Donnerstag, 11. Juli 2019Der Tag

mit Josephin Hartwig
22:31 Uhr

Das war Donnerstag, der 11. Juli 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

ein aufregender Tag neigt sich dem Ende zu. Die SPD und Sarrazin streiten sich über den Rückzug von Letzterem aus der Partei, und Ursula von der Leyen hat ebenfalls mit mächtig Gegenwind zu kämpfen.

Was heute außerdem wichtig war:

Ich wünsche eine gute Nacht und hoffe, Sie sind morgen ab 6:00 Uhr wieder im "Tag" dabei.

22:22 Uhr

Handtaschendieb muss lange in Haft

Ein 27-Jähriger ist in Krefeld zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Der Richter war überzeugt, dass der Mann der 84-Jährigen  in einem Park ihre Handtasche entrissen und damit ihren tödlichen Sturz verursacht hatte.

  • Mit der Beute von 600 Euro wollte der Angeklagte seine Drogensucht finanzieren.
  • Die 84-Jährige hatte die Tat noch beschrieben, bevor sie starb.
  • Bilder einer Überwachungskamera hatten zudem gezeigt, dass die Seniorin die Riemen ihrer Handtasche fest um den Rollator geschlungen hatte.
22:04 Uhr

Twitter weltweit nicht erreichbar

Etwa eine Stunde ist Twitter an diesem Abend nicht erreichbar. "Etwas ist schief gegangen" zeigt die Seite an, ansonsten ist der Bildschirm blau. "Wie viele Schnittstellen betroffen sind, ist noch unklar", teilt Twitter mit. Inzwischen ist das aufgetretene Problem vorerst aber wieder behoben.

  • Für viele Nutzer waren Twitter-Nachrichten nicht erreichbar.
  • Eine Live-Weltkarte der Webseite "allestörungen.de" zeigte, dass vor allem Nutzer in Mittel- und Westeuropa, in den USA, Brasilien und Japan Störungen meldeten.
  • Erst in der vorigen Woche hatte es zeitweise technische Störungen bei Twitter, Facebook, Instagram und Whatsapp gegeben.
21:51 Uhr

Weitere 38 Leichen an tunesischer Küste entdeckt

Nachdem ein Schlauchboot aus Libyen mit 86 Menschen an Bord gesunken ist, steigt die Zahl der Ertrunkenen. Das bestätigte ein Vertreter des tunesischen Roten Halbmonds.

  • Vor der südöstlichen Küstenstadt Zarzis sind 36 Menschen tot aus dem Wasser geborgen worden. Zwei weitere Leichen wurden kurz vor der tunesischen Küste gefunden.
  • Die Zahl der Toten ist damit auf insgesamt 68 gestiegen, noch nicht alle sind gefunden worden. Ihr Ziel war Italien. Nur drei Menschen überlebten das Unglück.
  • Die Leichen sind zwar für DNA-Tests in ein Krankenhaus gebracht worden, aber wegen der anhaltenden Hitze starteten auch bereits Beerdigungen.
21:24 Uhr

Siemens-Chef erhält Morddrohung

Von der bereits polizeibekannten Mail-Adresse adolf.hitler@nsdap.de ist Siemens-Chef Joe Kaeser eine Morddrohung zugeschickt worden.

  • Dem Manager sei per E-Mail gedroht worden, "der nächste Lübcke" zu werden, berichtete zuvor die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf das Landeskriminalamt (LKA).
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    Siemens-Chef Joe Kaeser

    (Foto: picture alliance/dpa)

  • Die Staatsanwaltschaft Deggendorf beschäftigt sich mit dem Fall, bei dem ein rechtsextremer Hintergrund vermutet wird.
  • Die genauen Hintergründe sind dennoch offen. Hinweise führen auch ins Ausland.
21:08 Uhr

Probefahrt ohne Führerschein hat Folgen

Ein junger Mann im nordrhein-westfälischen Werl hat sich wohl ein wenig zu viel zugemutet: Der 20-Jährige wollte ein Auto kaufen, obwohl er keinen Führerschein hat. Diese dreiste Lüge ist schnell aufgefallen - denn bei der Probefahrt verursachte er mehrere Unfälle. Nach Angaben des Autohändlers fuhr der junge Mann schon beim Verlassen des Grundstücks gegen einen Zaun.

Auch als er nach einer kurzen Runde mit dem Auto wieder bei dem Gelände ankam, verfehlte er die Einfahrt um etwa fünf Meter und fuhr abermals in einen Zaun. Die Polizei stellte später fest dass er keinen Führerschein hat - nach eigenen Angaben hatte der 20-Jährige jedoch bereits die mündliche Führerscheinprüfung abgelegt. Die Polizei stellte fest, dass dies "ganz offensichtlich" nicht ausreichte.

