mit Leah NowakDas war Donnerstag, der 15. Januar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
Donald Trumps Umfragewerten hilft offenbar weder die erfolgreiche Gefangennahme des venezolanischen Machthabers noch die ständigen Drohungen gegen Grönland. Denn wie sich zeigt, sind die meisten US-Amerikaner mit der Arbeit von Donald Trump unzufrieden. Welche Gründe das hat, haben meine Kollegen Hubertus Vollmer und Laura Stresing für Sie zusammengefasst.
Außerdem möchte ich Ihnen noch folgende Artikel meiner Kolleginnen und Kollegen empfehlen:
Ärztin versorgt Iraner via Handy: "Die Ambulanzen sind wirklich mit Blut gefüllt" Von Vivian Micks
Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Die große Schlammschlacht: Verspielt die AfD ihren Vorsprung? Von Martin Debes und Martin Schmidt
Angriff auf Fed-Chef: Powell wird zum König der Kleinanleger Von Jannik Tillar
"28 Years Later" -Teil 2 von 3 Blutiges Chaos und zarte Bande im "Bone Temple" Von Nicole Ankelmann
Damit verabschiede ich mich für heute von Ihnen. Gute Nacht!
Jay Leno entsetzt über dreiste Fragen zu seiner Ehe
Jay Leno pflegt seit der Diagnose einer fortgeschrittenen Demenz im Jahr 2024 seine Ehefrau Mavis – für ihn nach 45 Ehejahren eine Selbstverständlichkeit. In einem Podcast berichtete der frühere "Tonight Show"-Moderator jedoch von irritierenden Reaktionen aus seinem Umfeld, darunter die Frage, ob er sich nun eine Freundin zulegen werde. Leno wies dies fassungslos zurück und zeigte sich mehr als verwundert darüber, dass eheliche Treue überhaupt als etwas Besonderes wahrgenommen werde.
Er sehe sein Verhalten nicht als heldenhaft, sondern als Erfüllung eines Eheversprechens, sagte Leno. Die Pflege seiner Frau begreife er als persönliche Bewährungsprobe, die er bestehen wolle. Trotz der zunehmenden Symptome ihrer Erkrankung überwiege bei ihm die Dankbarkeit: Seine Frau erkenne ihn noch, wirke ruhig und zufrieden – und die Fürsorge für sie erfülle ihn.
REWE und Penny: Firma ruft vegane Dino Nuggets zurück
Die Anhaltinische Geflügelspezialitäten GmbH aus Möckern in Sachsen-Anhalt ruft tiefgefrorene vegane Dino Nuggets zurück, die bei REWE und Penny bundesweit verkauft wurden. Die Entscheidung zum Rückruf sei vorsorglich gefallen, teilte das Unternehmen mit. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass blaue weiche Folienteile in den gefrorenen Produkten enthalten seien.
Der Rückruf betrifft nach Unternehmensangaben die Produkte REWE Beste Wahl Vegane Dino Nuggets, tiefgefroren, 250 Gramm Packung sowie PENNY Food For Future Vegane Dino Nuggets, tiefgefroren, 250 Gramm Packung. Sie seien bundesweit aus den Märkten genommen worden, hieß es. Verbraucher, die diese Nuggets gekauft haben, bekämen den Kaufpreis erstattet.
NGO: Iran strahlt erzwungene Geständnisse von Demonstranten aus
Der iranische Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei hat im Staatsfernsehen höchstpersönlich bei der jüngsten Protestwelle festgenommene Demonstranten verhört - und nach Befürchtungen von Menschenrechtsaktivisten falsche Geständnisse erzwungen, um Angst zu schüren. Heute war Edschei im Fernsehen zu sehen, wie er unter Porträts des iranischen geistlichen Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei sitzt. Ihm gegenüber sitzt eine Frau mit unkenntlich gemachten Gesicht, der vorgeworfen wird, Betonblöcke von einem Dach auf Sicherheitskräfte geworfen zu haben. "Ich weiß nicht, was los war, warum ich so etwas Dummes getan habe", sagt die Frau mit tränenerstickter Stimme.
