Mittwoch, 26. Februar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:31 Uhr

Das war Mittwoch, der 26. Februar 2020

Glaubt man Gesundheitsminister Spahn, befinden wir uns am "Beginn einer Epidemie". Innerhalb 24 Stunden werden in Deutschland neun neue Coronavirus-Infektionen bekannt. Die Lage ist noch nicht dramatisch, doch der bestgelesene Artikel auf unserer Seite ist heute dieser hier: Für den Notfall: Welche Vorräte Sie zu Hause haben sollten.

Was war heute sonst wichtig:

Ich verabschiede mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht! Bis morgen!

22:10 Uhr

Strache will Bürgermeister von Wien werden

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Beim politischen Aschermittwoch trank Strache Bier statt Red Bull.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der über das Ibiza-Video gestürzte Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat seine Rückkehr aufs politische Parkett angekündigt. Er wolle mit einer neuen Bürgerbewegung den aktuellen Wiener Bürgermeister Michael Ludwig von der SPÖ bei der Landtagswahl in der österreichischen Hauptstadt herausfordern, erklärte Strache in Wien.

Der 50-Jährige war beim politischen Aschermittwoch der Allianz für Österreich (DAÖ) aufgetreten, einer kürzlich von FPÖ-Abtrünnigen gegründeten Partei. Die DAÖ bezeichnete er als erste Keimzelle für die neue Bürgerbewegung, die er im Detail erst in einigen Wochen vorstellen werde.

Die Landtagswahl in Wien findet voraussichtlich im Herbst statt. Straches Einzug in den Landtag ist nach Ansicht von Experten durchaus möglich. Dass der 50-Jährige tatsächlich Bürgermeister wird, dagegen eher unwahrscheinlich.

21:42 Uhr

Polizei nimmt Rentner Auto weg - doch er hat einen Zweitschlüssel

Ein 84 Jahre alter Mann hat der Augsburger Polizei sehr eindringlich klargemacht, dass ihn ein angeordnetes Fahrverbot nicht sonderlich interessiert.

  • Nachdem ein Gericht dem Rentner den Führerschein entzogen hatte, setzte sich der Mann wieder hinter das Lenkrad und fuhr zu einer Polizeiinspektion. Dort forderte der 84-Jährige die Herausgabe seines Führerscheins. Die Polizisten nahmen dem Rentner den Wagenschlüssel ab und machten ihm nochmals klar, dass er keine Autos mehr fahren dürfe.
  • Die Ermahnung zeigte aber keine nachhaltige Wirkung: Der Senior fuhr mit einem Taxi heim - um sich dort den Zweitschlüssel für sein Auto zu besorgen. Anschließend holte er heimlich das bei der Polizei geparkte Fahrzeug ab.
  • Als die Polizisten dies bemerkten, statteten sie dem 84-Jährigen einen Besuch ab und nahmen ihm auch den zweiten Schlüssel ab. "Den uneinsichtigen Rentner erwarten nun zwei Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis", hieß es.
20:52 Uhr

Gesundheitsgefahr: Vorsicht vor diesen Muffinförmchen

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Diese Muffinförmchen können gesundheitsschädlich sein. Die Firma Dekoback ruft sie deswegen zurück.

  • Betroffen seien die Förmchen Frozen und Einhorn der Charge 3128, teilt das Unternehmen mit.
  • Es sei ein erhöhter Wert an 3-Monochlorpropandiol (3-MCPD) festgestellt worden. 3-MCPD-Fettsäureester stehen im Verdacht, beim Menschen Nierenveränderungen hervorzurufen und in hohen Dosen gutartige Tumore zu verursachen. Daher soll seine ernährungsbedingte Aufnahme so gering wie möglich gehalten werden.
  • "Wir bitten von der Nutzung des oben aufgeführten Produkts mit der angegebenen Charge abzusehen und das entsprechende Produkt direkt an Dekoback GmbH, Flinsbacher Str. 1, 74921 Helmstadt-Bargen zurückzuschicken", hieß es weiter.
20:38 Uhr

Merz teilt gegen Ramelow aus

Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat den Thüringer Linke-Politiker Bodo Ramelow scharf dafür kritisiert, bei der Wahl zum Ministerpräsidenten ohne absehbare Mehrheit kandidiert zu haben. Dies sei der eigentliche Grund für die derzeitigen Probleme in Thüringen gewesen, sagte Merz beim politischen Aschermittwoch in Apolda. "Der Auslöser war die Arroganz, die Überheblichkeit zu sagen, ich stelle mich hier zur Wahl", sagte Merz und erntete dafür großen Applaus.

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20:19 Uhr

Schauspieler Ben Cooper ist tot

Der amerikanische Fernseh- und Filmschauspieler Ben Cooper, der vor allem durch Western-Rollen bekannt war, ist tot.

