Der Tag
12. Januar 2026
imageHeute mit Anne Renzenbrink und Johanna Ohlau
Zum Archiv
22:29 Uhr

Das war Montag, der 12. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

ist der Start in der Woche für Sie glatt gegangen? Hoffentlich war es ohne Sturz und ohne Blechschaden. Wie die Woche weitergeht, erfahren Sie in unserer Wetterwoche im Schnellcheck. Ansonsten haben wir heute die Proteste im Iran verfolgt und meine Kolleginnen und Kollegen bieten Ihnen diese Analysen und Hintergründe zum Mullah-Regime und der wirtschaftlichen Situation Teherans:

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Menschen verbrennen bei einer Protestaktion Flaggen des Mullah-Regimes und Fotos der Funktionäre vor der iranischen Botschaft in London. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Welche Chance hat der Protest? "Die Menschen stehen mit dem Rücken zur Wand"

Von Markus Lippold und Frauke Niemeyer

Fast 50 Prozent Inflation: So schlecht geht es den Iranern wirtschaftlich

Von Christina Lohner

Daneben hätte ich noch diese Leseempfehlungen vom Tag für Sie:

Mehr Angriffe auf Palästinenser: Siedlergewalt im Westjordanland deutlich gestiegen

Reisners Blick auf die Front - "Die jüngsten Aktionen zeigen: Trump legt nach"

Um "Russland zu widerstehen": Moldaus Präsidentin bringt Vereinigung mit Rumänien ins Gespräch

Entwicklungshilfe neu geregelt: Deutsche Firmen sollen chinesische bei Aufträgen ausstechen

Von Lea Verstl

Handel und Rüstungsgeschäfte: Merz will Indien stärker an Europa binden

Der bittere Fall des Xabi Alonso: Gnadenloses Monster Real Madrid verschlingt den Supertrainer

Ein Kommentar von David Bedürftig

Damit verabschiede ich mich für heute und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Ihre Johanna Ohlau

Das war Montag, der 12. Januar 2026
21:56 Uhr

Glätte: Massenkarambolage in Bayern mit 13 Verletzten

Sind Sie heute noch oder morgen Früh mit dem Auto unterwegs? Dann Obacht: Nicht nur auf der A7 bei Hamburg ist es wegen Glätte heute zu einer Massenkarambolage mit mehreren Verletzten gekommen. Auch in Bayern hat es heftig gekracht: 13 Verletzte und viel Blechschaden gab es bei einer Massenkarambolage auf der Bundesstraße 173 bei Lichtenfels in Oberfranken. Zwei Menschen wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilt. Die Fahrbahn sei "spiegelglatt" gewesen. In die Massenkarambolage seien 16 Autos und ein Lastwagen verwickelt gewesen. In der Folge hätten sich mehrere kleinere Unfälle mit Blechschaden ereignet.

Glätte: Massenkarambolage in Bayern mit 13 Verletzten
21:27 Uhr

Berichte: Trump empfängt Machado am Donnerstag

Bekommt US-Präsident Donald Trump am Donnerstag symbolisch einen Friedensnobelpreis überreicht? Genau so eine Show soll die venezolanische Oppositionspolitikerin und Nobelpreisträgerin María Corina Machado Gerüchten zufolge planen - die Trump selbst auch befeuert. Wie ein ranghoher Vertreter der US-Regierung der Nachrichtenagentur AFP mitteilt, soll Machado am Donnerstag im Weißen Haus in Washington erwartet werden. Trump hatte angedeutet, dass die venezolanische Politikerin ihm ihren Friedensnobelpreis überreichen könnte. "Ich habe gehört, dass sie das machen will. Das wäre eine große Ehre", sagte Trump, der wiederholt betont hatte, dass er mehr als jeder andere den Friedensnobelpreis verdiene.

