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Brief ist unzustellbar Lothar Matthäus irrtümlich für tot erklärt

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So schnell kann es gehen: Kürzlich erst bei einem Benefizspiel in Magdeburg und dann plötzlich für tot erklärt.

(Foto: dpa)

Der Ex-Fußballprofi Lothar Matthäus ist omnipräsent: Ob im Fernsehen oder auf dem Rasenplatz - immer wieder ist der Sportler zu sehen. Weil ein Brief seiner Ex-Frau Liliana nicht zugestellt werden konnte, wird der 52-Jährige kurzerhand für tot erklärt.

Empfänger "verstorben" - mit diesem Vermerk hat die Post einen an Lothar Matthäus adressierten Brief an das Amtsgericht München zurückgeschickt. Die Sprecherin des Gerichts bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. In dem Brief geht es um Unterhaltsforderungen von Liliana Matthäus, der Ex-Frau des ehemaligen Fußballstars. Das Amtsgericht schickte den nicht zustellbaren Brief an den Anwalt der Frau. Ein Postsprecher in München sagte, der Brief sei an eine Adresse im Ausland gerichtet gewesen. Es sei deshalb nicht die Deutsche Post gewesen, die ihn mit dem Vermerk zurückgeschickt habe.

Matthäus empörte sich in der "Bild"-Zeitung: "Das ist eine unglaubliche Frechheit! Ich bin überall auffindbar. Jeder kann sehen, dass ich noch lebe. Ob im Fernsehen, auf dem Fußballplatz oder anderswo." Es sei ganz einfach, ihm einen Brief zuzustellen. Seit neun Jahren sei er in Budapest gemeldet.

Postbote macht falsches Kreuz

Dem Sprecher der Deutschen Post zufolge habe der Zusteller wohl versehentlich zunächst "verstorben" angekreuzt und dieses Kreuz dann unterkringelt, um klarzumachen, dass es falsch ist. Zudem habe der Zusteller "nicht angenommen" angekreuzt.

Bei Zivilsachen gehe ein unzustellbarer Brief mit Hinweis auf den Postvermerk an den Antragsteller zurück, sagte die Gerichtssprecherin. "Da recherchieren wir nicht, wie das zustande kommt." Bei Strafsachen sei das anders, da werde solch einem Vermerk nachgegangen. Die richtige Adresse zu ermitteln sei Aufgabe des Absenders, also der Ex-Frau oder ihres Rechtsanwalts.

Quelle: ntv.de, dpa