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Der King of Cool bei n-tv "Ich bin Steve McQueen"

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Steve McQueen in typischer Pose, hier in der Westernserie "Der Kopfgeldjäger".

imago/AGD

"Getaway", "Bullitt" und "Gesprengte Ketten": Der Name Steve McQueen steht für knallharte Action, für spannende Thriller und unvergessene Hollywood-Klassiker. In einer zweiteiligen Dokumentation lässt n-tv die Filmikone wieder aufleben.

Lässig, cool und draufgängerisch - das sind die Attribute, mit denen man die Auftritte von Steve McQueen auf der Kinoleinwand verbindet. Im Westernklassiker "Die glorreichen Sieben", mit dem er seinen großen Durchbruch erlebte, kämpft er gegen eine Übermacht mexikanischer Ganoven. In "Gesprengte Ketten" ist er ein US-amerikanischer Kriegsgefangener, der aus dem Knast ausbrechen will. In "Cincinnati Kid" ist er ein Poker-Profi, in "Thomas Crown ist nicht zu fassen" ein reicher Gentleman-Räuber. Mal spielt er einen Gauner auf der Flucht wie in "Getaway" von Sam Peckinpah, mal einen Strafgefangenen wie in "Papillon" oder einen Feuerwehrmann wie in "Flammendes Inferno".

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Steve McQueen war Motorsportfan - und Frauenheld.

(Foto: imago stock&people)

Es sind legendäre Filmrollen, die McQueen zu einer Legende machten. n-tv widmet dem Ausnahmedarsteller nun eine zweiteilige Dokumentation.

Mit seinen Rollen, vor allem aber mit seiner Ausstrahlung wurde McQueen - neben Paul Newman und Robert Redford - zum bekanntesten Schauspieler der 1960er- und 1970er-Jahre. Dabei spielt er selten wirkliche Heldenrollen. Der Name McQueen steht eher für Figuren, die sich durchkämpfen müssen, für gebrochene Charaktere, die notfalls zu Gewalt greifen, um ihr Leben zu verteidigen.

Die Gefahr ist dabei allgegenwärtig - und das nicht nur im übertragenen Sinne. In "Bullitt" etwa saß der begeisterte Motorsportfan McQueen während der rasanten Verfolgungsjagd durch San Francisco selbst hinterm Steuer. Auch im Rennsport-Drama "Le Mans" ließ er es sich nicht nehmen, in etlichen Szenen einen Porsche zu fahren - auch wenn ihm eine Teilnahme am tatsächlichen 24-Stunden-Rennen verwehrt wurde.

Turbulentes Privatleben

So wie hier Rollenauswahl und private Vorlieben McQueens aufeinandertreffen, behandelt auch die Dokumentation "Ich bin Steve McQueen" nicht nur dessen Filme, sondern wirft auch einen Blick auf sein Leben abseits der Kamera - das ähnlich turbulent war wie das seiner Figuren.

McQueen war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe zerbrach wegen seiner Drogensucht und etlicher Affären. Danach heiratete er Ali MacGraw, mit der er in "Getaway" vor der Kamera gestanden hatte. Doch auch diese Beziehung hielt nicht lange. Schließlich erkrankte McQueen an Krebs und starb 1980 mit nur 50 Jahren. Die n-tv Dokumentation "Ich bin Steve McQueen" lässt die Legende nun noch einmal aufleben.

Steve McQueen war übrigens nicht nur ein ausgewiesener Motorsport-Fan. Er beschäftigte sich auch mit Kampfsport. Sein Trainer war niemand Geringerer als Bruce Lee. Am 23. Oktober ab 22.15 Uhr stellt n-tv die Martial-Arts-Ikone in einer zweiteiligen Dokumentation vor.

Quelle: n-tv.de

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