Der Tag
22. April 2026
DSCF2333-2-Zuschnitt-Autorenboxmit Friederike Zörner
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16:49 Uhr

Kinderfreier Samstag in Thermalbad sorgt für Diskussion

Am "Relax Saturday" sind Kinder ausdrücklich nicht erwünscht: Die Ankündigung der Sprudelhof-Therme in Bad Nauheim nahe Frankfurt für einen kinderfreien Samstag hat zu gemischten Reaktionen geführt. An allen Samstagen ab 25. April solle das Bad zum Rückzugsort für alle werden, "die die Woche in wohltuender Ruhe ausklingen lassen möchten", hatte die Therme in der Kurstadt angekündigt. Der Zutritt ist an diesem Tag ausschließlich Gästen ab 16 Jahren vorbehalten. In Online-Kommentarspalten meldeten sich zahlreiche Menschen zu Wort - die Reaktionen reichen von "völlig in Ordnung" bis "gesellschaftlich fragwürdig" und "familienfeindlich". Die Altersgrenze orientiere sich an den Bedürfnissen der Gäste, erläuterte das Bad. Erfahrungsgemäß stehe bei jüngeren Gästen eher Aktivität im Vordergrund, während viele der erwachsenen Gäste gezielt Ruhe suchten. "Mit der Regelung schaffen wir hierfür eine klare Grundlage", erklärte der Betreiber.

Der Bürgermeister von Bad Nauheim, Klaus Kreß, zeigte nach eigenen Worten Verständnis dafür, dass die Einführung kinderfreier Samstage bei einigen Eltern auf Unverständnis stoße. Er verwies darauf, dass die Therme an sechs von sieben Wochentagen ausdrücklich für alle geöffnet bleibe. Zudem gebe es in der Stadt mit dem Usa-Wellenbad ein Angebot speziell für Kinder und Familien.

Kinderfreier Samstag in Thermalbad sorgt für Diskussion
16:20 Uhr

Unglück in Lederfabrik in Runkel fordert weiteres Todesopfer

Traurige Nachrichten aus dem hessischen Runkel: Nach dem Unglück in einer Lederfabrik ist ein vierter Mensch tot. Der 35-Jährige war nach dem Arbeitsunfall am vergangenen Donnerstag in ein Krankenhaus gebracht worden, starb dort aber an seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zur Unglücksursache laufen weiter.

  • Drei Mitarbeiter des Betriebs im Alter von 38, 58 und 59 Jahren waren tot in einer Auffanggrube der Lederfabrik gefunden worden. Zwei Männer wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen gerettet, darunter ein weiterer Beschäftigter der Lederfabrik sowie ein Mitarbeiter einer Rohrreinigungsfirma aus dem rheinland-pfälzischen Montabaur. Um welchen der beiden es sich bei dem 35-jährigen Toten handelt, ist noch unklar.

  • Die Behörden gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass es in der Grube zu einer tödlichen Kohlenmonoxidvergiftung gekommen war. Die Mitarbeiter stiegen demnach wohl nacheinander in die Grube und verunglückten dort.

  • Der genaue Unfallhergang und der Grund, warum sich die Männer in der Grube aufhielten, sind weiter unklar.

  • Am Dienstagabend waren drei Leichen rechtsmedizinisch untersucht worden, die Ergebnisse sind noch nicht bekannt.

Unglück in Lederfabrik in Runkel fordert weiteres Todesopfer
15:42 Uhr

Motten, Ratten, Platzmangel: Diese Polizeiwache ist nichts für schwache Nerven

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Platznot, alte Möbel, Stromkabel mit Paketband in der Berliner Wache an der Friedrichstraße. (Foto: picture alliance/dpa/GdP Berlin)

"Neben bröckelnder Bausubstanz und eklatantem Platzmangel für die Beschäftigten flattern Motten durch die Schränke, tote Ratten wurden bereits entdeckt": Die Berliner Gewerkschaft der Polizei beklagt unerträgliche Arbeitsbedingungen und einen eklatanten Platzmangel in den Räumen der Wache des Regionalabschnitts Friedrichstraße - zuständig unter anderem für weithin bekannte Kriminalitäts-Hotspots wie Görlitzer Park und Kottbusser Tor.

Der Personalrat beklage auch das Ignorieren arbeitsrechtlicher Vorschriften und eklatante Gesundheitsgefahren, erklärte Vizechef Thorsten Schleheider. "Monitore müssten aufgrund des Platzmangels der alten Wachräume auf Fensterbänken abgestellt werden, im sogenannten Pausenraum sollen teilweise kaputte Ramsch-Möbel zusammengeschoben worden sein", berichtet er. Bei den schon lange laufenden Umbauarbeiten habe man einen behindertengerechten Zugang "vergessen", heraushängende Stromkabel würden mit Paketklebeband provisorisch fixiert. Polizeipressesprecher Florian Nath sagt dazu der "BZ", die Kritik am Bauzustand werde ernst genommen. Gleichzeitig sei zu berücksichtigen, dass Besserung in Sicht sei. Die Dienststelle befinde sich nach rund 15 Jahren Wartezeit "buchstäblich auf den letzten Metern des entscheidenden Teilabschnitts einer umfassenden Sanierungs- und Umbauphase".