In den vergangenen Tagen hat das staatliche Fernsehen laut Angaben von Nichtregierungsorganisationen Dutzende ähnliche Videos ausgestrahlt, in denen die Verhörten die ihnen vorgeworfenen Taten widerspruchslos zugeben.
Mit dem Rad nach Italien? Vermisster Teenager in Neapel entdeckt
Ein vermisster Teenager aus Bruchsal (Kreis Karlsruhe) ist nach zwei Tagen in Italien wieder aufgetaucht. Er sei mitsamt seinem Fahrrad am Bahnhof der italienischen Stadt Neapel aufgegriffen worden, sagte eine Sprecherin der Polizei Karlsruhe. Die öffentliche Fahndung nach dem 13-Jährigen werde eingestellt. Das Kind war seit dem vergangenen Dienstag vermisst worden.
Wie genau es der Junge in das rund 1400 Kilometer entfernte Neapel schaffte, ist bislang unklar: Früheren Angaben zufolge hatte er eigentlich mit seinem Mountainbike bis nach Sizilien fahren wollen - bevor dann in Neapel Schluss war mit seiner Tour. Ob er während seiner zweitägigen Reise teils Zug, teils Rad fuhr, sei noch unklar, sagte die Sprecherin.
Rentner attackiert Tschechiens Ministerpräsidenten mit Gehstock - Bewährungsstrafe
Ein 65-jähriger Rentner ist in Tschechien zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt worden, weil er Ministerpräsident Andrej Babis auf einer Wahlkampfveranstaltung mit einem Gehstock attackiert hatte. Das Bezirksgericht in Frydek-Mistek sprach ihn der versuchten Körperverletzung schuldig, außerdem muss er rund 125 Euro Geldstrafe zahlen.
Der Angeklagte gab an, im Affekt gehandelt zu haben, weil Babis gelogen habe. Babis selbst hatte nach dem Angriff nur kurz pausieren müssen und trug keine bleibenden Schäden davon. Politologen sehen den Vorfall als Teil der zunehmenden Polarisierung in Tschechien, wo Babis’ rechtspopulistische Partei ANO regiert.
Polizist in Florida legt Emu in Handschellen
In Florida kommt es zu einer ungewöhnlichen Festnahme. Nach einer Meldung über einen entlaufenen Emu nimmt ein Polizeibeamter die Verfolgungsjagd des zwei Meter großen Vogels auf. Er schafft es, ihn mit einem Lasso zu fangen - dann klicken die Handschellen.
Trump droht mit Militäreinsatz in Minnesota
Wegen der anhaltenden Proteste im Bundesstaat Minnesota hat US-Präsident Donald Trump mit einem Militäreinsatz gedroht. Er erwäge, dafür das Aufstandsgesetz (Insurrection Act) zu nutzen, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Das Gesetz von 1807 erlaubt dem US-Präsidenten im Ausnahmefall, das Militär im Inland einzusetzen, um Aufstände niederzuschlagen und sich an Strafverfolgungsmaßnahmen zu beteiligen. Unter normalen Umständen ist das in den USA nicht erlaubt.
Bereits als im Sommer in Los Angeles gegen seine Migrationspolitik protestiert wurde und Trump Tausende Soldaten in die Westküstenmetropole schickte, schloss er nicht aus, das Gesetz anzuwenden.
17-Jähriger erstochen - von Mädchen, das er angriff?
Im nordrhein-westfälischen Castrop-Rauxel wird ein 17-Jähriger mit einer Stichverletzung im Hals gefunden - an der er kurz darauf stirbt. Die Polizei nimmt eine Jugendliche fest, die angibt, sich gegen einen sexuellen Übergriff gewehrt zu haben.
