Unterhaltung

KGB-Agent starb durch Giftmischung Litwinenkos Leben wird verfilmt

Der britische Regisseur Mike Newell ("Harry Potter und der Feuerkelch") will das mysteriöse Schicksal des ermordeten russischen Ex-Agenten Alexander Litwinenko verfilmen. Wie das US-Branchenblatt "Variety" berichtet, wird Newell auch das Drehbuch für den noch titellosen Politthriller liefern.

Bis heute sind sie nicht gefasst, ebensowenig wie zahlreiche andere Morde an Regimegegnern aufgeklärt sind. (Im Bild: Der mit Polonium-210 vergiftete Ex-Spion und Putin-Kriker Alexander Litwinenko)

Litwinenkos (r) Fall ist nach wie vor ungelöst.

(Foto: dpa)

Das Studio Warner Bros. hatte sich bereits vor drei Jahren die Filmrechte an dem Buch ("The Terminal Spy") des in London wohnenden "New York Times"-Redakteurs Alan Cowell gesichert. Litwinenko war im November 2006 in London an einer Vergiftung mit der radioaktiven Substanz Polonium-210 gestorben. Die Umstände des Todes des Kreml-Kritikers und früheren KGB-Agenten wurden nie aufgeklärt.

Über die Besetzung der Hauptrolle ist noch nichts bekannt. 2007 hatten auch Johnny Depp, Regisseur Michael Mann und das Studio Columbia Pictures Interesse an dem Stoff bekundet, doch das Projekt kam nicht zustande. Newell hat unlängst das Historienepos "Prince of Persia - Der Sand der Zeit" abgedreht. Der Streifen mit Jake Gyllenhaal als persischer Prinz kommt im Mai in die deutschen Kinos.

Quelle: ntv.de, dpa

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