Unterhaltung

Neuer US-Kinokassen-Schlager "Captain America" überholt Potter

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Der neue Filmheld "Captain America" in Aktion.

(Foto: ASSOCIATED PRESS)

"Harry Potter" war gestern: Der neue Kassenschlager in den US-Kinos heißt "Captain America - The First Avenger". Der Streifen über den Superhelden, der gegen Nazis kämpft, spielt an seinem ersten Wochenende umgerechnet 46 Millionen Euro ein. Mit den Startzahlen des Potter-Films kann die Comic-Verfilmung allerdings nicht mithalten.

"Harry Potter" mag vor einer Woche einen Rekord erzielt haben, an diesem Wochenende war er an den nordamerikanischen Kinokassen nur noch zweiter. "Captain America - The First Avenger" heißt der neue Spitzenreiter in den USA und Kanada. Der vierte und letzte Superheldenfilm des Sommers spielte an seinem ersten Wochenende nach Angaben der "Los Angeles Times" 65,8 Millionen Dollar (46 Millionen Euro) ein.

Der Zauberlehrling lag mit 48,1 Millionen Dollar deutlich dahinter. Allerdings hatte der achte und letzte Film der Reihe - "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil II" - zum Start am Wochenende zuvor 168,6 Millionen eingespielt. Das ist das Zweieinhalbfache des Superhelden und Rekord an den Kinokassen.

Der Superheld mit Maske und Schild

"Captain America" ist ein untauglicher Soldat, der sich im Jahr 1942 auf ein geheimes Projekt des Heeres einlässt. Als Produkt des "Rebirth" ("Wiedergeburt")-Programms wird aus ihm ein Superheld mit Maske und Schild, der zur Allzweckwaffe wird.

Widersacher von Chris Evans, der schon zweimal in "Fantastic Four" einen Comic-Helden spielte, ist Hugo Weaving ("Matrix", "Der Herr der Ringe") als Johann Schmidt, genannt "The Red Skull". "The Brown Skull" wäre vielleicht passender, denn dieser Schmidt ist im Film Adolf Hitlers rechte Hand. Wer zuletzt gewinnt, muss vielleicht nicht unbedingt erwähnt werden.

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Harry-Potter-Schauspieler Daniel Radcliff.

(Foto: picture alliance / dpa)

"Harry Potter" verlor drei Viertel seiner Zuschauer in Nordamerika, spielte aber immer noch dreimal so viel ein wie der dritte Platz, "Freunde mit gewissen Vorzügen". Die romantische Komödie mit Mila Kunis und Justin Timberlake schaffte trotz umfangreicher Werbung gerade einmal 18,5 Millionen Dollar. Allerdings kostete der Film mit 35 Millionen Dollar auch nur einen Bruchteil der beiden Spektakel auf den ersten Plätzen.

"Transformers 3" fällt zurück

"Transformers 3" rutschte bei so starker Konkurrenz auf Platz vier ab. Am vierten Wochenende reichte es für Shia LaBeouf und seine Actionspielzeuge noch für zwölf Millionen. Ganz knapp dahinter mit 11,7 Millionen: die Komödie "Kill the Boss" von Regisseur Seth Gordon. Der schwarzhumorige Film mit Kevin Spacey, Jennifer Aniston, Colin Farrell und Jason Bateman über böse Vorgesetzte läuft Anfang September in Deutschland an.

Nur noch enttäuschende 8,7 Millionen an seinem dritten Wochenende spielte "Der Zoowärter" mit "King of Queens" Kevin James ein. Immerhin: Die Produktionskosten von 70 Millionen dürfte er inzwischen reingeholt haben.

Quelle: ntv.de, dpa

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