20:43 Uhr

Abschied von Lisa Martinek in Berlin

Nach dem überraschenden Tod der Schauspielerin Lisa Martinek, haben heute Familienmitglieder, Freunde, Kollegen und Weggefährten von der 47-Jährigen Abschied genommen.

Unter den Trauergästen in Berlin-Wilmersdorf waren die Schauspieler Anja Kling, Kostja Ullmann, Kathy Karrenbauer und Anna Fischer. Auch Alexander Fehling, Oliver Berben und Silke Bodenbender erwiesen Martinek unter anderem die letzte Ehre, berichtet die "B.Z.". Mit klassischer Musik, einer Predigt, einer Rede von Martineks Ehemann Giulio Ricciarelli und einiger Fürbitten von Freunden wurde die beliebte Schauspielerin verabschiedet.

20:17 Uhr

Netto ruft Hackepeter zurück

Der Discounter Netto ruft das in Ostdeutschland angebotene Produkt "Hackepeter (Schweinemett gewürzt)" zurück.

  • Bei einer Kontrolle des Herstellers seien in einer Probe Listerien festgestellt worden, teilte die Gut Erkenloh
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    Kunden, die das betroffene Produkt gekauft haben, können sich das Geld bei Vorlage des Kassenbons in den Discountern zurückerstatten lassen.

    (Foto: picture alliance / dpa)

    Fleischvertriebs GmbH aus Ruppichteroth (Nordrhein-Westfalen) mit. Betroffen seien die Produkte mit dem Verbrauchsdatum 15.07.2019 und der Chargennummer 6244220.
  • Das Produkt war laut Unternehmen nur am 11.07.2019 in Netto-Filialen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angeboten worden.
  • Listerien sind Bakterien, die Durchfall und Fieber verursachen können.
19:53 Uhr

Deutsche Bank streicht 6000 Stellen in Deutschland

Wegen des Konzernumbaus der Deutschen Bank fallen offenbar auch in Deutschland Tausende Arbeitsplätze weg. Insgesamt 6000 Stellen müssen gestrichen werden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

  • „Dabei ist allerdings wichtig zu wissen, dass der schon zuvor geplante Abbau im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl enthalten ist", habe Vorstandschef Christian Sewing dem "Handelblatt" gesagt.
  • Die Angabe, wie viele Stellen wegfallen sollen, habe das "Handelsblatt" aus Finanzkreisen. Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte sie allerdings nicht.
  • Wie die Deutsche Bank zuvor mitgeteilt hatte, will das Unternehmen bis zum Ende des Jahres 2022 weltweit etwa 18.000 von zuletzt knapp 91.000 Vollzeitstellen streichen.
19:25 Uhr

Deutscher auf den Philippinen festgenommen

Auf den Philippinen hat die ortsansässige Polizei einen Deutschen festgenommen. Dem 41-Jährigen wird vorgeworfen, Kinder missbraucht und an der Verbreitung von Kinderpornografie im Internet beteiligt zu sein.

  • Datenträger mit kinderpornografischem Material wurden in seinem Haus in Lapu-Lapu City sichergestellt. Dort lebte er mit seiner philippinischen Frau und dem gemeinsamen Sohn.
  • Offenbar ist auch der zweijährige Sohn des Mannes auf einigen Bildern abgebildet.
  • Gegen den Deutschen wird nun eine Anklage wegen mutmaßlichen Menschenschmuggels, Kindesmissbrauchs und Verstoßes gegen das philippinische Gesetz gegen Cyber-Kriminalität vorbereitet.
19:03 Uhr

Brief von Tupac an Madonna wird versteigert

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Die 60-Jährige wollte verhindern, dass der Brief versteigert wird.

(Foto: imago/Future Image)

Wussten Sie, das die US-Sängerin Madonna und der Rapper Tupac Shakur mal ein Paar waren? In den 90ern sollen die Beiden unzertrennlich gewesen sein. Der Rapper hatte seiner Liebsten, als er im Gefängnis saß, einen Brief geschrieben. Genau der soll nun online versteigert werden - Eröffungsgebot: 100.000 Dollar, umgerechnet sind das etwa 89.000 Euro. Experten rechnen mit mindestens dem Dreifachen als Endpreis. Tupac war im September 1996 erschossen worden.

Im Juni hatte Madonna gegen die Versteigerung geklagt, aber verloren. Eine frühere Freundin hatte den Brief von Tupac offenbar zuvor an ein Online-Auktionshaus verkauft. In dem Dokument hatte Tupac die Beziehung mit der erfolgreichen Sängerin beenden wollen. Mit einer weißen Frau zusammen zu sein, könne der Karriere schaden.

18:38 Uhr

Putin und Selenskyj telefonieren zum ersten Mal

Erstmals haben die Präsidenten der Ukraine und Russlands, Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin, miteinander am Telefon gesprochen. In dem Gespräch sei es auch um den Ukraine-Konflikt gegangen, teilte der Kreml in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit.

