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Love Island - Finale Tracy und Marcellino sind das Siegerpaar

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Die tollsten Schatzis haben einander gefunden und sind jetzt um 50.000 Euro reicher. "Das Couple der Herzen" ist überglücklich. Die letzten Momente von "Love Island" - so schön wie Tracys Wimpern, so falsch wie Tobis Rechtschreibung.

"Ich bin dann mal wieder weg!", sagt "Tschättrin" und kehrt direkt wieder um. Wie bitte? DAS soll der große Auftritt der "Promi-Big-Brother"-Prinzessin gewesen sein? Ein Kuvert mit dem Namen des "Couple der Herzen" überreichen und dann stehenden Fußes wieder abzwitschern? Vollkommen unwürdig für eine Botschafterin der Liebe!

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Victor und Joana finden sich gut.

Aber es hilft ja nichts, das Siegerpaar wird gekürt. Es sind - Tada! - die süße, sprechende Wimpernverlängerung Tracy und ihr Schatzi Marcellino. Beide haben sich, wie der Zuschauer sich im Finale noch einmal überzeugen durfte, sehr lieb und wollen sich auch die Siegerprämie von 50.000 Euro teilen.

In die letzte Runde schafften es neben dem "Couple der Herzen" auch der zwanzigjährige, 500-Frauen-Vernascher Victor und seine Herzdame Joana sowie irgend so eine Langhaarige an der Seite eines schnuffigen Muskelberges namens Tobi. Der Tobi machte jedoch eher den Eindruck, als wolle er lieber mit seinem "Bro" Marcellino abhängen und die Gewinnsumme in eine lebenslängliche Fitnesscenter-Mitgliedschaft investieren.

"Du bist der Beste, Bro"

Drei Wochen lang ging es in der Liebesvilla hoch her. Die Teilnehmer mussten sich unter anderem mit hochphilosophischen Lebensfragen auseinandersetzen, die so manche wohl nicht mal am Ende ihrer Tage beantworten können. Eine davon lautete: "Und, hatteste die Wurst drin?"

Auch am Finaltag wurde es "gefühlsmäßig" vom "Feeling" her noch einmal extrem "deep", nämlich, als plötzlich beim nachmittäglichen "Laf Eiländ"-Besäufnis Tracys und Marcellinos Muttis in der Villa aufkreuzten. Natürlich nur, um den Kindern zu sagen, wie toll sie das alles gemacht haben - allein diese Qual, täglich am Pool rumzulümmeln. "Du bist der Beste, Bro", sagte Mama Marcellino zu ihrem Sprössling.

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Natascha und Tobi mögen die Natur.

Als Elternteil muss man den Nachwuchs ja schließlich wissen lassen, wie "stolz" man auf ihn ist. Einfach Wahnsinn, wie so mancher die Bürde eines Dates auf sich genommen und anschließend sogar noch mit der Uschi geknattert hat. Stolz, so so stolz!

Und als es dann "ganz schwer" wurde, lobt Marcellinos Mutter ihren Sohn, "da hat die Tracy den Marcellino gestützt!" Sie trägt diese Tirade mit einer Inbrunst vor, als wäre das Bübchen gerade aus der Schlacht um Guadalcanal zurückgekehrt. Indes lässt Tracys Mutter lieber ihre große Sonnenbrille auf der Nase - nicht, dass die Nachbarn noch versehentlich auf RTL2 schalten und sie erkennen.

"Voll die positiven Menschen"

Diese drei Wochen in der Villa, ja, das war schon eine "krasse" und "crazy" Zeit, finden Tobi und Natascha: "Wir haben uns kennengelernt, ohne uns kennenzulernen, weisste, was ich mein'?" Hihi, ja. Und super ist auch, dass die meisten Leute, "immer am lachen", "immer am ausflippen und voll die positiven Menschen sind." "Weißte, was ich mein'?"

Wer jetzt feist behauptet, diejenigen, die bei einer solchen Sendung mitmachen, sind blöd wie drei Kilo Inlett, irrt gewaltig. Schließlich kommt es nicht auf den Grips an, sondern auf die inneren Werte. "Und innerlich", findet Tobi, "sind wir sowieso die Herzen der Sieger".

Kurz vor dem Finale durften die Paare die Seelen noch einmal bei einem letzten Date baumeln lassen. Victor, "der Justin Bieber von Love Island", fühlte sich mit seiner Joana, die er zwar erst "seit einer Woche kennt", "wie im Märchen". Ja, die "Joana ist der Jackpot".

Zurück von ihrem Date, bei dem sie halb dionysisch auf einer Liege lagen und ein paar Früchte lutschten, wurden sie von den anderen Paaren hitzig erwartet. Man war sehr gespannt, was es zu berichten gab. "Ohhhhhhrrrr, Ihr habt sooooo viel verpasst!" Wir haben... Früchte gegessen. Ohhrrr, echt? Wahnsinn!

Worte der Liebe

Auch Tobi war von seinem Ausflug mit seiner Natascha so schwer begeistert, dass ihm glatt das Lachen verging: "Ja, auf jeden Fall schön hier, also, ich mag Natur!" Man kasperte ein bisschen ab, wie man das später so mit dem Treffen händeln will, schließlich wohne man ja etwas weiter voneinander weg und da ist ja dann auch die Arbeit und "der Hund" und "die Struktur". Ja, "aber die Natur hier" - voll schön.

Am Ende gab es selbst verfasste Liebesbriefe. Da stand dann so drin, was man am Partner schätzt, beispielsweise, dass er "gut reiten" kann und "positiv" ist. Auch Tobi machte sich ans Werk, kam aber nicht weit, denn sein "Bro" Marcellino, der angehende Poet, fuhr ihm glatt in seine Prosa-Parade, indem er einfach voll unlyrisch zu ihm sagte: "Hey, du musst den Namen schon richtig schreiben!"

Quelle: n-tv.de

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