sind die Neuen beim Supertalent - Jury nun komplett

Die neue Jury der RTL-Show "Das Supertalent" ist komplett: Designer Michael Michalsky und Moderatorin Chantal Janzen werden in der kommenden Staffel neben Fußballer Lukas Podolski am Jurypult sitzen. "Er ist einer der einflussreichsten Modedesigner Deutschlands, sie die beliebteste Moderatorin der Niederlande", teilt RTL mit.

Beide neuen Jury-Mitglieder bringen einschlägige Erfahrung mit. Michalsky urteilte von 2016 bis 2018 gemeinsam mit Heidi Klum über die Nachwuchsmodels in der Castingshow "Germany's Next Topmodel". Janzen ist seit 2013 Jurorin bei "Holland's Got Talent", der niederländischen "Supertalent"-Version.

Das sind die Neuen beim Supertalent - Jury nun komplett
07:59 Uhr

Möglicher Flugzeugabsturz in Russland - Funkkontakt abgebrochen

Im Osten Russlands ist der Funkkontakt mit einem Flugzeug mit mehr als 20 Menschen an Bord abgebrochen. Die Maschine vom Typ An-26 könnte möglicherweise nahe der Halbinsel Kamtschatka ins Meer gestürzt oder in der Nähe eines Dorfes aufgeschlagen sein, wie mehrere russische Agenturen unter Berufung auf Quellen in den Sicherheitsbehörden meldeten. Zuvor hatte der russische Zivilschutz bestätigt, dass der Funkkontakt zu den Piloten abgebrochen war.

Das Flugzeug soll auf dem Weg von der Hauptstadt der Region, Petropawlowsk-Kamtschatski, in den Ort Palana gewesen sein. An Bord waren vorläufigen Angaben zufolge 28 Menschen, davon sechs Besatzungsmitglieder. Einheiten des Zivilschutzes sind ausgerückt, um die Maschine zu suchen.

Möglicher Flugzeugabsturz in Russland - Funkkontakt abgebrochen
07:40 Uhr

Osthälfte genießt Hochsommer, Westen kämpft mit Unwetter

Die Südosthälfte des Landes erreicht für diese Woche ihre Hitzespitze: Bis zu 32 Grad und viele Sonnenstunden werden erwartet. Der Nordwesten kommt sommertechnisch nicht ganz so gut weg - Schauer und Gewitter ziehen sich durch den Tag und breiten sich im Tagesverlauf immer weiter in die Landesmitte aus.

Osthälfte genießt Hochsommer, Westen kämpft mit Unwetter
07:32 Uhr

Das wird heute wichtig

Einen schönen guten Morgen liebe Leserinnen und Leser!

Knapp 1500 Kilometer vom Wembley-Stadion entfernt, liegt Cannes - neben London heute Abend wohl der wichtigste Ort Europas. Nach einer Corona-Pause im vergangenen Jahr lädt das wichtigste Filmfestival der Welt ab heute wieder zum Wettbewerb um die Goldene Palme. Die Trophäe soll übrigens 20.000 Euro wert sein. Den Auftakt macht der Musikfilm "Annette" - gefolgt von 23 weiteren Filmen bis zum 17. Juli.

Außerdem werden diese Themen heute wichtig:

  • Die vom Bundeskabinett eingesetzte Kommission zur Zukunft der Landwirtschaft übergibt heute ihren Abschlussbericht an Kanzlerin Angela Merkel. Nach jahrelangen Auseinandersetzungen um mehr Umwelt- und Tierschutz in der Lebensmittelproduktion empfiehlt das Gremium einen weitreichenden Umbau des Agrar- und Ernährungssystems als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

  • CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak stellt die Kampagne seiner Partei für den Bundestagswahlkampf vor. Geplant ist unter anderem, dass Ziemiak zentrale Plakate und das Wahlkampf-Motto präsentiert.

  • Niederländisches Königspaar trifft Merkel und Schäuble: Mit einer Reihe hochrangiger Treffen setzt das niederländische Königspaar seinen Staatsbesuch in Berlin fort.

  • Im zentralen Prozess um den Missbrauchskomplex von Münster will das Gericht heute Urteile gegen fünf Angeklagte sprechen. Auf der Anklagebank sitzt auch ein 28-Jähriger, der als Schlüsselfigur in dem schweren Fall von sexueller Gewalt gegen Kinder gilt.