Der Ex-Komiker Selenskyi war im April zum neuen ukrainischen Präsident gewählt worden. Eines seiner Wahlversprechen war die Befreiung der Halbinsel Krim. Seit fünf Jahren wird die von Russland besetzt. Die Ukraine sieht sich deshalb im Krieg mit Russland. Das Telefonat könnte ein erster Schritt sein, um den jahrelangen Konflikt zu lösen.

17:50 Uhr

Metallica bringen Kinderbuch heraus

Ein Kinderbuch von einer Heavy-Metal-Band? Klingt seltsam, wird nun aber die Realität. "The ABCs of Metallica" wird das Kinderbuch heißen, dass Metallica im November veröffentlicht.

Laut einem Post auf Instagram enthält es die illustrierte Geschichte der Band. Jeder Buchstabe des Alphabets hebe einen Moment der Reise heraus, auch humorvolle Fakten über die Bandmitglieder sollen dabei sein.

Ein Teil der Einnahmen fließt in die Wohltätigkeitsorganisation "All Within My Hands", die sich unter anderem gegen den Hunger in der Welt einsetzt.

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17:33 Uhr

Erneut Embyronen in US-Klinik vertauscht

Es ist ein Skandal von unglaublichem Ausmaß: Eine Fruchtbarkeitsklinik in den USA soll drei Embryonen in die falschen Mütter eingepflanzt haben.

Ein Paar aus Südkalifornien, Anni und Ashot M., verklagt die Klinik, weil bei einem DNA-Test festgestellt wurde, dass die von der Mutter ausgetragenen Zwillinge nicht mit ihr verwandt sind. Die Kinder haben auch einzeln unterschiedliche Erbanlagen, sind also auch nicht miteinander verwandt. Darüber berichtet die "BBC".

Der Junge, der durch die Befruchtung einer Eizelle von Anni M. entstanden war, ist von einer anderen Frau ausgetragen worden. Zu welchen Müttern die beiden Zwillingsjungen gehören, ist noch nicht bekannt. Anni und Ashot M. haben inzwischen das Sorgerecht für ihren leiblichen Sohn und einen der beiden Zwillinge erhalten. Die Fertilitätsklinik in Los Angeles verklagen sie auf Schadenersatz.

Bei der sogenannten In-vitro-Fertilisation, die von der Klinik angewendet wurde, wird die Eizelle befruchtet und dann in die Gebärmutter implantiert.

17:00 Uhr

Sohn lebte fast ein Jahr mit Leiche seiner Mutter

Jahrelang pflegt ein Sohn seine Mutter, bis sie schließlich mit 84 Jahren zu Hause stirbt. Doch der 53-Jährige ruft niemanden an, sagt keinem Menschen was geschehen ist und macht erst einmal gar nichts. Fast ein Jahr danach bricht das Ordnungsamt in Marl die Tür auf, weil das Verschwinden der Mutter aufgefallen war.

"Die Umstände der Auffindung ließen den Verdacht zu, dass die aufgefundene Person eines nicht natürlichen Todes gestorben ist", so die Polizei. Der Sohn, der festgenommen worden war, erklärte, er habe seine Mutter bis zu ihrem Tod gepflegt und sei "mit der Gesamtsituation überfordert gewesen".  Die Obduktion des Leichnams hat ergeben, dass die Frau eines natürlichen Todes starb. Der Sohn ist wieder auf freiem Fuß.

16:25 Uhr

Elf Tote nach Zugunglück in Pakistan geborgen

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Aufgrund von maroden Schienen und fehlenden Investitionen kommt es immer wieder zu Zugunglücken in Pakistan.

(Foto: AP)

Zwei Züge sind in Pakistan, in der Provinz Punjab, kollidiert. Mindestens elf Menschen kamen dabei ums Leben, erklärte ein Vertreter der Eisenbahngesellschaft. 78 Bahnreisende verletzten sich zum Teil schwer.

  • Die genaue Zahl der Opfer ist noch unklar. Rettungskräfte bergen mithilfe von Spezialscheren noch immer Verletzte.
  • Ein Personenzug rammte einen Güterzug, der an einer Kreuzung gehalten hatte.
  • Die seit Jahrzehnten vernachlässigte Infrastruktur in Pakistan habe zu dem Unglück geführt.
16:05 Uhr

Thailänder für Mord an Deutscher verurteilt

Was als Abenteuer begann, endete in einer Tragödie: Die 26-jährige Rucksacktouristin Miriam wird im April in Thailand getötet. Ihre Leiche finden Wanderer, zugedeckt mit Steinen.

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Der 24-jährige Täter hatte Miriam angesprochen. Als er einen Korb von ihr bekam, drehte er durch.

