Mittwoch, 05. Mai 2021Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:34 Uhr

Das war Mittwoch, der 5. Mai 2021

Liebe Leserinnen und Leser,

nächtliche Ausgangsbeschränkungen stehen immer wieder in der Diskussion. Die bundesweite Corona-Notbremse sieht diese vor, weshalb zahlreiche Eilanträge beim Bundesverfassungsgericht eingingen. Die Karlsruher Richter haben diese nun aber abgelehnt. Außerdem hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mitgeteilt, dass er für Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca die Priorisierung sofort aufheben will. Mehr erfahren Sie in unserem Corona-Ticker.

Folgende Themen haben uns heute in der Redaktion beschäftigt:

Ich hoffe, dieser "Tag" hatte etwas Spannendes für Sie zu bieten. Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Abend!

22:06 Uhr

Hackerangriff für Schönheitskönigin-Titel: Tochter und Mutter drohen 16 Jahre Haft

Laura Rose Carroll soll ihrer Tochter geholfen haben beim Hackerangriff auf Schüler-Konten.

Laura Rose Carroll soll ihrer Tochter geholfen haben beim Hackerangriff auf Schüler-Konten.

(Foto: Florida Department of Law Enforcement)

Die Schülerin Emily Rose Grover aus Florida wollte Schönheitskönigin an ihrer Highschool werden. Gemeinsam mit ihrer Mutter Laura Rose Carroll, einer stellvertretenden Direktorin an einer Grundschule, soll sie das Abstimmungsergebnis manipuliert haben. Nun drohen den beiden bis zu 16 Jahre Gefängnis, wie der US-Sender CBS berichtet. Die Polizei hatte im November 2020 eine Ermittlung eingeleitet, weil der unerlaubte Zugriff auf hunderte Schüler-Konten aufgefallen war. Dabei kamen die Ermittler den beiden auf die Spur. So hatte Caroll durch ihren Job Zugriff auf das interne Schulsystem namens "Focus". Ihre Tochter nutzte diesen Zugang demnach, um Schülerkonten einzusehen und das schon seit August 2019.

Während des Schönheitswettbewerbs der Tate High School sollen dann 246 Stimmen für Grover abgegeben worden sein, jedoch alle von derselben IP-Adresse. Bei Befragungen bestätigten Schüler und Schülerinnen, dass Grover angegeben hatte, dass ihre Mutter geholfen hatte, über "Focus" Stimmen unerlaubt zu sammeln. Das Mutter-Tochter-Duo soll sich nun wegen einer Vielzahl an Vergehen verantworten. Darunter kriminelle Nutzung personenbezogener Daten und rechtswidrige Verwendung eines Zweiwege-Kommunikationsgeräts. Zur Tatzeit war Grover 17 Jahre alt, allerdings feierte sie im April ihren 18. Geburtstag, weshalb für sie Erwachsenenstrafrecht gilt. Ihre Mutter wurde von ihrem Job freigestellt.

21:35 Uhr
Breaking News

USA wollen Patente für Corona-Impfstoffe aussetzen

Bisher wehren sich Hersteller, aber auch deren Länder gegen eine Freigabe von Patenten auf Corona-Impfstoffe. Die US-Regierung will diese nun jedoch aussetzen, um die Vakzine so schnell wie möglich verteilen zu können.

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21:31 Uhr

Männer attackieren 13-Jährige in Wolfsburg - schwer verletzt

Eine 13-Jährige ist in Wolfsburg von zwei jungen Männern angegriffen und schwer verletzt worden. Die Männer seien dem Mädchen am Nachmittag in der Nähe eines Kinderspielplatzes am Salzteich entgegengekommen und hätten sie plötzlich attackiert, teilte die Polizei mit. Die beiden etwa 18 Jahre alten Täter seien geflüchtet. Das verletzte Kind konnte sich aus eigener Kraft zu einer in der Nähe wohnenden Verwandten begeben, die die Eltern informierte. Die 13-Jährige wurde ins Wolfsburger Klinikum gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurde. Die Polizei Wolfsburg sucht Zeugen des Vorfalls und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

21:05 Uhr

Kleinflugzeug stürzt in USA auf Haus - Vier Tote

Die Hattiesburger Polizei steht vor den Trümmern eines Hauses und einem ausgebrannten Autos.

Die Hattiesburger Polizei steht vor den Trümmern eines Hauses und einem ausgebrannten Autos.