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Zum Wochenanfang eine Audienz beim Papst und dann ein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump - Machado ist wohl gerade gefragt, wie es aussieht. (Foto: picture alliance / ipa-agency)

Da hat das Nobel-Institut in Oslo jedoch noch etwas zu zu sagen: Eine Übertragung oder Zurücknahme des Friedensnobelpreises sei nicht möglich. Machado war im Dezember mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Nach der Entmachtung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hatte US-Präsident Donald Trump eine Spitzenposition für Machado im künftigen Venezuela ausgeschlossen. "Sie hat nicht die Unterstützung und den Respekt im Land", sagte Trump.

Berichte: Trump empfängt Machado am Donnerstag
20:41 Uhr

Bremen: Fenster eingeschlagen und Hakenkreuze an Wände beschmiert

Am Morgen warnt ein Überwachungssystem den Eigentümer eines Hauses in Bremen, dass es Bewegungen rund um das darin befindliche Schnellrestaurant gibt. Als der Mann vor Ort eintrifft, sind die Unbekannten zwar verschwunden, aber haben NS-Symbole und rassistische Parolen an den Hauswänden hinterlassen - und die Schaufensterscheiben mit Backsteinen eingeschlagen. Wie die Polizei mitteilt, ermittelt jetzt der Staatsschutz. Auf die Hauswand waren der Mitteilung zufolge mehrere Hakenkreuze und die Zahl 88 und fremdenfeindliche Schriftzüge geschmiert worden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Bremen: Fenster eingeschlagen und Hakenkreuze an Wände beschmiert
20:05 Uhr

Sheinbaum nach Trump-Telefonat: Kein US-Einsatz gegen Drogenkartelle in Mexiko

Nach dem höchst umstrittenen US-Militäreinsatz in Venezuela, der mit der Entführung und Entmachtung des Staatschefs Nicolas Maduro gipfelte, geht in umliegenden Ländern die Angst um, dass US-Präsident Donald Trump Ähnliches mit ihnen vorhabe. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum tritt quasi die (diplomatische) Flucht nach vorn an und telefoniert mit Trump. Sie habe erneut sein Angebot abgelehnt, US-Truppen nach Mexiko zu entsenden, um der dortigen Regierung im Kampf gegen die Kartelle zu helfen, sagte Sheinbaum bei einer Pressekonferenz. Auch sei in dem Telefonat ein einseitiges militärisches Eingreifen der USA in Mexiko ausgeschlossen worden. Trump hatte zuletzt immer wieder gesagt, dass er sich eine größere US-Beteiligung an Mexikos Sicherheit wünscht. "Wir sagen immer, dass dies nicht notwendig ist", sagte Sheinbaum. Mexiko bewahre seine Souveränität und territoriale Integrität. Auf X bezeichnet Mexikos Präsidentin das Telefonat als "sehr gutes Gespräch". Die Zusammenarbeit im Rahmen des gegenseitigen Respekts führe immer zu guten Ergebnissen. Daumen sind gedrückt, dass der Wendehals aus Washington nicht ganz spontan mal wieder seine Laune ändert ...

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Claudia Sheinbaum (Foto: picture alliance / NurPhoto)
Sheinbaum nach Trump-Telefonat: Kein US-Einsatz gegen Drogenkartelle in Mexiko
19:26 Uhr

Toter Hundebesitzer: Mann von eigener Bulldogge totgebissen

Vor wenigen Tagen bewegte eine Meldung aus Niedersachsen viele Menschen: Ein Hund harrte in der eisigen Kälte neben seinem leblosen Herrchen im Straßengraben in Lohne im Landkreis Vechta aus. Auch vor den Rettungskräften verteidigte der American Bulldog den 33-Jährigen. Erst als die Mitbewohnerin des Herrchens eintraf, ließ der Hund die Einsatzkräfte zu dem Mann. Doch jede Hilfe kam zu spät. Jetzt ist klar, woran der Mann gestorben ist - der Hund selbst hatte ihn tödlich verletzt. Das Verletzungsbild des 33-Jährigen spreche für eine körperliche Auseinandersetzung mit dem Tier, teilt ein Polizeisprecher nach der Obduktion mit. Auch die weiteren Ermittlungen deuteten auf den Hund, einen American Bulldog, hin.