Teekanne führt zu Massenkarambolage in Osnabrück
In Osnabrück-Schölerberg hat eine Teekanne eine unheilvolle Kettenreaktion ausgelöst und drei Autobesitzer vorerst um ihre Pkw gebracht. Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, war der Fahrer eines Kleintransporters am Morgen stadtauswärts unterwegs, als sich der Inhalt seiner Teekanne über seinen Schoß ergoss. Der 38-Jährige sei daraufhin von der Spur abgekommen und habe mit seinem Fahrzeug gleich sechs am Straßenrand geparkte Autos beschädigt - drei davon offenbar so schwer, dass sie vorerst nicht mehr fahrtauglich sind.
Verletzt wurde laut Bericht niemand. Bei der Unfallaufnahme habe sich der Verdacht ergeben, dass der Fahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden habe. Das werde nun geprüft.
"Wallah ehrenlos": Linker lässt Bundestag schmunzeln
Ferat Kocak bringt bei einer Debatte zum Anschlag auf das Berliner Stromnetz einige zum Lachen. Nachdem man ihm vorwirft, das Wort "Anschlag" nicht genutzt zu haben, kontert der Linke-Politiker sehr informell. Auch die Tennis-Auszeit von Kai Wegner kommentiert er in Slang.
Passagier löst mit Hotspot-Namen Bombenalarm auf Flug aus
Ein Passagier hat auf einem Flug der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona mit einem Internet-Hotspot einen Bombenalarm ausgelöst. Er habe den Namen des Hotspots so gewählt, dass er eine Bombendrohung enthalten habe, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu auf der Plattform X. Die Maschine ist daraufhin in Barcelona notgelandet, wie der Flughafenbetreiber mitteilte.
Die Maschine sei abseits von Gebäuden des Flughafens geparkt, die Passagiere und Besatzungsmitglieder seien von Bord gebracht und das Flugzeug sei von Spezialkräften durchsucht worden. Ein Sprengsatz sei indes nicht gefunden worden.
Iranische Justiz: Keine Todesstrafe für Erfan Soltani
Entwarnung aus dem Iran: Der bei regierungskritischen Protesten festgenommene Erfan Soltani wird nach Angaben der iranischen Justiz doch nicht hingerichtet. Der 26-Jährige sei "nicht zum Tode verurteilt" worden, teilte die Justiz im Staatsfernsehen mit. Ihm werde "Propaganda gegen das islamische System" sowie "Handlungen gegen die nationale Sicherheit" vorgeworfen. Sollte er schuldig gesprochen werden, drohe ihm demnach eine Haftstrafe, da für diese Anklagepunkte keine Todesstrafe vorgesehen sei.
Zuvor hatten das US-Außenministerium und Menschenrechtsorganisationen berichtet, Soltani solle am gestrigen Mittwoch hingerichtet werden – es wäre die erste Exekution eines Demonstranten im Zuge der jüngsten Proteste gewesen.
DDR und Mauerfall nicht länger Pflichtstoff an Berliner Schulen
In Berlin, das die DDR-Vergangenheit im eigenen Stadtbild spiegelt wie wohl keine zweite deutsche Stadt, soll nun die Auseinandersetzug mit der SED-Diktatur und der DDR-Geschichte in der Oberstufe nicht mehr verbindlich sein. Hintergrund ist eine neue Verordnung, der zufolge die besagten Themen zwar nicht vom Lehrplan gestrichen werden, allerdings sollen Schülerinnen und Schüler das Fach Geschichte im dritten und vierten Kurshalbjahr nicht mehr unbedingt belegen müssen. Genau dort stehen für gewöhnlich die Teilung Deutschlands und die Geschichte der DDR auf dem Lehrplan.
In einem offenen Brief an Berlins Bildungssenatorin beklagen mehrere Verbände und Geschichtslehrer das Vorhaben und bitten eindringlich darum, von den Plänen Abstand zu nehmen.