(Foto: AP)

Ein Verdächtiger konnte anhand von Überwachungskameras relativ schnell gefasst werden, später gestand er die Tat. Es ist ein 24-jähriger Mann aus Thailand, der offenbar unter Drogeneinfluss stand und die junge Frau erst vergewaltigte, dann mit einem Stein erschlug. Nun ist er von einem thailändischen Gericht zum Tode verurteilt worden. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Medien vor Ort. Wann das Urteil vollstreckt werden soll, ist noch unklar.

15:45 Uhr

Ärzte sind gegen Homöopathie als Kassenleistung

Natürliche Heilung oder alles Hokuspokus? Wenn es um Homöopathie geht, könnten die Meinungen kaum stärker auseinander gehen. Aus Sicht der Praxisärzte sollen genau diese homöopathischen Leistungen nun aber nicht mehr von der Krankenkasse gezahlt werden. "Es gibt keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit homöopathischer Verfahren", sagte der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der "Rheinischen Post".

  • Homöopathie ist kein Bestandteil im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen, dennoch erstatten viele Kassen Behandlungskosten für Naturheilverfahren.
  • Die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP, Christine Aschenberg-Dugnus, ist ebenfalls dafür, dass Homöopathie selbst gezahlt wurde. Sie kritisierte, dass Kassen mit freiwilligen Leistungen vor allem junge und gesunde Leute werben wollten.
  • Im Nachbarland Frankreich sollen homöopathische Arzneimittel ab 2021 nicht mehr von der Kasse erstattet werden.
15:19 Uhr

Mann bei Stierhatz in Pamplona aufgespießt

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Die Stiere werden am Abend bei der traditionellen "Corrida" getötet, weshalb Tierschützer seit Jahren gegen die Hatz protestieren.

(Foto: picture alliance/dpa)

Immer wieder kommt es bei der traditionellen Stierhatz in Pamplona zu schweren Verletzungen. Und auch in diesem Jahr erwischten Stiere in der nordspanischen Stadt mehrere Läufer und spießten einen 39-Jährigen aus Mallorca auf. Sechs Läufer haben Prellungen und Quetschungen davon getragen, berichtet das spanische Fernsehen.

Die ersten der sechs Kampfbullen hatten die Strecke durch die Gassen der Altstadt bis zur Stierkampfarena nach zwei Minuten und zehn Sekunden erreicht. Eines der etwa 600 Kilogramm schweren Tiere blieb desorientiert in der Arena zurück und musste in die Stallungen getrieben werden.

14:50 Uhr

Wanderer in Österreich durch Sturz gestorben

Ein deutscher Wanderer ist in Österreich tödlich verunglückt. Er war allein unterwegs und ist nach ersten Erkenntnissen bei einem Sturz gestorben. Unklar ist, wo genau der 60-Jährige abstürzte und wie es dazu kommen konnte.

  • Der Mann stammte aus Brandenburg.
  • Über steile Wiesen und nahezu senkrechtes Felsgelände stürzte der Mann rund 250 Meter ab.
  • Er war auf einer schwarz gekennzeichneten Route in Richtung Schernerskopf in Tirol unterwegs.
  • Der Leichnam des Mannes wurde von einem Polizeihelikopter geborgen und ins Tal gebracht.
14:24 Uhr

Rechtsextremist arbeitete im Amt für Migration

Es stellen sich viele Fragen auf, wenn man diese Personalie hört: Offenbar hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf)  einen als Rechtsextremist eingestuften Mitarbeiter beschäftigt. Das berichten mehrere Medien. 

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Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wollte sich bislang nicht äußern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Obwohl sich das Bamf von dem unbefristet beschäftigten Mitarbeiter nun trennen will, bleibt doch die Frage im Raum stehen, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Laut Informationen des "Spiegel" soll der Mitarbeiter bereits vor mehreren Monaten freigestellt worden sein.  Er sei an der Abwicklung sogenannter Dublin-Verfahren beteiligt gewesen, bei der es um die Rücküberstellung von Asylbewerbern in andere europäische Staaten geht.

Der bisherige Bamf-Mitarbeiter sei Mitglied der vom Verfassungsschutz beobachteten Hammerskins-Bewegung und in der Rechtsrockszene aktiv.

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14:21 Uhr

Schichtwechsel

Mein Kollege Uladzimir Zhyhachou hat Sie bislang über das Tagesgeschehen informiert - nun übernehme ich den "Tag". Mein Name ist Josephin Hartwig und ich werde in den nächsten Stunden die interessantesten und spannendsten Nachrichten für Sie auswählen. Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir gern eine Mail: josephin.hartwig@nama.de.

Einen angenehmen Nachmittag für Sie.

