Samstag, 01. August 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:37 Uhr

Das war Samstag, der 1. August 2020

"Tausende Covidioten feiern sich in Berlin als 'die zweite Welle', ohne Abstand, ohne Maske. Sie gefährden damit nicht nur unsere Gesundheit, sie gefährden unsere Erfolge gegen die Pandemie und für die Belebung von Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Unverantwortlich!" So fasst SPD-Chefin Saskia Esken die Ereignisse des Tages zusammen. Dem kann ich nicht mehr viel hinzufügen. Mehr zur heutigen Corona-Demo lesen Sie hier.

Was war sonst wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:19 Uhr

Explosion in Lagerhalle - Mann schwer verletzt

Bei einer Explosion in einer Lagerhalle im nordrehein-westfälischen Kerpen ist ein Mann schwer verletzt worden.

  • Der Mitarbeiter einer Firma, die mit Duftstoffen arbeitet, habe in der rund 50 mal 50 Meter großen Halle mit einem chemischen Stoff gearbeitet. Laut Angaben eines Feuerwehrsprechers kam es daraufhin zu einem Knall und einer Druckwelle.
  • Die Chemikalie, die etwa für das Härten von Kunststoff verwendet wird, sei wohl verpufft oder explodiert.
  • Zwei andere Mitarbeiter hätten den Mann aus der Lagerhalle gebracht. Er kam in eine Klinik, seine Kollegen blieben unverletzt.
  • In der Halle werden dem Feuerwehrsprecher zufolge zum Beispiel Raumdüfte und Chemikalien deponiert.
21:29 Uhr

Umherfliegendes Metallteil trifft Frau am Kopf - tot

Ein umherfliegendes Metallteil hat eine Landwirtin in Reutlingen am Kopf getroffen und tödlich verletzt. Die leblose 47-Jährige wurde in einer Scheune neben einem laufenden Gebläse gefunden, teilte die Polizei mit. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Frau feststellen.

Erste Ermittlungen ergaben, dass die Frau am Freitagnachmittag mit einem Anhänger in die Scheune gefahren war. Ein Förderband transportierte das geladene Stroh danach zu der Anlage, die es in ein Lager blies. Währenddessen löste sich den Kriminaltechnikern zufolge ein Metallstück vom Anhänger und geriet in das Gebläse. Dort wurde es derart beschleunigt, dass es die Blechwand der Maschine durchschlug und die Frau traf.

20:51 Uhr

Erste Gesichtstransplantation in USA: Connie Culp mit 57 Jahren gestorben

imago0055551939h.jpg

2011 war Connie Culp zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz.

(Foto: imago stock&people)

Die erste Frau in den USA, die eine Gesichtstransplantation erhalten hatte, ist zwölf Jahre nach dem Eingriff gestorben. Connie Culp wurde 57 Jahre alt. Zur Todesursache wurde nichts bekannt.

  • Culp war 2008 22 Stunden lang operiert worden, um 80 Prozent ihres Gesichts durch das einer Frau zu ersetzen, die kurz zuvor gestorben war.
  • Vier Jahre zuvor hatte ihr Mann versucht, sie mit einem Schuss ins Gesicht zu töten. Anschließend richtete er die Waffe gegen sich selbst, verletzte sich aber weniger schwer. Er wurde später zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.
  • Nach der Transplantation konnte sie sprechen, lächeln und normal essen. Sie setzte sich für Opfer von Verbrennungen und Entstellungen ein.
imago0053003023h.jpg

Connie Culp vor und nach der OP.

(Foto: imago stock&people)

 

Mehr dazu lesen Sie hier.
20:27 Uhr

Die Videos des Tages

20:01 Uhr

Russische Söldner in Belarus: Lukaschenko bezichtigt Kreml der Lüge

Nach der Festnahme mutmaßlicher russischer Söldner kurz vor der Präsidentenwahl in Belarus zweifelt Staatschef Alexander Lukaschenko an der Durchreise-Darstellung des Kreml.

  • "Es ist klar, dass diese Gruppe andere Ziele hatte", sagte er in Minsk der Staatsagentur Belta zufolge. "Es gab gar kein Istanbul." Aufgabe sei es nun herauszufinden, wohin die Männer reisen wollten, sagte der Präsident. "Soweit ich weiß, ist dies nur die erste Gruppe von 180 oder 200 Personen, die nach Belarus versetzt werden sollte."
  • Nach Darstellung des Kreml sollen die 33 Männer auf der Durchreise gewesen sein. Ihr Aufenthalt in Belarus habe nichts mit dem Land selbst zu tun, hatte Sprecher Dmitri Peskow am Freitag gesagt. Sie hatten demnach Flugtickets nach Istanbul gehabt.
  • Die am Mittwoch festgenommenen Männer sollen den Behörden in Minsk zufolge der privaten russischen Söldner-Gruppe "Wagner" angehören. Ihnen werfen die Behörden in dem autoritär regierten Land vor, vor der Wahl am Sonntag nächster Woche Unruhe in der Ex-Sowjetrepublik stiften zu wollen.
19:20 Uhr