  • Der 86-Jährige sei nach längerer Krankheit in Memphis im US-Staat Tennessee gestorben, sagte der Neffe des Schauspielers, Pete Searls, dem "Hollywood Reporter".
  • Bekannt wurde Cooper Mitte der 1950er Jahre durch seinen Auftritt als junger Bandit in dem Western "Johnny Guitar - Wenn Frauen hassen" mit Joan Crawford in der Hauptrolle.
  • Er spielte in zahlreichen Filmen und TV-Serien mit, darunter "Im Sattel ritt der Tod" (1963), "Bonanza", "Perry Mason", "Rauchende Colts" und "Ein Colt für alle Fälle". Neben dem Westerngenre fiel er in dem Filmdrama "Die tätowierte Rose" (1955) an der Seite von Anna Magnani und Burt Lancaster auf.
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19:51 Uhr

Weinsteins Ex-Frau datet Adrien Brody

Dem verurteilten Filmmogul Harvey Weinstein dürfte ab März die schlimmste Zeit seines Lebens bevorstehen. Seiner Ex-Frau Georgina Chapman dagegen geht es zwei Jahre nach der Scheidung wieder sehr gut - auch dank Adrien Brody.

  • Erste Gerüchte über eine Beziehung der beiden kamen bereits im Herbst letzten Jahres auf. Nun soll eine Quelle "Page Six" bestätigt haben, dass die Designerin und der Oscar-Gewinner noch immer liiert sind.
  • Ironischerweise sollen sich die beiden über Weinstein kennen. Der gestürzte Filmmogul und der Hollywoodstar arbeiteten für die Filme "Die Hollywood-Verschwörung" und "Jailbreakers" zusammen.
  • Gefunkt haben soll es zwischen Chapman und Brody bei einem Event in Puerto Rico, von dem es Fotos gibt, auf denen sie bei Cocktails an einem Tisch sitzen und sich vertraut unterhalten.
  • Chapman und Weinstein hatten 2007 geheiratet. Nachdem mehr als 90 Frauen Weinstein der sexuellen Belästigung beschuldigt hatten, kündigte Chapman im Oktober 2017 an, sich von Weinstein scheiden zu lassen.
19:13 Uhr

Desinfektionsmittel für 300 Euro: Razzien bei Amazon und Ebay

Wegen der anhaltenden Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 haben sich die Italiener in den vergangenen Tagen auf Schutzmasken und Desinfektionsmittel gestürzt - in Apotheken und Supermärkten sind die Artikel kaum noch zu finden. Die Angst vor dem Virus führte zu dreisten Preisforderungen: Am Dienstagmorgen bot ein Internetnutzer auf Ebay beispielsweise eine Ein-Liter-Flasche Desinfektionsmittel für 300 Euro an.

  • Wegen Geschäftemacherei hat nun die italienische Finanzpolizei Dokumente und Computerdaten der Online-Händler Ebay und Amazon beschlagnahmt.
  • Der italienische Verbraucherverband UNC begrüßte die Ermittlungen der Behörden. "Es ist eine nationale Schande, auf den Rücken der Italiener zu spekulieren", erklärte UNC-Präsident Massimiliano Cona. Kriminelle und Geschäftemacher hatten in Italien die Angst vor dem Virus zu ihrem Vorteil ausgenutzt.
  • "Das Problem ist nicht nur der astronomische Preis der Produkte, sondern auch der Verkauf von Masken, die nicht den Vorschriften entsprechen und nicht einmal schützen würden, wenn sie ein mit dem Coronavirus infizierter Mensch trägt", fügte Cona hinzu.
18:43 Uhr

Laschet greift AfD an

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat beim Politischen Aschermittwoch die AfD attackiert: Sie sitze im Deutschen Bundestag und halte dort "Woche für Woche ihre Hetzrede". "Wir lassen uns unser Land nicht kaputt machen von diesen Typen", sagte der NRW-CDU-Chef in Lennestadt im Sauerland vor rund 650 Teilnehmern.

  • Angesichts von rechten Terrorakten wie dem Anschlag auf den CDU-Politiker Walter Lübcke oder den mutmaßlich rassistischen Anschlag von Hanau müsse man alles dafür tun, dass "alle die, die die Worte liefern" für solche Taten, wieder aus den Parlamenten verschwinden, betonte Laschet.
  • Die CDU müsse sich klar abgrenzen von der AfD und zeigen, dass man auf keiner Ebene und "auch nicht aus Versehen" mit ihnen zusammenarbeiten werde.
  • Die krisengeschüttelte CDU steht vor einer Richtungsentscheidung und einer Kampfabstimmung um den Bundesvorsitz.
18:40 Uhr

Coronavirus: Weiterer Fall in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg hat sich ein weiterer Mann mit dem Coronavirus infiziert. Der 32-Jährige aus dem Landkreis Rottweil sei aus dem Risikogebiet in Italien eingereist und habe keine Verbindungen zu den bislang gemeldeten drei Patienten im Südwesten, teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart mit.

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18:09 Uhr

Ganzes Dorf muss für zehn Jahre umziehen

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170 Mitholzer werden 2031 für fünf bis zehn Jahre ihre Häuser verlassen müssen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Schweizer Dorf muss samt und sonders umziehen, weil ein altes Munitionslager in der Nähe explodieren könnte. Es soll geräumt werden, aber die Behörden brauchen dazu zehn Jahre Vorarbeiten, wie es heißt. Die 170 Einwohner von Mitholz sollen deshalb erst 2031 für fünf bis zehn Jahre ausziehen.