(Foto: AP)

Ein ziviles Kleinflugzeug ist im US-Bundesstaat Mississippi auf ein Haus gestürzt. Vier Menschen seien bei dem Unglück am Dienstagabend (Ortszeit) in dem Ort Hattiesburg ums Leben gekommen, berichtete der mit CNN verbundene Lokalsender WDAM unter Berufung auf die Polizei. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Auch die Ursache des Flugzeugabsturzes war zunächst unklar. Hattiesburg liegt etwa 145 Kilometer südöstlich von Jackson, der Hauptstadt von Mississippi.

20:36 Uhr

Firma von Amazon-Gründer kündigt ersten All-Flug an - ein Platz wird versteigert

Ein Schnappschuss aus dem Inneren der "New Shepard"-Raketenkapsel der Firma Blue Origin bei einem Testflug.

Ein Schnappschuss aus dem Inneren der "New Shepard"-Raketenkapsel der Firma Blue Origin bei einem Testflug.

(Foto: picture alliance/dpa/Blue Origin)

Die Raumfahrtfirma von Amazon-Gründer Jeff Bezos will am 20. Juli erstmals Menschen ins All bringen - und einen Sitz in der Astronauten-Kapsel versteigern. Seit heute könne dafür online mitgesteigert werden, der Gewinner solle am 12. Juni ermittelt werden, teilte die Firma Blue Origin mit. Auf der Internetseite steht "biete jeden Betrag, den du willst", die Gebote anderer ist nicht einsehbar. "Dieser Sitz wird verändern, wie du die Welt siehst", hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der rund zehnminütige Flug soll die Crew in eine Höhe von etwas mehr als 100 Kilometern und dann zurück zur Erde bringen. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Mehrere andere Unternehmen und Raumfahrtbehörden haben bereits Touristen ins All gebracht. Bezos hatte Blue Origin vor rund 20 Jahren gegründet

19:58 Uhr
Breaking News

Karlsruhe lehnt Eilanträge gegen nächtliche Ausgangssperre ab

Das Bundesverfassungsgericht hat Eilanträge gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Notbremse abgelehnt. "Damit ist nicht entschieden, dass die Ausgangsbeschränkung mit dem Grundgesetz vereinbar ist", teilte das Gericht in Karlsruhe aber mit. Diese Frage müsse im Hauptsacheverfahren geklärt werden.

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19:54 Uhr

Prinz William und Herzogin Kate starten Youtube-Kanal

"Sei vorsichtig, was Du sagst, diese Leute filmen alles" mit diesem nicht ganz ernst gemeinten Satz zu seiner Frau Herzogin Kate startet der britische Prinz William in das erste gemeinsame Video auf Youtube. Das royale Paar verstärkt damit seine Präsenz in Sozialen Netzwerken. Auf Twitter und Instagram sind sie bereits sehr aktiv. Ganz professionell steht unter dem Einstiegsvideo: "Willkommen und abonniere den Kanal". Auf dem Kanal sollen künftig exklusive Videos des künftigen Königs und seiner Frau zu sehen sein. Keine Stunde nach der Bekanntgabe hatte der Kanal bereits rund 24.000 Abonnenten.

19:27 Uhr

Verirrter Grauwal sucht in Südfrankreich Mittelmeer-Ausgang

Vor kurzem haben wir von einem verirrten Grauwal berichtet, der in Neapel gesichtet wurde. Mittlerweile hat das noch junge Tier sich nach Frankreich vorgekämpft. An der südfranzösischen Küste sucht das Tier einem Experten zufolge einen Weg, um das Mittelmeer wieder zu verlassen. "Seine Strategie ist gut", sagte Eric Hansen vom französischen Amt für Biodiversität (OFB). Der Meeressäuger könnte an der spanischen Küste entlangschwimmen und dann die Meerenge von Gibraltar erreichen, die den Zugang zum Atlantik erlaubt.

Der rund acht Meter lange Wal wurde am Hafen von Sète bei Montpellier gesehen. Zuvor habe er sich bei Port-Saint-Louis-du-Rhône aus eigener Kraft aus einem Fischereinetz befreit. Der Wal hatte bereits an der Küste Italiens für Aufregung gesorgt. Die Riesentiere leben eigentlich in anderen Regionen der Erde, im Ostpazifik und in westpazifischen Gewässern. Der Experte sagte, der etwa 15 Monate alte Wal habe sich wohl verirrt. Es sei höchst unwahrscheinlich, dass der bereits abmagerte Wal es schaffe, sein Heimatrevier im Pazifik wiederzufinden. Es heißt Daumen drücken.