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Eine Spaziergängerin hat einen leblosen Mann neben seinem Hund (Foto) in einem Straßengraben entdeckt. (Foto: picture alliance/dpa/Nord-West-Media)

Warum greift ein Hund sein eigenes Herrchen an? Auf die Frage gibt es laut Polizei noch keine Antwort. Die Bulldogge sei vom Landkreis Vechta in amtliche Verwahrung genommen worden und befinde sich inzwischen in einer Tierschutzeinrichtung.

Toter Hundebesitzer: Mann von eigener Bulldogge totgebissen
18:49 Uhr

In dieser Stadt regelt jetzt ein "Robo-Cop" den Verkehr

Ganz so viel Science-Fiction wie in dem Filmklassiker "Robo-Cop" bietet die Roboter-Polizistin in der chinesischen Millionenstadt Wuhu noch nicht. Doch sie kontrolliert den Verkehr und weist die Menschen bei Fehlern und Verkehrssünden zurecht. Der Roboter steckt voller Hightech - und bedeutet für Kritiker einen weiteren Schritt hin zum Überwachungsstaat.

In dieser Stadt regelt jetzt ein "Robo-Cop" den Verkehr
18:21 Uhr

Passant eilt eingebrochenem Segler an See zu Hilfe - und stirbt

Tragischer Zwischenfall auf dem Steinhuder Meer in Niedersachsen: Auf dem zugefrorenen See ist einem Bericht zufolge ein Mann ums Leben gekommen, der einen verunglückten Eissegler retten wollte. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" schreibt, war der Eissegler gestern Nachmittag auf dem Weg nach Mardorf teilweise ins Eis eingebrochen. Ein Passant habe ihm zu Hilfe kommen wollen, auf dem Weg über das Eis aber einen Herzinfarkt erlitten. Der Mann sei zunächst medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht worden, später jedoch gestorben. Der Eissegler sei unverletzt geblieben. Laut Polizei Hannover ist der Passant, der helfen wollte, nicht ins Eis eingebrochen.

Passant eilt eingebrochenem Segler an See zu Hilfe - und stirbt
18:15 Uhr

Xabi Alonso als Trainer von Real Madrid gefeuert

Paukenschlag in Spanien: Real Madrid feuert Xabi Alonso nach der bitteren Pleite im Supercopa-Finale gegen den FC Barcelona. Der ehemalige Leverkusen-Trainer hatte die Königlichen erst im Sommer übernommen.

Xabi Alonso als Trainer von Real Madrid gefeuert
17:32 Uhr

Baby kommt in Auto in Hamburg zu Welt - bei Minus 11 Grad!

Eine Geburt stelle ich mir schon alles andere als schön vor, aber dann noch im Auto? Und bei Minus 11 Grad? Eine Frau in Hamburg hat genau das erlebt, weil der neue Erdenbürger so schnell auf die Welt wollte. Die Feuerwehr unterstützte die Geburt telefonisch, Rettungskräfte versorgten Mutter und Kind danach in der Klinik. Die gute Nachricht schon mal vorab: Beide sind wohlauf.

Baby kommt in Auto in Hamburg zu Welt - bei Minus 11 Grad!
17:14 Uhr

Alter Flughafen Tegel: "Land unter" nach Rohrbruch

Abflüge gibt es am alten Berliner Flughafen Tegel schon einige Jahre nicht mehr, aber dafür einem Bericht zufolge etwas ungeahnte Aufregung: Im früheren Terminal A stand am Wochenende plötzlich kniehoch das Wasser. Das berichtet die "Berliner Zeitung". Demnach sind nach einem Rohrbruch rund 20.000 Kubikmeter Wasser ins Kellergeschoss geströmt. Nun werden die Wassermassen mithilfe des Technischen Hilfswerks (THW) abgepumpt, wie die Zeitung meldet.

