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"Für den Rest meines Lebens" Selena Gomez spricht über Depressionen

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Glaubt nicht, dass sie je ganz geheilt wird: Selena Gomez.

(Foto: Chris Pizzello/Invision/AP)

Millionen Teenies rund um den Erdball himmeln sie an. Doch in Selena Gomez steckt trotzdem kein rundum glücklicher Mensch. Seit Jahren belasten gesundheitliche Probleme die Sängerin. Über ihre psychischen Leiden spricht sie nun in einem Interview.

Das vergangene Jahr war für Selena Gomez ein ständiges Auf und Ab - privat und gesundheitlich. Das Jahr 2018 wolle sie deshalb nun ganz und gar ihrer Gesundheit widmen, verrät die Sängerin in einem Interview mit dem Mode-Magazin "Harper's Bazaar". Schließlich werde sie den Rest ihres Lebens mit Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen haben.

"Jeder, der mich kennt, weiß, dass meine geistige und körperliche Gesundheit immer an erster Stelle stehen wird", so die 25-Jährige. Es werde aber keinen Tag geben, an dem sie sicher sein könne, ihre Probleme völlig überwunden zu haben: "Ich glaube, dass das ein Kampf ist, den ich für den Rest meines Lebens führen werde."

Zweiwöchige Therapie

Den ersten Schritt zu einem gesunden Jahr hat Gomez bereits gemacht. Anfang Januar unterzog sie sich einer zweiwöchigen Behandlung wegen Depressionen und Angstzuständen. Freiwillig, als reine Vorsichtsmaßnahme. "Ich wollte zu Beginn des Jahres gleich sichergehen, dass ich gesund bin. Wenn das so ist, wird sich der Rest schon ergeben", erklärt Gomez den Schritt.

Die psychischen Probleme, unter denen Gomez leidet, dürften eine Begleiterscheinung ihrer Lupus-Erkrankung sein. 2015 erhielt sie die Diagnose, an der seltenen Autoimmunkrankheit zu leiden. Deshalb musste sie nicht nur eine Chemotherapie über sich ergehen lassen, im Sommer 2017 wurde ihr zudem eine Spenderniere transplantiert.

Kurz nach der Operation musste Gomez das Ende ihrer Beziehung zu Sänger The Weeknd verarbeiten. Doch nur wenig später bandelte sie erneut mit ihrem Ex Justin Bieber an. Zwar gibt es nach wie vor keine offizielle Bestätigung, dass die Popstars ein Paar sind, doch wurden sie bereits knutschend bei einem Eishockey-Spiel gesichtet. Auch Silvester sollen sie gemeinsam in Mexiko verbracht haben.

Rat und Nothilfe

  • Bei Suizidgefahr: Notruf 112
  • Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder 116-123, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111; Mo-Sa von 14 bis 20 Uhr)
  • Auf den Seiten der Deutschen Depressionshilfe sind Listen mit regionalen Krisendiensten und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.
  • In der deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige, um die Situation und die Versorgung Depressiver zu verbessern. Sie bieten Depressiven ein E-Mail-Beratung als Orientierungshilfe an.
  • Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Quelle: n-tv.de, vpr/spot

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