Mitholz liegt rund 100 Kilometer südwestlich von Luzern. Die Armee hatte vor Jahrzehnten in der Nähe ein unterirdisches Munitionslager eingerichtet. Dort sollen tausende Tonnen Munition liegen. 1947 kam es zu einer Serie von Explosionen, durch die neun Menschen ums Leben kamen. Die Zugänge wurden verschüttet.

Jahrzehnte dachte die Armee, das Lager sei sicher. Bei einer Untersuchung 2018 kamen Experten aber zu dem Schluss, es müsse geräumt werden.

17:49 Uhr
Breaking News

Spahn: Deutschland steht "am Beginn einer Coronavirus-Epidemie"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht Deutschland "am Beginn einer Coronavirus-Epidemie". Er habe die Gesundheitsminister der Länder in einer Telefonkonferenz aufgefordert, ihre Pandemiepläne "zu aktivieren und ihr mögliches Inkrafttreten vorzubereiten", sagte Spahn in Berlin. "Die Lage hat sich leider in den letzten Stunden geändert, das muss man leider sagen", fügte der Minister hinzu.

17:33 Uhr

Bus mit Hochzeitsgesellschaft stürzt in Fluss - 24 Tote

Bei einem Busunglück in Indien sind 24 Mitglieder einer Hochzeitsgesellschaft ums Leben gekommen. Der Fahrer des Fahrzeugs mit 28 Insassen an Bord verlor im westlichen Bundesstaat Rajasthan die Kontrolle über das Fahrzeug, woraufhin der Bus von einer Brücke in einen Fluss stürzte.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:59 Uhr

Merz will als CDU-Chef nicht in Merkels Kabinett

Noch ist er kein CDU-Chef, aber falls es dazu kommt, dann will Friedrich Merz nicht ins Kabinett von Kanzlerin Angela Merkel eintreten. "Das würde ich für mich im Falle meiner Wahl zum Vorsitzenden ausschließen", sagte der frühere CDU/CSU-Fraktionschef der Funke-Mediengruppe auf die Frage, ob ein CDU-Vorsitzender dem Bundeskabinett angehören sollte.

Merz sagte zudem, dass die Kanzlerin ihm keinen Kabinettsposten angeboten habe. Hintergrund sind Informationen aus CDU-Kreisen, dass die CDU-Spitzen am Montag versucht hatten, Merz zu einem Verzicht auf die erneute Kandidatur für den CDU-Vorsitz zu bewegen. Dabei sollen sie Merz angeboten haben, sich bei Merkel für einen Ministerposten für ihn einzusetzen.

16:28 Uhr

Polizei zieht Batmobil aus dem Verkehr

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Gegen den "Batman" aus Moskau wird jetzt ermittelt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein echter Superheld saß nicht am Steuer: Die Polizei hat in Moskau ein selbst gebautes Batmobil aus dem Verkehr gezogen.

  • Der aufwendig nachgebaute Wagen sei nicht zugelassen gewesen, teilten die Beamten mit. Außerdem sei das Auto zu groß für die Straße gewesen. Gegen den 32-jährigen Fahrer aus Moskau wird nun ermittelt.
  • Der Wagen wurde bereits in der vorigen Woche mitten in Moskau gestoppt. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Berichte, dass Batmobils in Russland unterwegs waren.
  • Vor einigen Wochen wurde in Russland auch ein selbstgebauter Cybertruck gesichtet.
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Zu groß für die Straße? Dabei ist der Batmobil doch sicherlich nicht größer, als ein Lkw.

(Foto: picture alliance/dpa)

16:05 Uhr

Zahl der Flüchtlinge in Europa steigt deutlich

Deutlich mehr Menschen als im Vorjahr haben 2019 Schutz in Europa gesucht. Rund 714.000 Asylanträge wurden in der Europäischen Union sowie in Norwegen, Island, Liechtenstein und in der Schweiz registriert, teilt die EU-Asylagentur Easo mit. Das sind 13 Prozent mehr als 2018 (rund 635.000 Anträge). Die Zahl der Anträge stieg im Vergleich zum Vorjahr das erste Mal seit 2015.

  • Die meisten Asylbewerber kamen aus Syrien (rund 72.000), Afghanistan (60.000) und Venezuela (45.000). Demnach beantragten mehr als doppelt so viele Menschen aus dem südamerikanischen Land Asyl in Europa als noch im Jahr zuvor (22.000).
  • Nach Easo-Angaben wurde etwa jedem dritten Antragsteller Asyl gewährt. Dabei war die Anerkennungsrate für Menschen aus Syrien (85 Prozent), dem Jemen (82 Prozent) und Eritrea (81 Prozent) am höchsten.
  • Den Anträgen von Asylbewerbern, die kein Visum benötigen, wurde deutlich seltener stattgegeben. Die Anerkennungsrate für Venezolaner lag bei 5 Prozent.
15:14 Uhr

Sex mit Gefangenem - Krankenschwester angeklagt

Eine Krankenschwester hat in einer Psychiatrie Sex mit einem Insassen - ob sie dafür ihre Stellung als Pflegekraft missbraucht hat, versucht derzeit das Amtsgericht Gemünden in Bayern herauszufinden. Zum Prozessauftakt konnte dieser Punkt nicht geklärt werden, sagte ein Gerichtssprecher. Daher soll die Verhandlung am 9. März fortgesetzt werden. Bis dahin seien beispielsweise noch Mobilfunkdaten auszuwerten.