Mindestens 15 Kinder sterben bei Überschwemmungen in Afghanistan

134444053.jpg

Ärmliche Behausungen in ländlichen Gebieten Afghanistans bieten kaum Schutz vor Witterung und Naturkatastrophen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei Überschwemmungen im Osten Afghanistans sind mindestens 15 Kinder und eine Frau ums Leben gekommen. Die Wassermassen zerstörten nach starken Regenfällen Dutzende Häuser eines Dorfs in der Provinz Nangarhar. Die Kinder waren zwischen einem und fünf Jahre alt.

18:36 Uhr

Corona-Demo: Polizei holt Veranstalter von der Bühne

Die Corona-Demo in Berlin ist von der Polizei für beendet erklärt worden. Doch nicht alle sind damit einverstanden.

Bei der Auflösung der Kundgebung besetzte die Polizei die Veranstaltungsbühne. Mehrere Vertreter der Veranstalter wurden unter Protestrufen von Kundgebungsteilnehmern von der Bühne geholt. Als sich eine Person dagegen wehrte, gingen die Beamten mit Körpereinsatz vor.

Zuvor hatte die Polizei die rund 20.000 Teilnehmer der Kundgebung mehrfach aufgefordert, den Bereich auf der Straße des 17. Juni zu räumen. Nach anfänglichen Bitten wies ein Polizeisprecher darauf hin, dass die Demonstranten nun Ordnungswidrigkeiten begingen. Das wurde stets von Buh- und Protestrufen begleitet. Viele Teilnehmer wanderten dennoch ab oder verteilten sich auf den Wiesen des angrenzenden Tierparks. Etwa 3000 versammelten sich zwischenzeitlich vor dem nahen Reichstag.

18:11 Uhr

Betrunkener löst Evakuierung der Notaufnahme aus

Weil ein betrunkener Patient gezündelt hat, ist die Notaufnahme des Krankenhauses in Hamburg-St. Georg evakuiert worden.

  • Wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte, hatte ein Brandmelder in der Klinik Alarm ausgelöst. In der Notaufnahme der Klinik hätten die Einsatzkräfte dann tatsächlich eine leichte Rauchentwicklung festgestellt und die Menschen dort vorsorglich in Sicherheit gebracht.
  • Nach Angaben der Polizei hatte ein Patient versucht, eine Matratze anzuzünden. Er befinde sich nun in einer Ausnüchterungszelle. Menschenleben waren laut Feuerwehr nicht gefährdet.
  • Die Feuerwehr war vorsorglich mit zwei Löschzügen und 32 Einsatzkräften zum Krankenhaus gekommen.
17:21 Uhr

FDP kriegt Ärger wegen "Ballermann"-Wahlplakat

66510004.jpg

Die FDP will ballermann-ähliche Zustände in Düsseldorf vermeiden.

(Foto: picture alliance / dpa)

Sechs Wochen vor der Kommunalwahl hat die FDP in Düsseldorf Ärger wegen eines gerade erst vorgestellten "Ballermann"-Slogans - denn der Begriff ist rechtlich geschützt.

  • Auf einem Wahlplakat mit dem Bild der Oberbürgermeister-Kandidatin Marie-Agnes Strack-Zimmermann sind die Worte "Szene: Ja, Ballermann: Nein" zu lesen.
  • Auf die Nutzung des geschützten Namens wollen die Liberalen nun verzichten, sagte ein FDP-Sprecher. Dazu waren sie unter Androhung rechtlicher Schritte aufgefordert worden.
  • Laut einem Bericht der "Westdeutschen Zeitung" hatte sich der Geschäftsmann André Engelhardt den Namen "Ballermann" schon vor einigen Jahren schützen lassen. Er gehe gegen jeden vor, der ihn ohne seine Erlaubnis nutze. Auch die FDP habe er zur Unterlassung aufgefordert und schriftlich mitgeteilt, dass er rechtliche Schritte prüfen lasse.
  • Laut Medienberichten verdient Engelhardt Millionen mit der Marke "Ballermann".
16:36 Uhr

"Katastrophal": Polizei rät von Ostsee-Trip ab

imago0102811760h.jpg

Dann schon lieber Rave in der Hasenheide...