Schichtwechsel
Liebe Leserinnen und Leser,
mein geschätzter Kollege Tobias Hauser hat sich in den Feierabend verabschiedet. Ich übernehme an seiner Stelle und versorge Sie bis in den späten Abend mit den wichtigen Nachrichten des Tages. Mein Name ist Leah Nowak. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
Prozess um zerstückelte Leiche wird nach Rassismus-Skandal neu aufgerollt
Man muss sich doch kurz die Augen reiben: Ein Mann erschießt einen Geflüchteten mit einer Pistole aus der Nazi-Zeit. Bei den Ermittlungen zum Täter kommt noch so einiges ans Licht - Hitler-Bilder auf dem Computer, NS-Literatur, eine arbeitsrechtliche Abmahnung wegen des Spruchs "Ein guter Deutscher kauft nicht beim Juden" und der Schriftzug "Wolfsschanze" über der Hundehütte. Doch trotz all dieser Indizien sah das Landgericht Waldshut-Tiengen bei dem Täter, der sein Opfer nach der Tat zerstückelte, damals kein rassistisches Motiv. Wegen Totschlags wurde er im November 2024 zu sechs Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Nun hat der Bundesgerichtshof laut einem Bericht der "Tagesschau" das viel kritisierte Urteil aufgehoben.
Das Landgericht habe Rechtsfehler in der Urteilsverkündung gemacht, eine andere Strafkammer des Landgerichts Waldshut-Tiengen werde den Fall neu aufrollen. Bei dem Fehler geht es dem Bericht zufolge allerdings nicht um die Frage nach dem Motiv. Für die Schwester des Opfers ist die Antwort dennoch weiterhin klar: Rassismus. "Nach dem Mord hat der Täter die Leiche meines Bruders zerteilt und weggeworfen. Das war extrem grausam." Der Täter habe dazu gesagt, er wisse, wie man Wildtiere zerlegt. "Unmenschlich und schockierend", nennt das die Schwester.
Geldautomaten-Sprenger hinterlassen Trümmerfeld in Witten
Unbekannte sprengen den Geldautomaten der Volksbank Witten. Die Filiale wird von der Detonation schwer verwüstet. Anwohner alarmieren die Polizei, nachdem sie vom lauten Knall geweckt wurden. Eine Fahndung mit Hubschrauber wird eingeleitet.
Ex-CDU-Politiker muss in Haft bleiben
Nach seiner Festnahme kurz vor Weihnachten wegen mehrfachen Fehlens bei einem Korruptionsprozess gegen ihn muss der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Fischer weiter im Gefängnis bleiben. Der Bundesgerichtshof verwarf eine Beschwerde des Angeklagten gegen den Haftbefehl des Oberlandesgerichts München vom 22. Dezember, wie ein BGH-Sprecher mitteilte. Fischer, der aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land stammt, muss sich wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit vor Gericht verantworten. Im Dezember war er aber wiederholt nicht zu dem Prozess erschienen. Dies wertete das Gericht als nicht ausreichend entschuldigtes Fernbleiben, erließ mit dieser Begründung Haftbefehl und ließ ihn am 22. Dezember aus einer Klinik in Baden-Württemberg nach München bringen.
Aserbaidschan soll sich jahrelang bemüht haben, Entscheidungen in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PACE) mit Hilfe von Geldzahlungen zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Fischer, der von 2010 bis 2018 in der PACE aktiv war, soll der Anklage zufolge im Interesse Aserbaidschans positive Reden gehalten und vertrauliche Dokumente frühzeitig weitergeleitet haben. Dafür soll er laut Generalstaatsanwaltschaft München über die Jahre hinweg einige Zehntausend Euro in bar erhalten haben. Fischer hat die Vorwürfe vor Gericht bestritten und gesagt: "Ich bin unschuldig." Er habe keine finanzielle oder sonstige Zuwendungen für pro-aserbaidschanisches Abstimmungs- oder anderes Verhalten bekommen.