  • Die Staatsanwaltschaft wirft der 39-Jährigen sexuellen Missbrauch eines Gefangenen vor, auch wenn der Geschlechtsverkehr Ende 2018 offensichtlich einvernehmlich geschehen sei.
  • "Die Frau fühlt sich unschuldig", sagte der Sprecher. Unklar sei, ob sie ihre Stellung als Verantwortliche missbraucht habe.
  • Die Angeklagte arbeitete im Bezirkskrankenhaus Lohr, wo auch Strafgefangene etwa wegen einer Entziehungskur betreut werden.
  • Sexueller Missbrauch von Gefangenen unter Ausnutzung der beruflichen Position kann aber laut Strafgesetzbuch mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft werden.
14:40 Uhr

Luxusgut Atemschutzmasken - 95,50 statt 3,95 Euro

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Wer eine Atemschutzmaske haben will, muss tief in die Tasche greifen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sie schützen offenbar nicht vor Ansteckung, doch die Nachfrage ist riesig: Mundschutz- und OP-Masken. Und da die Nachfrage steigt, steigen auch die Preise.

  • So bietet zum Beispiel ein Händler bei Amazon eine Box mit 50 Gesichtsmasken "mit elastischen Ohrschlaufen weiß 3-lagig" des Herstellers SF für 95,50 Euro an. Versandapotheken hatten das gleiche Produkt vor kurzem noch für 3,95 Euro im Angebot gehabt - jetzt ist es ausverkauft.
  • Ein Amazon-Sprecher sagte in München, Verkäufer setzten ihre Preise selbst fest, aber bei Verstößen gegen die Richtlinien werde Amazon Maßnahmen ergreifen.
  • Ein SF-Mitarbeiter in Berlin sagte auf Anfrage, wegen der hohen Nachfrage habe es Preiserhöhungen gegeben, aber die Masken seien derzeit nicht mehr lieferbar. Das nutzten einige wohl spekulativ aus.
14:26 Uhr
Breaking News

Bundeswehr riegelt Stützpunkt in Köln ab

Die Bundeswehr riegelt ihren Stützpunkt in Köln-Wahn aufgrund eines Coronavirus-Verdachtsfalls vorsorglich ab. Medienberichten zufolge soll es sich bei der mutmaßlich infizierten Person um einen Soldaten der Flugbereitschaft des Verteidigungsministeriums handeln. Demnach befindet sich der Mann bereits in einem Krankenhaus zur Untersuchung.

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14:02 Uhr

Prinz Harry will nur noch Harry genannt werden

Und noch mal Prinz Harry. Oder sollte ich besser nur "Harry" schreiben!? Denn der britische Prinz hat bei einem Auftritt in Schottland offenkundig darum gebeten, nur mit seinem Vornamen angesprochen zu werden. Das geht aus einer Äußerung der schottischen Journalistin Ayesha Hazarika bei der Einführung zu einer Rede des 35-Jährigen in Edinburgh hervor.

"Er hat deutlich gemacht, dass wir ihn alle nur Harry nennen sollen", sagte Hazarika, wie in einem Videoclip zu hören ist, der auf Twitter kursierte. Prinz Harry - oder Harry - trat bei der Veranstaltung der Initiative Travalyst auf.

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13:31 Uhr

Scholz will Schuldenbremse im Grundgesetz aussetzen

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Olaf Scholz will im März seine Pläne zur Schuldenbremse vorlegen.

(Foto: REUTERS)

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will nach einem Medienbericht die Schuldenbremse im Grundgesetz vorübergehend aussetzen. Dadurch sollten die Kommunen entlastet werden, berichtete die "Zeit" vorab ohne Nennung von Quellen. Scholz werde einen entsprechenden Plan im März vorstellen.

Der SPD-Politiker wolle, dass der Bund einen Teil der Altschulden der Kommunen übernehme. Damit die Umbuchung der Schuldenlast verfassungskonform sei, solle es eine Art einmalige Ausnahmegenehmigung geben, berichtete das Blatt. Für eine Grundgesetzänderung bräuchte Scholz eine zwei Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat.

13:11 Uhr

Zu viel Chrom - Primark ruft Damenschuh zurück

Der Textildiscounter Primark hat einen schwarzen Damenschuh zurückgerufen, weil im Innenfutter der Pumps ein zu hoher Chromanteil festgestellt wurde. Das teilte das irische Unternehmen über ein Internetportal des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit. Die Gefahr seien allergische Hautreaktionen.