(Foto: imago images/Laci Perenyi)

Die Aussicht auf eine Erfrischung in der Ostsee bei sommerlichen Temperaturen lockt zahlreiche Kurzurlauber auf die Autobahnen und führt zu kilometerlangen Staus. Schon zur Mittagszeit warnte die Polizei Kurzentschlossene und Nachzügler davor, ebenfalls noch den Weg an die Küste anzutreten.

"Die Verkehrslage auf der A 1 ist katastrophal. Wer jetzt noch Richtung Ostsee losfährt, muss selbst wissen, was er sich antut", sagte ein Sprecher der Polizei. Zwischendurch habe sich der Verkehr auf bis zu 17 Kilometern gestaut, doch auch auf dem restlichen Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Lübeck sei durchweg mit stockendem Verkehr zu rechnen.

Auch die Strände, wie beispielsweise in Timmendorf an der Seebrücke oder in Scharbeutz, seien zur Mittagszeit bereits stark ausgelastet gewesen. "Das Kontigent ist aufgebraucht, mehr geht nicht", sagte eine Polizeisprecherin.

15:59 Uhr

Schweinskopf und "NSU"-Schriftzug auf Firmengelände entdeckt

Vor einer Lackiererei in Wittlich in Rheinland-Pfalz ist der Schriftzug "NSU" in weißer Farbe aufgesprüht und daneben ein abgetrennter Schweinskopf abgelegt worden.

Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge am frühen Morgen den Tierkopf sowie den Schriftzug entdeckt und die Behörden benachrichtigt. Das Fachkommissariat für politisch motivierte Kriminalität der Kriminaldirektion Trier ermittelt.

Ein rassistischer oder rechtsextremistischer Hintergrund der Tat sei nicht auszuschließen, teilte die Polizei mit.

15:30 Uhr
Breaking News

Polizei beendet Berliner Corona-Demo

Die Berliner Polizei hat die Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung beendet. Das berichtet der "Tagesspiegel". Kaum Teilnehmer trugen Masken, Mindestabstände wurden nicht einghalten. Gegen den Veranstalter wurde inzwischen eine Anzeige erstattet.

15:20 Uhr

Jeder dritte Infizierte in Südkorea ist Sektenmitglied: Anführer in Haft

134440123.jpg

Soll umgerechnet vier Millionen Euro abgezweigt haben, um verbotene Gottesdienste durchzuführen: Lee Man Hee.

(Foto: picture alliance/dpa)

In Südkorea sind seit der ersten nachgewiesenen Ansteckung mit Sars-CoV-2 im Januar bis zum Freitag dieser Woche 14.336 Infektionsfälle bekanntgeworden. Davon entfielen mehr als 5200 auf Anhänger der christlichen Sekte Shincheonji ("Neuer Himmel, neue Erde").

Der Anführer von Shincheonji, Lee Man Hee, ist nun wegen des Vorwurfs verhaftet worden, die Maßnahmen der Regierung gegen die Verbreitung des Coronavirus behindert zu haben.

  • Die Staatsanwaltschaft beschuldigt Lee, gegenüber den Quarantänebehörden falsche Angaben zur Zahl der Mitglieder und zu deren Treffpunkten gemacht zu haben.
  • Zudem soll er 5,6 Milliarden Won (vier Millionen Euro) von Kirchengeldern abgezweigt und nicht genehmigte Gottesdienste durchgeführt haben.
  • Die Shincheonji-Kirche Jesu betonte, der Haftbefehl sei noch kein Schuldspruch. Sie werde alles tun, um bei den möglichen Verhandlung gegen Lee die Wahrheit zu enthüllen.
14:43 Uhr

Wieder Vergewaltigungs-Ermittlungen gegen Depardieu

123594755.jpg

Depardieu weist alle Vorwürfe zurück.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die französische Staatsanwaltschaft hat beim zuständigen Untersuchungsrichter die Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen Filmstar Gérard Depardieu wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung beantragt.

Eine junge Schauspielerin und Tänzerin wirft dem 71-Jährigen vor, sie im August 2018 zweimal sexuell missbraucht zu haben. Sie erstattete noch im gleichen Monat Anzeige, dadurch ausgelöste Ermittlungen wurden aber im Juni 2019 eingestellt. Die Pariser Staatsanwaltschaft erklärte damals, es hätten sich keine Hinweise auf mögliche Vergehen Depardieus ergeben.