13:59 Uhr

Fall Orlandi: Geöffnete Gräber sind komplett leer

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Von Emanuela Orlandi fehlt seit 36 Jahren jede Spur.

(Foto: picture alliance / Stf/ANSA/dpa)

Dieser Fall gilt als eines der größten Rätsel in der jüngeren italienischen Kriminalgeschichte. Emanuela Orlandi, die Tochter eines Vatikan-Hofdieners, war vor 36 Jahren spurlos verschwunden. Heute hat der Vatikan zwei Gräber öffnen lassen, um dort nach möglichen Überresten des Mädchens zu suchen. Das Ergebnis der Suche erstaunt.

Die spektakuläre Graböffnung auf dem deutschen Friedhof im Vatikan hat die Hoffnung auf die Aufklärung des Kriminalfalls zerschlagen. Die beiden Gräber seien komplett leer gewesen, sagte Vatikansprecher Alessandro Gisotti. Es seien weder die Gebeine von Emanuela Orlandi noch andere Überreste gefunden worden.

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13:30 Uhr

Mann bricht nachts bei Queen Elizabeth ein

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Schon öfter musste die Queen Einbrüche in ihrem Zuhause verkraften.

(Foto: picture alliance/dpa)

Queen Elizabeth II. schlief nur wenige Meter entfernt: In der Nacht von Montag auf Dienstag ist ein unbekannter Mann in den Buckingham-Palast eingebrochen, wie die britische "The Sun" berichtet.

  • Gegen zwei Uhr morgens habe der Eindringling das Zuhause der Queen betreten. Er hatte es angeblich geschafft, einen Zaun an der Vorderseite des Gebäudes zu erklimmen.
  • Die Polizei habe etwa vier Minuten gebraucht, um den Mann festzunehmen.
  • Das Ereignis habe wegen der massiven Sicherheitslücke zu großer Aufregung im Buckingham-Palast geführt.
  • Dort sind schon mehrere solcher Vorfälle passiert. Der berühmteste war der Einbruch von Michael Fagan im Juli 1982. Er hatte sich sogar mit der Queen unterhalten, während er an einem Ende ihres Bettes saß.
12:52 Uhr

Rizin-Bombenbauer bricht Schweigen: "Bin ein toter Lebender"

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Sief Allah H. und seine Frau Yasmin H. müssen sich wegen Anschlagsvorbereitungen mit einer Biowaffe vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht verantworten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Prozess gegen die mutmaßlichen Rizin-Bombenbauer von Köln hat der Angeklagte erstmals sein Schweigen gebrochen.

  • Er habe psychische Probleme, erklärte der 30-Jährige im Hochsicherheitstrakt des Düsseldorfer Oberlandesgerichts. "Ich lebe, aber bin ein toter Lebender." Er könne es nicht ertragen, seine Kinder nicht zu sehen. Das Gericht möge dafür bitte eine Lösung finden. Sein Verteidiger erklärte, sein Mandant sei verhandlungsunfähig.
  • Der Vorsitzende Richter erwiderte, er habe nicht den Eindruck, dass der Angeklagte verhandlungsunfähig sei.
  • Der 30-jährige Tunesier Sief Allah H. und seine 43-jährige deutsche Frau Yasmin H. sollen im vergangenen Jahr einen biologischen Kampfstoff für einen Terroranschlag in Deutschland hergestellt haben. Beiden Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Haft. Das Paar hatte begonnen, das hochgiftige Rizin aus Tausenden Rizinus-Samen zu gewinnen.
12:40 Uhr

Sarrazin kündigt Berufung gegen Urteil an

Berlins Ex-Finanzsenator Thilo Sarrazin will das Urteil eines Parteigerichts zu seinem Ausschluss aus der SPD nicht akzeptieren. Sein Anwalt kündigte an, Sarrazin werde Berufung dagegen einlegen und notfalls durch alle Instanzen bis zum Bundesgerichtshof und zum Bundesverfassungsgericht gehen.  

12:28 Uhr

Merkel hört Nationalhymnen im Sitzen

Nach mehreren Zitteranfällen bei der Begrüßung ausländischer Regierungschefs will Bundeskanzlerin Angela Merkel das Zeremoniell heute teilweise im Sitzen absolvieren. Auf einem Podest vor dem Kanzleramt, auf dem Merkel und ihr Gast üblicherweise die Nationalhymnen hören, stehen zwei Stühle mit weißem Stoffbezug bereit. Die Kanzlerin begrüßt um 12.30 Uhr die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mit militärischen Ehren.