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Der Flughafen wurde im November 2020 stillgelegt. (Foto: picture alliance / imageBROKER)
Alter Flughafen Tegel: "Land unter" nach Rohrbruch
16:38 Uhr

ntv-Reporter: "Weltkrise zu sein, stößt Grönländern sauer auf"

Grönländer sind es in der Regel nicht gewohnt, international die Schlagzeilen zu dominieren. Seit der US-Präsident Donald Trump die Annexion der Insel geradezu obsessiv auf die Agenda stellt, wimmelt es auf der Insel von Pressevertretern. Auch ntv-Reporter Stephan Richter hat sich vor Ort umgehört.

ntv-Reporter: "Weltkrise zu sein, stößt Grönländern sauer auf"
16:03 Uhr

"We did it": Matthias Schweighöfer hat seine Ruby O. Fee geheiratet

Die Gerüchteküche brodelte schon heftig - auch angefacht durch eine brasilianische Moderatorin, die ausplauderte, unfreiwillig Zeugin der Hochzeit gewesen zu sein - dass Matthias Schweighöfer und Ruby O. Fee sich das Jawort gegeben haben sollen. Nun bestätigen die beiden Schauspieler bei Instagram: "We did it!". Ein Foto zeigt die beiden von hinten in weißer Kleidung, eine weitere Aufnahme dürften die Ringe des Paars sein. Zurück zu dem kleinen Plappermaul: Wie die brasilianische Moderatorin in einem Interview verriet, soll die Trauung in Trancoso im brasilianischen Bundesstaat Bahia in einer Kirche stattgefunden haben. Dann mal alles Gute!

"We did it": Matthias Schweighöfer hat seine Ruby O. Fee geheiratet
15:18 Uhr

Alkoholisierter Fahrer lässt Auto nach Glätteunfall ohne Kennzeichen stehen

Nach einem Unfall auf glatter Fahrbahn hat ein junger Mann sein Auto ohne Kennzeichen stehen gelassen. Der 18-Jährige war am frühen Sonntagmorgen in Duingen südwestlich von Hildesheim von der Straße gerutscht und gegen einen Baum gefahren, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer und mindestens ein Mitfahrer ließen das Fahrzeug dann ohne Kennzeichen am Unfallort zurück.

Die Beamten machten den Fahrer dennoch ausfindig und stellten bei einem Alkoholtest 1,36 Promille fest. Der junge Mann habe daraufhin gestanden, nach einer Feier aus Spaß mit einer weiteren Person durch die Gegend gefahren zu sein. Der Fahrer und die weitere Person wurden nach Informationen der Polizei leicht verletzt. Der Führerschein des 18-Jährigen wurde eingezogen. Gegen ihn wird nun wegen betrunkenen Fahrens und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Alkoholisierter Fahrer lässt Auto nach Glätteunfall ohne Kennzeichen stehen
14:47 Uhr

Inklusion oder Marketing? Barbie ist Autistin - mit Accessoires

Nach Barbies in Rollstuhl und mit Diabetes bringt der Spielzeuggigant Mattel jetzt eine autistische Puppe auf den Markt. Doch wie unterscheidet sich die neue Barbie von anderen Puppen - und was erhofft sich der Konzern davon?

Inklusion oder Marketing? Barbie ist Autistin - mit Accessoires
14:25 Uhr

Regime im Iran sperrt seit mehr als dreieinhalb Tagen Zugang zum Internet

Im Iran dauert die im Zuge der Proteste gegen die staatliche Führung verhängte Internetsperre auch nach mehr als dreieinhalb Tagen an. Am Morgen hätten Messungen ergeben, dass die landesweite Internetsperre die Marke von 84 Stunden überschritten habe, erklärte die Organisation Netblocks im Onlinedienst X. Netblocks wies jedoch darauf hin, dass diese Sperre etwa über Kurzwellenradio, eine Mobilfunkverbindung in Grenznähe, das Satellitennetzwerk Starlink oder Satellitentelefone umgangen werden könne.

Die Proteste im Iran hatten sich Ende Dezember am Zorn über die schlechte Wirtschaftslage entzündet. In der Nacht zum Freitag gab es im Iran die bisher größten Demonstrationen seit Beginn der Protestwelle. In mehreren Städten richteten Demonstrierende wütende Slogans gegen die religiöse und politische Führung des Landes. Die Behörden schalteten daraufhin landesweit das Internet ab. Ungeachtet dessen fanden auch in den folgenden Nächten weitere Proteste statt.