Nun aber hat die Schauspielerin eine schärfere Klage eingereicht, weshalb neue Ermittlungen notwendig sind.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Friederike Zörner kann jetzt die Füße hochlegen und den schönen Rest-Samstag genießen. Ich übernehme den "Tag" und versorge Sie bis zum späten Abend mit Nachrichten aus aller Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

14:24 Uhr

Katze im Auto lenkt Fahrer ab: Wagen überschlägt sich

Eigentlich hat er alles richtig gemacht. Ein 18-Jähriger wollte mit seiner Katze zum Tierarzt und beförderte das Tier in seinem Auto ordnungsgemäß in einem Transportkorb. Doch irgendwie wurde der junge Mann doch von seiner Begleiterin abgelenkt. Im schwäbischen Monheim geriet er auf die Gegenspur und rutschte in einen angrenzenden Graben. Dort überschlug sich sein Auto, wie die Polizei mitteilte. Es kam jedoch wieder auf den Rädern zum Stehen. Der Fahrer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Katze blieb bei dem Unfall (natürlich) unverletzt.

13:36 Uhr

Tirol aktiviert eng begrenzte regionale Fahrverbote

Wie bereits angekündigt, hat das österreichische Bundesland Tirol mit einem eng begrenzten regionalen Fahrverbot auf den starken Reiseverkehr Richtung Süden reagiert.

  • Auf der Fernpass-Route (Bundesstraße 179) waren zwei Abfahrten gleich jenseits der bayerischen Grenze für Durchreisende gesperrt. Mit diesem Schritt sollen Durchreisende bei Stau an der Nutzung von Ausweichstrecken gehindert werden.
  • Konkrete Zahlen über zurückgewiesene Autofahrer liegen bislang noch nicht vor. Laut Polizei kam es auf der insgesamt 50 Kilometer langen Strecke seit dem frühen Vormittag immer wieder zu Staus und teils erheblichem Zeitverlust.
  • Das Verbot wird von einer privaten Sicherheitsfirma überwacht. Es gilt an den Wochenenden bis zum 13. September jeweils von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr in beiden Richtungen. Ausgenommen ist etwa der Anliegerverkehr.
13:05 Uhr

Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert - ein Toter in Hamm

Zunächst sieht es so aus, als hätten sich die Gemüter beruhigt. Am Freitag kommt es zwischen einer Familie und einer Gruppe von Freunden und Bekannten zu einer Auseinandersetzung auf offener Straße. Einige der Beteiligten waren bereits vor sechs Monaten in einen handgreiflichen Streit verwickelt gewesen. Nachdem sich die hitzige Runde in Hamm aufgelöst hat, holt sich eine Seite Verstärkung. Es kommt zu einem tätlichen Angriff, in deren Folge ein 51-Jähriger durch Stichverletzungen ums Leben kommt. Der Staatsanwaltschaft Dortmund zufolge hat eine Mordkommission inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Drei Beschuldigte wurden nach der Tat vorläufig festgenommen.

12:41 Uhr

Waldbrände: Giftiger Rauch zieht in sibirische Stadt

imago0102473738h.jpg

Mitte Juli zog schon einmal dichter Rauch durch Jakutsk.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

Die seit Wochen in Russland wütenden Waldbrände werden immer mehr zu einer Gefahr für die Menschen. Die Stadt Jakutsk in Sibirien warnte nun vor giftigem Rauch. Nordwind treibe den Qualm der Feuer in die knapp 270.000 Einwohner große Stadt, die etwa 4800 Kilometer östlich von Moskau liegt.

  • Die Waldbrände in Russland - dem flächenmäßig größten Land der Erde - liegen zwar meist entfernt von Städten und Dörfern. Vereinzelt seien Flammen aber bereits kleineren Siedlungen bedrohlich nahe gekommen, berichteten lokale Medien.
  • Die Forstbehörden zählten am Wochenende 58 Brände auf einer Fläche von insgesamt mehr als 70.000 Hektar, die derzeit gelöscht würden. Mehr als 2700 Feuerwehrleute sind im Einsatz.
  • Weitaus größer aber ist die Feuerfläche in entlegenen Regionen, in denen keine Menschen wohnen und die Behörden aus Kostengründen auf Löscheinsätze verzichten.

12:14 Uhr

Feuerwehr befreit Säugling aus Parkbank

Als eine Frau am Freitagabend mit ihrem Säugling auf einer Mainzer Parkbank saß, geriet das Kind mit seinen Beinchen plötzlich zwischen die Bretter der Bank. Der Mutter gelang es nicht, den Jungen zu befreien und alarmierte verzweifelt die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte versuchten zunächst, das Baby mit Hilfe eines Schmiermittels zu befreien. Vergeblich. Weil das Bein des Kindes schon leicht geschwollen war, beseitigten die Feuerwehrleute kurzerhand das Brett mit einer Säge. Der Junge blieb unverletzt.

