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Da brodelt die Gerüchteküche Bill Kaulitz wird zur Dragqueen

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Zeigt im Video zu "Boy Don't Cry" seine weibliche Seite: Bill Kaulitz.

(Foto: Youtube / Tokio Hotel)

So ganz ist die Karriere von Tokio Hotel nicht mehr das, was sie mal war. Da ist es sinnvoll, wieder etwas auf sich aufmerksam zu machen. Das tut die Band um Sänger Bill Kaulitz mit ihrem neuen Video - und bedient damit ein sich schon lange haltendes Gerücht.

Tokio-Hotel-Sänger Bill Kaulitz war in Sachen Mode schon immer unkonventionell unterwegs. Seine androgyne Optik sorgte häufig für Spekulationen über seine sexuelle Orientierung - die er allerdings immer als frei erfunden zurückwies. Das Video zur neuen Single "Boy Don't Cry" wird die Gerüchteküche jedoch sicher erneut befeuern. Denn darin verwandelt sich der 28-Jährige in eine Dragqueen.

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Den Song schrieb die Band in Berlin. Das Video spielt in einer typischen Berliner Partyszene. Der Dreh sei "eine tatsächliche Party mit Freunden und allerlei Bekannten aus der Hauptstadt, die im Video mitgespielt haben", sagt Kaulitz. Und vielsagend erklärt er, die Verwandlung in eine Dragqueen sei ein möglicher Weg der "Selbst-Rettung" durch Befreiung.

Zusatzkonzerte in Deutschland

Die Premiere des Videos feierten Tokio Hotel mit ihren Fans. Pünktlich zur Veröffentlichung um 11 Uhr ging die Band auf Instagram live und sah sich mit ihren Followern den Clip an. Im Anschluss daran stellte sich die Band um Bill Kaulitz, seinen Bruder Tom, Bassist Georg Listing und Schlagzeuger Gustav Schäfer den Fragen ihrer Anhänger.

Im November geht es für die vier Jungs auf Zusatz-Welt-Tour mit zwei Terminen in Deutschland - am 3. November in Berlin und am 4. November in Oberhausen. Das aktuelle Tokio-Hotel-Album "Dream Machine" erschien im März. Die Hysterie, die um die Gruppe in ihren Anfangstagen herrschte, ist allerdings inzwischen verflogen. Statt in Arenen treten Tokio Hotel nur noch in mittelgroßen Hallen auf. "Dream Machine" enterte zwar die Top Ten der Alben-Charts, die Spitzenposition blieb der Scheibe jedoch verwehrt. Über Platz 5 kam das Album nicht hinaus.

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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