 

12:04 Uhr
Breaking News

Verfassungsschutz stuft "Identitäre" als eindeutig rechtsextrem ein

Der Bundesverfassungsschutz stuft die "Identitäre Bewegung Deutschland" (IBD) als eindeutig rechtsextrem ein. Die bislang als "Verdachtsfall" bewertete Organisation werde nunmehr als "gesichert rechtsextremistische Bestrebung" geführt, teilte der Inlandsgeheimdienst mit. Die 600 Mitglieder zählende Bewegung ist mit dem sogenannten Ethnopluralismus in Erscheinung getreten, demzufolge Menschen unterschiedlicher Ethnien nicht in einer Gesellschaft leben sollten.

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11:54 Uhr

Bis zu 50 Meter hohe Flammen: Kraftwerk bei Moskau brennt

In einem Heizkraftwerk nahe Moskau ist ein Großfeuer ausgebrochen. Die Flammen schlagen bis zu 50 Meter hoch, berichtet die Nachrichtenagentur "Interfax". Fünf Menschen wurden bei dem Brand verletzt, teilt das Katastrophenschutzministerium mit. Mehrere Hundert Feuerwehrleute sind im Einsatz.

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11:28 Uhr

Auch Linke wollen gegen von der Leyen stimmen

Nach den Grünen wollen auch die Linken im Europaparlament Ursula von der Leyen bei der Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin die Unterstützung verweigern.

  • Die Antworten der CDU-Politikerin auf Fragen in seiner Fraktion heute Vormittag seien "unzureichend" gewesen, erklärte der Linken-Europaabgeordnete Martin Schirdewan. Die CDU-Politikerin habe "keine Vision", die "auf sozialer Gerechtigkeit und Menschenrechten" basiere. Sie wolle "die neoliberale Politik fortsetzen, die zu der Wirtschaftskrise und beispielloser Armut und Ungleichheit unter den Europäern geführt hat".
  • Am Mittwoch hatten bereits die Grünen erklärt, sie würden nicht für von der Leyen stimmen. Deutliche Kritik kam auch aus der Fraktion der Sozialdemokraten. Weitgehend positiv äußerten sich die Liberalen nach einer Anhörung in ihrer Fraktion.
  • Nötig für die Wahl von der Leyens ist die absolute Mehrheit der aktuell 747 Mitglieder der EU-Volksvertretung, also 374 Stimmen. Von der Leyens konservative EVP kommt nur auf 182 Abgeordnete.
11:01 Uhr
Breaking News

SPD darf Sarrazin rauswerfen

Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin darf aus der SPD ausgeschlossen werden. Das entschied die Schiedskommission des SPD-Kreisverbands Charlottenburg-Wilmersdorf.

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10:59 Uhr

Hacker spielen Porno-Foto auf Infoscreen an Burg Altena

An der Burg Altena haben Hacker einen öffentlichen Infoscreen gehackt und anstelle von Infos wie etwa den Öffnungszeiten ein Porno-Foto gezeigt. Polizeibeamte klebten den Bildschirm daraufhin ab. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verbreitens von pornografischem Material in der Öffentlichkeit.

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Weder Nacktbild noch Öffnungszeiten: Die Polizei hat den Infoscreen an der Burg Altena verklebt.

(Foto: Polizei Nordrhein-Westfalen)

10:20 Uhr

Finanzämter greifen bei "Reichsbürgern" durch

Die Finanzämter gehen nach Angaben der Deutschen Steuer-Gewerkschaft inzwischen deutlich härter gegen sogenannte "Reichsbürger" vor als früher.

  • "Das ist eine hochideologische, sehr aggressive und gewaltbereite Klientel, weshalb wir unser Verhalten ihnen gegenüber ändern mussten", sagte der Vorsitzende Thomas Eigenthaler dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
  • Sobald die Gefahr bestehe, dass es zu einer Bedrohung komme, rückten die Finanzbeamten zusammen mit der Polizei aus.
  • Anfangs habe man diese Personen noch als Spinner abgetan und lieber einen Brief mehr geschrieben, sagte Eigenthaler. Doch das habe nur zu noch mehr Aggression geführt. "Jetzt wird gleich von Anfang an hart durchgegriffen. Rechtlich korrekt, aber zügig und ohne Nachsicht."
  • Gerade eine Gehaltspfändung sei ein sehr starkes Druckmittel. "Wird keine Steuererklärung abgegeben, schätzen wir die Höhe der Steuern und pfänden dann entweder Wertgegenstände in der Wohnung, die Bankkonten oder das Gehalt."
09:58 Uhr

Wachkoma-Patient Lambert ist tot

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Lamberts Eltern wollten seinen Tod mit aller Macht verhindern.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach jahrelangem Rechtsstreit um sein Leben ist der wohl bekannteste französische Koma-Patient Vincent Lambert tot: Der 42-jährige starb am Morgen in der Uniklinik in Reims, teilte seine Familie mit.