18:59 Uhr

Ärzte übersehen zwei Babys: Frau bringt Neunlinge zur Welt

Eine 25-jährige Frau aus Mali hat in einer Klinik in Marokko Behördenangaben zufolge Neunlinge zur Welt gebracht. Gerechnet hatte Halima Cissé nach einem Ultraschall mit sieben Babys, zwei wurden offenbar von den Ärzten übersehen. Demnach bekam Cissé am Dienstag fünf Mädchen und vier Jungen per Kaiserschnitt. "Der Mutter und den Babys geht es soweit gut", sagte Gesundheitsministerin Fanta Siby.

Die Kinder wurden laut marokkanischen Medien in der Stadt Casablanca geboren. Die Frau aus Mali war Ende März in das nordafrikanische Land verlegt worden. Das Guinness-Buch der Rekorde listet drei Fälle von Zehnlingen. Häufig überleben die Mehrlingskinder aber nicht, da sie meist zu früh geboren werden. Aus den USA ist aber auch ein Fall bekannt, in dem alle Babys nach einer Achtlingsgeburt überlebten.

18:31 Uhr

Ben Affleck akzeptiert Dating-App-Abfuhr nicht - Video geht viral

Dating über Apps hat Tücken - auch für Hollywood-Schauspieler. Ben Affleck geht aktuell viral, nachdem ein Tiktok-Video aufgetaucht ist, in dem er eine Frau auf Instagram direkt anspricht, nachdem diese ihn zuvor auf der Promi-Dating-App Raya abgewiesen hatte. Sie dachte, es wäre ein Fake-Account. Besagte Nivine Jay berichtet in dem Tiktok-Clip von dem Erlebnis. Zu ihrem bedauernden Gesichtsausdruck schrieb sie: "Ich denke gerade an die Zeit zurück, als ich Ben Affleck auf Raya gematcht habe und dachte, es sei ein Fake, also habe ich ihn entmatcht und er hat mir ein Video auf Instagram geschickt."

In dem besagten Video fragt der Hollywood-Star direkt in die Kamera: "Nivine, warum hast du mich entmatcht? Ich bin es." Der Post der Frau wurde bereits mehr als 7,5 Millionen Mal angesehen.

*Datenschutz

18:00 Uhr

Pudel verrät totgeglaubte Deutsche auf Mallorca

Auf Mallorca ist eine Deutsche festgenommen worden, die ihren Tod vorgetäuscht haben soll, um einem Verfahren wegen Unterschlagung zu entgehen. Einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Diario de Mallorca" bestätigte die Polizei. Die 47-Jährige stehe im Verdacht, ihren ehemaligen Arbeitgeber um eine Million Euro betrogen zu haben, schrieb die Zeitung. Als sie deshalb im vergangenen November zu einem Gerichtstermin auf Mallorca erscheinen sollte, hätten ihre Eltern mitgeteilt, sie sei im März in Rostock bei einem Autounfall ums Leben gekommen und hätten eine gefälschte Sterbeurkunde vorgelegt.

Das geschädigte Unternehmen bezweifelte die Angaben und beauftragte Privatdetektive. Mithilfe von Spuren in sozialen Medien kamen sie zum Schluss, dass die Frau möglicherweise unter falscher Identität in Santa Ponça auf Mallorca lebte. Überführt wurde sie, als die Detektive auf Fotos im Netz erfuhren, dass sie einen Riesenpudel besaß, die es sonst nur selten auf der Insel gibt. Als dieser von einem Mann Gassi geführt wurde, konnten sie das Haus der Gesuchten ausfindig machen. Dabei habe sie ihre wahre Identität eingestanden.

17:34 Uhr

Mega-Joe Biden und Mini-Jimmy Carter: Foto verblüfft das Netz

Das fällt wohl in die Kategorie Foto-Fail. Der US-Präsident Joe Biden und die First Lady Jill Biden haben den Ex-Präsidenten Jimmy Carter und die ehemalige First Lady Rosalynn Carter besucht. Dabei ist dieser Schnappschuss entstanden, der im Netz heiß diskutiert wird. Zum einen wegen fehlender Masken, zum anderen wegen des Eindrucks, dass die Bidens wie Riesen aussehen. Die Carters hingegen wirken wie geschrumpft. Der "Guardian" hat dem Foto einem langen Artikel gewidmet und elaboriert darin, dass es wohl am mutmaßlich verwendeten Weitwinkelobjektiv liegen muss. Wenn man den Größenangaben von Wikipedia traut, dann kann es nur so sein, denn Jimmy Carter ist 1,77 Meter groß und Joe Biden 1,82 Meter groß, das sieht aber auf dem Bild ganz anders aus.

Twitter-Nutzer haben jedoch mit ihren Photoshop-Fähigkeiten bereits einen Gegenentwurf gebastelt, wie Sie hier sehen.