Kunden könnten das Produkt ohne Kaufbeleg und in jeder Filiale zurückgeben, erklärte die Firma mit deutscher Zentrale in Essen. Der Kaufpreis werde in vollem Umfang erstattet. Rund ein Jahr, bis Anfang Januar, sei der schwarze Schuh mit dem Namen "Wide Fit Kitten Heel Court Shoe" in den Läden gewesen.

12:40 Uhr

Jon Bon Jovi gibt Prinz Harry spöttischen Spitznamen

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Jon Bon Jovi scheint den Rücktritt von Prinz Harry lustig zu finden.

(Foto: imago images / ITAR-TASS)

Rocker Jon Bon Jovi hat Prinz Harry einen neuen Spitznamen verpasst. Bon Jovi scherzte gestern in einer BBC-Sendung über Harrys neuen Status nach dem Rückzug von seinen königlichen Pflichten: Harry sei "The Artist Formerly Known as Prince". Es ist eine Anspielung auf den Namen, den Popstar Prince sich einst im Streit mit seiner Plattenfirma gegeben hatte.

Prinz Harry ist für eine letzte Reihe öffentlicher Auftritte im Dienste des Königshauses nach Großbritannien zurückgekehrt. Am Freitag soll der Enkel von Königin Elizabeth II. dabei sein, wenn Rocker Jon Bon Jovi in den berühmten Londoner Abbey Road-Studios einen Song für die von Harry gegründeten Invictus Games für verwundete Soldaten aufnimmt.

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12:05 Uhr

ICE verspätet - Reisender malträtiert Kopf von Zugbegleiterin

Attacke auf eine Zugbegleiterin im ICE: Weil sein Zug verspätet war, soll ein Reisender die Bahnangestellte angegriffen und verletzt haben. Der Mann habe die 36-Jährige am Dienstagabend im ICE von München nach Essen wutentbrannt am Arm gerissen und ihren Kopf gegen eine Kopfstütze geschlagen, berichtete eine Sprecherin der Bundespolizei. Eine weitere Zugbegleiterin im Alter von 44 Jahren habe der Fahrgast beleidigt.

Im Düsseldorfer Hauptbahnhof war die Reise für den Mann zu Ende. Der 26-Jährige wurde aus dem Zug geholt. Die Bundespolizei leitete ein Verfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung ein. Die Zugbegleiterin habe Abschürfungen und Schwellungen erlitten.

12:00 Uhr
11:36 Uhr

Türkei kündigt Angriff auf syrische Truppen an

In Syrien droht eine weitere Eskalation: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat den Angriff auf syrische Truppen in der Rebellenprovinz Idlib für Ende Februar angekündigt. Die Soldaten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad würden aus der Nachbarschaft der türkischen Beobachtungsposten in der Region vertrieben, sagte Erdogan in einer Rede vor Abgeordneten seiner AK-Partei.

Er hoffe, dass die Frage der Nutzung des Luftraums über der Provinz im Nordwesten Syriens rasch geklärt werde. Die Lufthoheit in dem Gebiet hat die russische Luftwaffe. Sie unterstützt den Vormarsch der syrischen Regierungstruppen.

Die Türkei verhandelt seit Wochen erfolglos mit Russland über ein Ende der Offensive syrischer Truppen gegen die letzte Rebellenhochburg in dem Land. Während Russland Assad unterstützt, hat sich die Türkei mit bestimmten Rebellengruppen verbündet und starke militärische Einheiten in das Nachbarland verlegt.

10:58 Uhr

Toter bei Massenkarambolage auf A6 bei Nürnberg

Dichter Schnee und schlechte Sicht behindern den Verkehr auf deutschen Straßen: Auf der A6 bei Nürnberg kam es zu einer Massenkarambolage, teilte die Polizei mit. Mindestens ein Dutzend Fahrzeuge seien miteinander kollidiert, die genaue Ursache sei allerdings noch unklar. Aufgrund der Wucht des Unfalls sei ein Autofahrer bereits am Unfallort verstorben.

Eine weitere Person musste schwer verletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Gut zwei Dutzend weitere Personen erlitten ebenfalls Verletzungen und wurden medizinisch versorgt.

10:24 Uhr

Diese Metropole ist Welthauptstadt der Milliardäre

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Die Welthauptstadt der Milliardäre: Peking (bei Nacht).

(Foto: imago images / Panthermedia)

Peking ist zum fünften Mal in Folge die Welthauptstadt der Milliardäre. Dort leben 110 dieser Superreichen. In New York sind es einer Studie zufolge 98. Shanghai hat diesmal Hongkong überholt und den dritten Platz belegt, geht aus der "Hurun Global Rich List" - der chinesischen Version der "Forbes"-Liste - hervor.

China hat der Studie zufolge im vergangenen Jahr zudem dreimal so viele Milliardäre hervorgebracht wie die USA. In der Volksrepublik einschließlich Hongkong und Taiwan wurden in den zwölf Monaten bis 31. Januar insgesamt 182 neue Milliardäre gezählt. In den Vereinigten Staaten stieg die Zahl der Superreichen dagegen nur um 59. "China hat heute mehr Milliardäre als die USA und Indien zusammen", sagte Rupert Hoogewerf, der den Bericht seit 1999 herausgibt. China kommt demnach auf 799 Milliardäre, die USA auf 629 und Indien auf 137.

