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"Team Ninja Warrior" - Spezial Promisterben in Zeitlupe

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K.-o.-Runde: Melanie Müller

(Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius)

Wenn Melanie Müller, Marc Terenzi, Mario Basler und Co um Schwimmflügel und Pflaster bitten, dann schlägt die Kletter- und Boulder-Community hierzulande die Hände vors Gesicht. Willkommen bei "Team Ninja Warrior" - Promi-Special!

"Ninja Warrior"-Kandidaten sind normalerweise harte Kerle und taffe Frauen, denen kein Weg zu weit, zu schwer oder zu mühselig ist. Wenn irgendwo in der Ferne ein roter Buzzer leuchtet, dann sprinten, springen und klettern die High-End-Athleten einfach drauf los und atmen erst durch, wenn sich über ihnen eine Fontäne aus Pyro-Funken und Glitter-Konfetti entlädt.

Auch so manch C-Promi ist der Meinung, mit den ganz Großen der Branche mithalten zu können. Im vergangenen Jahr mussten sich so illustre TV-Pausenfüller wie Oliver Pocher, Alexander "Honey" Keen und Mario Basler allerdings eingestehen, dass selbst ein abgespeckter Parcours große Selbstwahrnehmungswunden reißen kann.

Der Lerneffekt blieb aber scheinbar aus, denn knapp sechs Monate nach dem ersten "Ninja Warrior"-Promi-Special wollen es diverse prominente Gesichter nun noch einmal im Team-Modus wissen.

Umgeben von Hangel-Mikado-Stangen und wackeligen Pilzköpfen

Abermals locken im dampfenden Duisburger-"Ninja Warrior"-Pott viel Geld für den guten Zweck und zahlreiche Parcours-Hindernisse. Umgeben von Hangel-Mikado-Stangen, wackeligen Pilzköpfen und stählernen Hängerädern ziehen "Dschungelkönige", "Chartstürmer" und angegraute "Fußball-Legenden" in die Kletter-Schlacht. Hangelt sich die nationale Red-Carpet-Community diesmal ins Herz der TV-Nation? Nicht wirklich.

Sicher, sie alle geben sich redlich Mühe: der plautzige Mario Basler, Ballermann-Sternchen Melanie Müller, Rosenzüchterin Jessica Paszka, Dschungelkönig Peer Kusmagk, Pausenhof-Superstar Luca Hänni und wie sie alle heißen. Nach maximal zwanzig kaum zu ertragenden Tempo-spielt-hier-und-heute-nur-eine-sekundäre-Rolle-Sekunden treiben aber fast alle Astralkörper im kalten Wasser.

Da hilft auch kein Anfeuern und Mutmachen der Herren Köppen und Buschmann weiter. Jammernd, bibbernd und zwischen Not und Elend pendelnd, schlüpfen die fleischgewordenen Gala-Titelstorys in wärmende Bademäntel.

Laura Wontorra kommt mit Wehwehchen-Zählen nicht nach

Die gute Laura Wontorra kommt mit dem Wehwehchen-Zählen gar nicht mehr hinterher. Alle wären natürlich viiiiiiiiiiel weiter gekommen, so der Tenor an den permanent überschwappenden Auffangbecken. Aber Schmerzen im Knie (Beatrice Egli), Aua-Bläschen an den Fingern (Thomas Häßler, Mario Basler, Jürgen Milski), Krämpfe in der Fußsohle (Verena Kerth) und ein starkes Zwicken in den Beinchen (Tanja Szewczenko) machen sportliche Höchstleistungen natürlich unmöglich.

Am Ende müssen fast alle Teams von Konkurrenz-Kandidaten aufgefüllt werden. Sogar ein Jan Köppen wird zum Entledigen seiner samtweichen, rosafarbenen Moderatoren-Jacke gezwungen und wie ein wildes Tier durch den Parcours gescheucht.

"Kannste noch, Hasi?", fragt der besorgte Kollege Buschmann. Aber klar doch. Wenn hier einer als Letzter schlapp macht, dann der Köppen. Von dem sollten sich die mittlerweile in Pflaster- und Mullbinden eingewickelten Möchtegern-Ninjas eine ordentliche Scheibe abschneiden. Und natürlich auch von den letzten drei Parcours-Mohikanern Björn Otto, Philipp Boy und Ersatz-Äffchen Jessica Paszka. Die reißen nach knapp drei Stunden nämlich jubelnd die Arme und einen Scheck über 107.000 Euro in die Höhe.   

Quelle: n-tv.de

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