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Donnerstag, 21. April 2016

Keine Spur vom Ballermann: Das andere Mallorca

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Mallorca hat mehr zu bieten als Partys am Ballermann: wilde Küsten und einen einzigartigen Charme. Wie schön die Baleareninsel ist, hat Reisefotograf Holger Leue mit der Kamera für einen Bildband festgehalten - wir zeigen hier einige. (Foto: dpa)

Mallorca hat mehr zu bieten als Partys am Ballermann: wilde Küsten und einen einzigartigen Charme. Wie schön die Baleareninsel ist, hat Reisefotograf Holger Leue mit der Kamera für einen Bildband festgehalten - wir zeigen hier einige.

Mallorca hat mehr zu bieten als Partys am Ballermann: wilde Küsten und einen einzigartigen Charme. Wie schön die Baleareninsel ist, hat Reisefotograf Holger Leue mit der Kamera für einen Bildband festgehalten - wir zeigen hier einige.

Das türkisfarbene Wasser in den Buchten vor Mallorcas Südküste wird gern mit den Farben der Karibik verglichen. Die kleine Bucht Cala Pi ist nach den sie umgebenden Pinien benannt.

Schon im Spätwinter malen Mandelblüten und Wildblumen bunte Farbkleckse in die Landschaft am Fuß des Berges Randa.

Auf der Fensterbank des Cafés de Ronda in Alcúdia sonnen sich Zitronen und Orangen.

Windmühlen, wie diese von Klatschmohn umgebene bei Santa Eugenia, sind das Wahrzeichen der Insel. Nicht immer waren die Mühlen zum Mahlen in Betrieb, die meisten nutzen die Windkraft für die Wasserförderung.

Die Dreifingerbucht von Portals Vells war schon Filmkulisse. Anthony Quinn, Candice Bergen und Michael Caine drehten hier "Der Magus", einen Film, dessen Handlung eigentlich in Griechenland spielt. Vielleicht liest die Frau im Schatten ja gerade das Buch, das Vorlage für den Film war?

Kajak auf dem Meer - zwischen Sant Elm an Mallorcas Westküste und der unter Naturschutz liegenden Insel Sa Dragonera ist es möglich. Aber auch andere Boote warten auf Seefahrer.

Viele historische Ortschaften Mallorcas liegen im Hinterland und haben eigene kleine Hafenviertel an der Küste gegründet wie zum Beispiel Port de Valldemossa, das an der steilen und oftmals rauen Nordwestküste der Insel liegt.

Die Strecke von Sa Calobra ist eine der bekanntesten Landstraßen der Welt. Man sagt, ihr Architekt habe die Erleuchtung zu ihrer Erbauung beim Krawattenbinden gehabt. Seither heißt ihre wichtigste Kurve Krawattenknoten.

Immer wieder verlocken die Landstraßen Mallorcas zu atemberaubenden Rallyes. Dieser Rennfahrer steuert einen Bentley Le Mans, Baujahr 1929.

Selbst an auf den ersten Blick recht unwirklich scheinenden Gegenden klammert sich das Leben in Form von Büschen und Bäumen wie hier auf den Klippen vor der Bucht von Sa Calobra.

Die kleine Bucht von Sa Calobra ist schwer zu erreichen, man kann mit dem Boot anreisen oder über die kurvenreichste Strecke der Insel. Trotzdem ist Sa Calobra während der Sommermonate recht überlaufen, nur an manchen Winterabenden oder zur Dämmerstunde hat man sie noch ganz für sich allein.

Diese alte Ölpresse steht im Eingangsbereich des Landhotels Son Pont bei Puigpunyent und war sicher Inspiration bei der Namensgebung des zum Hotel gehörenden Restaurants Oleum. Noch immer wird auf der Finca Olivenöl gewonnen.

Die bäuerlich geprägte Landschaft rund um die Perlenstadt Manacor ist auch Zuhause für Mallorcas Ballonfahrer. Immer wieder werden hier Wettkämpfe im Ballonfahren ausgetragen.

Fast jeden Kreisel von Manacor im Herzen Mallorcas schmücken Kunstwerke. Diese Figuren entstammen der Werkstatt des auf der Insel lebenden Bildhauers Miquel Ginard, der auch als Sarasate bekannt ist.

Die ausgetrockneten Wurzeln einer Pinie auf dem Steinstrand gleichen einem bildhauerischen Kunstwerk, das der Leuchtturm von Alcanada in der Bucht von Alcúdia mit seinen Lichtarmen streift.

Unter breiten Baumwipfeln genießen die Menschen ihr Abendessen auf der Terrasse des bei der Kleinstadt Muro gelegenen Hotels Finca Predio Son Serra.

Der lange Sandstrand in der Bucht von Alcúdia ist teilweise, wie hier bei Muro, für Reiter freigegeben. Den Pferden macht ein Ausritt durch die anlaufenden Wellen eben so viel Spaß wie den Menschen, die sie tragen.