Motten, Ratten, Platzmangel: Diese Polizeiwache ist nichts für schwache Nerven
15:11 Uhr

Wütender Politiker crasht mit Traktor in Cricket-Duell

Ein indischer Lokalpolitiker crasht mit einem Traktor in ein Cricket-Match. Der Mann rast über das Spielfeld und verwüstet den gesamten Platz. Grund für die Aktion soll sein, dass der Politiker nicht zu dem Pokalturnier eingeladen wurde. Das Spiel muss daraufhin abgebrochen werden.

Wütender Politiker crasht mit Traktor in Cricket-Duell
14:50 Uhr

EU-Staaten "prassen" - Nur fünf Länder ohne Defizit

Mehr als die Hälfte der EU-Mitgliedstaaten hat im vergangenen Jahr ihre selbst auferlegten Regeln für Haushaltsdefizite und Staatsschulden gebrochen. Mit Ausnahme von Zypern, Dänemark, Irland, Griechenland und Portugal gaben alle 27 EU-Länder mehr Geld aus, als sie einnahmen, wie aus Daten des EU-Statistikamtes Eurostat hervorgeht. Elf Mitgliedstaaten hatten demnach ein Defizit von drei Prozent oder mehr bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung und lagen damit über den geltenden Obergrenzen. Das höchste Defizit hatte 2025 den Daten zufolge Rumänien mit 7,9 Prozent. Deutschlands Defizit lag Eurostat zufolge bei 2,7 Prozent.

Die europäischen Schuldenregeln, auch Stabilitäts- und Wachstumspakt genannt, gelten für alle Mitgliedsländer der EU. Das Regelwerk schreibt unter anderem vor, dass der Schuldenstand eines Mitgliedstaates 60 Prozent der Wirtschaftsleistung nicht überschreiten darf. Gleichzeitig muss das Haushaltsdefizit unter drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bleiben. Wer die Grenzen übertritt, riskiert ein Strafverfahren. Gegen die hoch verschuldeten Länder Frankreich und Italien sowie einige andere EU-Länder laufen derzeit daher sogenannte Defizitverfahren. Im vergangenen Jahr wiesen den Eurostat-Angaben zufolge 12 EU-Länder eine Schuldenquote von mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf. Die höchsten Schuldenquoten gab es demnach in Griechenland (146,1 Prozent), Italien (137,1 Prozent) und Frankreich (115,6 Prozent). Die Schuldenquote Deutschlands betrug 2025 nach Eurostat-Angaben 63,5 Prozent.

EU-Staaten "prassen" - Nur fünf Länder ohne Defizit
14:26 Uhr

Kriminalbeamter "warnt" Frauen vor Beziehung mit Männern und muss sich erklären

"Lieber keine Beziehung mit einem Mann eingehen" - mit diesem drastischen Rat an Frauen hat der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Dirk Peglow, Irritationen ausgelöst - aber auch viel Zuspruch in den sozialen Netzwerken bekommen. Nun ordnet er den Satz ein. "Meine Aussage war erkennbar zugespitzt formuliert", sagte Peglow der "Bild"-Zeitung. "Sie war nicht als wörtlicher Rat gemeint."

Peglow hatte mit seiner Aussage im "heute journal" des ZDF am Montagabend für Diskussionen im Netz gesorgt. Auf die Frage von Moderatorin Dunja Hayali, was er Frauen rate, antwortete er: "Wenn man nach der statistischen Anzahl geht: Besser keine Beziehung mit einem Mann eingehen, da ist das Risiko erheblich höher, eben Opfer psychischer oder physischer Gewalt zu werden." Peglow weiter: Täter kommen aus dem sozialen Umfeld, das ist ein ganz entscheidender Punkt. Zuvor hatte Peglow in der Sendung mit Blick auf Zahlen aus dem Jahr 2024 gesagt: "Jeden Tag werden in Deutschland zwei - mindestens zwei - Frauen und Mädchen Opfer eines versuchten oder vollendeten Tötungsdeliktes." Mit Blick auf die Täter bei Gewalt gegen Frauen nannte Peglow auch Sexualdelikte. In der "Bild"-Zeitung ergänzte er nun: "Die überwältigende Mehrheit der Männer ist nicht gewalttätig und nicht Täter."

Kriminalbeamter "warnt" Frauen vor Beziehung mit Männern und muss sich erklären
14:15 Uhr

Iran-Krieg zeigt Wirkung: Bundesregierung halbiert Wachstumsprognose für 2026

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr angesichts des Iran-Kriegs halbiert. Das Bruttoinlandsprodukt werde 2026 um 0,5 Prozent zulegen, heißt es in der von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche vorgestellten Frühjahrsprojektion. Ende Januar war Reiche noch von einem Wachstum der deutschen Wirtschaftsleistung um 1,0 Prozent ausgegangen.

Iran-Krieg zeigt Wirkung: Bundesregierung halbiert Wachstumsprognose für 2026
14:10 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser, mein Kollege Alexander Schultze hat sich in den sonnigen Feierabend verabschiedet. Bis zum späten Abend versorge ich Sie nun mit Nachrichten aus aller Welt in "Der Tag". Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]ntv.de.