12:00 Uhr

Schlagzeilen zum Mittag

11:54 Uhr

VAE nehmen erstes AKW in arabischem Raum in Betrieb

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) feiern einen "historischen Meilenstein": Das Land hat das erste Atomkraftwerk im arabischen Raum in Betrieb genommen. Der Reaktorblock I des AKW Barakah an der Nordwestküste der Emirate sei erfolgreich hochgefahren worden, schrieb der Vertreter Abu Dhabis bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Hamad Alkaabi, auf Twitter. Ziel sei es, damit "eine neue Art der sauberen Energie für die Nation" zu etablieren.

Nach seiner vollständigen Inbetriebnahme soll das AKW Bakarah aus vier Reaktorblöcken bestehen. Betrieben wird es von der Nawah Energy Company. Gebaut wurde es von einem Konsortium aus der Emirates Nuclear Energy Corporation (Enec) und dem südkoreanischen Energiekonzern Kepco. Die Baukosten wurden auf 24,4 Milliarden Dollar (22,5 Milliarden Euro) geschätzt.

11:23 Uhr

19-Jähriger stirbt bei Badeunfall

Ein 19 Jahre alter Mann ist in einem Germersheimer Baggersee ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher sagte, sind die Umstände des Badeunfalls noch unklar. Der junge Mann sei am Freitag gemeinsam mit Freunden an dem See schwimmen gewesen. Die Freunde hätten beobachtet, wie der Schwimmer im See plötzlich unterging. Von Tauchern der DLRG konnte der Mann nur noch leblos unter Wasser treibend geborgen werden.

11:03 Uhr

Lindner lässt politische Zukunft Teutebergs offen

Zieht er mit ihr in den Bundestagswahlkampf 2021 oder nicht? FDP-Chef Christian Lindner vermeidet derzeit eine klare Aussage zur politischen Zukunft von FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg. "An Personalspekulationen beteilige ich mich nicht", sagte Lindner dem "Spiegel". "Alle Parteien sprechen derzeit über ihre Aufstellung zur Bundestagswahl. So werden auch wir uns in den nächsten Monaten mit unserem politischen Profil und unserem Team beschäftigen."

Auf die Nachfrage, ob er Teuteberg bis zum regulären Wahlparteitag im Frühjahr 2021 eine Jobgarantie auf dem Posten gebe, sagte der FDP-Vorsitzende: "Linda Teuteberg ist ein starker Teil unseres Teams. 2013 hat mir meine Partei zugetraut, ein Team aufzustellen und mit ihm einen Kurs zu definieren, der uns in den Bundestag zurückgebracht hat. Nun geht es um die Frage, ob mir meine Partei die Aufstellung eines Teams zutraut, mit dem wir uns angesichts einer drohenden Wirtschaftskrise um Regierungsverantwortung bewerben." Teuteberg hatte am Freitag deutlich gemacht, dass sie entgegen entsprechender Spekulationen keinen Grund für eine vorzeitige Ablösung sieht.

10:27 Uhr

Meinungsverschiedenheiten: Murdoch-Sohn verlässt Konzern seines Vaters

imago0069774665h.jpg

Ein Bild aus vergangenen Tagen: Rupert Murdoch gemeinsam mit seinen Söhnen Lachlan (links) und James.

(Foto: imago/i Images)

Überraschend ist es nicht: Nach monatelangen Querelen, die auch öffentlich ausgetragen wurden, hat sich James Murdoch dazu entschlossen, den Aufsichtsrat von News Corp zu verlassen. Hinter dem Unternehmen steckt sein Vater, der Milliardär Rupert Murdoch. In einem Statement gab der jüngste Sohn Murdochs bekannt, dass "Meinungsverschiedenheiten über bestimmte veröffentlichte Inhalte" von News-Corp-Medien (dazu zählen etwa "Wall Street Journal", "The Sun", "New York Post") und "andere bestimmte strategische Entscheidungen" zu dem Bruch geführt hätten.

Wie CNN berichtet, waren die konservativen Ansichten seines Vaters und seines älteren Bruders Lachlan (CEO der Fox Corporation) James Murdoch zunehmend zuwider. Er spendete für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Pete Buttigieg und regte sich darüber auf, dass seine Familie und deren Medienprodukte den menschengemachten Klimawandel leugneten. In einer gemeinsamen Erklärung teilten Rupert und Lachlan Murdoch: "Wir sind James für seine vielen Jahre im Dienst des Unternehmens dankbar. Wir wünschen ihm nur das Beste für seine zukünftigen Bestrebungen."

09:58 Uhr

Wohnhausbrand in NRW: Ein Toter und zwölf Verletzte

134437173.jpg

Die Flammen breiteten sich über mehrere Etagen aus.