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17:15 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:51 Uhr

Pop-Sänger Nick Kamen ist tot

Der Sänger Nick Kamen, der in den 90ern erfolgreich mit dem Hit "I Promised Myself" war, ist der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge tot. Der mit einer Jeans-Werbung berühmt gewordene Künstler sei im Alter von 59 Jahren nach langer Krankheit gestorben, meldete PA unter Berufung auf einen Freund von Kamens Familie. Demnach starb er am Dienstagabend.

In Sozialen Medien sprachen Prominente den Hinterbliebenen ihr Beileid aus. "R.I.P. dem hübschesten und süßesten Mann Nick Kamen", schrieb Sänger Boy George auf Instagram zu einem alten Foto von Kamen und sich. Nick Kamen, geboren am 15. April 1962 in Harlow in der britischen Grafschaft Essex, wurde 1985 bekannt, als er in einem Werbespot für den US-Jeanshersteller Levi's zu sehen war. Darin zog er sich in einem Waschsalon bis auf die Unterhose aus. Anschließend begann Kamen eine Musikkarriere und veröffentlichte 1986 sein Debütalbum "Each Time You Break My Heart" - die gleichnamige Single, produziert von US-Popstar Madonna, stieg bis auf Platz fünf der britischen Charts.

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16:25 Uhr

Zu alt für Open-Air-Party: 44-Jähriger scheitert mit Klage vor BGH

Nils Kratzer scheitert mit seiner Klage wegen Diskriminierung auch vor dem BGH.

Nils Kratzer scheitert mit seiner Klage wegen Diskriminierung auch vor dem BGH.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Mann ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) mit seiner Diskriminierungsklage gegen Partyveranstalter gescheitert, die ihn wegen seines Alters abgewiesen hatten. Im Sommer 2017 wollte der damals 44 Jahre alte Nils Kratzer, selbst Rechtsanwalt, ein Musikevent in München besuchen. Kontrolleure hinderten ihn, weil er zu alt aussah. Der Abgewiesene forderte 1000 Euro Entschädigung wegen Diskriminierung. Vor dem Münchner Amtsgericht und dem Landgericht München hatte er keinen Erfolg und ging in Revision vor den BGH. Der Vorsitzende Richter betonte bei der Abweisung der Klage, dass für die beiden Aspekte "Rasse" und "ethnische Herkunft" andere Maßstäbe gelten. Aus diesen Gründen dürfe generell niemand diskriminiert werden.

Die Veranstaltung in München jedoch sei nicht für ein allgemeines Publikum vorgesehen, sondern für Personen im Alter von 18 bis 28 Jahren gedacht gewesen, begründete auch der BGH seine Entscheidung. Anders als im öffentlichen Nahverkehr, bei größeren Konzerten, Kinovorführungen, Theater- oder Sportveranstaltungen spielten solche Eigenschaften bei "Party-Event-Veranstaltungen" eine Rolle.

15:53 Uhr

Spinnen-Invasion in Australien nach Hochwasser

Ende März wurde Australien von tagelangen Regenfällen und einem verheerenden Hochwasser heimgesucht. Das hat neben Menschen auch vielen Tieren das eigene Zuhause gekostet. So auch unzähligen Spinnen, die nun eine Farm mit Spinnweben völlig überzogen und zu ihrem neuen Heim auserkoren haben.

15:27 Uhr

Gleichalte Schwangere krachen mit gleichem Automodell ineinander

Diese Geschichte klingt wie ausgedacht, aber die Polizei in Bayern hat es bestätigt. Bei einem Autounfall von zwei Frauen fallen ungewöhnlich viele Gemeinsamkeiten der beiden auf. Dazu gleich mehr. Laut Polizei haben sie am Dienstagvormittag gegenüber voneinander rückwärts ausgeparkt. Dabei übersahen sie die jeweils andere und stießen zusammen.

Nicht nur saßen die Frauen dabei beide in einem weißen SUV derselben Marke. Sie sind zudem beide 34 Jahre alt, im neunten Monat schwanger und haben sogar den gleichen geplanten Geburtstermin, wie es in der Mitteilung hieß. Bei dem Unfall in Wörth an der Donau bei Regensburg wurden sie nicht verletzt, der Schaden an den Autos hielt sich in Grenzen. "Ob dies der Beginn einer intensiven Freundschaft wird, bleibt abzuwarten", hieß es vonseiten der Polizei. "Mit den besten Wünschen für die Geburt" durften die Frauen dann weiter.

15:05 Uhr
Breaking News

Trump bleibt bei Facebook gesperrt

Der frühere US-Präsident Trump bleibt bei Facebook bis aus Weiteres gesperrt. Facebooks unabhängiges Aufsichtsgremium Oversight Board bestätigt die Entscheidung des Online-Netzwerks vom Januar.