Regime im Iran sperrt seit mehr als dreieinhalb Tagen Zugang zum Internet
14:15 Uhr

Schichtwechsel

Mein liebe Kollegin Anne Renzenbrink kann in den Feierabend entschwinden, aber für "Der Tag" geht es noch weiter - ich übernehme hier an dieser Stelle. Bis zum späten Abend halte ich Sie mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt auf dem Laufenden und bestenfalls auch etwas bei Laune. Mein Name ist Johanna Ohlau. Sie haben Fragen, Hinweisen und Kritik? Dann schreiben Sie mir am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Los geht's!

Schichtwechsel
13:43 Uhr

"Glätte-Front marschiert weiter nach Osten"

Eine Mischung aus Tauwetter und neuen Niederschlägen verpasst vielen Straßen aktuell eine spiegelglatte Oberfläche, in ganz NRW bleiben sicherheitshalber die Schulen geschlossen. Meteorologe Christian Häckl blickt für ntv auf die kommenden Stunden.

"Glätte-Front marschiert weiter nach Osten"
13:14 Uhr

Kinder finden menschlichen Schädel in Gebüsch

Zwei Kinder haben einen menschlichen Schädel in Worms in einem Gebüsch in der Nähe eines Bahndamms gefunden. Die hinzugezogenen Polizeibeamten entdeckten bei weiteren Suchmaßnahmen am Sonntagmittag noch weitere Teile eines menschlichen Skeletts, wie die Polizei mitteilte. Zunächst war nichts über die Herkunft des Skeletts bekannt.

"Ob es sich bei den Hintergründen um ein Kapitalverbrechen oder um einen Vermisstenfall handelt, wird erst in einigen Wochen feststehen", hieß es von der Polizei. Zuvor müssten weitere Untersuchungen abgeschlossen werden.

Kinder finden menschlichen Schädel in Gebüsch
12:45 Uhr

Als "Genie" bekannte Schimpansin stirbt mit 49 Jahren in Japan

Die Schimpansin Ai konnte das Alphabet und mehr als hundert chinesische Schriftzeichen erkennen - nun ist sie im Alter von 49 Jahren in Japan gestorben. Ai starb am Freitag an multiplem Organversagen und Beschwerden, die mit ihrem hohen Alter zusammenhingen. Das teilte das Zentrum für Evolutionäre Ursprünge des menschlichen Verhaltens der Universität Kyoto mit.

Ai, was auf Japanisch "Liebe" bedeutet, hatte nach Angaben der Universität an Studien zu Wahrnehmung, Lernen und dem Gedächtnis teilgenommen, die zu einem besseren Verständnis der Intelligenz von Primaten beitrugen. "Ai war sehr neugierig und beteiligte sich aktiv an diesen Studien" und trug so dazu bei, verschiedene Aspekte des Gedächtnisses von Schimpansen zu verstehen, wie es in einer Mitteilung des Forschungszentrums hieß. Die Schimpansin war 1977 aus Westafrika an die Universität Kyoto gekommen. Ihre herausragenden Fähigkeiten machten sie zum Thema zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten. Medien feierten sie als "Genie".

Als "Genie" bekannte Schimpansin stirbt mit 49 Jahren in Japan
12:09 Uhr

Autofahrer in Massachusetts überlebt spektakulären Crash

Dass der Unfallfahrer dieses Autos nach seinem spektakulären Crash im US-Bundesstaat Massachusetts kurz darauf auf eigenen Beinen neben seinem Wagen steht, grenzt an ein Wunder. Mit hohem Tempo rast er über eine Bodenwelle und fliegt buchstäblich durch mehrere Vorgärten.