Schichtwechsel
14:00 Uhr

"Herabgewürdigt und eingeschüchtert" - Ex-Haushälterin verklagt Kylie Jenner

Die ehemalige Haushälterin von Kylie Jenner, Angelica Vazquez, hat die Unternehmerin wegen Belästigung, Diskriminierung und unrechtmäßiger Kündigung verklagt. Laut einem Bericht des "People"-Magazins reichte Vazquez am vergangenen Freitag die Klage gegen Jenner sowie die beiden Unternehmen Tri Star Services und Maison Family Services ein. Vazquez war von September 2024 bis August 2025 für Jenner tätig.

Laut der Klageschrift, die dem Magazin vorliegt, wurde Vazquez bereits am ersten Arbeitstag "feindselig behandelt und ausgegrenzt". Obwohl Kylie Jenner in der Klageschrift nicht namentlich genannt wird, ist sie als Beklagte aufgeführt. Vazquez gibt in ihrer Klage an, dass sie in Jenners Anwesen "schwerwiegenden und anhaltenden Schikanen" ausgesetzt war. Ihr seien regelmäßig unangenehme Aufgaben zugewiesen worden, und sie sei vom Reinigungsteam aufgrund ihrer Rasse, Herkunft und Religion ausgeschlossen worden. Zudem beschreibt sie, öffentlich herabgewürdigt und eingeschüchtert worden zu sein.

Die aus El Salvador stammende Katholikin Vazquez führt in ihrer Klage zudem aus, dass ihr wiederholt "diskriminierende und abfällige Bemerkungen" über ihre Religion und ihren Einwanderungsstatus gemacht wurden, wodurch ein "toxisches und missbräuchliches Arbeitsumfeld" entstanden sei. Infolge dieser Erfahrungen berichtet Vazquez, dass sie "Angstzustände, starken Stress und Symptome entwickelt habe, die mit einer posttraumatischen Belastungsstörung vereinbar sind", was zu einem "Verdienstausfall" führte. Sie erklärt, dass sie "keine andere Wahl hatte, als zu kündigen", da die Arbeitsbedingungen "unerträglich" geworden seien.

"Herabgewürdigt und eingeschüchtert" - Ex-Haushälterin verklagt Kylie Jenner
13:47 Uhr

Anti-Krisen-Plan der EU: Energiegutscheine, Steuersenkung und weniger Öl-Importe

Angesichts der steigenden Öl- und Gaspreise infolge des Iran-Kriegs hat die EU zu einer schnelleren Abkehr von importierten Brennstoffen aufgerufen. "Wir müssen den Übergang zu heimischen, sauberen Energien beschleunigen", erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Präsentation eines Strategiepapiers für einen Weg aus der Energiekrise.

Als kurzfristige Maßnahmen gegen die Preissteigerungen schlägt die Brüsseler Behörde unter anderem Energiegutscheine, die Senkung von Stromsteuern und gezielte Subventionsprogramme vor. Die Abkehr von Öl- und Gasimporten werde den EU-Ländern "Energieunabhängigkeit und -sicherheit verschaffen" wodurch "wir geopolitische Stürme besser überstehen können", argumentierte von der Leyen. Mitgliedstaaten, die mehr erneuerbare oder nukleare Energie nutzten und über "flexiblere Netze mit ausreichender Kapazität und Speichermöglichkeiten" verfügten, seien "weniger stark von der aktuellen Energiekrise und den starken Preisschwankungen betroffen", hieß es in einer Erklärung der Kommission.

Bis zum Sommer werde die Behörde einen "Aktionsplan zur Elektrifizierung" vorlegen. Dem Papier zufolge will die Kommission künftig die Koordination zwischen den Mitgliedstaaten etwa bei der Befüllung von Gasspeichern, der Freigabe von Ölreserven sowie der Verabschiedung nationaler Notfallmaßnahmen erleichtern.

Anti-Krisen-Plan der EU: Energiegutscheine, Steuersenkung und weniger Öl-Importe
13:21 Uhr

Fast überall: Ende der Woche verspricht Sonne satt

Der Frühling zeigt sich mancherorts bereits, nun legt er richtig los. Zum Ende der Woche steigen die Temperaturen in vielen Regionen auf bis zu 23 Grad, dazu zeigt sich der Himmel meist wolkenlos. Nur vereinzelt kann sich etwas Nebel bilden. Zudem sollen die Bedingungen für einen klaren Nachthimmel samt Sternschnuppen ideal sein.

Fast überall: Ende der Woche verspricht Sonne satt
12:51 Uhr

Kriminelle vor Razzien gewarnt - Berliner Polizist angeklagt

Unter anderem wegen der Weitergabe von polizeiinternen Informationen an Kriminelle hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage gegen einen 33-jährigen Polizisten erhoben. Dem Neuköllner Streifenbeamten werden Geheimnisverrat, Bestechlichkeit und Rechtsbeugung vorgeworfen, wie die Anklagebehörde in der Bundeshauptstadt mitteilte.