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Die Skyline von Shanghai: Hier leben laut der Studie die drittmeisten Milliardäre auf der Welt.

(Foto: imago images/VCG)

 

10:08 Uhr
Breaking News

Verfassungsgericht: Verbot assistierter Sterbehilfe unzulässig

Das in Deutschland geltende Verbot, sterbewilligen Menschen zur Selbsttötung Medikamente zu verschaffen, ist verfassungswidrig und nichtig, urteilt das Bundesverfassungsgericht. Damit hatten die Verfassungsbeschwerden von Sterbehilfeorganisationen, schwerkranken Menschen und Ärzten Erfolg.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:56 Uhr

Reporter mit Wolfsohren - kuriose Panne bei Wetterbericht

Der Wetterbericht von US-Fernsehreporter Justin Hinton nahm eine überraschende Wende: Er berichtete über einen Schneesturm im US-Bundesstaat North Carolina, wofür er Facebook Live benutzte, berichtet CNN.

Aus Versehen aktivierte er dabei einen Filter auf seinem Mobiltelefon, das er für die Aufnahme verwendete. Das Ergebnis: Während seines Berichts erschienen abwechselnd unter anderem ein Astronauten-Helm, Wolfsohren, ein Rauschebart mit spitzer Zauberer-Mütze und Comic-Glubschaugen auf seinem Kopf.

Hinton fiel das Ganze erst im Nachhinein auf, als Nutzer ihn darauf aufmerksam gemacht hatten. Er nahm es jedoch sportlich: "Wenn man nicht über sich selbst lachen kann, was ist der Sinn vom Lachen?", schrieb er auf seinem Facebook-Profil. Aber sehen Sie selbst:

 

09:25 Uhr

Bericht: Merz wollte Minister werden - doch Merkel sagte Nein

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Friedrich Merz: Er und Kanzlerin Merkel werden wohl nicht mehr eng zusammenarbeiten.

(Foto: REUTERS)

Gestern wurde bekannt, dass der Kandidat für den CDU-Parteivorsitz, Friedrich Merz, einen Posten im Bundeskabinett abgelehnt hatte. Die scheidende Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte ihm demnach vor der Präsidiumssitzung am Montag einen Ministerposten angeboten. Das hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Merz lehnte demnach das Angebot in einem Telefon-Gespräch ab.

Wie der "Spiegel" nun berichtet, gibt es dazu eine Vorgeschichte. Merz soll bereits in den Wochen zuvor einen Ministerposten von CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer angeboten bekommen haben. Damals noch ohne die Bedingung, auf die Kandidatur für den Parteivorsitz zu verzichten. Und laut dem Bericht, der sich auf das Umfeld von Merz beruft, soll dieser unter diesen Bedingungen sogar zwei Mal zugesagt haben. Doch es kam anders: Denn Kanzlerin Angela Merkel wollte ihn partout nicht haben.

08:57 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:52 Uhr

AfD-Bürgermeisterkandidat über Migranten: "Eine aufs Maul"

*Datenschutz

In Rosenheim wird am 15. März gewählt - und für die AfD tritt Andreas Kohlberger als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters an. Allerdings könnte ihm ein nun aufgetauchtes Video dabei Probleme bereiten.

Das Youtube-Video zeigt den Kandidaten bei einer heiklen Aussage: Er spricht von Menschen, die er als "nicht so lange hier Lebende" bezeichnet, die sich "bei uns aufführen wie Sau". Wenn er von "so einem Deppen blöd angemacht werde", dann lerne dieser, "was eine Grenze ist", wenn er ihm "eine aufs Maul" gebe. Das Video hat bereits Konsequenzen: Wie die Zeitung "tz" berichtet, hat der Rosenheimer Stadtrat Abuzar Erdogan von der SPD nach eigener Aussage Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt.

In einer Stellungnahme betonte AfD-Mann Kohlberger: "Ich distanziere mich von jeglicher körperlicher Gewalt in der Politik. Wie dem Video zu entnehmen ist, handelte es sich um Erzählungen aus meiner Jugendzeit. Ferner äußerte ich, dass aggressiven Migranten Grenzen aufzuzeigen sind. Das halte ich im Rahmen der Zivilcourage weiter für geboten", heißt es laut dem "tz"-Bericht.

08:27 Uhr

Griechen protestieren gegen neue Migranten-Lager

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Gestern war es auf Lesbos und Chios zu Zusammenstößen zwischen aufgebrachten Einwohnern und der Polizei gekommen. Die Beamten setzten Pfefferspray, Tränengas und Schlagstöcke ein, um Straßensperren von Einwohnern zu beenden, die versuchten, den Bau der neuen Lager zu verhindern.

(Foto: AP)

Aus Protest gegen den Bau neuer Lager für Migranten sind alle Regional- und Kommunalbehörden sowie die meisten Geschäfte auf den griechischen Inseln Lesbos, Chios und Samos geschlossen worden. Die Streiks stehen unter dem Motto "Wir wollen unsere Inseln zurück", wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete. Zu den Streiks haben die örtlichen Gewerkschaften, Kommunen sowie der Verband der Staatsbediensteten (ADEDY) aufgerufen.

Athen soll dafür sorgen, dass die Dutzenden Migranten, die täglich aus der Türkei zu diesen Inseln übersetzen, nach ihrer Registrierung zum Festland gebracht werden, fordern die Insulaner. In und um die Registrierlager auf den Inseln der Ostägäis harren inzwischen knapp 42.000 Menschen aus. Die Camps können aber nur rund 8000 Menschen aufnehmen.

08:06 Uhr

Umfrage: Wie stehen Sie zu Sterbehilfe als Dienstleistung?

Das Bundesverfassungsgericht muss heute über Klagen von schwer kranken Menschen, Ärzten und Sterbehilfevereinen gegen den Strafrechtsparagrafen 217 entscheiden, der die "geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung" unter Strafe stellt. Es droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Die Kläger halten die Regelung für zu weitgehend.

Die Neuregelung war Ende 2015 nach langen und kontroversen Debatten im Bundestag beschlossen worden. Sie sollte sich vor allem gegen Sterbehilfevereine richten. Allerdings besteht unter Ärzten auch Unsicherheit darüber, ob und wann sie sich strafbar machen.

Wie denken Sie darüber?

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07:52 Uhr

Wegen Coronavirus - Hongkong verschenkt Geld an Bürger

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Um die enorme Bargeld-Ausgabe zu stemmen, bedient sich die Hongkonger Regierung an den in den vergangenen Jahren aufgebauten Finanzreserven von über einer Billion Hongkong-Dollar.

(Foto: dpa)

Zu einer ungewöhnlichen Maßnahme greift die Regierung in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, um der drohenden Wirtschaftskrise wegen des Coronavirus zu begegnen: Alle dauerhaft in der Finanzmetropole gemeldeten Bewohner erhalten 10.000 Hongkong-Dollar (1180 Euro) in bar, wie Finanzminister Paul Chan ankündigte. Insgesamt stellt die Stadtregierung 120 Milliarden Hongkong-Dollar (11 Milliarden Euro) im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Epidemie zur Verfügung.

Die Regierung in der Finanzmetropole hofft, dass die Menschen nach der Bargeld-Ausgabe wieder mehr Geld ausgeben und damit die lokale Wirtschaft ankurbeln. Die letzte großangelegte Bargeld-Ausgabe der Hongkonger Regierung an alle dauerhaften Bewohner hatte es 2011 gegeben - drei Jahre nach der weltweiten Finanzkrise, die auch die chinesische Sonderverwaltungszone in die Rezession gestürzt hatte.

Die aktuelle Lage zum Ausbruch des Coronavirus können Sie in unserem Liveticker verfolgen.

07:35 Uhr

Hillary Clinton über Merkel: "Hat langen Urlaub verdient"

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Clinton ist zur Premiere der Serie "Hillary" beim Filmfestival nach Berlin gekommen.

(Foto: imago images/Future Image)

Kanzlerin Angela Merkel scheint in Ex-US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton einen Fan gefunden zu haben: "Ich bin eine absolute Verehrerin von ihr, nicht nur wegen ihres politischen Erfolgs, sondern noch mehr wegen ihrer Führungsstärke", sagte Clinton am Rande der Berlinale in einem Gespräch mit Journalisten. "Sie ist eine einzigartige Führungskraft und ich glaube, dass sie vermisst werden wird."

Clinton hat Merkel nach eigenen Angaben schon 1993 kennengelernt. In ihrer Zeit als US-Außenministerin zwischen 2009 und 2013 sahen sich die beiden häufiger. Ratschläge für die Zeit nach der Kanzlerschaft wollte Clinton der Kanzlerin nicht geben - abgesehen von einem: "Ich glaube, sie hat sich einen sehr langen Urlaub verdient."

07:16 Uhr

In Schottland gibt es Tampons womöglich bald kostenlos

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Für manche Britinnen unerschwinglich: ein Tampon.

(Foto: picture alliance/dpa)

Weltweit erstmalig könnte es in einem Land bald Menstruations-Hygieneartikel völlig umsonst geben: Das schottische Parlament hat beschlossen, Tampons und Binden allen Frauen im Land kostenlos zur Verfügung zu stellen, wie mehrere britische Medien berichten. Das neue Gesetz wurde im Jahr 2017 vorgeschlagen, um gegen "Period Poverty" - also etwa "Menstruations-Armut" - vorzugehen. In Großbritannien kann sich eine von zehn Frauen zwischen 14 und 21 Jahren keine Tampons und Binden leisten.

Damit geht Schottland noch weiter als andere Länder, in denen lediglich über die Abschaffung der Mehrwertsteuer für derartige Produkte diskutiert wird. In Deutschland wurde zuletzt die Mehrwertsteuer auf Damenhygieneartikel von 19 auf 7 Prozent gesenkt.