Polizist schießt 21-Jährigem auf ICE-Demo mit Projektil ins Gesicht
Nach den tödlichen Schüssen auf Renée Nicole Good gehen Menschen auf die Straße, um gegen den Einsatz der US-Einwanderungsbehörde zu demonstrieren. Dabei kommt es zu gewaltsamen Szenen: Aufnahmen zeigen, wie ein Beamter einem Protestler mitten ins Gesicht schießt. Die Familie macht schockierende Aussagen.
Laura Wontorra hat eine neue Aufgabe
Fernsehmoderatorin Laura Wontorra ist neue Botschafterin der Seenotretter. Zuvor hatte sie eine Rettungscrew vor der Insel Sylt begleitet, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger mitteilte. "Dabei ist mir klar geworden, wie groß die Verantwortung ist", sagte die gebürtige Bremerin. In der Hansestadt haben die Seenotretter ihre Zentrale.
"Die Seenotretter liegen mir am Herzen", sagte Wontorra weiter. "Bei jedem Wetter leisten sie unglaublich wichtige Arbeit". Wontorra übernimmt das Ehrenamt vom Autor Klaus-Peter Wolf, der für seine Ostfriesland-Krimis bekannt ist. Die Seenotretter sind spendenfinanziert. Im vergangenen Jahr eilten sie 3.300 Menschen zu Hilfe - und damit mehr als im Vorjahr.
Frau macht erschreckenden Fund am Werdersee
Eine Spaziergängerin hat einen erschreckenden Fund am Werdersee in Bremen gemacht: Sie fand einen Schwan ist mit abgetrenntem Kopf und Hals. Die Spaziergängerin entdeckte das Tier am Mittwochnachmittag auf der Seite der Werderinsel in einem Grünstreifen zwischen Rad- und Fußweg, wie die Polizei mitteilte. Einsatzkräfte suchten das Umfeld nach weiteren Kadavern oder verletzten Tieren ab.
Die Polizei und die Tierschutzbehörde ermitteln aufgrund einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz. Dem Täter oder der Täterin droht eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise.
Mann springt aus dem 5. Stock - und landet nur auf Schnee
Auf der russischen Halbinsel Kamtschatka türmen sich meterhohe Schneemassen. In der extremen Wetterlage wagt ein Mann ein riskantes Experiment: Er springt aus einem Fenster im fünften Stock. Ein Video zeigt den gefährlichen Stunt.
Deutsche Wirtschaft 2025 leicht gewachsen
Die deutsche Wirtschaft ist 2025 nach zuvor zwei Rezessionsjahren in Folge erstmals wieder gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Jodie Foster war "zu gefährlich" für sexuelle Übergriffe
Wie in beinahe allen Bereichen unseres Lebens sind auch in Hollywood Frauen nicht sicher vor Übergriffen. Besonders klar wurde das durch die MeToo-Debatte im Jahr 2017, ausgelöst von dem Skandal um Filmproduzent Harvey Weinstein.
Oscar-Preisträgerin Jodie Foster vermutet eigenen Worten zufolge nun, dass ihr früher Erfolg sie als junge Frau in Hollywood vor sexuellen Übergriffen geschützt haben könnte. "Als ich dann meine erste Oscar-Nominierung erhielt, gehörte ich zu einer anderen Kategorie von Menschen, die Macht hatten, und ich war zu gefährlich, um mich anzurühren", sagte Foster, die als Zwölfjährige neben Robert DeNiro für Martin Scorseses Film "Taxi Driver" vor der Kamera stand und dafür für einen Oscar nominiert wurde, im Podcast "Fresh Air". "Ich hätte die Karrieren von Menschen ruinieren können."
"Natürlich" habe sie "wie jeder im Berufsleben" frauenfeindliche "Mikroaggressionen" erlebt, erklärte Foster. Aber sie habe sich selbst gefragt, was sie "vor diesen schlimmen Erfahrungen, diesen schrecklichen Erfahrungen bewahrt" habe. "Und ich kam zu dem Schluss, dass ich mit etwa zwölf Jahren bereits eine gewisse Macht hatte". Daneben könnte auch etwas an ihrer Persönlichkeit möglicherweise Täter daran gehindert haben, sie zu manipulieren.
