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Mit der S-Bahn unterwegs Köhlers genießen Privatleben

Der Abschied von der Macht, von wichtigen Positionen: für manche ein schwieriger Drahtseilakt. Das Ehepaar Horst und Eva Luise Köhler scheint ihn gut zu bewältigen.

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Die Köhlers sind außerhalb des Scheinwerferlichtes angekommen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Ein gutes Jahr nach dem Rücktritt ihres Mannes freut sich die frühere First Lady Eva Luise Köhler am Leben außerhalb des Rampenlichts. "Wir genießen das ganz normale Leben", sagte die Ehefrau des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler der "Welt am Sonntag". An ihrem früheren Wohnsitz Schloss Bellevue fahre sie nun regelmäßig mit der S-Bahn vorbei. "Natürlich schaue ich dann auch hin", sagte Köhler. "Ich habe ja schöne Erinnerungen."

In ihrem neuen Zuhause im Berliner Stadtteil Charlottenburg hätten sie sich gut eingelebt. "Man kann herrlich bummeln gehen", schwärmte Köhler. "Die Badeseen sind um die Ecke, auch der Chor, in dem ich singe."

Ihre freie Zeit nutze sie als Schirmherrin von ACHSE, einem Verein für Menschen mit seltenen chronischen Erkrankungen. Auch bei psychischen Erkrankungen wie Erschöpfung, Depressionen und Burnout sei mehr Aufklärung nötig: "Diese seelischen Erkrankungen sind sehr ernst zu nehmen", sagte Köhler. Sie selber vertreibe trübe Stimmungen mit Sport und Singen im Kirchenchor: "Wenn ich mich ausgepowert habe, geht es mir gut."

Zu den Vermutungen, ihr Mann sei im vergangenen Jahr auch wegen Burnouts so plötzlich zurückgetreten, sagte sie lediglich: "Es geht ihm sehr gut, danke der Nachfrage."

Quelle: n-tv.de, AFP

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