(Foto: picture alliance/dpa)

Gegen 6 Uhr in der Früh reißt ein Feuer Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Meerbusch aus dem Schlaf. Eine Wohnung in der sechsten Etage steht komplett in Flammen. Über einen Balkon breitet sich das Feuer auch in die siebte Etage aus. Die Feuerwehr kann eine Person nur noch tot bergen. Zwölf Menschen werden bei dem Brand verletzt - einer von ihnen schwer und ein weiterer mittelschwer. Dutzende Anwohner müssen zwischenzeitlich das achtgeschossige Wohnhaus verlassen. Die Brandursache ist noch vollkommen unklar.

09:37 Uhr

Streit um Hongkong: China verärgert über "irrige Äußerungen" von Maas

Am Freitag verkündete Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam, dass die für September geplante Parlamentswahl um ein Jahr verschoben wird. Als Reaktion auf den umstrittenen Schritt sagte Bundesaußenminister Heiko Maas wenige Stunden später, dass Deutschland sein Auslieferungsabkommen mit der chinesischen Sonderverwaltungsregion aussetzt. Er betonte dabei, dass die Bundesrepublik wiederholt die Erwartung geäußert habe, "dass China seine völkerrechtlichen Verpflichtungen einhält". Hierzu gehöre gerade auch das Recht auf freie und faire Wahlen in Hongkong.

Eine Antwort aus Peking ließ nicht lange auf sich warten. In einer Stellungnahme, die nun die chinesische Botschaft in Berlin verbreitete, werden Deutschland ein "ernster Verstoß gegen internationales Recht" und eine schwere Einmischung in innere Angelegenheiten vorgeworfen. "Wir lehnen das entschieden ab und behalten uns das Recht zu weiteren Reaktionen vor." In der Stellungnahme bringen die Chinesen auch ihre Verärgerung über und Ablehnung der "irrigen Äußerungen" von Maas zum Ausdruck.

Mehr dazu lesen Sie hier.
09:15 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:59 Uhr

"Impotus Americanus": Anti-Trump-Werbung geht viral

"The Lincoln Project" hat wieder zugeschlagen: Die Gruppe, in der sich republikanische Gegner von US-Präsident Donald Trump formieren, hat einen weiteren kritischen Werbeclip produziert. Darin wird das Erscheinungsbild von Trump im Lichte einer Tierdokumentation dargestellt und ins Lächerliche gezogen. Das vor einigen Stunden bei Twitter veröffentlichte Video wurde bereits 2,8 Millionen Mal angesehen.

In dem Tweet heißt es, die Spezies "Impotus Americanus" - zu der Trump zählt - sei eine der schwersten Anführer im Königreich der Tiere und für ihre orange, rötliche Farbe bekannt, die so nicht in der Natur zu finden sei. In dem einminütigen Video wird dann dargelegt, dass es sich bei dieser Art um einen "narzisstischen Soziopathen" handelt, der in früheren Jahren zusammen mit anderen wie dem "Molestus Epstein" (gemeint ist der inzwischen verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein) Frauen erobert habe. Nun sei er aber aufgrund seiner einseitigen Ernährung (Fast Food) und dem daraus resultierenden Übergewicht nicht mehr in der Lage dazu. Jetzt gehe es ihm darum, sein Heimatland - die Vereinigten Staaten von Amerika - auszubeuten. Die Spezies drohe allerdings durch Inkompetenz und Versagen im November auszusterben. Dann wird bekanntlich in den USA gewählt.

*Datenschutz

Mehr dazu lesen Sie hier.
08:26 Uhr

Zehn Deutsche attackieren drei Ausländer in Erfurt

Die Polizei spricht von einem "fremdenfeindlichen Übergriff": Am frühen Morgen sind in Erfurt etwa zehn Deutsche auf eine "dreiköpfige Gruppe ausländischer Mitbürger" losgegangen, teilt die Polizei mit. Zwei Ausländer wurden bei der mutmaßlich rassistischen Tat verletzt, ein Opfer davon schwer. Die Polizei machte bislang keine Angaben zu deren Nationalität. Die Angreifer wurden vorläufig festgenommen.

Ob es sich bei den Opfern um Männer oder Frauen handle, könne noch nicht gesagt werden. Auch ob bei dem Angriff Waffen oder andere Gegenstände eingesetzt wurden, ließ sich noch nicht sagen. Dem Übergriff ging ein verbaler Streit voraus. Die Verletzten kamen in ärztliche Behandlung. Weitere Details wurden mit Verweis auf die andauernden Ermittlungen nicht genannt.

