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Promi-News der Woche Leben Sie wohl, Eure Majestät!

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Starb im Alter von 96 Jahren: die britische Königin Elizabeth II.

(Foto: picture alliance / Photoshot)

Der Tod der Queen, ein "rachsüchtiger Krieg" zwischen Hollywoods einstigem Traumpaar und ein Boxer, der sich das Pflegeheim nicht leisten kann: Diese Nachrichten bewegten in dieser Woche die Leser am meisten.

Wenn nach dem Ende des Sommers der Herbst Einzug hält, dann ist der Übergang nicht selten mit einem gewissen melancholischen Blues verbunden. Erste Blätter fallen von den Bäumen, die Tage werden dunkler und damit sind auch ein Stück weit die Promi-News dieser Woche gemeint.

In Zeiten wie diesen eint viele der Wunsch, wieder näher zusammenzurücken. Die ganze Welt blickt in diesen Tagen nach England. Trotz ihrer stattlichen 96 Jahre schien es nahezu unmöglich, dass Queen Elisabeth II. jemals sterben könnte. Weil sie gefühlt einfach immer da war! Weil ganze Generationen mit ihr aufgewachsen sind. Und, weil man sie auch nach dem Tod ihres Ehemanns Prinz Philip, der im April 2021 fast hundertjährig verstarb, noch so oft so tapfer lächeln sah.

Noch am 6. September empfing die kleine große Monarchin Großbritanniens neue Premierministerin Liz Truss zur traditionellen "Kissing Hands"-Zeremonie. Die Queen benötigte zwar einen Gehstock und ihre filigranen Hände wiesen einen großen blauen Fleck auf, aber da war eben auch dieses Lächeln, mit dem sie die Gebrechlichkeit und alle gesundheitlichen Probleme noch immer zu überstrahlen vermochte.

Kurz darauf ist die Königin von England tot und nicht nur ein ganzes Land - die ganze Welt ist unter Schock. Man muss kein Fan der Monarchie sein, aber die Queen war in stürmischen Zeiten, und davon gab es etliche, für Millionen Menschen eine Konstante.

Schnell trendete auf Twitter der Hashtag #QueenElizabeth, wo Menschen ihrer Trauer freien Lauf lassen, aber leider auch vollkommen pietätlose Scherze gerissen werden. Nach 70 Jahren auf dem Thron ist nun ihr ältester Sohn, einst Prinz Charles, König von England. Noch im Juni war ganz England auf den Beinen, um das Thronjubiläum der Monarchin zu feiern. Wie einsam es aber um die Königin nach dem Tod ihres Mannes, mit dem sie seit 1952 verheiratet war, gewesen sein muss: Man kann es nur erahnen. England nach dem 8. September 2022 wird ein anderes sein.

Sorge um Justin Bieber und ein "rachsüchtiger Krieg"

Auch die Schlagzeilen um Justin Bieber gaben in dieser Woche Anlass zur Sorge. Der 28 Jahre alte Sänger hat seine Welttournee abgebrochen. Die Konzerte in Europa hätten ihm so viel abverlangt, dass er komplett ausgelaugt sei: "Nachdem ich von der Bühne kam, hat mich die Erschöpfung überfallen und ich habe erkannt, dass ich meine Gesundheit im Moment zur Priorität machen muss". Erst kürzlich war bekannt geworden, dass der Popstar unter dem Ramsay-Hunt-Syndrom leidet - eine seltene Nervenkrankheit, die zu Lähmungen im Gesicht führt.

Ruhe und Frieden gibt es zwischen diesem Ex-Paar vermutlich noch eine ganze Weile nicht. Die Schlammschlacht zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt weitet sich immer mehr aus. Längst geht es nicht mehr nur um das Sorgerecht der Kinder, sondern auch um das gemeinsame Weingut Château Miraval in Südfrankreich und - sehr, sehr viel Geld. In dieser Woche wurde bekannt, dass die Schauspielerin und sechsfache Mutter ihren Ex-Mann auf sage und schreibe 250 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt habe.

Die 47-Jährige spricht von einem "rachsüchtigen Krieg", den Pitt gegen sie führen soll. Von jahrelangen Kampagnen gegen sie ist die Rede, von Kontrolle und "bösartigen Aktionen". Allein die Auseinandersetzungen um das Sorgerecht der Kinder ziehen sich seit Jahren hin. Einige von ihnen sind inzwischen volljährig und aus dem Haus.

Weitere News der Woche im Überblick

Jennifer Lawrence gewährt seltene Einblicke in ihr Privatleben und erzählt, wie verliebt sie in ihren, im Februar geborenen, Sohn sei. Zwei Fehlgeburten hatte die Schauspielerin erleiden müssen, ihre dritte Schwangerschaft sei aber ohne Komplikationen verlaufen. Der "Vogue" verriet sie im Interview sogar den Namen ihres Sohnes: Cy - benannt nach dem Lieblingsmaler ihres Mannes, einem Galeristen.

Für Bewunderung, gleichzeitig aber auch Kritik, sorgte in dieser Woche das einstige Supermodel Linda Evangelista. Das Konterfei der 57-Jährigen, die einst den gewagten Satz sagte: "Für weniger als 10.000 Dollar steige ich gar nicht aus dem Bett", ziert nach einem verpfuschten Beauty-Eingriff, erstmals wieder die Cover großer Mode-Zeitschriften darunter unter anderem die britische "Vogue".

Ihre Social-Media-Präsenz war lange eine Aneinanderreihung von alten Fotos, die sie vor der OP zeigten. Fünf Jahre soll Evangelista nicht mehr das Haus verlassen haben. Nun ist sie zurück. Doch wie sie ihr Comeback feiert, gefällt nicht jedem. Für die Aufnahmen soll ihr Gesicht nämlich mit Klebe- und Gummiband zurückgezogen worden sein. Während die einen sagen, Frauen sollten sich so zeigen dürfen, wie sie wirklich aussehen, sagen die anderen, Modefotos dürfen gern zum Träumen anregen.

Und dann berührte in dieser Woche auch noch eine Nachricht rund um die Lebensverhältnisse des ehemaligen Boxers René Weller. Schon länger ist bekannt, dass der 68-Jährige an Demenz erkrankt ist. Inzwischen soll er ein Pflegefall sein, wie seine Frau Maria bekannt gab. Doch ein Pflegeheim kommt nicht in Frage, denn die Kosten von 4000 Euro kann sich das Paar nicht leisten. Hier zeigt sich, dass man, wenn es um das Vermögen von Prominenten geht, oft völlig falschen Vorstellungen aufsitzt.

Tatsächlich erhält Weller nicht einmal 300 Euro Rente. Die beiden haben zwar ein paar Rücklagen. Längst aber plage Maria Weller die Angst, "bald bitterarm" zu sein. Eine Sorge, die in diesem Land sehr viele Menschen teilen. Bis nächste Woche! Umarmen Sie Ihre Liebsten!

Quelle: ntv.de

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