  • Die Ärzte hatten die künstliche Ernährung vor gut einer Woche gegen den Widerstand der Eltern eingestellt.
  • Der frühere Krankenpfleger Lambert lag seit einem schweren Autounfall vor elf Jahren in einer Art Wachkoma.
  • Die Ärzte der Klinik in Ostfrankreich bewerteten weitere lebenserhaltende Maßnahmen als "unverhältnismäßig" und beendeten sie deshalb in Übereinstimmung mit Lamberts Frau und einigen seiner Geschwister am Dienstag vergangener Woche.
  • Die streng katholischen Eltern waren für das Leben ihres Sohnes jahrelang durch alle juristischen Instanzen gegangen - diese gaben jedoch zuletzt den Ärzten Recht.

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09:27 Uhr

Nur jeder Zweite lebt von eigener Erwerbstätigkeit

Spannende Statistik: Nicht einmal die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in erster Linie von der eigenen Hände Arbeit.

  • Nach jüngsten Ergebnissen des Mikrozensus 2018 bestritten im vergangenen Jahr 47 Prozent der Bevölkerung ihren Lebensunterhalt überwiegend aus eigener Erwerbstätigkeit.
  • Die beiden anderen großen Gruppen sind Rentner und Pensionäre (22 Prozent) sowie mitversorgte Familienmitglieder (24 Prozent).
  • Von öffentlichen Sozialleistungen leben rund 7 Prozent und von den Erträgen ihres Vermögens konnte nur knapp jeder Hundertste leben, berichtet das Statistische Bundesamt.
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08:58 Uhr

Iran dementiert Berichte über Tankervorfall

Während die britische Regierung einen Zwischenfall mit einem Öltanker im Persischen Golf bestätigt, dementiert der Iran die entsprechenden Berichte.

"Das Ziel solcher wertlosen Unterstellungen ist lediglich, Spannungen zu provozieren", sagte Außenminister Mohamed Dschawad Sarif der Nachrichtenagentur Fars.

Auch die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) bestritten den Vorfall. "In den vergangenen 24 Stunden hatten wir in der Straße von Hormus keinen Zwischenfall mit ausländischen Schiffen, auch nicht mit einem britischen", erklärten die Revolutionsgarden auf ihrer Webseite.

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08:33 Uhr

Dutzende Seeleute nach Schiffsunglück vor China vermisst

Mehr als 30 Seeleute gelten nach einem Schiffsunglück im Südchinesischen Meer als vermisst. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Fischerboot gesunken sei, sei "extrem hoch", berichtete das chinesische Staatsfernsehen unter Berufung auf den Krisenstab der Regierung der südchinesischen Inselprovinz Hainan.

Das Schiff sei auf dem Rückweg von den Spratly-Inseln nach China gewesen, als es am Morgen in Wind und Wellen plötzlich ein Seenotsignal ausgesendet habe. Danach sei der Kontakt über die Ortung durch das chinesische Beidou-Satellitennavigationssystem abgebrochen.

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08:03 Uhr

Britische Regierung bestätigt Tankervorfall in Straße von Hormus

Die britische Regierung hat einen Zwischenfall mit einem Öltanker im Persischen Golf bestätigt. "Entgegen internationalem Recht versuchten drei iranische Schiffe, die Durchfahrt eines Handelsschiffes, der "British Heritage", in der Straße von Hormus zu behindern", teilte ein Sprecher der Regierung in London mit.

Zuvor hatten US-Medien unter Berufung auf US-Regierungsquellen berichtet, dass sich fünf bewaffnete Boote der iranischen Revolutionsgarden einem britischen Tanker am Mittwoch genähert und diesen aufgefordert hätten, seinen Kurs in Richtung iranische Gewässer zu ändern. Ein britisches Kriegsschiff sei eingeschritten und habe die Boote zurückgedrängt, berichtete CNN.

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07:57 Uhr

Umfrage: Jeder Zweite sieht Islam als Bedrohung

Und gleich noch eine Studie.

Ob Judentum, Christentum oder Islam - bei den Angehörigen der verschiedenen Religionen stoßen demokratische Werte und Prinzipien einer Studie zufolge auf breite Zustimmung.

Die große Mehrheit von 89 Prozent der Bevölkerung - über alle Religionen hinweg - hält die Demokratie in Deutschland für eine gute Regierungsform. Das hat eine Studie der Bertelsmann Stiftung auf Basis des repräsentativen "Religionsmonitors" ergeben.

Bei religiöser Toleranz sieht die Untersuchung Anlass zu Sorge: Die Hälfte der Befragten empfindet den Islam als eine Bedrohung.

 

07:36 Uhr

Studie: Großstädten steht drastische Erhitzung bevor

Wollten Sie schon immer aufs Land ziehen? Jetzt ist beste Zeit dafür, in den Städten wird es langsam zu heiß. Die Metropolen der Welt müssen sich einer Studie zufolge auf eine drastische Erwärmung des Stadtklimas einstellen.