Bürgergeld-Beratung startet mit Protest
Vor der ersten Beratung der geplanten Bürgergeld-Reform im Bundestag fordern mehrere Verbände und Gewerkschaften die Koalition zu Nachbesserungen auf. Die geplanten Verschärfungen brächten kaum Einsparungen und können Betroffene im schlimmsten Fall ihr Zuhause kosten, warnen die Wohlfahrts- und Sozialverbände sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) .Der Bundestag berät heute erstmals über die Reformpläne. Vor dem Reichstagsgebäude wollen die Verbände ihrer Kritik mit einem Großplakat Ausdruck verleihen.
Mitte Dezember hatte das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Bärbel Bas auf den Weg gebracht. Die neue Grundsicherung soll mit etwas schärferen Regeln einhergehen als das heutige Bürgergeld. So soll die Grundsicherung beispielsweise gestrichen werden, wenn Bezieher des staatlichen Gelds nicht erreichbar sind: Bei drei versäumten Einladungen zu Terminen sollen Jobcenter die Überweisungen einstellen. Die Verbände und Gewerkschaften dagegen meinen: "100-Prozent-Sanktionen sollten unterbleiben. Haushalte mit Kindern, Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftigen sind besonders zu schützen."
Minister dementiert Hinrichtung: Iranisches Regime inszeniert Bilder für die Weltbühne
Die Lage im Iran spitzt sich weiter zu. Während das Regime Bilder von Trauer um eigene Sicherheitskräfte sowie von Stärke verbreitet, zeigen andere Aufnahmen ein Land im Aufruhr mit Brutalität, Angst und Tausenden Opfern. Von Hinrichtungen will der iranische Außenminister plötzlich nichts mehr wissen.
Das wird heute wichtig
Nach einem erfolglosen Krisengespräch in den USA zu dem Konflikt um Grönland brauchten der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und seine Kollegin aus Grönland, Vivian Motzfeldt, erst mal eine Zigarette - wer kann es ihnen verdenken? Eine weitere Konsequenz des Trumpschen Besitzanspruchs: Deutschland und weitere europäische Länder treiben einen militärischen Erkundungseinsatz auf der Arktisinsel voran. Die Bundeswehr will am Morgen auf Einladung Dänemarks einige Soldaten in die grönländische Hauptstadt Nuuk fliegen. Auch Frankreich beteiligt sich. Ziel ist es, mögliche militärische Beiträge zur gemeinsamen Sicherung der Arktis-Region auszuloten.
Außerdem steht heute an:
Nach dem brutalen Vorgehen iranischer Sicherheitskräfte gegen die Massenproteste wächst die Sorge vor einem militärischen Konflikt. Entwicklungen in der Region wie Warnungen diplomatischer Vertretungen, aber auch Maßnahmen des US-Militärs und Flugstreichungen lösten Befürchtungen aus, dass US-Präsident Donald Trump seine Drohungen gegen die Führung in Teheran wahr machen könnte.
Nach zwei Jahren Flaute ist die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr voraussichtlich wieder leicht gewachsen. 2026 soll es für Europas größte Volkswirtschaft weiter aufwärtsgehen. Eine erste amtliche Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 veröffentlicht das Statistische Bundesamt um 10 Uhr.
Die Nato beginnt ihre größte für dieses Jahr geplante Verlegeübung "Steadfast Dart 26". Im Seehafen im ostfriesischen Emden werden am Morgen erste italienische Soldatinnen und Soldaten mit Ausrüstung, Material und Fahrzeugen erwartet.
Nach dem großen Stromausfall im Südwesten Berlins gibt der Regierende Bürgermeister Kai Wegner ab 10 Uhr eine Regierungserklärung zum Krisenmanagement ab.