Von 2020 bis zu seiner Freistellung im Februar 2023 soll der Polizist in 17 Fällen polizeiliche Erkenntnisse weitergegeben haben. Dabei ging es unter anderem um bevorstehende Polizeieinsätze, Dienstzeiten einzelner Beamter oder in einem Fall auch um einen vorliegenden Haftbefehl. In vier weiteren Fällen soll der Angeschuldigte für seine Informationen Gegenleistungen bekommen haben. Dabei ging es wohl um Hinweise aus dem kriminellen Milieu. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte ntv.de gegenüber, möglicherweise hätten von diesem Austausch beide Seiten profitiert. Die Hinweisgeber etwa, weil sie so die Konkurrenz "aufmischen" konnten, der Beamte, weil er polizeiliche Erfolge vorzuweisen hatte. In drei der vier Fälle bekam der Polizist laut Staatsanwaltschaft zudem Essen, Getränke und Wasserpfeifen ausgegeben. In einem Fall soll er ein Darlehen von 38.000 Euro erhalten haben. In sechs Fällen initiierte der Polizist laut Anklage zudem Ermittlungen auf Grundlage angeblich anonymer Hinweise, obwohl ihm die Hinweisgeber tatsächlich bekannt waren. Anschließend soll er bei der Staatsanwaltschaft unter falschen Angaben Durchsuchungsbeschlüsse beantragt haben.

Ins Rollen gebracht wurde das Verfahren durch einen Zeugenhinweis im Jahr 2021. Nach verdeckten Ermittlungen erfolgte 2023 eine Durchsuchung, bei der Beweismittel beschlagnahmt wurden. Dabei handelte es sich laut Staatsanwaltschaft insbesondere um Telefonchats.

Kriminelle vor Razzien gewarnt - Berliner Polizist angeklagt
12:15 Uhr

Raser muss nach tödlicher Drogenfahrt in Neuss acht Jahre in Haft

Ein 26-Jähriger ist nach einem tödlichen Raserunfall im Drogenrausch in Neuss in Nordrhein-Westfalen zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Düsseldorf sprach den Angeklagten wegen eines verbotenen Autorennens mit Todesfolge sowie vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs schuldig, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Bei dem Raserunfall im August 2025 war eine 66-jährige Radfahrerin ums Leben gekommen. Laut Anklage soll der stark betrunkene und berauschte Angeklagte in Neuss mit hohem Tempo unterwegs gewesen sein und dabei mehrfach Fahrzeuge über die Gegenfahrbahn überholt haben. Dabei habe er unter dem Einfluss von Cannabis und Kokain gestanden. In einer Rechtskurve soll er mit mindestens 84 Kilometern pro Stunde die Kontrolle über den Wagen verloren haben und auf einen Geh- und Radweg geraten sein. Dort habe er die 66-jährige Radfahrerin mit mindestens 76 Kilometern pro Stunde frontal erfasst. Die Frau starb noch am Unfallort.

Dem Angeklagten wurde auch die Fahrerlaubnis entzogen, eine neue darf er frühestens nach fünf Jahren beantragen. Die Staatsanwaltschaft plädierte im Prozess auf Mord und lebenslange Haft, die Verteidigung auf eine zeitige beziehungsweise milde Strafe wegen fahrlässiger Tötung.

Raser muss nach tödlicher Drogenfahrt in Neuss acht Jahre in Haft
11:44 Uhr

Zahlen steigen deutlich - die Deutschen lieben das Homeoffice

Homeoffice hat sich in Deutschland seit der Corona-Pandemie etabliert und wird hierzulande häufiger genutzt als im EU-Schnitt. Ein Viertel (25 Prozent) der Erwerbstätigen arbeitete im vergangenen Jahr zumindest zeitweise von zu Hause aus. Damit war der Anteil etwas höher als in den beiden Vorjahren 2024 (24 Prozent) und 2023 (23 Prozent), wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Wie sehr Arbeiten von zu Hause aus inzwischen Usus sei, zeige der Vergleich mit dem Niveau vor der Corona-Pandemie, ordneten die Wiesbadener Statistiker ein: 2019 arbeiteten lediglich 13 Prozent der Erwerbstätigen hierzulande zumindest gelegentlich im Homeoffice. Knapp ein Viertel (24 Prozent) derjenigen in Deutschland, die 2025 das mobile Arbeiten nutzten, arbeiteten ausschließlich von zu Hause aus.

Die höchste Quote gab es wie in den Vorjahren in den Niederlanden, wo mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Erwerbstätigen zumindest zeitweise von zu Hause arbeitet. In Rumänien und Bulgarien (jeweils 4 Prozent) und Griechenland (7 Prozent) arbeiteten den Angaben zufolge anteilig die wenigsten Berufstätigen im Homeoffice.

Zahlen steigen deutlich - die Deutschen lieben das Homeoffice
11:17 Uhr

Für Eigenbedarf gedacht? Zoll erwischt Frau mit 60 Gläsern Kaviar am BER

Mit 60 unbeschrifteten Gläsern Kaviar im Gepäck ist eine Frau am Hauptstadtflughafen BER aufgegriffen worden. Nach Angaben der 38-Jährigen, die bereits am 12. April aus Moldau einreiste, sollte es sich um ein Geschenk handeln, wie das Hauptzollamt Potsdam mitteilte. Der Kaviar werde traditionell beim russischen Osterfest gereicht und sei für den Eigenbedarf bestimmt. Angaben zum Wert der Ware konnte sie nicht machen.

