Unterhaltung

"Frau ohne Frisur" gibt Styling-Tipps Heidenreich kritisiert Müllers Frisur

Sind die Neuseeländer erstaunt, wenn sie die Frisur der deutschen Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller sehen? Die TV-Moderatorin Elke Heidenreich hat an Müllers Frisur jedenfalls einiges auszusetzen.

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"Frau ohne Frisur": Trotz eigenwilliger Haarpracht gibt Elke Heidenreich Styling-Tipps.

(Foto: dpa)

Die Literaturkritikerin und TV-Moderatorin Elke Heidenreich freut sich über den Literaturnobelpreis für Herta Müller, empfiehlt der Ausgezeichneten aber einen neuen Haarschnitt. Im "Stern" schrieb die 66-jährige Buchkritikerin: "Herta Müller hat den Literaturnobelpreis total verdient, aber wie Angela Merkel muss auch sie nun durchgestylt werden und dringend mal eine neue Frisur kriegen, damit die Neuseeländer nicht denken, dass man solche Frisuren in Deutschland trägt."

Ironisch fügte die Autorin an: "Jaja, ausgerechnet ich muss das sagen, die überhaupt keine Frisur hat (...) Aber ganz ehrlich, besser nichts als dieser Schnitt." Heidenreichs Fazit lautete deshalb: "Am Haarschnitt darf man mäkeln, an der Literatur von Herta Müller nicht." Die sei "grandios".

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So eine Frisur trägt man in Deutschland? Elke Heidenreich rät Herta Müller zum Gang zum Friseur.

(Foto: dpa)

Der Preis für Müller sei eine "kluge Entscheidung" gewesen. Alle beleidigten Feuilletonisten, die auf den US-Schriftsteller Philip Roth gehofft hatten, sollten Müllers Werk erstmal richtig lesen, schrieb sie. Unter anderen gilt der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki als großer Fan Roths. Er hatte nach Bekanntwerden des Literaturnobelpreises jeden Kommentar zu Müller abgelehnt.

Quelle: ntv.de, kkl/dpa

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