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14:57 Uhr

Trumps Twitter-Alternative wird verspottet: "Wow, 1999 hat angerufen"

Gewohnt hochtrabend hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump kurz nach seiner Verbannung von Twitter und Facebook angekündigt, seine eigene "Kommunikationsplattform" ins Leben zu rufen. Entsprechend gespannt blickten seine Kritiker wie Anhänger dem Tag entgegen, an dem sein hauseigener Twitter-Ersatz an den Start gehen würde. Dieser Tag ist gekommen, doch mit "From the Desk of Donald J. Trump" erntet Joe Bidens Amtsvorgänger aber vor allem zwei Dinge: Hohn und Spott.

Besonders oft wird die eher unmoderne Aufmachung der Plattform kritisiert und als Blog eines 74-Jährigen ausgelacht. Außerdem bezweifeln Twitter-Nutzer, dass sich Donald Trump besonders viele Gedanken gemacht hat bzw. das in die Plattform viel Arbeit geflossen ist. So schreibt ein Nutzer lustigerweise: "Menschen nennen zwei Dosen und eine lange Schnur ja auch Telefon."

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14:27 Uhr

Kida Ramadan zu #allesdichtmachen: "Die drehen staffelweise Serien und dann meckern sie rum?"

Schauspieler Kida Ramadan kritisiert deutlich #allesdichtmachen in einem neuen Interview.

Schauspieler Kida Ramadan kritisiert deutlich #allesdichtmachen in einem neuen Interview.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Der Schauspieler Kida Ramadan, bekannt aus der Neukölln-Serie "4 Blocks", hat die Schauspielerinitiative #allesdichtmachen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung deutlich kritisiert. "Ich finde das eine Unverschämtheit, die Leute drehen staffelweise Serien und gehen in irgendwelche TV-Spielshows - und dann meckern sie rum? Man muss Geduld haben, Junge, wir sind ja nicht im Gefängnis!", sagte Ramadan der "Zeit". Ramadan berichtete, dass sein Schwiegervater an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sei. "Da sterben Menschen draußen, denen müssen wir Respekt geben."

Während der Pandemie habe er sich auf das Schreiben von Drehbüchern verlegt und entwerfe selber Filmstoffe. Er wolle aber endlich wieder in einem Café sitzen. "Jetzt würde ich 50 Euro für einen Espresso bezahlen", sagte Ramadan.

14:13 Uhr

Schichtwechsel

Vivian Micks verabschiedet sich in den Feierabend. Ich übernehme für sie beim "Tag" und begleite Sie bis in den späten Abend durch die weltweite Newslage. Mein Name ist Yuki Schubert, erreichen können Sie mich unter yuki.schubert@nama.de. Schön, dass Sie vorbeischauen!

13:57 Uhr

Dreifache Mutter von Partner bei lebendigem Leib auf offener Straße verbrannt

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Die Mutter war die 39. Frau, die in Frankreich in diesem Jahr von ihrem Partner ermordet wurde.

(Foto: picture alliance/dpa/MAXPPP)

Ein besonders grausamer Femizid entsetzt Frankreich: In der Nähe von Bordeaux schoss ein Mann seine Lebensgefährtin nieder und zündete sie an, sodass sie bei lebendigem Leib verbrannte, wie die Polizei mitteilte. Die dreifache Mutter starb auf offener Straße in einem bürgerlichen Wohnviertel von Mérignac westlich von Bordeaux. Nach Angaben der Polizei verfolgte der 44-jährige Täter die 31-Jährige zunächst auf der Straße und schoss mit einem Gewehr auf ihre Beine, woraufhin sie stürzte. Dann begoss er sie mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sie an. Der Mann wurde kurz nach der Tat festgenommen.

Das Paar hatte drei Kinder im Alter von drei, sieben und elf Jahren. Sie waren nach Polizeiangaben zur Tatzeit nicht zu Hause. Sie mussten psychologisch betreut werden.

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13:28 Uhr

Wegen aufgemalter Fake-Maske: Bali schiebt Influencerin ab

Das Video ging viral - und entging auch den Behörden auf Bali nicht: Eine russische Influencerin hatte ihre Maske vergessen und ging kurzerhand mit einer aufgemalten Maske in einen Supermarkt. Später postete sie die Aktion in den sozialen Netzwerken. Nun wurde die 25-jährige Leia Se nach Moskau abgeschoben. Ihr Partner, der aus Taiwan stammende Youtube-Star Josh Paler Lin, der die Szene filmte und veröffentlichte, darf hingegen bleiben. "Unseren Ermittlungen zufolge war nur Leia schuldig", sagte der Chef der Einwanderungsbehörde, Jamarulu Manihuruk.

