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Siebzehn Jahre nach "Tibet" Brad Pitt darf doch nach China

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Ursprünglich hatte sich Brad Pitt auf ein lebenslanges Einreiseverbot in China einstellen müssen.

(Foto: picture alliance / dpa)

1997 brillierte Brad Pitt in "Sieben Jahre in Tibet". Kritiker und Fans waren begeistert - nur China nicht. Nach fast zwei Jahrzehnten betritt der Hollywood-Schauspieler als Reisebegleitung seiner berühmten Frau nun doch noch chinesischen Boden.

Nachdem jahrelang ein unausgesprochener Bann über ihm lag, hat Hollywoodstar Brad Pitt nun doch China besucht. Der US-Schauspieler begleitete seine Partnerin Angelina Jolie, die in Schanghai Werbung für ihren neuen Film "Maleficent" machte.

Allerdings zeigte sich Pitt nicht mit ihr vor Journalisten. "Unsere Kinder nehmen gerade mit ihrem Vater Dim-Sum-Unterricht", sagte Jolie mit Blick auf die beliebte chinesische Speise. Zu den Verwerfungen der vergangenen Jahre zwischen Peking und ihrem Lebensgefährten äußerte sie sich nicht.

Pitt hatte 1997 die Hauptrolle in dem Film "Sieben Jahre in Tibet" gespielt. Daraufhin verhängte die Führung der Volksrepublik übereinstimmenden Medienberichten zufolge ein Einreiseverbot gegen den Schauspieler. Peking hält Tibet seit 1951 besetzt und hatte den Machern des Films vorgeworfen, historische Fakten "gefälscht" zu haben.

Auch andere Hollywood-Stars waren oder sind von solch einem Bann betroffen. So darf etwa Regisseur Martin Scorsese nicht nach China einreisen. Er hatte in "Kundun" die Jugend des derzeitigen Dalai Lama dargestellt und auch dessen Gang ins Exil nach der chinesischen Invasion thematisiert. Daneben wurde etwa auch Richard Gere mit einem Einreiseverbot belegt.

Quelle: ntv.de, afr/AFP