Samstag, 08. Januar 2022Der Tag

mit Yuki Schubert
Yuki Schubert
22:30 Uhr

Das war Samstag, der 8. Januar 2022

Liebe Leserinnen und Leser,

heute hat es deutschlandweit wieder Tausende Menschen auf die Straßen gezogen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Allein in Hamburg versammelten sich 16.000 Demonstranten. Meine Kollegin Sarah Platz hat sich mit den sogenannten Corona-Spaziergängen näher im folgenden Artikel beschäftigt: Das eigentliche Ziel vieler "Spaziergänger". Aktuelle Informationen über die Corona-Lage in Deutschland und weltweit erhalten Sie in unserem Ticker.

Diese Themen möchte ich Ihnen zudem empfehlen:

Mit diesem kurzen Überblick zum Schluss verabschiede ich mich in den Feierabend. Bleiben Sie und Ihre Familie und Freunde schön gesund und genießen Sie Ihren Samstagabend.

22:01 Uhr

Nasa jubelt: Letzter Flügel von "James Webb" voll ausgeklappt

Seit 1996 in der Entwicklung und viele Verzögerungen später ist nun der letzte Schritt zur Vorbereitung der Inbetriebnahme des Weltraumteleskops "James Webb" laut US-Raumfahrtbehörde Nasa geglückt. So ist jetzt der über sechs Meter große Hauptspiegel des Weltraumteleskops vollständig ausgefahren. Die Nasa spricht von einem weiteren Meilenstein. Bevor das Teleskop, das Milliarden Jahre zurück ins Universum blicken kann, erste Aufnahmen liefert, folge noch eine Phase von fünf Monaten mit weiteren Ausrichtungen und Kalibrierungen, bevor die eigentliche Mission beginnt.

21:30 Uhr

Sprengstoffanschlag auf Polizei-Lkw in Kolumbien - 13 Verletzte

Bei einem Sprengstoffanschlag auf einen Lastwagen der Polizei in der kolumbianischen Metropole Cali sind 13 Polizisten verletzt worden. Das teilte Kolumbiens Polizeidirektor Jorge Luis Vargas auf Twitter in der Nacht mit. Kolumbiens Präsident Iván Duque sprach von einem "feigen Terroranschlag". Berichten zufolge explodierte die Bombe per Fernsteuerung am Freitagabend. Die Stadt Cali schrieb bis zu 70 Millionen Pesos (umgerechnet 15.000 Euro) Belohnung für Informationen aus, die zur Ergreifung der Verantwortlichen führen.

20:59 Uhr

Sexuelle Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Mailand

Auf dem Platz vor dem Mailänder Dom ist es in der Silvesternacht offenbar zu mehreren sexuellen Übergriffen gekommen. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen insgesamt fünf Anzeigen von Frauen wegen sexueller Belästigung nach, wie die Mailänder Zeitung "Corriere della Sera" berichtete. Laut italienischer Polizei sind unter den Betroffenen auch zwei deutsche Touristinnen. Eine von ihnen wurde von der Nachrichtenagentur Ansa zitiert, sie stehe noch immer unter Schock und könne nicht begreifen, was geschehen sei. Sie wache mitten in der Nacht auf und zittere. Die Frauen seien aus der Menge heraus angefasst worden, einer seien die Anziehsachen zum Teil zerrissen worden. Mailands Bürgermeister Beppe Sala verurteilte die Übergriffe. Das sei "unserer Stadt nicht würdig", sagte er dem "Corriere della Sera" zufolge.

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20:26 Uhr

16 Mal für Oscar nominiert: US-Liedtexterin Marilyn Bergman ist tot

Sie schrieb die Songs für die großen Liebesdramen: Die US-amerikanische Liedkomponistin und dreifache Oscar-Preisträgerin Marilyn Bergman ist tot. Sie starb heute in ihrem Haus in Los Angeles, wie Bergmans Sprecher mitteilte. Ihr Kollege und Ehemann Alan Bergman und ihre Tochter Julie seien an ihrer Seite gewesen, hieß es. Die vielfach preisgekrönte Komponistin und Liedtexterin wurde 93 Jahre alt.

Das seit 1958 verheiratete Ehepaar wurde vor allem durch Filmmusiken bekannt. Sie waren 16 Mal für einen Oscar nominiert. Die erste Nominierung brachte ihnen auf Anhieb die erste Trophäe ein - für den Song "The Windmills of your Mind" zu dem Film "Die Thomas Crown Affäre". Weitere Oscars folgten für den Song "The Way We Were" aus dem Liebesfilm "So wie wir waren" mit Barbra Streisand and Robert Redford und 1984 für die Liedtexte für den von Streisand inszenierten Film "Yentl". Das Songschreiber-Duo arbeite dafür mit dem französischen Komponisten Michel Legrand zusammen. Die Zusammenarbeit mit Streisand war fruchtvoll - sie schrieben auch Hit-Songs wie "Solitary Moon", "The Same Hello, the Same Goodbye" oder "That Face". Weitere Oscar-Nominierungen gab es zuletzt 1996 für den Song "Moonlight" aus der Filmkomödie "Sabrina".