Die beiden entschuldigten sich später öffentlich für die Aktion. "Die Absicht hinter diesem Video war es auf keinen Fall, respektlos zu sein oder andere aufzufordern, keine Maske zu tragen", erklärte Lin.

13:00 Uhr

Weil niemand anhielt: Frustrierter Tramper setzt in Russland Wald in Brand

Aus Frust über eine ausbleibende Mitfahrgelegenheit hat ein junger Tramper in Russland mehrere Hektar Wald in Brand gesetzt. Der 18-Jährige wollte Anfang der Woche unweit der sibirischen Stadt Irkutsk per Anhalter von einem Dorf in ein anderes fahren - doch es hielt kein Auto an. "Ich bin ausgeflippt und habe angefangen, den Wald anzuzünden", sagte der Mann später bei der Vernehmung, von der die Ermittler Ausschnitte veröffentlichten. Mehrere Stunden lang löschten Feuerwehrleute den Angaben zufolge das Feuer, das sich auf einer Fläche von mehr als 20 Fußballfeldern ausgebreitet hatte. Ihm droht nun eine Geldstrafe.

12:56 Uhr
Breaking News

Deutschland erhöht CO2-Sparziel bis 2030 auf 65 Prozent

Deutschland erhöht sein Klimaziel für 2030. Bis dahin wolle die Bundesregierung den Treibhausgas-Ausstoß um 65 Prozent gegenüber 1990 verringern, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen. Zuvor waren 55 Prozent geplant. Darauf habe sich eine Spitzenrunde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Vizekanzler Olaf Scholz verständigt.

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12:25 Uhr

Nach Atemnot: Corona-Infektion bei acht Löwen in indischem Zoo entdeckt

In Indien sind acht Löwen in einem Zoo positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Löwen hätten Ende April Zeichen von Atemnot gezeigt. Daraufhin wurden Nasen-, Hals- und Atemwegsproben unter Narkose genommen, teilte das indische Umweltministerium mit. Die Tiere wurden isoliert und sind bereits auf dem Weg der Besserung. Der Nehru Zoological Park in Hyderabad wurde für Besucherinnen und Besucher geschlossen.

Es ist nicht der erste Fall: Seit Beginn der Pandemie gab es immer wieder vereinzelte Meldungen über Sars-CoV-2-Infektionen bei Wild- und Haustieren. In Deutschland gibt es eine Meldepflicht bei Haustieren. In Russland ließ die Aufsichtsbehörde kürzlich einen Corona-Impfstoff für Tiere zu, der unter anderem an Hunden, Katzen und Nerzen getestet worden sei.

12:12 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:33 Uhr

Oppositionelle in Myanmar bilden bewaffnete Armee gegen Militär

In Myanmar bereiten sich Oppositionelle nach eigenen Angaben auf den bewaffneten Widerstand gegen die Militärregierung vor. Die aus Gegnern der Junta zusammengesetzte Regierung der Nationalen Einheit teilte mit, sie habe "Volksverteidigungs-Kräfte" gebildet, die ihre Unterstützer gegen Angriffe des Militärs schützen solle. Dies solle ein erster Schritt hin zu einer föderalen Unions-Armee sein. Ziel seien "wirksame Reformen im Sicherheitssektor mit dem Ziel, einen 70 Jahre andauernden Bürgerkrieg zu beenden".

Menschenrechtlern zufolge sollen Sicherheitskräfte seit dem Putsch mehr als 760 Zivilisten getötet haben. Die Armee bestreitet dies und gibt an, dass mindestens 24 Sicherheitskräfte während der Proteste getötet worden seien.

10:53 Uhr

72-Jähriger baut Würzburger Dom aus etwa 2,5 Millionen Lego-Steinen

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"Mein Ziel ist es, dass sich mehr Leute Gedanken über Architektur machen und nicht nur achtlos an Gebäuden vorbeigehen", sagt Dukat.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein wahres Kunstwerk aus geschätzten 2,5 Millionen Lego-Steinen hat ein 72-Jähriger in Kitzingen geschaffen: Ein halbes Jahr und rund zehn Stunden am Tag hatte er am Nachbau des Würzburger St.-Kilians-Dom getüftelt. Überschlagen wären das rund 1800 Arbeitsstunden. Dafür ist Dukat mehrfach vor Ort gefahren, inspizierte jede Ecke des Doms, prägte sich architektonische Merkmale ein, machte Fotos und baute das Kunstwerk zunächst "in der eigenen Fantasie" nach - bis der rund drei Meter lange und drei Meter breite Dom nach und nach entstand.