Der Bundestag berät ab 9 Uhr erstmals über die geplante Bürgergeld-Reform.
Die Wagner-Brüder Franz und Moritz sind die Hauptattraktion beim ersten NBA-Pflichtspiel in ihrer Heimatstadt Berlin: Um 20 Uhr spielen in der Uber Arena Orlando Magic gegen die Memphis Grizzlies.
Auf Deutschlands Handballer wartet zum Auftakt der Europameisterschaft eine unangenehme Aufgabe. In ihrem ersten Vorrundenspiel trifft die DHB-Auswahl um 20.30 Uhr im dänischen Herning auf Österreich
Ich wünsche Ihnen einen guten Tag und hoffe, Sie schauen ab und zu in den "Tag". Mein Name ist Tobias Hauser, Sie erreichen mich unter tobias.hauser@ntv.de
Elon Musk reagiert auf Kritik für anzügliche KI-Bilder auf X
Nach heftiger internationaler Kritik hat Elon Musks KI-Firma xAI neue Schranken für anzügliche KI-Bilder bei ihrem Chatbot Grok eingezogen. So seien "technologische Maßnahmen" eingeführt worden, die die Bearbeitung von Bildern realer Personen mit leichter Bekleidung wie Bikinis verhindern sollen, teilte die zu xAI gehörende Online-Plattform X mit. Diese Beschränkung gelte sowohl für kostenlose Accounts als auch für zahlende Nutzer.
Auch werde in Regionen, wo dies illegal sei, per Geoblocking verhindert, dass mit Künstlicher Intelligenz Bilder realer Personen in Bikinis, Dessous oder ähnlicher Bekleidung erzeugt werden können. Grundsätzlich werden nur noch zahlende Kunden künftig Bilder mit Grok bei X erzeugen oder bearbeiten können, hieß es.
Senat stärkt Trump den Rücken
Die Republikaner im US-Senat haben Präsident Donald Trump in seiner Venezuela-Politik den Rücken gestärkt und eine Resolution blockiert, die ihm Militäraktionen ohne Zustimmung des Kongresses untersagt hätte. Die Abstimmung am Mittwoch endete mit 51 zu 50 Stimmen, nachdem Vizepräsident JD Vance den Ausschlag gegeben hatte.
Zuvor hatte Trump Druck auf Mitglieder seiner Partei ausgeübt, die die Vorlage unterstützt hatten. Nur drei republikanische Senatoren stimmten letztlich mit den Demokraten für die Resolution. Die US-Regierung argumentiert, es befänden sich keine Truppen in Venezuela, da die Gefangennahme von Präsident Nicolas Maduro ein juristischer und kein militärischer Einsatz gewesen sei.
Explosion erschüttert Polizeipräsidium in Rumänien
Im rumänischen Lugoj beschweren sich Polizisten über den Zustand ihres Präsidiums und fordern eine Sanierung. Doch bevor es dazu kommt, erschüttert eine gewaltige Explosion das Gebäude. Überwachungskameras zeigen die Wucht der Detonation, bei der zwei Beamte verletzt werden.
Trump will heute endlich "seinen" Friedensnobelpreis
US-Präsident Donald Trump empfängt am Donnerstag die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado im Weißen Haus. Trump äußerte vor dem Treffen die Erwartung, dass Machado ihm den Friedensnobelpreis weiterreichen könnte, mit dem sie im Dezember ausgezeichnet worden war. Der US-Präsident hatte die Auszeichnung wiederholt für sich eingefordert, ging allerdings leer aus. Das Nobel-Institut in Oslo weist darauf hin, dass eine Übertragung des Friedensnobelpreises nicht möglich ist.
Bei dem Treffen dürfte es um die Lage in Venezuela nach der Gefangennahme und Entmachtung von Präsident Nicolás Maduro durch die USA gehen. Danach hatte Trump eine Spitzenposition für Machado in dem südamerikanischen Land vorerst ausgeschlossen.