20:00 Uhr
19:32 Uhr

"Vollkommenes Ebenbild": Madame Tussauds widmet David Bowie eine neue Figur

Heute wäre David Bowie 75 Jahre alt geworden. Zum Andenken an die vor sechs Jahren gestorbenen Musik-Ikone will das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in London eine neue Figur ausstellen. Denn die aktuelle Figur aus Wachs stammt bereits aus dem Jahr 1983. Bowie sei damals bei der Entstehung beteiligt gewesen und habe sich ausgiebig vermessen lassen, um "vollkommene Präzision - bis hin zur ungleichen Weite seiner Pupillen" zu gewährleisten, heißt es in einer Mitteilung der Londoner Touristenattraktion. "Diese Details, alle im Archiv von Madame Tussauds aufbewahrt, werden dazu verwendet, um die neue Figur herzustellen und sicherzustellen, dass ein vollkommenes Ebenbild entsteht", hieß es weiter. Erst kürzlich hat sich der Berliner Ableger nicht gerade mit Ruhm bei einer Wachsfigur von Rihanna bekleckert. Viele erkannten die bekannte Sängerin nämlich überhaupt nicht. Bowie-Fans, die sich auf ein Selfie mit der Wachsfigur freuen, müssen sich aber noch etwas gedulden. Sie soll erst ab März in einer neuen Abteilung mit den Abbildern anderer Musiker zu sehen sein.

Ein Bild aus dem Archiv: 1983 stand David Bowie Modell bei Madame Tussauds.

Ein Bild aus dem Archiv: 1983 stand David Bowie Modell bei Madame Tussauds.

(Foto: picture alliance/dpa/PA Media)

19:09 Uhr

Deutscher Bergsteiger verunglückt tödlich in Patagonien

Drei Bergsteiger waren im argentinisch-chilenischen Grenzgebiet unterwegs, als sie von einer Lawine überrascht wurden, dabei verunglückt ein Deutscher tödlich. Eine österreichische Bergsteigerin wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wie die Verwaltung des argentinischen Nationalparks "Los Glaciares" in El Calafate auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht mitteilte. Einer Mitteilung des Nationsparks in Patagonien zufolge wurden die Bergsteiger von der Lawine im Bergmassiv des 3405 Meter hohen Fitz Roy erwischt, der aufgrund seiner Form und der unberechenbaren Wetterverhältnisse als schwierig gilt. Dem dritten Bergsteiger gelang es demnach, abzusteigen und Hilfe zu holen. Insgesamt 44 Einsatzkräfte des Nationsparks und der Polizei sowie Freiwillige waren an der Such- und Rettungsaktion beteiligt. Ein Hubschrauber des argentinischen Militärs konnte die Unglücksstelle wegen des schlechten Wetters nicht erreichen.

18:43 Uhr

Neues Partner-Tattoo bei den Beckhams

David Beckham liefert mit seinem voll verzierten Körper offenbar viel Inspiration für Tattoo-Freunde. Nun hat sein Sohn Romeo ein Foto von einem neuen Tattoo gepostet, was viele an ein Kunstwerk auf dem Körper seines Vaters erinnert. So hat sich der 19-Jährige im Nacken ein Kreuz mit zwei Flügeln stechen lassen. David Beckhams Nacken ziert ebenfalls ein Kreuz mit zwei Flügeln. Auch ein prominenter Fan hat sich unter dem Instagram-Beitrag zu Wort gemeldet. "Ich liebe es, dein Vater hat auch meines inspiriert. Sieht großartig aus", schrieb Justin Bieber.

18:13 Uhr

Lkw kracht gegen Mauer - Fahrer leblos neben Fahrzeug in Berlin gefunden

Es klingt nach einem besonders tragischen Unfall: In den frühen Morgenstunden ist in Berlin-Köpenick ein Fahrer mit seinem Lkw gegen eine Mauer gefahren. Wenig später lag er auf dem Boden neben seinem Fahrzeug. Rettungskräfte versuchten noch, ihn zu reanimieren. Kurze Zeit später erlag er jedoch im Krankenhaus seinen Verletzungen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte er sich zuvor beim Verladen seiner Fracht verletzt, fuhr aber dennoch weiter, weil ihm die Blessuren unerheblich schienen, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei ermittelt zur Todesursache. Genauere Informationen zur Identität des Mannes gaben die Ermittler auf Nachfrage zunächst nicht. Laut "Bild"-Bericht hat sich der Unfall auf dem Gelände einer Wäschereinigungsfirma ereignet.