Autofahrer in Massachusetts überlebt spektakulären Crash
11:29 Uhr

Nach schweren Buschbränden in Australien warnen Behörden vor weiteren Feuern

Nach den ersten schweren Buschbränden des Jahres in Australien müssen die Menschen nach Angaben der Behörden mit weiteren Feuern rechnen. Angesichts der anhaltend hohen Temperaturen warnte der Chef der Feuerwehr im Bundesstaat Victoria, Jason Heffernan, vor hoher Brandgefahr. Ende Januar stehe ein weiteres "Hitzeereignis" bevor. Die Intensität sei noch nicht absehbar ."Wir befinden uns noch am Anfang der Saison mit hohem Wetterrisiko", sagte Heffernan bei einer Pressekonferenz. Es habe bereits viele Brände gegeben. Die Feuerwehr müsse noch "viel Arbeit" leisten, um diese Brände einzudämmen.

Bis Sonntag wurden laut Katastrophenschutz bei den Bränden in Victoria mehr als 300.000 Hektar Vegetation vernichtet. Bei Temperaturen von über 40 Grad Celsius und starkem Wind waren in dem Bundesstaat in den vergangenen Tagen zahlreiche Buschbrände ausgebrochen. Mehr als 350 Gebäude brannten nieder, darunter mehr als 65 Wohnhäuser. Mindestens ein Mensch kam ums Leben.

Nach schweren Buschbränden in Australien warnen Behörden vor weiteren Feuern
10:56 Uhr

Truck rast durch Menschenmenge bei Iran-Protest in Los Angeles

Bei Protesten gegen das iranische Regime in Los Angeles fährt ein Lkw durch die Menschenmenge. Aufnahmen von der Demonstration zeigen den Vorfall, bei dem zwei Menschen verletzt werden. Im Hintergrund sind laute Schreie zu hören. Die Polizei nimmt den Fahrer fest und leitet Ermittlungen ein.

Truck rast durch Menschenmenge bei Iran-Protest in Los Angeles
10:13 Uhr

Mann in Niedersachsen nach Gerangel mit Schneeschaufel auf offener Straße getötet

Bei einem Streit auf offener Straße ist in Uelzen ein 30-Jähriger getötet worden. Der Mann und der 26-jährige mutmaßliche Täter gerieten am Sonntagabend in der niedersächsischen Stadt in Streit, wie die Polizei mitteilte. Dabei kam es den Angaben zufolge zu einem Gerangel mit einer Schneeschaufel. Schließlich stach der 26-Jährige dem 30-Jährigen mit einem Messer in den Rücken.

Passanten alarmierten die Rettungskräfte, die den Verletzten in ein Krankenhaus brachten. Dort erlag er aber kurze Zeit später seinen Verletzungen. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.

Mann in Niedersachsen nach Gerangel mit Schneeschaufel auf offener Straße getötet
09:46 Uhr

Merz zollt Demonstranten im Iran Anerkennung

Auch heute blicken wir weiter auf die Lage im Iran, wo sich die Proteste gegen die wirtschaftliche Lage inzwischen zu Massendemonstrationen gegen die Führung in Teheran ausgeweitet haben. Jetzt hat Bundeskanzler Friedrich Merz die iranische Führung aufgefordert, das gewaltsame Vorgehen gegen Demonstranten zu beenden. "Die Gewalt, die die Führung in Teheran gegen das eigene Volk richtet, verurteilen wir auf das Schärfste", sagte Merz bei seinem Besuch in Indien. "Diese Gewalt ist kein Ausdruck von Stärke, sondern sie ist ein Ausdruck von Schwäche. Diese Gewalt muss enden."

Im Iran gingen seit zwei Wochen "immer mehr Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft auf die Straße", um "friedlich für Freiheit und für ein besseres Leben in ihrem Land" zu demonstrieren, sagte Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Premierminister Narendra Modi in Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat. Dies sei "ihr gutes Recht". Für den Mut, "mit dem diese Menschen der unverhältnismäßigen brutalen Gewalt iranischer Sicherheitskräfte widerstehen, gebührt ihnen größte Anerkennung".