  • 77 Prozent der 520 größten Städte würden bis zum Jahr 2050 einen deutlichen Wandel der klimatischen Bedingungen erleben, heißt es in einer Studie von Wissenschaftlern der ETH Zürich. 22 Prozent der Städte müssen sich demnach sogar auf völlig neue Klimaverhältnisse einstellen.
  • Auf der Nordhalbkugel würden in Großstädten künftig Klimabedingungen herrschen, wie sie heute mehr als 1000 Kilometer weiter südlich vorherrschen.
  • In europäischen Metropolen werden die Sommer um 3,5 Grad wärmer, die Temperaturen im Winter steigen um 4,7 Grad. London wird demnach Verhältnisse bekommen wie heute Madrid, das Klima in Paris wird den heute im australischen Canberra herrschenden Bedingungen entsprechen.
07:06 Uhr

Europäische Rakete verunglückt kurz nach dem Start

Eine europäische Trägerrakete mit einem Satelliten ist kurz nach dem Start vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana verunglückt.

  • Rund zwei Minuten nach dem Start der Vega-Rakete habe sich eine schwerwiegende "Anomalie" ereignet, sagte Missionsleiterin Luce Fabreguettes. Dies habe zum "Verlust der Mission" geführt.
  • Laut einer Videoübertragung kam die Rakete rund zwei Minuten nach dem Start von ihrer geplanten Route ab. Die Gründe für den Fehlschlag waren bislang unklar.
  • Die Vega-Rakete hätte den Erdbeobachtungssatelliten FalconEye1 der Vereinigten Arabischen Emirate ins All bringen sollen. Es ist das erste Mal, dass eine Vega-Mission fehlschlägt.
06:57 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und liebe Leser,

Angela Merkel empfängt heute die neue dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mit militärischen Ehren in Berlin. Doch alle Blicke werden auf die Gastgeberin gerichtet sein. Denn nach ihrem erneuten Zitteranfall ist die Sorge um die Kanzlerin groß.

Das wird heute sonst wichtig:

  • Der Europäische Gerichtshof urteilt über das Recht auf Entschädigungen bei verspäteten Langstreckenflügen. Dabei geht es um eine Reise von Prag nach Bangkok mit Umstieg in Abu Dhabi. Der Anschlussflug von dort endete stark verspätet. Die Richter sollen klären, ob die Airline dafür haftet, obwohl der Anschlussflug von einer nicht in der EU ansässigen Fluggesellschaft ausgeführt wurde.
  • Auf einem deutschen Friedhof im Vatikan werden zwei Gräber geöffnet, in der möglicherweise die Gebeine eines vermissten italienischen Mädchens liegen könnten. Was mit Emanuela Orlandi vor 36 Jahren passierte, ist noch immer nicht geklärt. Um den Fall der damals 15-Jährigen ranken sich Gerüchte und Verschwörungstheorien.
  • Voraussichtlich rund 80 Gegenstände aus der Karriere von Ex-Tennisstar Boris Becker wechseln heute den Besitzer. Die Online-Auktion des britischen Auktionshauses Wyles Hardy & Co geht von 14 Uhr  an in mehreren Schritten zu Ende.

Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich begrüße Sie ganz herzlich im "Tag"!

 

06:20 Uhr

Nur im Osten scheint die Sonne

Heute bleibt es im Osten noch lange schön. Ansonsten ist es wechselhaft oder wolkig mit Schauern und Gewittern. Stellenweise mit der Gefahr von Starkregen. Dabei ist es mäßig warm mit Höchstwerten zwischen 18 und 25 Grad, wobei es von Brandenburg bis an die Oder und in die Lausitz am ehesten sommerlich ist.

Björn Alexander

Björn Alexander

Die weiteren Aussichten: Morgen entwickeln sich in schwül-warmer Luft verbreitet kräftige Regengüsse sowie Blitz und Donner. Hierbei sind auch Unwetter durch Starkregen, Hagel und Sturmböen nicht auszuschließen. Am längsten trocken bleibt der Nordosten. Dazu erwärmt sich die Luft auf 20 Grad an der Nordsee und bis zu 27 Grad am Oberrhein.

Der Samstag bringt ebenfalls noch oft Schauer, die vor allem im Südosten gewittrig und kräftig sein können. Derweil wird es aber im Norden schon sonniger. Und diese Wetterbesserung setzt sich am Sonntag von Norden weiter fort, so dass es nur noch von der Oder über das Erzgebirge bis nach Bayern schauert und gewittert. Im großen Rest bekommen wir einen Mix aus Sonne und Wolken und recht angenehme 18 bis 25 Grad. Und auch die nächste Woche beginnt freundlich und warm, mit einem leicht erhöhten Schauerrisiko im Südosten. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in den Tag. Ihr Björn Alexander