17:41 Uhr

SEK nimmt 26-Jährigen nach Explosionen im Einfamilienhaus fest

Ein SEK-Einsatz in Niefern-Öschelbronn hat mit der Festnahme eines 26-Jährigen geendet. Der junge Mann wurde nach einem Streit mit Verwandten durch offenbar selbst herbeigeführte Explosionen schwer verletzt. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben in der Nacht alarmiert, weil ein Streit in dem Einfamilienhaus in der baden-württembergischen Gemeinde eskaliert war. Zwar hätten sich nach der Auseinandersetzung zunächst alle in ihre Zimmer zurückgezogen, doch zwei Explosionen im Zimmer des 26-Jährigen hätten das Haus erschüttert. Die drei Verwandten konnten das Gebäude unverletzt verlassen, während der junge Mann zunächst in seinem Zimmer blieb. Laut Polizei könnte der Mann Brandbeschleuniger benutzt haben. Sie schließt nicht aus, dass er sich und seine Verwandten umbringen wollte.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

17:15 Uhr

Illegale Lockdown-Partys: Ex-Johnson-Berater belastet Regierung

Hat die britische Regierung mit Lockdown-Partys gegen die eigenen Regeln verstoßen? Dieser Vorwurf steht schon seit geraumer Zeit im Raum und setzt den Premierminister Boris Johnson unter Druck. Jetzt hat sein Ex-Chefberater die Regierung weiter belastet. Laut Dominic Cummings hatte ein führender Mitarbeiter im Regierungssitz per E-Mail zu einer Veranstaltung am 20. Mai 2020 im Garten eingeladen. Er selbst habe bereits im Vorfeld davor gewarnt, dass es sich um einen Verstoß gegen die strengen Lockdown-Regeln handle, schrieb der Ende 2020 im Streit aus der Regierung ausgeschiedene Cummings in einem am Freitag veröffentlichten Blogeintrag. Man habe ihn aber ignoriert.

Ein im "Guardian" veröffentlichtes Party-Foto, auf dem neben dem Ex-Berater auch Regierungschef Johnson im Mai 2020 bei Käse und Wein im Garten der Downing Street 10 zu sehen sind, zeige hingegen keinen Verstoß, behauptete Cummings. Es habe sich lediglich um den Ausklang von mehreren Sitzungen gehandelt, die damals wegen der geringeren Ansteckungsgefahr häufig im Freien stattgefunden hätten, so der Wahlkampfstratege.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Nachmittag

16:44 Uhr

Mann rastet nach Impfung von Frau aus und würgt Mitarbeiter

Bei einer Impfaktion in Mössingen in Baden-Württemberg sind die Gemüter so übergekocht, dass die Polizei ausrücken musste. Es war aber nicht der Piks an sich, der den Ehemann in Rage brachte, sondern eine Formalie. Laut Polizei ist der Mann nach der Impfung seiner Frau im Gespräch mit einem Mitarbeiter der Station sehr wütend darüber geworden, wie der neue Schutz im Impfausweis einzutragen sei. Schließlich habe der 42-jährige Ehemann seinen Gegner gepackt, kurz gewürgt und gegen eine Glasscheibe gedrückt. Der 21-Jährige wurde nach Polizeiangaben bei dem Streit am Freitag leicht verletzt und der Mann von einem einschreitenden Zeugen weggezogen, bevor die Polizei verständigt wurde.

16:15 Uhr

Tausende belagern in Albanien die Zentrale der Oppositionspartei - verschaffen sich mit Gewalt Zutritt

Sie schlugen das Tor ein und drangen in das Gebäude: In Albaniens Hauptstadt Tirana ist es heute zu schweren Unruhen am Hauptquartier der konservativen Oppositionspartei PD (Demokratische Partei) gekommen. Tausende Anhänger des ehemaligen albanischen Präsidenten und Ministerpräsidenten Sali Berisha belagerten das Gebäude. Nach Angaben des albanischen TV-Senders News.24 gelang es den Protestierenden, in den ersten Stock vorzudringen. Sie kamen aber zunächst nicht bis in die Büros des PD-Vorsitzenden Lulzim Basha, weil dieser vorsorglich Zwischentüren hatte verstärken lassen. Aus dem Inneren des Gebäudes wurde Tränengas auf die Menge der Demonstranten draußen gesprüht. Die Polizei hatte das Gebäude umstellt, griff aber zunächst nicht ein.