07:58 Uhr

Vettel über Hülkenberg: "Eine nette Überraschung"

imago0045312854h.jpg

An diesem Wochenende begegnen sich die beiden wieder auf der Rennstrecke.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

"Es gab eine Zeit mit sechs oder sieben deutschen Fahrern. Deswegen ist es schön, dass ich nicht mehr der einzige bin. Zumindest an diesem Wochenende." Den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel freut das Comeback seines deutschen Rennfahrer-Kollegen Nico Hülkenberg in der Formel 1. "Es ist eine nette Überraschung, dass er zurück ist." Der 33-Jährige war in dieser Saison bislang der einzige Fahrer aus Deutschland in der Königsklasse des Motorsports.

Am Freitag kehrte Hülkenberg überraschend zurück und startet am Sonntag beim Großen Preis von Großbritannien. Der 32-Jährige aus Emmerich springt in Silverstone nach einem positiven Coronavirus-Fall des Mexikaners Sergio Perez beim Rennstall Racing Point ein. "Das ist gut für Nico, aber wir hoffen, dass es Sergio bald besser geht", sagte Vettel.

07:34 Uhr

Fall Epstein: Gerichtsdokumente belasten Prinz Andrew

Hat Prinz Andrew bei US-Behörden ein gutes Wort eingelegt, um für seinen damaligen Freund Jeffrey Epstein einen "günstigeren Deal im Strafverfahren" zu erwirken? Genau das behaupten neu veröffentlichte Gerichtsdokumente. Zwei namentlich nicht genannte Opfer von Epstein, der vergangenes Jahr starb, sollen darin den Herzog von York bezichtigen, für den verstorbenen US-Milliardär und verurteilten Sexualstraftäter Lobbyarbeit betrieben zu haben.

Die beiden Opfer, lediglich als Jane Doe 1 und Jane Doe 2 aufgeführt, sollen die Freigabe der Dokumente beantragt haben, um Prinz Andrews Beteiligung am Epstein-Skandal zu beweisen. Die Dokumente stammen laut "The Independent" aus einer beigelegten Verleumdungsklage aus dem Jahr 2015. Diese wurde damals von Virginia Roberts Giuffre, einem mutmaßlichen Opfer Epsteins, gegen dessen Vertraute Ghislaine Maxwel eingereicht. In den Dokumenten soll es heißen: Prinz Andrew habe sich dafür eingesetzt, dass Epstein - der sexuellen Gewalt an Minderjährigen beschuldigt - mit einem vorteilhaften Deal davonkomme. Ein Verfahren vor einem Bundesgericht hat es zu jener Zeit tatsächlich niemals gegeben. Epstein gelang eine außergerichtliche Einigung mit der Staatsanwaltschaft.

07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

die steigenden Corona-Fallzahlen in Deutschland geben Anlass zur Sorge: "Das Virus macht keine Ferien", sagt dazu Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts meldeten die Gesundheitsämter zuletzt 955 neue Infektionen innerhalb eines Tages. Und weil sich gerade jetzt durch verstärkte Reiseaktivitäten Sars-CoV-2 scheinbar schneller ausbreitet, werden Urlaubsrückkehrer stärker unter die Lupe genommen.

Seit heute können sich alle Einreisenden innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland auch ohne Krankheitsanzeichen kostenlos testen lassen. Teststellen gibt es an Flughäfen, in Gesundheitsämtern und Arztpraxen.

*Datenschutz

Das wird heute wichtig

  • Aus Protest gegen die Einschränkungen in der Corona-Krise wollen in Berlin Tausende Menschen auf die Straße gehen. Trotz steigender Infektionszahlen möchten sie für ein Ende aller Auflagen eintreten. Für die Kundgebung unter dem Motto "Das Ende der Pandemie - Tag der Freiheit" sind laut Polizei rund 10.000 Teilnehmer angemeldet. Aufgerufen dazu hat die Initiative "Querdenken 711" aus Stuttgart. Die Demonstration soll auf der Straße des 17. Juni stattfinden (15.30 bis 22 Uhr).
  • Unter dem Motto "Keep on riding. Together." führt eine Fahrrad-Demo anlässlich des Christopher Street Days durch die Hamburger Stadtteile St. Pauli und Altona und endet am Dammtorbahnhof. Genehmigt ist die Veranstaltung für bis zu 3000 Teilnehmer.
  • Das Insolvenzverfahren der bisherigen Flensburger Schiffbau-Gesellschaft FSG wird eröffnet. Die neue FSG, die Investor Lars Windhorst zum 1. September gründet, ist davon nicht betroffen. Das Insolvenzverfahren kann zwei bis drei Jahre dauern.
  • Angesichts des erwarteten starken Reiseverkehrs hat das österreichische Bundesland Tirol erneut erste regionale Fahrverbote an Wochenenden verhängt. Von heute 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr sind Ausweichrouten entlang der Fernpass-Strecke (B 179) für Durchreisende in beiden Richtungen gesperrt.
  • Der sechsmalige Weltmeister Lewis Hamilton startet als Favorit in die Qualifikation zu seinem Formel-1-Heimspiel in Silverstone. Um die Pole Position geht es ab 15 Uhr (live bei RTL und Sky) aufgrund der Corona-Beschränkungen erneut ohne Zuschauer.
  • Im Endspiel des englischen FA Cups kommt es (18.30 Uhr/DAZN) zum Londoner Derby zwischen dem FC Arsenal und dem FC Chelsea. Die Partie im Wembley-Stadion ist für Arsenal die letzte Möglichkeit, sich nach einer enttäuschenden Premier-League-Saison für die Fußball-Europa-League zu qualifizieren
  • In der Mecklenburgischen Seenplatte findet das 51. Müritzschwimmen statt. Bei dem Wettstreit durchschwimmen die Teilnehmer die etwa 1,9 Kilometer lange Binnenmüritz. Wegen der Pandemie sind maximal 500 Teilnehmer zugelassen. Etwa 100 wollen die doppelte Distanz schwimmen.