09:36 Uhr

US-Politiker bringt einen Bären zu Wahlkampfauftritt mit

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Das 500 Kilogramm schwere Tier wurde dafür trainiert, in Filmen oder Fernsehserien aufzutreten.

(Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Bei diesen Bildern bleibt einem kurz der Atem weg: Um seinem Wahlkampfmotto Ausdruck zu verleihen, hat ein republikanischer Gouverneurskandidat in Kalifornien einen Bären zu einer Wahlkampfveranstaltung mitgebracht. John Cox sagte bei einer Kundgebung in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento: "Die schönen Politiker haben in Kalifornien versagt". Cox will dem demokratischen Gouverneur Gavin Newsom das Amt streitig machen, den er wegen seines gepflegten Äußeren als "den Schönen" bezeichnet. Sich selbst bezeichnet er als das "Biest". "Wir brauchen große, tierische Veränderungen, um es zu retten", sagte Cox.

Der von ihm mitgebrachte Braunbär saß währenddessen geduldig neben dem Gouverneurskandidaten und putzte gelegentlich sein Fell. Tierschützer, wie etwa von der Organisation PETA, sind entsetzt von der Aktion und forderten "jeden mit einem Funken Anstand" auf, "wilde Tiere aus ihren Werbegags herauszuhalten."

09:09 Uhr
08:46 Uhr

Jacinda Ardern verrät Details zur eigenen Hochzeit

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Ardern und der Journalist Gayford sind seit 2013 ein Paar. Ihre Tochter Neve Te Aroha kam im Juni 2018 zur Welt.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern und ihr Verlobter Clarke Gayford haben einen Termin für ihre Hochzeit festgelegt. Das sagte die 40-Jährige jetzt im Sender Coast Radio, ohne aber das genaue Datum zu nennen. "Wir haben es noch niemandem gesagt, darum sollten wir wahrscheinlich erst einmal ein paar Einladungen verschicken", witzelte die Politikerin, die seit 2019 mit Gayford verlobt ist. Ardern verriet lediglich, dass der große Tag im nächsten neuseeländischen Sommer (22. Dezember 2021 bis 21. März 2022) geplant sei. Medien im Land mutmaßen, dass Töchterchen Neve ein Blumenmädchen sein könnte.

08:18 Uhr

Will Smith zeigt Bauchspeck: Star will mit Fitness-Doku in "beste Form meines Lebens" kommen

Nachdem Hollywoodstar Will Smith erst kürzlich seine untrainierte Corona-Figur auf Instagram präsentiert hat, will sich der Schauspieler nun in einer Youtube-Doku in Form bringen. "Ich liebe diesen Körper, aber ich möchte mich besser fühlen", schrieb der 52-Jährige am Dienstag auf Instagram neben ein Foto, das ihn in Unterhose zeigt. "Ich werde in die beste Form meines Lebens kommen!!!!!", schrieb der "Men in Black"-Star weiter. Sein Körper habe ihn durch eine ganze Pandemie getragen und durch unzählige Streifzüge in der Speisekammer. Am Vortag hatte Smith auf Instagram bereits ein anderes Bild von sich geteilt und dazugeschrieben: "Ich bin in der schlechtesten Form meines Lebens".

07:52 Uhr

Millionen Babys und Frauen sterben wegen fehlender Hebammen

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Hebammen retten Menschenleben.

(Foto: REUTERS)

Millionen von Frauen und Babys weltweit werden in der Schwangerschaft und bei der Geburt nicht fachgerecht betreut, weil rund 900.000 Hebammen fehlen. Das kostet jedes Jahr Millionen Menschenleben, und viele weitere Mütter und Babys tragen durch Komplikationen bei der Geburt lebenslange Schäden davon, wie UN-Organisationen berichteten.

  • 2019 starben nach WHO-Angaben 2,4 Millionen Neugeborene in ihrem ersten Lebensmonat.
  • 2017 starben 295.000 Frauen während der Schwangerschaft oder durch die Geburt, die bei richtiger Betreuung hätten gerettet werden können.
  • Wenn alle Frauen weltweit rund um die Geburt richtig betreut würden, könnten bis zum Jahr 2035 rund zwei Drittel der Todesfälle bei Müttern, 64 Prozent der Todesfälle bei Neugeborenen und 65 Prozent der Totgeburten verhindert werden. Damit könnten dann im Jahr 4,3 Millionen Menschenleben gerettet werden, so der UN-Bericht.
07:27 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