  • In dem seit Wochen schwelenden Konflikt geht es um einen Machtkampf zwischen Basha und Berisha, der früher PD-Chef war.
  • Auf Betreiben Bashas war Berisha im vergangenen September aus der PD-Fraktion im Parlament ausgeschlossen worden.
  • Der Grund war, dass die USA im Mai 2021 gegen Berisha und einige seiner Angehörigen wegen Korruptionsvorwürfen eine Einreisesperre verhängt hatten.
Demonstranten vor dem Gebäude der Oppositionspartei in Albanien.

Demonstranten vor dem Gebäude der Oppositionspartei in Albanien.

(Foto: REUTERS)

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15:41 Uhr

"Licht meines Lebens": Sinéad O'Connor trauert um 17-jährigen Sohn

Der 17-jährige Sohn der irischen Sängerin Sinéad O'Connor ist tot. Laut eines Berichts von The Guardian hat ein Sprecher der Polizei den Tod des Jugendlichen heute bestätigt, zwei Tage nachdem er als vermisst gemeldet wurde. "Mein wunderschöner Sohn, Nevi'im Nesta Ali Shane O'Connor, das Licht meines Lebens hat heute beschlossen, seinen irdischen Kampf zu beenden und ist nun bei Gott", heißt es auf einem Twitter-Account, der zwar nicht verifziert ist, der laut dem offiziellen Account O'Connors allerdings der Sängerin gehören soll.

Der 17-Jährige habe offenbar Selbstmord begangen. "Möge er in Frieden ruhen und möge niemand seinem Beispiel folgen. Mein Baby, ich liebe dich so sehr", steht zudem in dem Beitrag. Einem weiteren Tweet von diesem Account zufolge sei der Sohn der Sängerin zuvor angeblich in einem Krankenhaus gewesen, wo er unter Beobachtung wegen Selbstmordgedanken gestanden sei. Von dort sei er demnach verschwunden.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen
  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)
  • Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

15:19 Uhr

Jäger tot auf Hochsitz gefunden - von Querschläger getroffen?

In Bayern ist ein Jäger mutmaßlich von einem Querschläger getroffen und tot auf einem Hochsitz aufgefunden worden. Laut Polizei wurde der 78-Jährige während einer Treibjagd wohl von dem Querschläger getroffen, was zu tödlichen Verletzungen führte. Der Mann hatte sich am Donnerstag mit mehreren Jägern bei Volkach im Landkreis Kitzingen zur Treibjagd getroffen. Als der Mann nach dem Ende der Jagd nicht zurückkehrte, suchten die anderen Jäger nach dem Mann aus Würzburg. Sie fanden ihn schließlich leblos auf einem Hochsitz. Der Rettungsdienst und der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Kriminalpolizei geht derzeit von einem Jagdunfall aus.

14:42 Uhr

23 Jahre Haft für 19-Jährigen - er wollte Leiche in Säure auflösen

Er hatte versucht, sein Opfer in Säure aufzulösen - nun ist ein junger Mann von einem Gericht in der südostenglischen Stadt Maidstone wegen Mordes zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Wie die Polizei in der Grafschaft Kent mitteilte, hatte der 19-Jährige die Leiche seines 38 Jahre alten Opfers in einer Mülltonne in seinem Wintergarten verstaut. In der Nähe wurden mehrere leere Säure-Behälter gefunden.

Die Leiche habe trotz der Versuche, sie aufzulösen, dank neuester forensischer Technologie gründlich untersucht werden können. Das Motiv für die mit einem Messer begangene Bluttat, die sich bereits im Oktober 2020 in der Stadt Rochester abgespielt hatte, blieb unklar. Die beiden Männer waren vor der Tat wegen eines Kokain-Geschäfts in Kontakt getreten, wie aus Daten von ihren Mobiltelefonen hervorging. Kurz nach dem Verbrechen hatte er bei einer Party damit angegeben, "jemanden getötet" zu haben. Zudem ließ er sich ein Tattoo mit der Abbildung eines von einer Schlange umrankten Messers stechen, das der Tatwaffe ähnelte.

14:12 Uhr

Schichtwechsel

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen in der zweiten Hälfte des Tages, meine Kollegin Lea Verstl hat ihren wohlverdienten Feierabend angetreten und ich übernehme nun für Sie. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Samstagnachmittag und schauen Sie gern hier vorbei, wo ich Sie mit News aus aller Welt versorge. Dann lege ich los! PS: Melden Sie sich gern hier dertag@n-tv.de, falls Sie Anregungen, Wünsche oder Anmerkungen haben.

Ihre Yuki Schubert

13:54 Uhr

Luftangriff tötet 56 Menschen in Äthiopien

In Äthiopien sind bei einem Luftangriff in der Konfliktregion Tigray Hilfskräften zufolge 56 Menschen getötet worden. 30 weitere Personen seien verletzt worden, sagten die beiden Helfer unter Berufung auf Augenzeugen und lokale Behörden. Ziel des Luftangriffs am Freitagabend war den beiden zufolge ein Flüchtlingslager in Dedebit im Nordwesten der Region an der Grenze zu Eritrea.