Mit besonders breitem Grinsen grüßt dieses Pferd den Fotografen. Vom Landhotel Finca Predio Son Serra werden Ausritte in den Naturpark S’Albufera organisiert, der vor allem Vogelbeobachter in seinen Bann zieht.

Über 70 Prozent der Landfläche Mallorcas wird landwirtschaftlich genutzt - das ist überall zu sehen und zu hören.

Ein kleiner Plausch im Dämmerlicht auf der Bank vor dem Landhotel Sa Torre de Santa Eugenia. Nur: wo bleiben denn die anderen Hunde?

Flamenco ist nicht die typische Musik für Mallorca, er gehört nach Andalusien, trotzdem kann man auf der Insel hervorragende Konzerte hören. Manche gratis, wie etwa auf den 365 Stufen zu Pollenças Kalvarienberg.

Malerisch wirken die Bootshäuser in der Bucht von Llombards. In vielen kleinen Häfen sind solche Bootsgaragen in beziehungsweise an die Klippen gebaut.

Den äußersten Zipfel der Halbinsel Formentor ziert das gleichnamige Kap. Von hier aus kann der Blick an klaren Tagen über das Naturschutzgebiet und die unendliche Weite des Meeres schweifen.

Mit einem Cabriolet auf der Landstraße zum Kap Formentor. Diese wurde vom gleichen Mann entworfen wie die legendäre Serpentinenstraße nach Sa Calobra. Beide Strecken bieten atemberaubende Ausblicke, die besser nur die Beifahrer genießen!

Wie gerufen setzt die knallrote Vespa einen Farbtupfer auf die schmale Landstraße, die vom Leuchtturm von Formentor aus über die gleichnamige Halbinsel führt.

Easy Rider: Der Roller knattert durchs Landschaftsidyll und trägt die glücklichen Urlauber sicher um jede Kurve. Vorher hupen nicht vergessen!

Diese besonders schlaue Ziege hat sich auf Leckerlies spezialisiert, die sie von Besuchern des Leuchtturms von Formentor erbettelt. Wer könnte diesem Blick widerstehen?

Im äußersten Norden der Insel wird das Kap Formentor von Winden aus allen Himmelsrichtungen umweht. Die vier wichtigsten: Tramuntana (Nord-), Ponent (West-), Migjorn (Süd-) und Llevant (Ostwind) stehen bei vielen Ortsnamen Pate.

Die untergehende Sonne taucht die einsame Landschaft auf der Halbinsel Formentor in geheimnisvolles Licht.

Die Scheinwerfer eines Autos erhellen bei der Langzeitaufnahme die kurvenreiche Strecke, die vom Leuchtturm von Formentor zurück führt.

Die Mallorquiner sind ein lebensfrohes Volk, das gern unter sich bleibt. Auf den ersten Blick mögen manche Einheimische verschlossen wirken, hat man ihre Freundschaft gewonnen, hält die ein Leben lang.

Feigen im Speckmantel sind nur eine der vielen kulinarischen Köstlichkeiten, mit denen Mallorcas Restaurants locken.

Im Olivenhain Markt, Mercado del Olivar, in Palma, darf nicht nur gekauft werden. Hier kann man die leckeren Waren an vielen Ständen auch probieren. Die streichfähige Sobrasada ist wohl Mallorcas typischste Wurst.

Die ehrwürdigen Mauern des Schlosses zur schönen Aussicht, Castell de Bellver, haben schon viel gesehen; sie beherbergten Kerkerzellen und Kunstsäle. Heute ist das hoch über Palma liegende Schloss eine gern gewählte Kulisse für Hochzeitsfotos.

Der wunderbare Blick über Stadt und Hafen gab dem Castell de Bellver seinen Namen.

Ein erfrischendes Bad hoch über den Dächern Palmas ist im Hotel Tres möglich. Das Design Hotel liegt in der Altstadt, nur einen Katzensprung vom Hafen entfernt.

Segler, Jachten und Fischerboote wiegen sich im Dämmerlicht im Hafen von Portixol. Das leise Klimpern kleiner Metallteile gegen Schiffsmasten wirkt wie ein Schlummerlied voller Fernweh.

Vom Nassau Beach Club aus wirkt der Blick auf die beleuchtete Hauptstadt Palma kurz nach Sonnenuntergang wie ein Gemälde.

Der breite Sandstrand von S’Arenal wurde in den vergangenen Jahren immer wieder aufgehübscht und ist eines der beliebtesten Urlaubsziele bei Singles.

Zwei jungen Frauen gelingt der perfekte Herzsprung am Strand von S’Arenal. Der Reisefotograf Holger Leue, der für Bildbände, Magazine und Bücher fotografiert, präsentiert bei n-tv.de ausgewählte Arbeiten. Mehr Infos: leue-photo.com

Die Fotos sind erschienen im Bildband "Sehnsucht Mallorca" von Angelika Stucke (Text) und Holger Leue (Fotos). Bruckmann Verlag, gebunden, 160 Seiten, circa 180 Abbildungen, 29,99 Euro.

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