die Zahlen der Neuinfektionen in Deutschland sinken weiter - und mit ihr die Inzidenzen in vielen Landkreisen. Für viele sind deshalb Lockerungen schon in Sicht oder in Planung. Alle weiteren Entwicklungen lesen Sie in unserem Coronavirus-Liveticker. Ansonsten beschäftigt uns heute der Fall der rechtsextremen "NSU 2.0"-Drohschreiben. Die Staatsanwaltschaft äußert sich heute zu dem Fall - und noch immer sind viele Fragen offen. Auch könnte Trump schon bald wieder in die Computer- (oder Handy-)Tasten hauen und in den sozialen Netzwerken seine Gedanken teilen - zumindest bei Facebook. Was sonst heute noch wichtig wird:

  • Kabinett zu Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche: 11 Uhr BPK Familienministerin Franziska Giffey (SPD) und Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU).

  • "NSU 2.0": Staatsanwaltschaft Frankfurt und LKA Hessen geben um 14 Uhr eine Pk zur Festnahme des mutmaßlichen Verfassers der Drohschreiben im Ermittlungskomplex "NSU 2.0".

  • Baden-Württemberg: Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) und Stellvertreter Strobl (CDU) stellen den Koalitionsvertrag der neuen grün-schwarzen Landesregierung vor.

  • Israel: Für den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu endet um Mitternacht die Frist zur Bildung einer neuen Koalition. Bisher ist es ihm nicht gelungen, eine Mehrheit zu sichern.

  • Facebook-Sperre für Trump: Facebooks unabhängiges Aufsichtsgremium Oversight Board wird Trumps Verbannung von der Facebook-Plattform entweder bestätigen oder kippen.

  • London: G7-Außenminister beraten über Menschenrechte und Klimaschutz: Es ist das erste persönliche Treffen der G7-Außenminister seit zwei Jahren.

  • Bundestag: Um 13 Uhr Regierungsbefragung mit Kanzleramtschef Helge Braun zu Entlassungen beim Klinik-Konzern Sana.

Und mit diesem kurzen Blick durch die Welt starten wir in den Mittwoch. Mein Name ist Vivian Micks und ich versorge Sie bis in den Nachmittag mit wichtigen, bewegenden und kuriose Nachrichten und Geschichten aus Deutschland und der Welt. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie mich per E-Mail an vivian.micks[at]nama.de. Ich freue mich, dass Sie da sind!

06:51 Uhr

Mann in den USA attackiert asiatische Frauen mit Messer

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Zuletzt gab es in den USA und Kanada etliche Demos gegen Hass auf Asiaten.

(Foto: REUTERS)

In den USA gab es einen Messerangriff auf zwei asiatische Frauen. Attackiert wurden die Frauen in der Innenstadt von San Francisco, als sie am Nachmittag auf einen Bus warteten. Stunden später sei ein 54-jähriger Verdächtiger festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher dem Sender CBS. Unklar ist bislang, ob die Tat einen rassistischen Hintergrund hat. Die beiden Opfer wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Erst am Montag war ein ähnlicher Fall in New York bekannt geworden - dort wurde eine 31-Jährige mit einem Hammer angegriffen und verletzt. Die Zahl der Gewalttaten gegen asiatische oder asiatischstämmige Menschen in den USA hat zuletzt deutlich zugenommen. Verschiedene Kongressabgeordnete sehen einen Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Ex-US-Präsident Donald Trump hatte das Coronavirus immer wieder als "China-Virus" bezeichnet.

06:15 Uhr

Teuerster Tropfen der Welt? Flasche Wein von Raumstation ISS wird versteigert

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Der Erlös der Weinflasche soll in die Finanzierung zukünftiger Weltraummissionen fließen, die sich mit Agrar-Forschung befassen.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Überirdischer Tropfen für eine Million Dollar zu haben: Das New Yorker Auktionshaus Christie's versteigert eine Flasche Rotwein aus dem angesehenen Weingut Château Petrus bei Bordeaux, die auf der Internationalen Raumstation (ISS) einer besonderen Reifezeit ausgesetzt war. Der Schätzpreis liegt bei umgerechnet 830.000 Euro. Sollte er tatsächlich erzielt werden, wäre es die teuerste Weinflasche der Welt.

Der Wein des Jahrgangs 2000 gehört zu insgesamt zwölf Grand Crus, die erst im Januar nach 14 Monaten von der ISS auf die Erde zurückgekehrt waren. Tests am Institut für Weinwissenschaften der Universität Bordeaux ergaben, dass sie auch im All Spitzenweine blieben, wenngleich sich ihre Farbe und einige Duft- oder Geschmacksnoten verändert hatten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:02 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht

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