Vor über einem Jahr brachen in der Region Tigray Kämpfe zwischen den Truppen der von der Volksbefreiungsfront (TPLF) geführten Regionalregierung und der Zentralregierung von Ministerpräsident Abiy Ahmed aus. In den Kämpfen wurden bereits Tausende Menschen getötet, mehr als zweieinhalb Millionen Menschen sind auf der Flucht.

13:32 Uhr

Polizisten erwischen alkoholisierten 14-Jährigen am Steuer

Polizeibeamte haben am Morgen der Spritztour eines 14-Jährigen mit dem elterlichen Auto ein Ende gesetzt. Der Jugendliche ohne Führerschein wurde bei einer Kontrolle im nördlichen Wartburgkreis gestellt, wie die Polizei berichtete. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm knapp 0,6 Promille. Auch ein Drogenvortest sei positiv verlaufen. Nach der Blutentnahme wurde der 14-Jährige seinen Eltern übergeben. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren.

12:40 Uhr

Mann attackiert zwei Polizisten mit Pfannkuchen-Teig

Mit einer Art Pfannkuchen-Teig hat ein Mann zwei Polizeibeamte in Erlangen attackiert. Wie ein Polizeisprecher sagte, habe der 59-Jährige durch einen Spalt an der Tür den Beamten eine klebrige Flüssigkeit entgegen geschüttet. Diese hatten am Freitagabend die Wohnung des Mannes aufgesucht, um dessen gesundheitlichen Zustand zu überprüfen. Angehörige hätten sich Sorgen gemacht und die Polizei informiert.

Der Mann weigerte sich jedoch vehement, die Tür zu öffnen. Nach einem Gespräch durch die geschlossene Tür, ließ er sich dazu bewegen, die Tür zu öffnen. Allerdings nur, um die klebrige Flüssigkeit gegen die Beamten zu schütten. Der 59-Jährige muss sich nun unter anderem wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

13:05 Uhr

Söder beschuldigt Ampel die "Deutschen neu erziehen zu wollen"

Hohe Inflation, null Zinsen, explodierende Energiepreise: Die neue Ampel-Regierung kommt die Deutschen nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder teuer zu stehen. Söder warnte vor den finanziellen Folgen der Politik der neuen Bundesregierung. "Mein Gefühl ist, diese neue Ampel-Bundesregierung wird wohl die teuerste für die Deutschen, die es je gegeben hat", sagte Söder bei einem virtuellen Neujahrsempfang der CSU.

Es seien Alternativkonzepte notwendig. "Nur neue Schulden zu machen ist keine Antwort auf die schleichende Enteignung der Bevölkerung", sagte der CSU-Chef. Dem werde sich die Union entgegenstellen. Söder warf SPD, Grünen und FDP auch vor, gesellschaftspolitisch falsche Ansätze zu verfolgen. Dabei beschuldigte er die Bundesregierung, "von der Grundidee die Deutschen neu erziehen zu wollen". Söder nannte "übertriebenes Gendern", "die Frage, was man essen soll" oder "neue Familienbilder, die entstehen", als Beispiele, in denen er solch eine Erziehung durch die Bundesregierung fürchte.

12:18 Uhr

Heftiger Schneefall in Pakistan: Mehr als 20 tote Touristen

Nach einem heftigen Wintereinbruch sind in einem beliebten Bergresort im Norden Pakistans mindestens 21 Urlauber ums Leben gekommen. Dies teilte der Zivilschutz mit. Unter den Toten, den Angaben zufolge alles Einheimische, waren etliche Frauen und Kinder. Auch ein Polizist, der in der Kleinstadt Murree Urlaub machte, kam mit seiner Frau und seinen sechs Kindern ums Leben. Tausende Menschen hingen im tiefen Schnee auf den Straßen fest. Videos zeigten Autos, die sich weder vor noch zurück bewegen konnten. Murree, eines der beliebtesten Reiseziele im Norden Pakistans, liegt rund 65 Kilometer nordöstlich von Islamabad auf rund 2300 Metern Höhe.

11:50 Uhr

Nach ISS-Vorfall: Weltraum darf nicht mit Schrott "verpestet" werden

Russland hat kürzlich einen ausgedienten Spionagesatelliten mit einer speziellen Rakete abgeschossen. Die Trümmer des Satelliten bedrohten die ISS, weshalb Matthias Maurer und seine Kollegen die Raumstation kurzzeitig verlassen mussten. Weltraumschrott bereitet Satellitenbauern und Raumfahrtunternehmen nun zunehmend Kopfzerbrechen.