Merz zollt Demonstranten im Iran Anerkennung
09:13 Uhr

Timothée Chalamet dankt bei den Golden Globes einer besonderen Person

In seiner Dankesrede bei den Golden Globes hat Timothée Chalamet seinen Eltern und seiner Freundin Kylie Jenner gedankt. "Mein Vater hat mir schon früh Dankbarkeit mitgegeben", sagte der 30-Jährige. "Sei immer dankbar für das, was du hast. Dadurch konnte ich diese Zeremonie in der Vergangenheit mit leeren Händen verlassen, aber erhobenen Hauptes, einfach dankbar, hier sein zu dürfen. Ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass diese Momente diesen Augenblick umso schöner gemacht haben. Meinen Eltern, meiner Partnerin: Ich liebe euch. Vielen Dank." Kylie Jenner strahlte bei diesen Worten im Publikum über das ganze Gesicht.

Chalamet wurde als bester Hauptdarsteller in einem Spielfilm (Musical oder Komödie) für "Marty Supreme" gekürt und stach damit Konkurrenten wie George Clooney, Leonardo DiCaprio und Ethan Hawke aus. Es ist der erste Golden Globe für den Schauspieler. Den Preis nahm er von Jennifer Lopez entgegen. Als sein Name aufgerufen wurde, drehte er sich um, um seine Freundin Kylie Jenner zu küssen.

Timothée Chalamet dankt bei den Golden Globes einer besonderen Person
08:36 Uhr

Eis und Regen: Wo es heute besonders glatt wird

Der eisige Winter zieht aus Deutschland ab, die Temperaturen werden spürbar milder. Doch der Übergang bringt ein gefährliches Problem mit sich: Wo auf den Schnee steigende Temperaturen folgen, wird es extrem glatt. Wie ein Band zieht sich die Glatteisgefahr durchs Land, örtlich bis in den Dienstag.

Eis und Regen: Wo es heute besonders glatt wird
07:57 Uhr

Trump packt das Zuckerbrot aus

Wenn US-Präsident Donald Trump eines beherrscht, dann ist es Diplomatie nach der Methode "Zuckerbrot und Peitsche". Ersichtlich wird das auch im Falle Venezuelas. Trump lobte nun die Zusammenarbeit mit der neuen Regierung. "Venezuela entwickelt sich wirklich gut. Wir arbeiten sehr gut mit der Führung zusammen", sagte Trump vor Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Er erklärte zudem, sich "zu einem gewissen Zeitpunkt" mit der venezolanischen Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez treffen zu wollen.

Trump kündigte zudem ein Treffen mit der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado am Dienstag oder Mittwoch an. Zuletzt hatte der US-Präsident eine Spitzenposition für Machado im künftigen Venezuela ausgeschlossen. "Sie hat nicht die Unterstützung und den Respekt im Land", sagte er kurz nach der Entmachtung von Präsident Nicolás Maduro.

Trump packt das Zuckerbrot aus
07:23 Uhr

Die Züge fahren heute langsamer

Die Fahrt ins Büro war für mich heute beschwerlicher als sonst - und damit bin ich sicher nicht allein. Auch im Fernverkehr macht das Wetter Probleme. Die Deutsche Bahn rechnet angesichts der angekündigten Glatteis-Lage mit Einschränkungen im Betrieb und mit Verspätungen. Man habe "vorsorglich die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf einzelnen Schnellfahrstrecken reduziert", hieß es auf der Website der Bahn. Betroffen seien zunächst die Abschnitte zwischen Hannover und Frankfurt, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. Dadurch könne es zu Verspätungen und Anschlussverlusten kommen. Alle ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt würden zudem nicht in Braunschweig und Hildesheim halten, erklärte die Bahn.

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Das Wetter macht der Deutschen Bahn weiter das Leben schwer. (Foto: picture alliance/dpa)

Insgesamt habe man einen guten Betriebsstart am Morgen erlebt, sagte eine Sprecherin. Im Norden könne es noch zu Teilausfällen im Regionalverkehr kommen. "Insgesamt gibt es bisher keine größeren Störungen durch Glätte und Eisregen." Punktuell komme es kurzzeitig zu Beeinträchtigungen, die die Bahn-Mitarbeiter bislang aber schnell erledigen konnten.