Laut Zoll befanden sich in den Gläsern insgesamt acht Kilogramm schwarzer Kaviar vom Stör. Dabei handelt es sich um ein geschütztes Produkt, das strengen Handels- und Einfuhrbestimmungen unterliegt. Die Gläser wurden beschlagnahmt. Die Frau muss sich wegen eines möglichen Verstoßes gegen geltende Artenschutzvorschriften verantworten.

Für Eigenbedarf gedacht? Zoll erwischt Frau mit 60 Gläsern Kaviar am BER
10:45 Uhr

Union legt Steuerkonzept vor: Soli entfällt für alle, Grundfreibetrag steigt

Unionspolitiker haben ein Konzept für eine Steuerreform vorgelegt, welche die Steuerzahler um insgesamt 25 bis 30 Milliarden Euro im Jahr entlasten soll. Es enthält auch Vorschläge zur Gegenfinanzierung wie den Abbau von Subventionen. Das Konzept haben die beiden Finanzpolitiker Yannick Bury von der CDU und Florian Dorn von der CSU erarbeitet, wie sie in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" erläutern.

Die beiden Unionspolitiker schlagen vor, die Finanzhilfen des Bundes jährlich um 15 Prozent zu reduzieren. Das würde den Haushalt schrittweise bis 2029 um 22 Milliarden Euro entlasten. Einsparungen bei den nicht-sicherheitsrelevanten Verwaltungsausgaben des Bundes könnten bis 2029 weitere knapp acht Milliarden Euro jährlich bringen.

Das Konzept sieht vor, den Grundfreibetrag um mindestens 1000 Euro zu erhöhen. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent solle künftig erst ab einem zu versteuernden Einkommen von 85.000 Euro greifen, statt wie bisher ab rund 70.000 Euro. Der Solidaritätszuschlag solle für alle entfallen. Für 90 Prozent der Steuerpflichtigen wurde der Zuschlag allerdings bereits abgeschafft.

Die Koalition hat angekündigt, mit Wirkung zum 1. Januar 2027 eine große Reform der Einkommensteuer zur dauerhaften Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen umzusetzen. Das kostet viele Milliarden. Umstritten ist die Gegenfinanzierung. Die SPD will hohe Einkommen und Erbschaften stärker belasten. Das sieht die Union aber sehr skeptisch.

Union legt Steuerkonzept vor: Soli entfällt für alle, Grundfreibetrag steigt
10:14 Uhr

"Menschen in die Irre geführt" - Einstige Trump-Unterstützung "quält" Tucker Carlson

Tucker Carlson, der während des Präsidentschaftswahlkampfs 2024 oft an Donald J. Trumps Seite stand, zeigt sich nun reumütig über diese Unterstützung. Er sagt laut "New York Times", er werde noch lange von seiner Rolle "gequält" werden, mit der er Trump bei der Rückkehr ins Weiße Haus geholfen habe.

"Es reicht nicht aus zu sagen: 'Nun, ich habe meine Meinung geändert' - oder so: 'Oh, das ist schlimm, ich steige aus'", sagte Carlson in einer am Montag veröffentlichten Folge seines Podcasts. "Es ist ein Moment, in dem wir mit unserem eigenen Gewissen ringen müssen", sagte Carlson im Podcast im Gespräch mit seinem Bruder Buckley, einem ehemaligen Redenschreiber von Trump.

"Das wird uns noch lange quälen. Mich jedenfalls. Und ich möchte sagen, dass es mir leidtut, die Menschen in die Irre geführt zu haben." Besonders entsetzt zeigte er sich über eine Drohung, die Trump am Ostersonntag in den sozialen Medien gegen den Iran aussprach: Das Land werde "in der Hölle leben", wenn es die Straße von Hormus nicht öffne - jene wichtige Schifffahrtsroute, die während des Krieges blockiert wurde. Nach diesem Beitrag forderte Carlson die Mitarbeiter des Weißen Hauses auf, sich gegen den Präsidenten zu stellen, und bezeichnete Trumps Verhalten als "bösartig".

"Menschen in die Irre geführt" - Einstige Trump-Unterstützung "quält" Tucker Carlson
09:42 Uhr

Polizei Wiesbaden landet Hit mit Straftaten-Schlagern

Um das eigene Image zu verbessern und Bürgerinnen und Bürger aufzuklären, setzt das Social-Media-Team der Polizei Wiesbaden auf unkonventionelle Methoden. Mit umgedichteten Schlagersongs erreichen sie online viele Menschen.