"Das ist ein Problem", sagte der Vorstandsvorsitzende des Raumfahrtkonzerns OHB, Marco Fuchs. Notwendig seien verbindliche Regeln dafür, dass Satelliten nach ihrem Nutzungsende weggeräumt werden und keine Gefahr darstellen. "Die Grundregeln gibt es schon", sagte Fuchs, der Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) ist. Bei Sanktionen und Überwachung gebe es aber noch Bedarf. Es müsse auch verhindert werden, dass "boshaft" Weltraumschrott produziert werde. "Wir hatten jetzt den Fall eines absichtlichen Abschusses durch Russland. Das ist natürlich katastrophal, wenn man ganze Weltraumgegenden verpestet mit Schrott, um zu zeigen, dass man Satelliten abschießen kann."

12:11 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:25 Uhr

Querstehende Lkw blockieren Autobahnen in Bayern

Schnee und Glätte haben am Morgen in Franken zahlreiche Lastwagen zum Stehen gebracht. Die Schneedecke auf den Autobahnen sei zu hoch gewesen, die Laster hätten zeitweise nicht mehr anfahren können und seien an Steigungen hängengeblieben, sagte eine Polizeisprecherin in Unterfranken. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) ist für den Tag mit weiteren - teils kräftigen - Schneefällen im Norden Bayerns zu rechnen.

Auf der Autobahn 7 standen am Morgen in beide Richtungen zwischen der Grenzwaldbrücke und der Anschlussstelle Hammelburg sieben Lkw quer. Auch in Mittelfranken auf der Autobahn 9 in Richtung Leipzig blockierte ein Lastwagen den rechten Fahrstreifen. Der Lkw rutschte kurz nach der Anschlussstelle Trockau in die Leitplanke. Auf der Autobahn 6 kam ein Lastwagen zwischen Nürnberg-Langwasser und Nürnberg-Ost von der Straße ab und fuhr in eine Böschung. Der rechte Fahrstreifen wurde blockiert. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand.

10:58 Uhr

Mindestens 17 Menschen bei Busunfall in Ägypten gestorben

Bei einem Busunfall in Ägypten sind 17 Menschen getötet und weitere 17 verletzt worden. Zwei Busse seien am Samstagmorgen im Süden der Sinai-Halbinsel zusammengestoßen, wie Sicherheitskreise mitteilten. Die Unfallursache war zunächst unklar. Einer der Busse war den Angaben nach auf dem Weg in den Badeort Scharm el-Scheich. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. In Ägypten kommt es häufig zu schweren Unfällen mit vielen Toten. Unvorsichtige und aggressive Fahrweisen sind in dem nordafrikanischen Land weit verbreitet. Zudem sind viele Straßen in schlechtem Zustand.

10:32 Uhr

Oktoberfest im Sommer? Für viele Deutsche unvorstellbar

"O'zapft is!" - dieser Ausruf markiert jedes Jahr den Startschuss für wochenlanges Schunkeln, Maß trinken und Weißwurst frühstücken auf dem Münchner Oktoberfest. Allerdings fällt er traditionell erst am 15. September um 12 Uhr. Die Stadt München prüft derzeit eine Vorverlegung des weltgrößten Volksfestes, um eine erneute Absage wegen der Pandemie zu verhindern.

Ein auf den Sommer vorgezogenes Oktoberfest können sich viele Deutsche aber noch nicht so richtig vorstellen. 40 Prozent der Befragten haben sich in einer Umfrage gegen eine Vorverlegung der Wiesn ausgesprochen. Allerdings finden auch immerhin 31 Prozent die Idee tendenziell gut, wie die Befragung es Instituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" ergab. Ein Arbeitskreis der Stadtratsfraktionen will in der neuen Woche die Argumente ausloten. Prominenter Befürworter einer Sommer-Wiesn ist seit längerem Bayerns Vize-Regierungschef und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern. "Wir sollten unsere Feste dieses Jahr insgesamt mehr im Sommer konzentrieren", sagte Aiwanger der Zeitung.

10:05 Uhr

Erdbeben erschüttert Nordwesten Chinas - mindestens vier Verletzte

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat den Nordwesten Chinas für starke Erschütterungen gesorgt. Wie Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, wurden zunächst keine Opfer in der nur wenig besiedelten Region gemeldet. Das Staatsfernsehen meldete vier Verletzte. Auch sollen mehrere Gebäude beschädigt worden sein. Das Zentrum des Bebens lag demnach im Kreis Menyuan, der zur Provinz Qinghai gehört. Rettungskräfte wurden in das Gebiet geschickt. Mehrere Bahnverbindungen in Qinghai wurden vorübergehend gestoppt.