Die Züge fahren heute langsamer
07:10 Uhr

Das wird heute wichtig

Liebe Leserinnen und Leser,

es richten sich weiter alle Blicke auf den Iran. Die Zahl der Todesopfer steigt täglich, doch selbst heftigste Drohungen des Sicherheitsapparats und eine nahezu vollständige Internetsperre scheinen die Massenproteste im Iran nicht zu stoppen. Auch US-Präsident Donald Trump hat sich bereits eingeschaltet. Er sichert den Demonstranten Unterstützung zu und droht dem Iran. "Wir erwägen einige sehr drastische Optionen", sagt Trump. "Wir werden eine Entscheidung treffen."

Außerdem stehen heute folgende Termine auf dem Plan:

  • Bundeskanzler Friedrich Merz wird im Rahmen seines zweitägigen Besuches in Indien von Ministerpräsident Narendra Modi in Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat empfangen. Das ist die Heimatregion Modis, und der Empfang dort gilt als eine besondere Geste der Wertschätzung.

  • In einigen Bundesländern sind die Schulen zu, der ADAC und der Bundesverkehrsminister mahnen zur Vorsicht: In weiten Teilen Deutschlands soll es am Montag durch gefrierenden Regen gefährlich glatt werden.

  • Außenminister Johann Wadephul führt angesichts der US-Drohungen mit einer gewaltsamen Einnahme Grönlands und der Beratungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine hochrangige Gespräche in Washington. Dort wird der CDU-Politiker von seinem Kollegen Marco Rubio empfangen.

  • In Washington sprechen mehrere große Industriestaaten über den Zugang zu kritischen Rohstoffen.

  • Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder beginnen in Nordrhein-Westfalen erste Warnstreiks unter anderem an Unikliniken, Hochschulen, Landesverwaltung und Justiz.

  • In Wien werden um 18.30 Uhr die Halbfinals des 70. Eurovision Song Contests ausgelost.

Bei Fragen, Hinweisen und Kritik schicken Sie mir am besten wie gehabt eine Mail an: dertag(at)ntv.de

Das wird heute wichtig
06:53 Uhr

Diese Filme holen die Spitzenpreise bei den Golden Globes

Haben Sie schon "Nomadland" gesehen? Der Film um die umherreisende Witwe Fern ist einer meiner Lieblingsfilme. Die Regisseurin des Films: Chloé Zhao. Auch ihr neuer Film "Hamnet", der in Deutschland noch diesen Monat in die Kinos kommen soll, lohnt sich offenbar. Das Drama über die Shakespeare-Familie hat nämlich den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Der Politthriller "One Battle After Another" von Regisseur Paul Thomas Anderson holte den Golden Globe in der Sparte "Komödie/Musical".

"Hamnet" setzte sich unter anderem gegen "Frankenstein", "Ein einfacher Unfall" und "Sentimental Value" durch. Zhaos Familiendrama war mit sechs Nominierungen ins Rennen gegangen. Hauptdarstellerin Jessie Buckley erhielt für ihre Darstellung von Shakespeares Frau den Golden Globe für die beste Hauptdarstellerin in der Kategorie Drama. Die Verleiher der Golden Globes gaben die Preisträger in 28 Kategorien in der Nacht zum Montag in Beverly Hills bekannt. Die 83. Trophäen-Gala wurde live vom US-Sender CBS ausgestrahlt.

Diese Filme holen die Spitzenpreise bei den Golden Globes
06:11 Uhr

Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Nato

US-Präsident Donald Trump lässt sich von seinem Gebietsanspruch auf Grönland durch Vorstöße von Nato-Staaten für einen Ausbau der Bündnispräsenz in der Arktis nicht abbringen. An Bord der Air Force One konfrontierte ihn eine Journalistin damit, dass Großbritannien und Deutschland aktuell Pläne für mehr Schutz der Sicherheit in der Arktis im Nato-Rahmen diskutieren würden. Die Frage, ob das etwas an seiner Einschätzung ändere, verneinte Trump.

"Wir sprechen über Erwerb, nicht über eine Pacht", betonte er mit Vokabular eines Geschäftsmanns. Trump machte dabei klar, dass es ihm darum gehe, Grönland langfristig zu besitzen. Einmal mehr rechtfertigte er das damit, dass sich sonst China oder Russland die Insel einverleiben würden.

Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Nato