Polizei Wiesbaden landet Hit mit Straftaten-Schlagern
09:08 Uhr

Oracle, Microsoft und Co. - Bund zahlt Milliarden für US-Software

Die Bundesregierung hält derzeit Softwareverträge mit US-Konzernen mit einem Gesamtumfang von mindestens 8,35 Milliarden Euro. Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, die dem Digitalpolitik-Briefing "Digitalwende" von "Süddeutsche Zeitung Dossier" vorab vorliegt. Die Summe setzt sich aus mehr als 230 laufenden Einzel- und Rahmenverträgen mit US-Unternehmen sowie IT-Rahmenvereinbarungen des Beschaffungsamtes im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums (ZIB) zusammen. Die Verträge gelten zum Teil noch für die kommenden Jahre und verschaffen den entsprechenden Unternehmen einen Marktvorteil, weil Behörden direkt Leistungen und Produkte aus ihnen abrufen können, ohne dass erneute Ausschreibungen nötig sind. Die Volumina beziffern die Obergrenze des vertraglich möglichen Mittelabflusses über die gesamte Laufzeit und nicht den tatsächlichen jährlichen Verbrauch.

Spitzenreiter ist Oracle mit einem Gesamtvolumen von 4,69 Milliarden Euro - allein ein einziger ZIB-Rahmenvertrag hat ein Volumen von 4,62 Milliarden Euro. Es folgen NetApp mit 1,13 Milliarden Euro, Cisco mit 799,8 Millionen Euro, Adobe mit 550,5 Millionen Euro, Hewlett Packard mit 374,9 Millionen Euro und Dell mit 335 Millionen Euro. Microsoft kommt in der Auflistung der direkten Verträge mit den Ressorts auf 51,5 Millionen Euro. Über alle Ressorts hinweg hat die Bundesverwaltung im vergangenen Haushaltsjahr insgesamt rund 629 Millionen Euro für Softwarelizenzen ausgegeben.

Oracle, Microsoft und Co. - Bund zahlt Milliarden für US-Software
08:33 Uhr

Zoff im Walretter-Team - Hoffen auf steigenden Wasserpegel

Der gestrandete Buckelwal in der Bucht der kleinen Ostsee-Insel Poel hat sich über die Nacht nicht von der Stelle bewegt. Er liege weiterhin in der Ausfahrt zur Wismarbucht, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Auf Livestreams im Internet ist zu sehen, wie sich der Rücken des rund 12 Meter langen Tiers bewegt und der Wal atmet.

Nachdem Helfer gestern den ganzen Tag damit beschäftigt waren, Schlick unter dem tonnenschweren Tier abzusaugen und wegzublasen, lag es am Abend tiefer im Wasser. Das lindert seine Not, weil der Wal in zu flachem Wasser von seinem eigenen Gewicht erdrückt werden könnte. Das Niedrigwasser bleibt aber ein Problem.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie teilte mit, dass der Wasserstand aktuell 20 Zentimeter unter dem normalen Niveau liege. Gegen 12 Uhr steigt der Wasserstand der Vorhersage nach um etwa 15 Zentimeter, bevor er gegen Abend wieder um rund 15 Zentimeter sinken soll. Da der Wal nun in einer künstlich freigespülten Kuhle liegt, dürfte es für ihn umso schwerer werden, sich daraus wegzubewegen.

In der Berichterstattung um den vor Poel gestrandeten Buckelwal rückt der Fokus zudem zunehmend auf das Helferteam und die internen Streitigkeiten. ntv-Reporter Ibrahim Kayed fasst die neuesten Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. 

Zoff im Walretter-Team - Hoffen auf steigenden Wasserpegel
08:01 Uhr

Gehaltslisten durchsucht - BKA findet viele IS-Kämpfer in Deutschland

Mit einer neuen Ermittlungsmethode hat das Bundeskriminalamt (BKA) bislang unerkannte IS-Kämpfer in Deutschland aufgespürt. Die Staatsschützer werten Hunderte Listen aus dem Inneren des "Islamischen Staats" (IS) aus, darunter Gehalts- und Mitgliederaufstellungen. Mittlerweile haben die Behörden nach Recherchen von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR auf dieser Grundlage Ermittlungen gegen etwa 30 Männer aufgenommen, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland eingereist sind. Keinen von ihnen hatten die deutschen Sicherheitsbehörden zuvor als Islamisten im Visier. Das BKA teilte auf Anfrage lediglich mit, es laufe "eine Vielzahl" von Verfahren.

Sechs frühere IS-Leute wurden aufgrund der Datenanalyse in Deutschland schon verurteilt. Hunderte Ermittlungsverfahren könnten noch folgen. Das BKA hat etwa 400 dieser Dokumente gesammelt. Es dürfte die erste westliche Ermittlungsbehörde sein, die solche Datenschätze systematisch nutzt, um IS-Leute aufzuspüren. Die Namen von einer Gehaltsliste mit Einträgen zu beinahe 50.000 Personen vergleicht das BKA mit Daten aus dem Ausländerzentralregister, in dem zum Beispiel Geflüchtete gespeichert werden. Die Beamten haben nach Recherchen von SZ, NDR und WDR auf diese Weise bislang etwa 75 mutmaßliche IS-Kämpfer identifiziert, die sich wohl in Deutschland aufhalten. Es wird aber noch nicht gegen alle ermittelt. Außerdem gleicht das BKA mittlerweile automatisiert Fotos von IS-Leuten mit Bildern aus dem Ausländerzentralregister und Datenbanken der Polizei ab. Das soll noch einmal knapp 100 Treffer ergeben haben.