09:40 Uhr

Google ehrt Stephen Hawking zum 80. Geburtstag mit Video

Stephen Hawking war ein Mann, dessen brillanter Geist unentwegt auf Hochtouren lief. Von seiner Krankheit, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), hat er sich nicht abhalten lassen. Hawking, der im März 2018 starb, wäre am 8. Januar 80 Jahre alt geworden.

Die Wissenschaft verdankt ihm bahnbrechende Theorien zur Kosmologie, allgemeinen Relativitätstheorie und zu Schwarzen Löchern. Zu Hawkings Geburtstag widmet sich ein Google Doodle dem Leben des Genies. Wenn Nutzer auf das Google-Logo über der Suchmaske klicken, wird ein Pixel-Art-Video abgespielt, das die Lebensstationen des Physikers zeigt.

09:15 Uhr

Kasachstan: Ex-Sicherheitschef wegen Landesverrats festgenommen

Seit Tagen eskalieren in Kasachstan zunehmend Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Proteste, die sich zunächst gegen steigende Gaspreise gerichtet hatten, weiteten sich zu regierungskritischen Massenprotesten im ganzen Land aus. Präsident Kassym-Schomart Tokajew geht mit Härte gegen die Demonstranten vor - bezeichnet sie als "Terroristen", die er "eliminieren" wolle.

Nun wurde der frühere Leiter des Inlandsnachrichtendienstes vor dem Hintergrund der Proteste festgenommen. Karim Massimow werde des Landesverrats verdächtigt, teilte das nationale Sicherheitskomitee (KNB) mit. Massimow war diese Woche als KNB-Leiter entlassen worden, nachdem Demonstranten in Kasachstans größter Stadt Almaty Regierungsgebäude gestürmt hatten. Der Inlandsnachrichtendienst leitete nach eigenen Angaben eine Voruntersuchung wegen Landesverrats ein. Massimow und weitere Verdächtige seien inhaftiert worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Der frühere KNB-Chef ist offenbar ein enger Verbündeter des autoritären Ex-Präsidenten Nursultan Nasarbajew, der weiterhin großen Einfluss im Land ausübt.

09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:27 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

die Impfplicht ist noch keine beschlossene Sache, doch auch die bestehenden Corona-Maßnahmen lösen bundesweit erneut Proteste aus. In mehreren Städten in Deutschland wollen Gegnerinnen und Gegner der Pandemie-Regeln heute auf die Straße gehen. Bei einer Demonstration in Hamburg werden am Nachmittag rund 11.000 Menschen erwartet. Sie wollen wie schon an mehreren Samstagen im Dezember unter dem Motto "Das Maß ist voll. Hände weg von unseren Kindern" durch die Innenstadt ziehen. Auch in Freiburg, Frankfurt, Düsseldorf und Magdeburg werden Proteste erwartet. Mancherorts sind auch Gegen-Demos geplant.

Ansonsten werden diese Themen den Tag bestimmen:

  • CSU-Chef Markus Söder hält um 10 Uhr seine Rede zum virtuellen Neujahrsauftakt der Partei
  • Zum Auftakt der Rückrunde in der Fußball-Bundesliga muss der Tabellen-Zweite Borussia Dortmund um 18.30 Uhr beim Tabellen-Sechsten Eintracht Frankfurt antreten
  • Mit den beiden Mixed-Staffeln um 12.15 Uhr beziehungsweise 14.45 Uhr setzen die Biathleten den Heim-Weltcup in Oberhof fort

Mein Name ist Lea Verstl und ich darf Sie heute durch den Tag begleiten. Sie haben Fragen, Kritik oder Anregungen? Schreiben Sie mir gerne an dertag@n-tv.de.

Los geht's!

08:04 Uhr

"Golden Girl" Betty White bekommt kein öffentliches Begräbnis

Betty White hat sich vor ihrem Ableben ein Begräbnis im kleinen Kreis gewünscht.

Betty White hat sich vor ihrem Ableben ein Begräbnis im kleinen Kreis gewünscht.

(Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS)

Der Tod von "Golden Girl" Betty White kurz vor ihrem 100. Geburtstag hat weltweit Trauer ausgelöst. Doch ein öffentliches Begräbnis wird es wohl nicht geben. "Betty hat das nie gewollt", sagte ihr langjähriger Manager Jeff Witjas nun auch in der US-Sendung "Inside Edition". Die Bestattung werde privat und klein gehalten.

Weltbekannt wurde White, die an Silvester starb, als naive Witwe Rose in der Sitcom "Golden Girls". Alle ihre Kolleginnen von damals starben früher: Estelle Getty (Sophia) im Jahr 2008, Beatrice Arthur (Dorothy) 2009 und Rue McClanahan (Blanche) 2010. Ein als Ehrung schon länger geplanter Film über Whites Leben soll an ihrem 100. Geburtstag (17.1.) in Hunderten Kinos in den USA laufen.