06:53 Uhr

Streit nach Begräbnis - zwei Männer und Hund mit Stichwunden

Bei einer Schlägerei bei einer Trauerfeier nach einem Begräbnis im Süden Londons haben zwei Männer und ein Hund Stichwunden erlitten. Die Polizei und Rettungsdienste waren am Dienstagabend zu der körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Männer in der Nähe eines Pubs gerufen worden, berichteten britische Medien. Einer der Verletzten musste zur Behandlung seiner Stichwunden ins Krankenhaus, der Hund kam in eine Tierklinik. Worum es bei dem Streit ging, ist nicht bekannt.

06:36 Uhr

Das wird heute wichtig

Gute Morgen liebe Leserinnen und Leser,

das Coronavirus treibt weiter sein Unwesen, zuletzt gibt es zwei neue Fälle in Deutschland. In Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sind erstmals Infektionen mit dem Covid-19-Erreger nachgewiesen worden. Zu den beiden Fällen soll es heute nähere Informationen geben.

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Das Bundesverfassungsgericht urteilt zum Sterbehilfe-Verbot.

(Foto: picture alliance/dpa)

Das wird heute außerdem wichtig:

  • Sterbehilfe: Hat das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe Bestand? Das Bundesverfassungsgericht spricht dazu sein Urteil.
  • Politischer Aschermittwoch: Bei dem traditionellen rhetorischen Schlagabtausch stehen vor allem die Reden der Unionspolitiker im Fokus.
  • Apropos Aschermittwoch: Das lustige Treiben in den Karnevalshochburgen hat heute ein Ende. Die Fastenzeit beginnt.
  • Libyen: Der UN-Sicherheitsrat befasst sich mit der Zukunft des immer noch umkämpften Landes.
  • Prozess: Ein Lkw-Fahrer steht ab heute in Berlin vor Gericht, weil er beim Abbiegen eine Fußgängerin tödlich erfasst hatte.

Und auch die Sportbegeisterten kommen heute wieder auf ihre Kosten:

  • In Berlin beginnt die Bahnrad-Weltmeisterschaft. Gleich drei Entscheidungen werden am ersten Wettkampftag erwartet. Das Sportereignis geht bis kommenden Sonntag, 1. März 2020.
  • Und die Formel-1-Teams bestreiten in Barcelona ihre letzten offiziellen Tests vor dem Grand-Prix-Auftakt.

Mein Name ist Kai Stoppel und ich begleite Sie heute durch die erste Hälfte des Tages. Bei Fragen, Anregungen und Kritik schreiben Sie mir doch einfach eine Nachricht an: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.

06:18 Uhr

"Zehras" Rückseite bringt Polarluft und Schnee

Auf der Rückseite von Tief "Zehra" strömt jetzt feuchtkalte Polarluft ein. Damit gibt es verbreitet Schnee- oder Schneeregenschauer, die heute besonders im Bereich der Mittelgebirge für Glätte sorgen. Morgen zieht dann bereits das nächste kleine, aber sehr intensive Tief über uns hinweg und bringt besonders in der Mitte Schnee und Glätte bis ins Flachland.

Somit geht es heute mit nasskaltem und unbeständigem Aprilwetter weiter und es wechseln sich kurze sonnige Abschnitte mit Schauern und lokalen Gewittern ab. Oft fällt hierbei Schnee oder Graupel bis ins Flachland. Im Bergland wird es mit Schneeglätte richtig winterlich. Zumal in freien Lagen im Süden auch Schneeverwehungen zu erwarten sind. 

Die Temperaturen: im Flachland werden es maximal noch 2 bis 6 Grad, im Bergland oberhalb von 600 Metern erwartet Sie leichter Dauerfrost. In der kommenden Nacht droht auch im Flachland Frost oder Bodenfrost sowie Glättegefahr durch gefrierende Nässe.

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander.

Die weiteren Aussichten: morgen lassen die Schneeschauer vormittags zwar nach, jedoch gibt es nur eine kurze trockene und freundlichere Phase. Im Westen und Südwesten ziehen nämlich ab dem späten Vormittag schon wieder neue Wolken auf und bringen teils kräftigen Schneefall mit entsprechender Glätte mit. Betroffen sind vor allem Nordrhein-Westfalen, Hessen und später auch Bayern. In Rheinland Pfalz und Baden-Württemberg steigt die Schneefallgrenze im Verlauf vorübergehend bis nahe 1000 Meter Höhe an und sinkt erst am Abend bis weit runter.

Der Wind lebt an diesem wetterintensiven Tag ebenfalls auf: im Südwesten sind erneut Sturmböen, in Gipfellagen Orkanböen möglich. Die Temperaturen liegen auf den Bergen sowie in den Schneefallgebieten bei 0 bis 2 Grad, sonst werden 3 bis 6, im Breisgau bis zu 8 Grad erreicht.

Am Freitag klingen die Schneeschauer auch in der Osthälfte im Tagesverlauf ab und es wird vorübergehend freundlicher und ruhiger mit etwas Sonne. Dazu Höchstwerte zwischen 4 und 8 Grad, im Bergland 0 bis 3 Grad, bevor am Samstag zwischenzeitlich mildere Temperaturen mit Regen und Tauwetter sowie einem zum Teil stürmischen Wind folgen.

Ihr Björn Alexander