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Ehefrauen prügelten Bond-Darsteller Roger Moore lebte gefährlich

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In den Bond-Filmen lagen ihm die Frauen zu Füßen, im wahren Leben hatte es Roger Moore offensichtlich schwerer.

(Foto: REUTERS)

In den 70ern und 80ern steht Roger Moore als James Bond vor der Kamera. Als Geheimagent ihrer Majestät übersteht er makellos jede Schlägerei. Narben aber trug er im wahren Leben davon. Seine ersten beiden Frauen hätten ihn geschlagen, verrät der Schauspieler.

Ex-Bond-Darsteller Roger Moore musste nach eigenen Angaben von seinen beiden ersten und inzwischen verstorbenen Ehefrauen reichlich Prügel einstecken. Seine erste Frau, die Eisläuferin Doorn Van Steyn, habe ihn geschlagen und gekratzt, einmal habe sie eine Teekanne nach ihm geworfen, erzählt der 84-jährige britische Schauspieler in einem Fernsehinterview. "Meine Mutter war immer schockiert, wenn sie die neuen Narben sah", sagte Moore.

In einem Fall habe Van Steyn, die er mit 19 Jahren geheiratet hatte, sogar seinen Arzt angegriffen. Als er sich wegen einer Schnittwunde an der Hand behandeln lassen wollte, habe sie den Arzt angebrüllt und geboxt, weil er nicht schnell genug reagiert habe, berichtete Moore in der Talkshow "Life Stories" (Lebensgeschichten) weiter: "Das war mal was anderes, denn normalerweise schlug sie auf mich ein".

1953, im verflixten siebten Jahr, ließ sich Moore von seiner prügelnden Frau scheiden und heiratete die Sängerin Dorothy Squires. Die Ehe mit der walisischen Musikerin sei nicht weniger stürmisch gewesen, einmal habe sie sogar mit einer Gitarre auf ihn eingeschlagen, berichtete er.

1968, fünf Jahre vor seinem ersten Bond-Auftritt in "Leben und Sterben lassen", beendete Moore auch seine zweite Ehe. Squires starb 1998, Van Steyn zwölf Jahre später. Von 1969 bis 1996 war Moore mit der italienischen Schauspielerin Luisa Mattioli verheiratet. Seit 2002 lebt er in vierter Ehe mit Christina Tholstrup.

Quelle: n-tv.de, AFP

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