  • Österreichs Ex-Vizekanzler Strache vor Gericht: Der 52-Jährige muss sich in Wien wegen des Verdachts der Bestechlichkeit verantworten. Er soll für den befreundeten Betreiber einer Wiener Privatklinik eine vorteilhafte Gesetzesänderung bewirkt haben. In diesem Zusammenhang sollen auch 10 000 Euro Spenden an die rechte FPÖ geflossen sein.

  • Italien und Spanien kämpfen um Einzug ins EM-Finale: Italien und Spanien spielen am Dienstag im Halbfinale der Fußball-EM den ersten Endspielteilnehmer aus. Im Londoner Wembley-Station werden rund 60.000 Zuschauer erwartet.

Ich bin Sarah Platz und freue mich, Sie heute durch den Vormittag zu begleiten. Schreiben Sie mir gerne, wenn Sie Tipps, Fragen oder Anregungen haben: sarah.platz@nachrichtenmanufaktur.de

Kommen Sie gut in den Dienstag!

Das wird heute wichtig
07:10 Uhr

150 Menschen über Unabhängigkeits-Wochenende in den USA erschossen

In der von Gewalt geplagten US-Metropole Chicago sind am Feiertagswochenende 14 Menschen erschossen worden. Insgesamt seien 88 Menschen durch Schusswaffen rund um den Unabhängigkeitstag am 4. Juli verletzt worden, geben die Behörden bekannt. Die drittgrößte Stadt der USA verzeichnete im vergangenen Jahr 774 Morde und damit das zweittödlichste Jahr in den letzten zwei Jahrzehnten. 2021 könnte diese traurige Bilanz noch übertroffen werden.

Unter den Verletzten befanden sich fünf Kinder und zwei Polizeibeamte. Landesweit gab es über das Wochenende mehr als 400 Schießereien, bei denen mindestens 150 Menschen starben, teilt das Gun Violence Archive mit.

150 Menschen über Unabhängigkeits-Wochenende in den USA erschossen
06:42 Uhr

Rekord-Hitzewelle überrollt Norden Europas

Die Temperaturen im Norden Europas nähern sich neuen Rekordwerten. Die finnischen Wetterbehörden haben für Sonntag 33,5 Grad in Kevo im äußersten Norden des Landes gemeldet. Dies ist die höchste gemessene Temperatur in der Region seit 1914. Der Juni war landesweit bereits der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1844. Im benachbarten Schweden hat die Hauptstadt Stockholm den dritten Hitzerekord für den Monat Juni in Folge verzeichnet.

In Norwegen verzeichnete das meteorologische Institut am Sonntag in Saltdal, in einem Bezirk nahe dem Polarkreis, mit 34 Grad die höchste Temperatur, die in diesem Jahr im ganzen Land gemessen wurde. Das sind nur 1,6 Grad weniger als der absolute Temperaturrekord des Landes. An mehreren Orten in Norwegen gab es zuletzt "tropische Nächte", in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad fiel.

Rekord-Hitzewelle überrollt Norden Europas
06:13 Uhr

"Superman"-Regisseur Richard Donner ist tot

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Richard Donner zusammen mit Marlon Brando am Set von "Superman" 1978. (Foto: picture-alliance / Mary Evans Picture Library)

Einer der Wegbereiter des klassischen Actionfilms, US-Regisseur Richard Donner, ist übereinstimmenden Medienberichten zufolge tot. Er sei am Montag im Alter von 91 Jahren aus zunächst nicht genannter Ursache gestorben, heißt es unter anderem in einem "Deadline"-Bericht. Seine Frau Lauren Shuler Donner sagt dem Branchenmagazin: "Er war ein großartiger Mann. Ich war eine sehr, sehr glückliche Frau. Aber er war sehr krank, also war es Zeit für ihn zu gehen."

Zu den bekanntesten Werken des in New York geborenen Regisseurs zählen "Superman" von 1978 mit Schauspieler Christopher Reeves und ab 1987 die Action-Komödienreihe "Lethal Weapon". Steven Spielberg nimmt mit großen Worten Abschied von seinem Weggefährten: Mit ihm Zeit zu verbringen sei so gewesen, als wäre man mit "seinem Lieblingstrainer, dem klügsten Professor, dem wildesten Motivator, dem liebenswertesten Freund, dem treuesten Verbündeten" zusammen. "Er war ganz Kind. Ganz Herz. Die ganze Zeit. Ich kann nicht glauben, dass er weg ist, aber sein heiseres, herzliches Lachen wird immer bei mir bleiben."

"Superman"-Regisseur Richard Donner ist tot