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Beschimpfung hat Konsequenzen Ausraster kostet Baldwin seine Show

Für Alec Baldwin wird ein Ausfall gegen einen Paparazzo-Fotografen zum Bumerang. Denn als der 55-jährige Hollywoodstar vor zwei Wochen ausrastet, nimmt er Worte in den Mund, die er besser nicht benutzt hätte. Nun verliert er sogar seine eigene Fernsehshow.

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Eric Baldwin mit seiner Ehefrau Hilaria. Der Fotograf wollte Aufnahmen von Baldwin und seiner Familie machen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Nach einer schwulenfeindlichen Schimpfattacke auf einen Fotografen wird die Talkshow von Hollywood-Star Alec Baldwin eingestellt. Der Sender MSNBC und Baldwins Sprecher teilten mit, die erst vor sechs Wochen gestartete Sendung "Up Late" werde aus dem Programm genommen. Es handele sich um eine "einvernehmliche" Trennung, hieß es in der kurzen Mitteilung weiter.

Die Talkshow war bereits nach Baldwins Ausraster vor zwei Wochen ausgesetzt worden. Der 55-jährige Schauspieler war am 14. November vor seiner Wohnung in New York mit einem Fotografen aneinandergeraten, der versucht hatte, Baldwins Frau und die kleine Tochter des Paares zu fotografieren. Wie auf einem Video von dem Vorfall zu sehen war, war Baldwin dem Mann kurz hinterhergerannt und hatte ihn mit einem schwulenfeindlichen Schimpfwort beleidigt.

Einsatz für die Rechte von Homosexuellen?

Später entschuldigte sich Baldwin: "Ich wollte niemanden mit der Wahl meiner Worte verletzen oder beleidigen, aber ich habe es getan". Er bedauere das zutiefst. "Worte sind wichtig. Ich verstehe das und werde meine in Zukunft sorgfältiger wählen."

Den Vorwurf der Schwulenfeindlichkeit wies der Schauspieler aber vehement zurück. Er setze sich vielmehr "entschlossen" für die Rechte von Homosexuellen ein, ließ der Schauspieler mitteilen.

Quelle: n-tv.de, sko/AFP/dpa

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