Ich plansche derweil heute höchstens in meiner Badewanne. Bis es soweit ist, versorge ich Sie mit Meldungen aus aller Welt. Mein Name ist Friederike Zörner. Bei Fragen oder Anregungen erreichen Sie mich via Mail an friederike.zoerner[at]nama.de

07:01 Uhr

Trump will Bundespolizisten vorerst doch in Portland lassen

Seit Wochen demonstrieren etliche Menschen in Portland gegen Polizeigewalt. Dabei kam es zuletzt auch zu schweren Ausschreitungen. Präsident Donald Trump nahm diese zum Anlass, Bundespolizisten in die Stadt zu senden. Deren Einsatz stieß auf heftige Kritik, weil Beamte ohne Kennmarken brutal gegen Demonstranten vorgegangen und diese teils in Fahrzeuge ohne Kennzeichen geschleppt haben sollen.

Nachdem es hieß, die Bundespolizisten ziehen ab, verliefen die Proteste am Freitag weitgehend friedlich. Die Polizei des Bundesstaates Oregon übernahm die Schutzaufgaben. Seit Wochen wurde erstmals kein Tränengas eingesetzt. Die Polizei in Portland teilte mit, es habe bis zum Nachmittag keine Festnahmen gegeben. Doch nun könnte Trump mit einem Tweet die positive Stimmung wieder ins Negative umkehren. Denn er stellte entgegen einer früheren Absprache mit dem Bundesstaat unmissverständlich klar, dass die Bundespolizisten erst dann abziehen, wenn die lokalen Polizeikräfte die "Anarchisten und Aufwiegler" komplett beseitigt hätten.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:40 Uhr

Sieben Tote bei Zusammenstoß von Kleinflugzeugen

Beim Zusammenstoß von zwei Kleinflugzeugen im US-Bundesstaat Alaska sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück habe sich südlich der Stadt Anchorage in der Nähe des Ortes Soldotna auf der Halbinsel Kenai ereignet, erklärte Gouverneur Mike Dunleavy.

  • Unter den Opfern war auch ein Abgeordneter des Parlaments von Alaska gewesen, der 67-jährige Gary Knopp, wie eine Polizeibehörde des Bundesstaats erklärte.
  • Sechs Opfer waren demnach sofort tot, die siebte Person starb auf dem Weg zum örtlichen Krankenhaus.
  • Die Flugsicherheitsbehörde NTSB erklärte, der Zusammenstoß der Maschine vom Typ Piper PA-12 und der Havilland DHC-2 Beaver werde untersucht.
06:15 Uhr

Lena Dunham berichtet von langer Covid-19-Erkrankung

Weil sie selbst so lange damit kämpfen musste, will Lena Dunham mit ihrer eigenen Geschichte nun die Menschen dazu motivieren, sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Auf Instagram hat die US-Schauspielerin unter dem Titel "Meine Covid Geschichte" ausführlich ihre schwere Covid-19-Erkrankung beschrieben. Mitte März sei sie positiv getestet worden, schrieb Dunham. Drei Wochen lang habe sie starke Symptome gehabt, darunter hohes Fieber, harten Husten, heftige Kopfschmerzen, Atembeschwerden und "erdrückende Müdigkeit".

Ihr Körper habe plötzlich rebelliert. "Die Nerven in meinen Füßen brannten und die Muskeln arbeiteten nicht mehr. Meine Hände waren taub. Ich konnte keine lauten Geräusche vertragen", führte die 34-Jährige weiter aus - "wie ein Rave, der schiefgelaufen ist". Erst nach einem Monat sei sie negativ getestet worden, aber viele Beschwerden hätten angedauert.

*Datenschutz

Mehr dazu lesen Sie hier.
05:56 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht