Das war Montag, der 5. Januar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
das neue Jahr hat turbulent begonnen. An diesem Montag hat sich das so fortgesetzt:
- Weltpolitisch ein Desaster, doch Trump könnte der Öl-Coup gelingen
- CDU-Außenpolitiker rechtfertigen Merz' Zurückhaltung
- Reisners Blick auf die Front: "Die USA tun das, was sie zuvor den Russen vorgeworfen haben"
- Iranisches Oberhaupt erwägt offenbar Flucht nach Moskau
- EU prüft Musk-KI wegen sexualisierter Darstellung von Kindern
- Skisprung-Star schimpft über Tournee-Veranstalter - und rudert zurück
- Celtic schmeißt Trainer nach 32 Tagen raus und holt Vorgänger zurück
- Esther Schweins wagt sich aufs "Let's Dance"-Parkett
- Unruhiger Schlaf schadet Gehirn mehr als kurzer Schlaf
Eine erholsame Nacht und bis morgen wieder!
UFO-Meldestelle so oft kontaktiert wie nie
Am Himmel ist viel los: Was das im Einzelnen ist, kann die UFO-Meldestelle im Odenwald Cenap in vielen Fällen nachträglich erklären. Noch nie hat sie von Bürgern so viele Nachrichten zu Beobachtungen von zunächst "unbekannten Flugobjekten" erhalten wie im letzten Jahr. Die private amateurastronomische Organisation zählte 1348 solcher Sichtungen. Meist habe es sich um Planeten oder Sterne gehandelt, sagt Cenap-Leiter Hansjürgen Köhler. Weitere Meldungen hätten sich auf Meteore, Satelliten-Systeme, Weltraumschrott und Drohnen zurückführen lassen. Raumschiffe von Außerirdischen seien hingegen auch im letzten Jahr nicht dabei gewesen.
Angreifer schlägt Fenster von JD Vance ein
Mitten in der Nacht wird das Haus von US-Vizepräsident JD Vance Ziel eines Angriffs. Scheiben zerbrechen, Schläge hallen durch die Nacht. Nach Angaben des Secret Services greifen Mitarbeiter, die das Haus ohnehin bewachen, umgehend ein - und nehmen den Täter fest. Aufnahmen zeigen das Haus nach dem Angriff.
"Illegale Befehle verweigern" – Für diese Worte erhält US-Senator Rüge vom Pentagon
Das US-Verteidigungsministerium hat den demokratischen Senator Mark Kelly gerügt, weil er Militärangehörige und Geheimdienstler in einem Video aufrief, "illegale Befehle" zu verweigern. Laut Pentagon-Chef Pete Hegseth wurde zudem ein Verfahren gegen den früheren Kampfpiloten Kelly eingeleitet, das zu einer Herabstufung seines militärischen Rangs im Ruhestand führen könnte. Das Ziel des "aufrührerischen Videos" sei es, "die Ordnung und die militärische Disziplin zu untergraben", sagt Hegseth.
Das Video ist von November. Mehrere Kongressmitglieder, darunter der Senator von Arizona, kritisieren darin etwa den von Präsident Donald Trump angeordneten Einsatz von Soldaten gegen Demonstranten in Los Angeles sowie die Tötungen angeblicher Drogenschmuggler vor der Küste Lateinamerikas. "Derzeit kommen die Bedrohungen für unsere Verfassung nicht nur aus dem Ausland, sondern auch aus dem eigenen Land", sagen die Abgeordneten und fügen hinzu: "Man kann illegale Befehle verweigern." Mehr dazu lesen Sie hier.
Rodríguez als Venezuelas Präsidentin vereidigt
Nach der Festnahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Spezialeinheiten ist seine Nachfolgerin Delcy Rodríguez als geschäftsführende Präsidentin vereidigt worden. Die 56-Jährige legte ihren Amtseid in der Nationalversammlung in Caracas ab. Bereits am Wochenende war die bisherige Vizepräsidentin vom Obersten Gericht des Landes zur Interimspräsidentin ernannt worden. Zudem erhielt sie die Rückendeckung der Armee. Zusammen mit ihrem Bruder, der als Präsident der Nationalversammlung wiedergewählt wurde, gehört sie seit Jahren zur Machtelite in Caracas.
Zirkus-Akrobaten bei Vorstellung abgestürzt
Schockmoment in Stuttgart: Bei einer Zirkusvorführung ist ein Artisten-Duo schwer verletzt worden. Der Mann und die Frau seien am Nachmittag bei einer Luftakrobatiknummer aus einer Höhe von rund zehn Metern abgestürzt, meldet die Polizei. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Nach dem Unfall wurde die Zirkusvorstellung unterbrochen und das Zelt auf dem Cannstatter Wasen geräumt.
Maduros mitangeklagter Sohn kritisiert USA scharf
Der Sohn des autoritären venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro bezeichnet die Ergreifung seines Vaters durch US-Eliteeinheiten in Caracas als Entführung. "Wenn wir die Entführung von Staatschefs normalisieren, ist kein Land mehr sicher. Heute ist es Venezuela, morgen kann es jedes andere Land sein, das sich nicht unterwirft", sagt der Abgeordnete Nicolás Maduro Guerra bei der konstituierenden Sitzung der venezolanischen Nationalversammlung in Caracas. "Ohne Völkerrecht gilt in der Welt wieder das Recht des Stärkeren." Währenddessen wurde sein Vater in New York zu einer ersten Gerichtsanhörung gebracht. Die US-Behörden werfen Maduro unter anderem "Drogenterrorismus" vor. Seine Ehefrau und sein Sohn sind mitangeklagt.
Berghang donnert vor Autofahrer auf Straße
In der chinesischen Provinz Sichuan bricht ein gewaltiges Stück eines Felsens mitsamt Vegetation ab. Zunächst bröckeln nur kleine Teile ab, doch ein Autofahrer erkennt die Gefahr. Die Insassen des Fahrzeugs haben Glück und können das Schauspiel unbeschadet beobachten.
Dänische Premierministerin warnt vor fatalen Folgen bei US-Angriff auf Grönland: "Dann ist alles vorbei"
Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen warnt vor den Folgen eines möglichen US-Angriffs auf die Insel Grönland, die zum Nato-Mitglied Dänemark gehört. Sollten sich die USA zu einer solchen Attacke entscheiden, "dann ist alles vorbei", sagt Frederiksen dem dänischen Sender TV2. Dies betreffe die Nato und damit auch die Sicherheitsarchitektur nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihre Regierung tue "alles, was möglich ist, damit dies nicht geschieht". Zudem ruft sie die USA auf, ihre "Drohungen gegen einen historischen Verbündeten" einzustellen. Es sei "absolut absurd zu sagen, dass die Vereinigten Staaten die Kontrolle über Grönland übernehmen sollten".
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gesagt, die USA würden sich "in rund zwei Monaten um Grönland kümmern". Dem US-Magazin "The Atlantic" sagte er: "Wir brauchen Grönland, unbedingt. Wir brauchen es zur Verteidigung."
Maduro plädiert vor US-Gericht auf nicht schuldig
Der von den USA gefangen genommene venezolanische Staatschef Nicolás Maduro plädiert vor einem New Yorker Gericht auf nicht schuldig. "Ich bin unschuldig, ich bin nicht schuldig", sagt der unter anderem wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" angeklagte 63-Jährige nach Angaben von US-Medien. Zugleich betont er, dass er sich weiterhin als legitimer Präsident seines Landes betrachte. Mehr dazu lesen Sie hier.
Guterres kritisiert Venezuela-Operation - USA sprechen von Strafverfolgung
Die USA führen nach den Worten ihres UN-Botschafters Mike Waltz keinen Krieg gegen Venezuela. Die Festnahme von Präsident Nicolas Maduro sei vielmehr ein Akt der Strafverfolgung gewesen, sagt Waltz vor dem UN-Sicherheitsrat. US-Präsident Donald Trump habe Maduro mehrere diplomatische Auswege angeboten, die dieser jedoch ausgeschlagen habe. Die USA haben Maduro unter anderem wegen des Vorwurfs des "Drogenterrorismus" angeklagt.
Der Vorwurf steht im Raum, dass die USA das Völkerrecht gebrochen haben, als sie Venezuela angriffen. Bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats ruft UN-Generalsekretär António Guterres zur Achtung der "politischen Unabhängigkeit" von Staaten auf. Die US-Operation habe nicht die Regeln des Völkerrechts respektiert, heißt es in einer Mitteilung. Guterres ruft alle Akteure in Venezuela zu einem Dialog auf.
AfD-Landtagsfraktion schließt Abgeordneten aus
Die AfD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt beschließt den Ausschluss des Abgeordneten Matthias Lieschke. Der Entscheidung sei eine ausführliche Aussprache vorausgegangen, schreibt die Fraktionsgeschäftsführung in Magdeburg. Dabei habe Lieschke die gegenüber ihm erhobenen Vorwürfe, unter anderem des schweren partei- und fraktionsschädigenden Verhaltens, "in keiner Weise entkräften" können. Der Ausschluss erfolgte demnach mit 20 Ja-Stimmen zu einer Nein-Stimme.
Der Landesvorstand der AfD in Sachsen-Anhalt hatte im vergangenen Jahr ein Parteiausschlussverfahren gegen Lieschke sowie den Bundestagsabgeordneten Jan Wenzel Schmidt beschlossen. Hintergrund sind nach Informationen des MDR parteiinterne Vorwürfe, die Schmidt zuvor gegen AfD-Landtagsabgeordnete erhoben habe. Dabei geht es unter anderem um Fahrtkostenabrechnungen. Auch gegen Schmidt gibt es demnach Vorwürfe. In Sachsen-Anhalt wird im September ein neuer Landtag gewählt. Die AfD liegt in aktuellen Umfragen derzeit vorn.
Macron schiebt vorsichtige Kritik an Maduros Festnahme hinterher
Die USA haben mit ihrem Angriff auf Venezuela für Tatsachen gesorgt: Der gefangengenommene Machthaber Maduro befindet sich in New York. Dieses Vorgehen wird von vielen Experten als Bruch des Völkerrechts eingeschätzt. Der französische Präsident Macron kritisiert nun die "Methode" zur Festnahme Maduros. Diese werde von Frankreich "weder unterstützt noch gebilligt", sagt er laut einer Regierungssprecherin während einer Kabinettssitzung. Ob er den US-Angriff auch als solchen kritisiert oder nur die Art und Weise, präzisiert die Regierungssprecherin nicht. "Wir verteidigen das Völkerrecht und die Freiheit der Völker", habe der Präsident gesagt.
In einer ersten Reaktion hatte Macron am Wochenende erklärt, das venezolanische Volk könne sich freuen, von der Diktatur Maduros befreit worden zu sein. Dass er die Art und Weise des US-Vorgehens nicht erwähnte, sorgte für Empörung. Allerdings warf der französische Verteidigungsminister Barrot den USA vor, mit der Militäroperation gegen den Grundsatz der Nichtanwendung von Gewalt, auf dem das Völkerrecht basiert, verstoßen zu haben. Mehr dazu lesen Sie hier.
Autos rutschen von vereistem Hügel - Pkw überschlägt sich
Im Süden Russlands verwandelt sich eine vereiste, steile Bergstraße in eine Bobbahn für Autos. Mit Sommerreifen rutschen die Fahrzeuge manövrierunfähig den Berg hinab. Das vordere Fahrzeug der Kette wird in die Tiefe geschubst. Verletzt wird aber niemand.
Wegen Stromausfall im Hotel: Sarah Connor meldet sich mit Frage an Politik
Zu den Zehntausenden Menschen, die vom großen Stromausfall in Berlin betroffen sind, gehört auch Sängerin Sarah Connor. Sie meldet sich aus einem Hotel - mit einer Frage an die Politik. "Ich finde es ganz schön krass und frage mich, ob wir in so einer großen Stadt nicht besser darauf vorbereitet sein können", sagt sie in einem Video. "Für uns ist es kein Problem, wir können ins Hotel gehen und haben es heute Abend warm. Aber wie machen das andere Leute, und was macht ihr dagegen? Liebe Politiker, wie helft ihr denn da jetzt?" Gäbe es keine Notfallaggregate, die Haushalte im Notfall versorgen könnten, fragt sie weiter. Dann sei man "ein ganz schön verwundbares Plätzchen hier in Berlin".
Rund 30.000 Haushalte sind weiterhin vom Stromausfall betroffen. Der Betreiber Stromnetz Berlin versucht, die mutmaßlich bei einem Brandanschlag zerstörten Starkstromleitungen so schnell wie möglich zu reparieren. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf, die Feuerwehr und andere Hilfsorganisationen haben bislang sechs Notunterkünfte in Sporthallen und Gebäuden der Verwaltung eingerichtet. Für zahlreiche Schülerinnen und Schüler fiel am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien der Unterricht aus.
Russische Mega-Jacht "A" taucht vor Seychellen-Insel auf
Die Mega-Jacht "A" zählt zu den größten und luxuriösesten der Welt. Ihr mutmaßlicher Besitzer Andrei Melnitschenko steht wegen des russischen Angriffskriegs unter Sanktionen. Jahrelang liegt das Schiff in Dubai fest - nun zeigt ein Video, dass es wieder unterwegs ist.
Ex-Bar-Mitarbeiterin in Crans-Montana spricht von "verbotenem" Notausgang
Während die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana mit 40 Toten und 119 Verletzten laufen, äußern sich zwei ehemalige Mitarbeitende zu früheren Sicherheitsmaßnahmen in der Bar, die sie für unzureichend hielten.
Ein Notausgang sei zu ihrer Zeit verschlossen gewesen, weil er direkt ins Gebäude führte, behauptet eine Frau, die 2023 in der Bar gearbeitet habe, gegenüber dem französischen Sender BFMTV. Ihren Worten nach sei es den Mitarbeitern "verboten" gewesen, diese Tür zu öffnen. Die Evakuierung habe nur über die Treppe erfolgen können. Aber 200 Menschen in zehn Minuten hinauszubringen, "ist unmöglich", sagt sie dem Sender. "Es ist sehr eng; wäre die Tür hinten, gegenüber den Toiletten, offen gewesen, hätte das die Zahl der Opfer verringert", wird sie zitiert.
Auch ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter behauptet, die Sicherheitsmaßnahmen seien unzureichend gewesen und listet eine Reihe von Mängeln auf: Darunter fehlender Zugang zu Feuerlöschern, ungeschultes Personal, zu wenig Sicherheitspersonal. Auch er spricht von einem "Notausgang, der manchmal blockiert oder geschlossen war".
Gegen die Betreiber der Bar wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung, fahrlässigen Körperverletzung und fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Die Ermittler wollen unter anderem klären, ob das Dämmmaterial an der Decke den Vorschriften entsprach. Unklar ist auch, ob es genügend zugängliche Notausgänge gab.
Jurist nach Venezuela-Angriff: "Sollten uns mit Blick auf Grönland Sorgen machen"
Die US-Streitkräfte entführen in einer Nacht- und Nebelaktion den Machthaber Venezuelas. Jurist Pierre Thielbörger erklärt die Rechtswidrigkeit der Aktion und unterstreicht die weltweite Signalwirkung.
Maduro landet in Manhattan
Der von den USA gefangen genommene venezolanische Staatschef Nicolás Maduro ist bei einem New Yorker Bundesgericht angekommen. Um 18 Uhr unserer Zeit er dort erstmals zu einem Termin erscheinen. Auf Videoaufnahmen, die von CNN übertragen wurden, ist zu sehen, dass für seinen Transport neben einem gepanzerten Fahrzeug und auch ein Helikopter benutzt wurde, der in Manhattan landete. Maduro wurde unter anderem von Beamten der US-Drogenpolizei DEA begleitet. Nach seiner Gefangenenahme war er am Wochenende in eine Haftanstalt in New York gebracht worden. Die USA haben ihn unter anderem wegen des Vorwurfs des "Drogenterrorismus" angeklagt. Mitangeklagt sind auch seine Ehefrau und sein Sohn. Zudem richten sich die Vorwürfe unter anderem gegen den aktuellen sowie den früheren Innenminister von Venezuela.
Brandenburgs Finanzminister Crumbach verlässt BSW und Fraktion
Brandenburgs BSW-Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Robert Crumbach ist angesichts des internen Streits aus seiner Partei und aus der Landtagsfraktion ausgetreten. Das gibt Crumbach bekannt. Ob die SPD/BSW-Koalition damit am Ende ist, ist noch offen. Mehr dazu lesen Sie hier.
Schichtwechsel
Hallo liebe Leserinnen und Leser und ein frohes neues Jahr!
Es geht direkt weiter mit Neuigkeiten aus aller Welt. Es grüßt Sie hier Heidi Ulrich, zu erreichen per Mail über heidi.ulrich(at)ntv.de.
Teeblätter auf Fahrbahn lösen in Japan tödliche Massenkarambolage aus
Von einem Lastwagen aus auf die Fahrbahn gewehte Teeblätter haben in Japan eine tödliche Massenkarambolage ausgelöst. Wie japanische Medien am Montag berichteten, verlor ein Lkw ohne Abdeckung über der Ladefläche Tee, der sich über einen rund 500 Meter langen Abschnitt einer Straße in der Präfektur Tochigi verbreitete. Mehr als zehn nachfolgende Fahrzeuge gerieten auf den rutschigen Blättern ins Schlingern und krachten ineinander. Ein Mensch kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt.
Knapp 60.000 Dollar Mietschulden - Mickey Rourke bittet Fans um Spenden
Hollywood-Schauspieler Mickey Rourke droht die Zwangsräumung seines gemieteten Hauses in Los Angeles wegen Mietschulden von 59.100 US-Dollar (rund 51.000 Euro). Wie die "Los Angeles Times" berichtet, wurde der Schauspieler bereits im Dezember zur Nachzahlung aufgefordert. Um den Verlust seines Zuhauses zu verhindern, wurde nun eine GoFundMe-Spendenkampagne gestartet, die von einer Freundin und Management-Mitarbeiterin betreut wird. Rourke hatte den Mietvertrag im März 2025 zunächst zu 5200 Dollar monatlich unterschrieben, die Miete wurde später auf 7000 Dollar erhöht.
Rourke wurde in den 1980er-Jahren mit Filmen wie "9 1/2 Wochen" bekannt, zog sich in den 1990ern zeitweise aus dem Filmgeschäft zurück und kämpfte später mit persönlichen und beruflichen Rückschlägen. 2008 gelang ihm mit "The Wrestler" ein gefeiertes Comeback und eine Oscar-Nominierung. Zuletzt sorgte er mit einem vorzeitigen Ausstieg aus der britischen Ausgabe von "Big Brother" wegen inakzeptablen Verhaltens erneut für Schlagzeilen.
Cybermobbing gegen Brigitte Macron: Zehn Täter verurteilt
Wegen Cybermobbings gegen die Ehefrau des französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat ein Gericht in Paris neun Angeklagte zu bis zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Die Angeklagten hätten Brigitte Macron mit "böswilligen und herabwürdigenden Formulierungen angegriffen", betonte der Vorsitzende Richter Thierry Donnard bei der Urteilsverkündung am Montag. Insgesamt zehn Menschen waren angeklagt, weil sie online Gerüchte über eine angebliche Trans-Identität der Präsidenten-Ehefrau verbreitet hatten.
Acht der Angeklagten erhielten Bewährungsstrafen zwischen vier und acht Monaten, ein Mann wurde zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Ein weiterer Angeklagter muss einen Kurs gegen die Verbreitung von Hass im Internet besuchen.
Missbrauchsbilder in Chats - Polizei ermittelt gegen 250 Verdächtige
Die Polizei ermittelt gegen mehr als 250 deutsche und ausländische Verdächtige, die in Chats mehr als 1000 Nachrichten mit strafrechtlich relevanten Inhalten getauscht haben sollen. Darunter seien kinder- und jugendpornografische sowie verfassungs- und gewaltverherrlichende Inhalte gewesen, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Die Ermittler waren nach der Auswertung des Handys eines 20-Jährigen aus dem Landkreis Kelheim auf die möglichen Straftaten aufmerksam geworden. Auf dem Mobiltelefon hatten sie mehr als 1500 Dateien mit kinderpornografischen Inhalten entdeckt.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bislang seien mehr als 230.000 Nachrichten mit über 80.000 Dateianhängen von den Beamten gesichtet worden.
Ernie und Bert regeln bald Verkehr an zwei Hamburger Ampeln
Bei Ernie kannst du gehen, bei Bert bleibst du stehen. Die beiden Sesamstraßenfiguren regeln künftig an zwei Hamburger Kreuzungen den Verkehr. Sie übernehmen die Rolle der Ampelmännchen an zwei NDR-Standorten, wie der Sender mitteilte. Der NDR produziere als Vertragspartner des Sesame Workshops seit mehr als 50 Jahren die deutsche Sesamstraße.
Bundesweit gibt es zahlreiche Varianten der klassischen Ampelmännchen. In Mainz etwa helfen die Mainzelmännchen über die Straße, im niedersächsischen Emden der Ehrenbürger Otto Waalkes und in Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin das Petermännchen. In München übernimmt Pumuckl als Ampelmännchen, im hessischen Friedberg Elvis Presley und in Bremen die Bremer Stadtmusikanten.
BEBA und ALFAMINO: Nestlé ruft Babynahrung zurück
In Abstimmung mit den zuständigen deutschen Behörden ruft Nestlé bestimmte Chargen von verschiedenen BEBA- und ALFAMINO-Säuglingsnahrungsprodukten zurück, die in Deutschland verkauft wurden. Der Rückruf sei eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund eines möglichen Vorhandenseins von Cereulid. Der Konzern betonte, dass bislang keine Erkrankungen oder Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der betroffenen Produkte bestätigt worden sind. Dennoch wird zur Vorsicht geraten. Die Produkte können ohne Kassenbon dort zurückgegeben werden, wo sie zuvor erworben wurden.
Alle betroffenen Produkte finden Sie hier.
Samsung will KI in alle Geräte integrieren
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung will Künstliche Intelligenz flächendeckend in seine Produkte integrieren, um Kunden Mehrwert zu bieten und die Konkurrenz, insbesondere Apple, unter Druck zu setzen. Auf der CES in Las Vegas kündigte CEO TM Roh an, KI werde in alle Produktkategorien Einzug halten. Samsung kooperiert dabei mit Google: Das KI-System Google Gemini etwa erkennt Lebensmittel im Kühlschrank und macht Vorschläge für Rezepte. Auch im Fernseherbereich kommt KI zum Einsatz, etwa beim Vision AI Companion, der Kommentare ausblenden oder Hintergrundgeräusche anpassen kann.
Neben KI-Technologien präsentierte Samsung auf der CES neue Fernseher mit bis zu 130-Zoll-Displays und der Micro-RGB-Technik, die durch bessere Farbdarstellung und Helligkeit punkten soll. Die CES, die vom 6. bis 9. Januar in Las Vegas stattfindet, dient traditionell als globaler Jahresauftakt der Tech-Branche und zeigt Innovationen oft noch vor ihrer Marktreife.
Was Nicolás Maduro jetzt vor Gericht erwartet
Nicolás Maduro sitzt derzeit in einem Hochsicherheitsgefängnis in Brookyln. Schon in Kürze soll er sich vor einem Gericht verantworten. ntv-Korrespondent Gordian Fritz erklärt, was dem am Wochenende entführten Machthaber Venezuelas droht.
Thunfisch in Tokio erzielt Rekordpreis von 2,8 Millionen Euro
Ein Blauflossenthunfisch ist bei der ersten Auktion des Jahres auf Tokios Fischmarkt Toyosu für 510,3 Millionen Yen (rund 2,8 Millionen Euro) versteigert worden. Das 243 Kilogramm schwere Tier wurde von der Sushi-Restaurantkette Sushizanmai gekauft, was einem Preis von etwa 11.413 Euro pro Kilogramm entspricht. Der Fisch war in Oma an der Nordspitze der Hauptinsel Honshu gefangen worden.
Die hohen Preise bei der Neujahrsauktion dienen vor allem der PR: Sie markieren den Auftakt des neuen Geschäftsjahres und ziehen mediale Aufmerksamkeit auf sich, weniger die Qualität des Fisches. Der Präsident von Sushizanmai, Kiyoshi Kimura, bezeichnete den ersten Thunfisch des Jahres als Glücksbringer. Der Fisch wird filetiert und zu normalen Preisen in Restaurants im ganzen Land verkauft. Trotz früherer Rückgänge durch die Pandemie haben sich die Gebotspreise wieder auf Rekordniveau erholt.
Kreml schweigt zu Venezuela - Munz: "Das ist, was Russland am meisten fürchtet"
Etliche Stimmen melden sich aus Russland zum US-Angriff auf Venezuela – auch wenn eine offizielle Stellungnahme des Kremls vorerst ausbleibt. ntv-Korrespondent Rainer Munz ordnet die Reaktionen ein und erklärt, warum Venezuela auch für Russland von großer Bedeutung ist.
Raúl Richter und Vanessa Schmitt trennen sich kurz vor Hochzeit
Die TV-Stars Raúl Richter und Vanessa Schmitt haben sich getrennt und ihre für den Sommer geplante Hochzeit abgesagt. Nach sieben gemeinsamen Jahren sei die Beziehung beendet, die Gründe wollten beide privat halten, schrieb Richter auf Instagram. Auch Schmitt bestätigte die Trennung und sprach von einer schweren Zeit, nachdem zuletzt bereits Spekulationen über Probleme aufgekommen waren.
Das Paar war seit 2018 zusammen und hatte bereits 2022 eine kurze Trennung durchlebt. Damals räumte Richter Untreue ein, die Beziehung wurde jedoch fortgesetzt. Im Dezember 2024 verkündeten beide noch ihre Verlobung in Paris. Trotz gemeinsamer TV-Auftritte, unter anderem im "Sommerhaus der Stars", und der geplanten Hochzeit kam es nun endgültig zur Trennung.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
nachdem die USA Venezuela angegriffen und den langjährigen Präsidenten, Nicolas Maduro, nach New York in ein Gefängnis überstellt haben, beziehen Russland und andere enge Verbündete Maduros wie der Iran und Kuba Stellung: Sie verurteilten den US-Einsatz scharf. Kubas Staatschef Miguel Díaz-Canel rief die Länder Lateinamerikas dazu auf, nach der "Entführung" Maduros "die Reihen zu schließen". Für heute Nachmittag wurde auf Antrag Venezuelas eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates angesetzt. Am frühen Abend wird Maduro einem Bundesgericht in New York vorgeführt.
Das wird heute außerdem wichtig:
In Budapest findet die Jahrespressekonferenz von Ministerpräsident Viktor Orban statt. Diese war in den vergangenen Jahren die einzige Gelegenheit, bei der sich Orban den unvorhergesehenen Fragen von Journalisten stellte.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feiert seinen 70. Geburtstag.
In Paris wird das Urteil im Prozess von Brigitte Macron gegen Cybermobbing erwartet. Acht Männer und zwei Frauen müssen sich wegen zahlreicher böswilliger Äußerungen über das Geschlecht der Präsidentengattin vor Gericht verantworten.
Das Statistische Bundesamt äußert sich zum Preisniveau alkoholischer und alkoholfreier Getränke sowie dem Alkoholkonsum in der EU.
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) übergibt eine Petition des #böllerciao-Bündnisses für ein Böllerverbot. Laut DUH haben mehr als eine Million Menschen die Petition unterzeichnet.
Mein Name ist Leah Nowak, ich begleite Sie heute durch den frühen "Tag". Bei Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie mir gerne an: leah.nowak@ntv.de.
Flugzeug landet wegen Schmorgeruchs ungeplant in München
Nach dem Auftreten von Schmorgeruch in einer Air-France-Maschine auf dem Weg nach Paris ist der Flieger in München sicher gelandet. Verletzt worden sei niemand, sagte ein Flughafensprecher. Das Flugzeug habe nach der Landung am Sonntagabend um 20.19 Uhr selbstständig zu seiner Parkposition rollen können. Die Passagiere kamen mit ihrem Gepäck in Hotels unter. Der Sprecher sagte mit Blick auf den Flugzeugtyp, es seien sicher mehr als 200 Reisende betroffen gewesen.
Das Flugzeug war im libanesischen Beirut gestartet und sollte ursprünglich auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle landen. Was den Brandgeruch verursacht haben könnte, ist bislang unklar.
"Überhaupt kein Recht": Dänemark kontert Trumps wiederholten Anspruch auf Grönland
Dänemark und seine skandinavischen Nachbarn haben einen erneuten Gebietsanspruch von US-Präsident Donald Trump auf Grönland scharf zurückgewiesen. Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erklärte, die USA hätten keinerlei Recht, einen Teil der dänischen Staatsgemeinschaft zu annektieren, und forderte Washington auf, Drohungen gegen einen engen Verbündeten zu unterlassen. Unterstützung erhielt sie von Schweden, Norwegen und Finnland.
Auslöser der diplomatischen Spannungen war ein Social-Media-Beitrag nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela, in dem Grönland in den Farben der US-Flagge gezeigt wurde. Während eines Flugs nach Washington sagte Trump wenig später am Sonntagabend (Ortszeit) erneut vor Journalisten: "Wir brauchen Grönland mit Blick auf die nationale Sicherheit." Die Insel sei von großer strategischer Bedeutung, sei aktuell aber von russischen und chinesischen Schiffen umgeben. "Dänemark wird das nicht schaffen, das kann ich Ihnen sagen", so Trump. Der grönländische Regierungschef Jens-Frederik betonte, Grönland stehe nicht zum Verkauf.
Stiefschwester von Anne Frank mit 96 Jahren gestorben
Die Holocaust-Überlebende Eva Schloss ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Das berichtete die britische Zeitung "Jewish News" unter Berufung auf ihre Familie. Schloss, eine frühere Freundin von Anne Frank und spätere Stieftochter von deren Vater Otto Frank, lebte seit vielen Jahren in Großbritannien. Als Ehrenpräsidentin des Anne Frank Trust setzte sie sich bis ins hohe Alter für die Erinnerung an den Holocaust sowie für Toleranz und gegen Antisemitismus ein. Auch König Charles III. und Königin Camilla würdigten sie als außergewöhnliche Persönlichkeit, die trotz erlittenen Leids ihr Leben dem Kampf gegen Hass und Vorurteile gewidmet habe.
Eva Schloss wurde 1926 als Eva Geiringer in Wien geboren. Vor den Nationalsozialisten floh sie mit ihrer Familie in die Niederlande, wo sie Anne Frank kennenlernte. Beide Familien tauchten in Amsterdam unter, wurden jedoch entdeckt und in Konzentrationslager deportiert. Anne Frank starb 1945 in Bergen-Belsen, Evas Bruder wurde in Auschwitz ermordet. Nach dem Krieg heiratete Otto Frank Evas Mutter. Eva Schloss ließ sich in Großbritannien nieder und heiratete dort.