Gehaltslisten durchsucht - BKA findet viele IS-Kämpfer in Deutschland
07:35 Uhr

Schüsse am Morgen - Touristen sitzen auf Berg fest

In Rio de Janeiro wollen Touristen einen Sonnenaufgang vom Berg aus bewundern und geraten stattdessen in ein Feuergefecht zwischen Polizei und Kriminellen. Stundenlang sitzen sie auf einem Berg fest, bis der Abstieg wieder freigegeben wird. Verletzt wird niemand.

Schüsse am Morgen - Touristen sitzen auf Berg fest
07:09 Uhr

Virginia zeigt Trump die Rote Karte - Wahlkreise werden neu zugeschnitten

In einer schmerzlichen Niederlage für die Republikaner von US-Präsident Donald Trump haben die Bürger im US-Bundesstaat Virginia in einem Referendum für einen Neuzuschnitt der Wahlkreise gestimmt. Die Wählerinnen und Wähler stimmten dafür, dass die Behörden die Wahlkreiskarte vor der nächsten landesweiten Neufestlegung der Wahlkreise im Jahr 2030 neu zeichnen dürfen. Das könnte den Demokraten des Ostküstenstaates vier zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus in Washington einbringen. Derzeit haben die Republikaner eine knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus. Der Neuzuschnitt der Wahlkreise in Virgina könnte darüber mitentscheiden, ob Trumps Arbeit in der zweiten Hälfte seiner aktuellen Amtszeit durch eine Mehrheit der Demokraten in der Kongresskammer erschwert wird.

Trump hatte die Bürger nach dem Öffnen der Wahllokale in seinem Onlinedienst Truth Social in Großbuchstaben dazu aufgerufen, mit Nein zu stimmen, um das Land zu "retten". Die Gouverneurin von Virginia der Demokraten, Abigail Spanberger, begrüßte das Ergebnis des Referendums. "Die Wähler in Virginia haben gesprochen und heute Abend eine befristete Maßnahme gebilligt, um einem Präsidenten entgegenzutreten, der behauptet, er habe ein Recht auf mehr republikanische Sitze im Kongress", erklärte sie.

Die Praxis des Wahlkreiszuschnitts aus politischen Motiven hat in den USA eine lange Tradition und sorgt immer wieder für Debatten. Bezeichnet wird das Vorgehen als "Gerrymandering". Die Neueinteilung der Wahlkreise folgt üblicherweise alle zehn Jahre nach einer Volkszählung; turnusgemäß wäre dies 2030. Allerdings drängte Trump im vergangenen Jahr von Republikanern geführte Bundesstaaten dazu, die Wahlkreise neu zuzuschneiden, um die dünne republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus zu schützen. Dies löste ein regelrechtes Wettrennen verschiedener Bundesstaaten aus. Virginia war vor den Zwischenwahlen eine der letzten großen Chancen der Demokraten, durch Neuzuschnitte der Wahlkreise Boden gutzumachen.

Virginia zeigt Trump die Rote Karte - Wahlkreise werden neu zugeschnitten
06:41 Uhr

Waffenruhe, Wal und Konjunktureinbruch: Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

die gute Nachricht kam bereits am späten Dienstagabend: Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird verlängert. Was das genau bedeutet, ist unklar. Zuletzt konnten sich die beiden Kriegsparteien nicht auf neue Gespräche einigen, wohl weil die Positionen in wesentlichen Punkten zu weit auseinanderlagen. Der Iran sandte keine Vertreter nach Islamabad und auch die US-Delegation um Vizepräsident Vance machte sich, anders als von US-Präsident Trump behauptet, nicht auf den Weg zu Gesprächen. Die weitere Entwicklung lesen Sie in unserem Iran-Ticker.

Auch auf EU-Ebene spielt der Iran-Krieg heute eine Rolle - genauer gesagt dessen Auswirkungen. Die Kommission stellt einen Plan vor, wie der Staatenbund auf die entstandene Energiekrise reagieren will. Es soll eine Abfederung von Preisen für Bürger und Unternehmen geplant sein und eine bessere Koordinierung zwischen den Mitgliedsstaaten beim Kauf und Verbrauch von Öl und Gas stattfinden.

Auch auf Deutschland sind die Auswirkungen groß, wie sich um 14.15 Uhr zeigen wird. Dann stellt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche die Konjunkturprognose der Bundesregierung vor. Die hatte zu Jahresbeginn noch bei 1,0 Prozent gelegen. Anfang April wurde sie angesichts des Iran-Kriegs bereits nur noch bei 0,6 Prozent Wachstum gesehen. Wie die Verlängerung der Waffenruhe zeigt, ist der Konflikt nach wie vor nicht gelöst.

Verteidigungsminister Boris Pistorius stellt heute das neue Verteidigungskonzept der Bundeswehr vor. Darin sollen Aufbau, Struktur und Umfang und somit die Zukunft der Streitkräfte dargelegt werden.