07:30 Uhr

Condor-Flieger nach Hamburg muss auf Fuerteventura notlanden

Eine Boeing 757 der Fluggesellschaft Condor auf dem Weg nach Hamburg hat am Freitag kurz nach ihrem Start auf Lanzarote auf der Nachbarinsel Fuerteventura notlanden müssen, wie RTL mit Verweis auf lokale Medien und das Portal "Kanarenmarkt" berichtet. Nach dem Abflug habe die Maschine ohrenbetäubenden Lärm von sich gegeben. Auf sozialen Medien kursiert ein Video, in dem die Geräusche zu hören sind.

Augenzeugen beschreiben, wie sie beobachtet haben, dass Funken aus dem Triebwerk sprühen. "Wir standen in Playa Honda direkt darunter und konnten sehen wie mehrfach Flammen aus dem rechten Triebwerk schlugen – mit sehr lautem Knall dazu – es war absolut furchteinflößend", schreibt eine Augenzeugin auf Facebook. Wegen Problemen mit dem Triebwerk sei das Flugzeug nach kurzer Zeit auf Fuerteventura notgelandet. Ihm sei aufgrund der erklärten Luftnotlage absoluter Vorrang bei der Landung eingeräumt worden. Sie sei ohne Probleme verlaufen.

07:01 Uhr

Désirée Nick bricht bei Dreh für neue "Dschungelcamp"-Staffel zusammen

Fernsehstar Désirée Nick hat bei den Dreharbeiten für das RTL-Format "Das Klassentreffen der Dschungelstars" einen Zusammenbruch erlitten. Das berichtet die "Bild-"-Zeitung unter Berufung auf Angaben von Nicks Management. Demnach habe Nick beim Dreh in Pulheim bei Köln einen Schwächeanfall erlitten. Zur Sicherheit habe man sie danach in ein Krankenhaus gebracht. Dort werde die genaue Ursache jetzt untersucht. Nick habe eigentlich geplant, am Wochenende in ihre Heimat Falkensee bei Berlin zurückzukehren. Für das Format habe Nick in Pulheim mehrere frühere Teilnehmer des Dschungelcamps getroffen - es soll während der neuen Staffel, die am 21. Januar beginnt, gezeigt werden.

06:41 Uhr

Mindestens neun Verletzte bei Erdbeben in Lima

Anwohner stehen nach einem Beben der Stärke 5,6 neben den Schäden in einem Vorort der Hauptstadt.

Anwohner stehen nach einem Beben der Stärke 5,6 neben den Schäden in einem Vorort der Hauptstadt.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat am Freitag (Ortszeit) Perus Hauptstadt Lima und deren Umgebung erschüttert. Mindestens neun Menschen wurden verletzt und einige Häuser beschädigt, wie die Behörden mitteilten. Das Epizentrum lag nach Angaben des Geophysikalischen Instituts von Peru 19 Kilometer nordöstlich von Lima in einer Tiefe von 116 Kilometern. Einige Menschen in der Hauptstadt flohen in Panik aus ihren Häusern. Eine wichtige Autobahn, die die Hauptstadt mit Zentralperu verbindet, wurde durch herabgestürzte Felsen blockiert. "Zum Glück haben wir keine Todesopfer zu beklagen", sagte Rolando Capucho, Koordinator der nationalen Notrufzentrale, dem Fernsehsender N.

06:20 Uhr

Doppelmord in Ingolstadt: Entlassene aus U-Haft weiter verdächtig

Rund zwei Jahrzehnte nach dem mutmaßlichen Doppelmord an einem jungen Paar aus Ingolstadt hoffen die Ermittler weiter auf eine Aufklärung des Falls. Zuletzt mussten Kripo und Staatsanwaltschaft allerdings ein Rückschlag hinnehmen und vier Verdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Staatsanwaltschaft halte das Quartett allerdings weiterhin für verdächtig, wie eine Sprecherin erklärte.

Im Mai 2020 waren die beiden skelettierten Leichen der 21 Jahre alten Frau und des 23-jährigen Mannes in einem Wald bei Kipfenberg im Landkreis Eichstätt entdeckt worden. Die Ermittler konnten aus den Knochen DNA sichern und so die Leichen identifizieren. Etwa ein Jahr später ergingen Haftbefehle gegen vier Verdächtige. "Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen und zahlreicher Zeugenbefragungen ergaben sich Hinweise auf vier Personen, die mit einem nicht natürlichen Tod des Pärchens in Verbindung stehen könnten", teilten die Ermittler damals mit.

06:00 Uhr

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