Unterhaltung

Nahe Michael Jackson Liz Taylor beigesetzt

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Ankunft der Limousinen - andere Fotos von der Beerdigung gibt es nicht.

(Foto: AP)

Nur einen Tag nach ihrem Tod ist Hollywood-Diva Elizabeth Taylor beigesetzt worden. Die Öffentlichkeit blieb von der Trauerfeier ausgeschlossen. Die Zeremonie begann mit einem Scherz, den sich die Verstorbene für das eigene Begräbnis ausgedacht hatte.

Abgeschottet von der Öffentlichkeit ist die verstorbene Hollywood-Schauspielerin Liz Taylor beigesetzt worden. Nur einen Tag nach ihrem Tod wurde sie auf dem Friedhof Forest Lawn Memorial Park nahe Los Angeles beerdigt. Hier fand auch der 2009 verstorbene Popstar Michael Jackson seine letzte Ruhe.

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Die Presse musste draußen bleiben.

(Foto: AP)

Bei der Beisetzung wurde Taylor auch ein humorvoller letzter Wunsch erfüllt. Die Trauerfeier war auf 14.00 Uhr (Ortszeit) angesetzt, wie Taylors Pressesprecherin nach der Zeremonie mitteilte. Auf Wunsch des verstorbenen Hollywood-Stars begann sie aber verspätet: "Frau Taylor hatte die Anweisung erlassen, dass die Trauerfeier mindestens 15 Minuten später anfangen sollte als angekündigt. Dazu sollte die Ankündigung gemacht werden: 'Sie wollte sogar auf ihrer eigenen Beerdigung zu spät sein.'"

An der Beisetzung nahmen nur einige Dutzend Freunde und Verwandte teil, die in dunklen Limousinen auf den Friedhof fuhren. Reporter und Fotografen wurden vom Eingang des Friedhofs ferngehalten, ein weißes Zelt schützte die ankommenden Trauergäste vor den Blicken Neugieriger.

Zum Judentum übergetreten

Nach Angaben von Taylors Pressesprecherin sagte der irische Schauspieler Colin Farrell - ein "enger Freund" Taylors - ein Gedicht auf, Kinder und Enkelkinder der Schauspielerin trugen weitere Texte vor, einer ihrer Enkel spielte Trompete. Ein Rabbi leitete die religiöse Zeremonie. Taylor war als junge Frau zum Judentum übergetreten. Ein Polizeisprecher hatte die schnelle Beerdigung mit Taylors jüdischem Glauben erklärt, der eine Beerdigung kurz nach dem Tod vorschreibt.

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Die Trauer über den Tod der Hollywood-Diva ist groß.

(Foto: REUTERS)

Auf dem Friedhof Forest Lawn Memorial Park liegen zahlreiche Hollywood-Größen begraben, unter ihnen Humphrey Bogart und Clark Gable. Auch Michael Jackson liegt hier in einem Mausoleum. Der Popstar und Taylor waren eng befreundet.

Taylor war am Mittwoch nach langer Krankheit im Alter von 79 Jahren in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben. Am Freitagabend wollten in New York alle Broadway-Theater ihre Lichter für eine Minute dimmen. Damit solle einer "legendären Bühnen- und Filmschauspielerin" gedacht werden, die auch am New Yorker Broadway aufgetreten war, teilten die Theater mit.

Quelle: ntv.de, AFP/vpr