Am Abend versucht der Deutsche Meister FC Bayern München, endlich mal wieder das Finale des DFB-Pokals zu erreichen. Bayer Leverkusen steht im Halbfinale im Weg. Im letzten Jahr scheiterten die Münchner an genau diesem Gegner, allerdings bereits im Achtelfinale. Dieses Jahr sind sie klarer Favorit.

Am Abend (22 Uhr deutscher Zeit) legt Tesla Geschäftszahlen vor. Der US-Elektroautobauer kriselt seit mehr als einem Jahr. In den USA konnten die Verkaufszahlen zuletzt noch überzeugen. Allerdings lief dort auch eine Kaufförderung seitens der US-Regierung aus, sodass viele Käufer noch zuschlugen. In Deutschland, aber auch Europa allgemein, hat der Konzern dagegen einen schweren Stand. Auch auf dem wichtigsten Absatzmarkt China kriselt es gewaltig.

Und dann bleibt noch der Wal. Nachdem der am Montag kurze Zeit Aktivität zeigte und einige Kilometer schwamm, herrscht nun wieder Ruhe. Dafür sorgt die Retterinitiative für gehöriges Aufsehen. Gegenseitige Vorwürfe, Abgänge, ein Schlaganfall einer Ärztin bestimmen die Situation in den letzten zwei Tagen. Ob sich in Sachen Rettung auch tatsächlich etwas tut, bleibt abzuwarten.

Das ist es für den Moment. Ich hoffe, Sie sind für den Start in den Tag gut informiert. Alles Geplante und Unverhoffte lesen Sie bei ntv.de. Im Tag begleite ich Sie bis 14 Uhr. Mein Name ist Alexander Schultze. Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, schreiben Sie mir unter dertag@ntv.de. Auf geht's!

Waffenruhe, Wal und Konjunktureinbruch: Das wird heute wichtig
06:31 Uhr

Folge von Iran- und Zollkrieg: Versicherer befürchtet Insolvenzrekord

Unternehmensinsolvenzen gefährden nach Einschätzung des Kreditversicherers Allianz Trade dieses Jahr mehr als 200.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Das teilte die Allianz-Tochter aus Paris und Hamburg mit, die einen Ausblick über internationale Insolvenzen veröffentlicht hat. Es handelt sich bei der Zahl um eine Hochrechnung, also eine Schätzung auf Datenbasis. "Schon jetzt hat der Nahost-Konflikt auf Deutschland deutliche Auswirkungen, und auch der US-Handelskrieg ist längst nicht vorbei", sagte Milo Bogaerts, der Chef von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In Deutschland rechnet der Kreditversicherer damit, dass die Zahl der Insolvenzen zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 24.650 Fälle zunehmen wird. "Das wäre der höchste Stand seit 14 Jahren", sagte Bogaerts. Laut dem Statistischen Bundesamt hatten die deutschen Amtsgerichte vergangenes Jahr 24.064 Fälle registriert - was einem deutlichen Plus um 10,3 Prozent entsprach. Alles in allem geht Allianz Trade davon aus, dass Unternehmensinsolvenzen international um sechs Prozent steigen werden - also stärker als in Deutschland. Die Experten hatten die Prognose wegen des Iran-Kriegs nach oben korrigiert.

Folge von Iran- und Zollkrieg: Versicherer befürchtet Insolvenzrekord
06:01 Uhr

US-Superstar Rihanna zeigt erstmals Tochter Rocki

Superstar Rihanna gewährt ihren Fans einen ganz besonderen Einblick in ihr Privatleben: Auf dem Titel der jährlichen "Pop Issue"-Sonderausgabe des "W Magazine" zeigt die Sängerin der Öffentlichkeit erstmals ihre kleine Tochter Rocki Irish Myers. Fotografiert von Tim Walker posiert Rihanna auf dem Cover in einem schwarzen Kleid mit weißer Federstola und einem fliederfarbenen Hut, ihre im September 2025 geborene Tochter liegt dabei in ihren Armen.

"Cover Girls!!! Baby Rocki hat auf ihrem ersten Cover richtig abgeliefert! Sie kam ans Set und hat ihrer Mama komplett die Show gestohlen", schrieb Rihanna auf Instagram. In der begleitenden Cover-Story kommen ihr Partner A$AP Rocky und weitere Weggefährten zu Wort und machen deutlich, welchen Stellenwert Rihanna in der aktuellen Kulturlandschaft einnimmt. Neben ihrer Rolle als Musikerin und Unternehmerin steht nun zunehmend auch ihre neue Lebensphase als Mutter im Fokus - ein Thema, das auch ihr Umfeld eindrücklich beschreibt.

A$AP Rocky spricht darüber, was die Mutterschaft mit Rihanna gemacht hat: "Sie hat sich sehr verändert, weil sie in dieser Zeit Mutter geworden ist, und das verändert einen natürlich. Aber diese Frau war schon immer Magie", so der Rapper. "Sie ist der charmanteste und authentischste Mensch auf der Erde. Ihre Energie ist unvergleichlich - einzigartig. Ich liebe sie einfach." Die beiden sind seit 2020 ein Paar und haben neben Tochter Rocki noch die zwei Söhne RZA (geboren im Mai 2022) und Riot (geboren im August 2023).

US-Superstar Rihanna zeigt erstmals Tochter Rocki